Die Trainer Frage

Diskussionen zum FCZ
Stogerman.
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Stogerman. » 17.11.20 @ 18:57

Glarona hat geschrieben:
old guy hat geschrieben:
devante hat geschrieben:"von einem admin stammt"? von welchem admin kam denn die aussage?


Ja stimmt, die Aussage stammt nicht von Dir, das habe ich falsch gelesen. Ich entschuldige mich dafür in aller Form. Das ändert aber nichts daran, dass ich nicht in dieses Forum mit solch primitiven Anwürfen passe. Aber das ist wohl eher mein Problem. Diskussions-/Streitkultur: ja, aber nur unter Wahrung des elementarsten Anstands.

ROT


Weiss nicht, was uns der Admin damit sagen will :-)

Sorry für OT


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Mushu
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Die Trainer Frage

Beitragvon Mushu » 17.11.20 @ 19:21

Shorunmu hat geschrieben:
Ruud Gullit hat geschrieben:Falls es Rizzo aus irgendwelchen Gründen nicht packen sollte wäre Roberto Di Matteo sicher eine Diskussion wert. Zahlbar?
https://www.20min.ch/story/ich-werde-wi ... 4353699977

Ex-Chelsea-Coach spricht über seine Zukunft
CL-Sieger Di Matteo bald in der Super League? "Die Schweiz ist immer eine Option"

Acht Jahre sind vergangen, seit Roberto Di Matteo 2012 als Trainer des FC Chelsea den Gewinn der Champions League feiert. Was der Auftakt zu einer grossen Trainerkarriere sein könnte, wird es nicht. Im Gegenteil: Seit vier Jahren ist der schweizerisch-italienische Doppelbürger arbeitslos.

Wie Di Matteo gegenüber 20 Minuten verrät, habe es in den letzten Jahren nicht an Jobofferten gemangelt:
"Es hat immer wieder Angebote gegeben. Aus England, China und den USA. Aber es hat für mich irgendwie nie gepasst."

Roberto Di Matteo, der fussballerisch in Schaffhausen grossgeworden ist, schliesst auch eine Rückkehr in die Raiffeisen Super League nicht aus:
"Die Schweiz ist immer eine Option für mich. Es gab in der Vergangenheit auch Anfragen. Aber ich kenne die Schweiz wie auch England, Deutschland und Italien – vielleicht wird es auch etwas ganz anderes. Ich erkunde gern auch Neues. Wir werden sehen."

Der mittlerweile 50-Jährige spricht nicht nur über seine Zukunftspläne, sondern blickt auch in die Vergangenheit zurück. Er erinnert sich an seine schwierigen Engagements beim FC Schalke 04 (2014-15) und Aston Villa (2016):
"Obwohl es bei Schalke schwierig war, erinnere ich mich an eine gute Zeit zurück. Aston Villa war ein Skandal. Ich kam in einen Club mit hunderttausend Problemen. Ich hatte ein Schiff übernommen, das voller Löcher war. Trotzdem war ich zuversichtlich, dass ich mit meiner Erfahrung – bleiben wir bei dem Beispiel – das Schiff wieder zu Wasser hätte lassen können. Aber im damaligen Arbeitsumfeld war das schlicht unmöglich. Nein, geschadet hat mir dieser Job nicht, aber es war ein Dämpfer."


Für mich ein absolut überschätzter Dummschwätzer mit einem IQ eines Ziegelsteins. Nein danke!


Würde ich so nicht sagen. Hat relativ viel aus sich gemacht. Hat aber auch mit einer Mannschaft wie Chelsea eine Fussball gespielt, welcher nicht mehr viel mit "Fussball spielen" zu tun hatte. Hat zwar gewonnen; war aber absoluter Fussball zum vergessen und abgewöhnen.

Brauche ich nicht ...

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yellow
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon yellow » 17.11.20 @ 19:52

Ich war unsäglich enttäuscht, als Roberto diMatteo uns schon nach einem Jahr wieder verliess und zu den Rüeblis wechselte. Er war schon damals ganz offensichtlich einer der besten Defensivspieler in der NLA. Ich konnte es nicht verstehen, dass er vom FCZ zum FCA wechselte. Ein Jahr später war er Schweizer Meister und begann seine Rundreise durch Europa.
Hut ab vor seiner Leistung als Spieler. Als Trainer waren die Erfolge etwas bescheidener. Aber einen grossen Ausschlag nach oben hatte er ja mit dem CL-Titel mit Chelsea schon. Allerdings war der Fussball, den er spielen liess ziemlich fad: Beton + Drogba.
diMatteo war eine kurze Episode bei uns und dabei sollte man es auch bewenden lassen. Unser Trainer ist ganz klar Massimo Rizzo - und das hoffentlich über den Winter hinaus. Denn das wäre ja dann das Resultat einiger zusätzlicher Punkte.

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Gha_Züri
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Gha_Züri » 18.11.20 @ 8:37

yellow hat geschrieben:Ich war unsäglich enttäuscht, als Roberto diMatteo uns schon nach einem Jahr wieder verliess und zu den Rüeblis wechselte. Er war schon damals ganz offensichtlich einer der besten Defensivspieler in der NLA. Ich konnte es nicht verstehen, dass er vom FCZ zum FCA wechselte. Ein Jahr später war er Schweizer Meister und begann seine Rundreise durch Europa.
Hut ab vor seiner Leistung als Spieler. Als Trainer waren die Erfolge etwas bescheidener. Aber einen grossen Ausschlag nach oben hatte er ja mit dem CL-Titel mit Chelsea schon. Allerdings war der Fussball, den er spielen liess ziemlich fad: Beton + Drogba.
diMatteo war eine kurze Episode bei uns und dabei sollte man es auch bewenden lassen. Unser Trainer ist ganz klar Massimo Rizzo - und das hoffentlich über den Winter hinaus. Denn das wäre ja dann das Resultat einiger zusätzlicher Punkte.


Dann können wir uns getrost zurücklehenen, Cillo will ja einen schönen Fussball beim FCZ sehen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Di Matteo langfristig einen Hyppiä-Effekt auf die Mannschaft hätte, grosser Name aber Flasche leer. Wie bereits von meinen Vorschreibern erwähnt, so gross sein Verdienst zum CL-Sieg auch sein mag, wage ich zu behaupten, dass viele Trainer mit dieser Beton-Taktik und dem Kader (v.a. Drogba) gewonnen hätten.
"You can't find the sun in a locked room" - Ghassan Kanafani


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roliZ
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon roliZ » 21.11.20 @ 15:10


Bitte sei doch so nett und kopier den Text rein. Möchte kein Login der AZ beantragen. Thanks
Alles, nur nöd normal, euse FCZ !!!

Stogerman.
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Stogerman. » 21.11.20 @ 15:54

roliZ hat geschrieben:

Bitte sei doch so nett und kopier den Text rein. Möchte kein Login der AZ beantragen. Thanks

Bei mir reicht es teils das Kreuzchen zu drücken :)

Der neue FCZ-Trainer ist in der Super League mit drei Siegen gestartet, doch viel reden mag er darüber nicht. Am Sonntag tritt er mit seinem Team in Sion an.

«Schüchtern? Spröde? Sorry, das sehe ich anders!», ruft Urs Fischer ins Telefon. «Ich habe seine Interviews gesehen. Er hat alles sachlich auf den Punkt gebracht. Seine Zurückhaltung nun als Schwäche auszulegen, geht gar nicht.»

Seit Massimo Rizzo vor einem Monat Ludovic Magnin ad interim als Cheftrainer des FC Zürich abgelöst hat, ist er trotz den Siegen gegen Vaduz, Basel und Luzern nicht durch Redseligkeit aufgefallen. Er zieht es vor, das Wort seinen Spielern zu überlassen. Captain Yanick Brecher sagt: «Jeder von uns weiss, was er zu tun hat. Massimo gibt uns immer super Matchpläne mit.»

An welchen Stellschrauben er gedreht hat, verrät Rizzo nicht. Seine ergiebigste Aussage: «Wir setzen auf Safety First.» Sonst sagt er Sätze wie: «Ich freue mich über die drei Siege.» Oder: «Wir müssen nach vorne schauen.»
Der Trainer muss selber über seine Floskeln lachen

Rizzo schaut zwar nicht gerade bekümmert drein, wenn er solche Sätze sagt, aber doch immer ziemlich ernst. Einmal aber, er hat gerade erklärt, dass er nur von Spiel zu Spiel denke, blitzt der Schalk in den Augen des 46-Jährigen auf. Es scheint, als müsse er in seinem Innersten selber über seine Floskel lachen.

Wer aber ist dieser Massimo Rizzo nun eigentlich?

An einem Nachmittag im April 2004 sitzt dieser in seinem Büro im Sekretariat des FC Zürich und kümmert sich um Unfallversicherungen von Nachwuchsspielern. Zeit, um über den bevorstehenden Cupfinal gegen GC zu plaudern, findet er dann aber schon. Als Aussenverteidiger des FC Wil steht der damals 30-Jährige vor dem Höhepunkt seiner Karriere und ahnt nicht, dass der Pokal ein paar Tage später nach einem 3:2-Sieg in seinen Händen liegen wird.

Natürlich kommt Rizzo in jenem Gespräch auch auf den FC Zürich zu sprechen, seinen zweiten Arbeitgeber. Als 8-jähriger Knirps hatte er bei diesem das Einmaleins des Fussballs erlernt. «Der FCZ ist meine grosse Jugendliebe», erklärt Rizzo. Er hatte alle Juniorenstufen durchlaufen, am Ende aber den Sprung ins Fanionteam nicht geschafft. «Es wäre schön gewesen, mal eine Chance zu bekommen», sagt Rizzo an seinem Schreibtisch. «Für den FCZ aufzulaufen, war immer mein Traum.»

Doch dieser erfüllt sich nicht. Er spielt für Wettingen, Baden, YF Juventus, Wil, Schaffhausen, die U21 des FCZ und beendet mit 36 Jahren bei United Zürich seine aktive Laufbahn. Neben dem Cupsieg bringt er es auf 67 Spiele in der Super League.

Philippe Montandon ist bei der Cupsensation sein Teamkollege gewesen. «Ich kann mich bestens erinnern. Massimo war ein Mitspieler der prägenden Sorte», sagt Montandon. «Kein Wortführer, aber gesellig und immer aufgestellt. Wir haben viel zusammen gelacht.»

Ist Rizzo vielleicht doch nicht ganz der staubtrockene Typ, wie er vorgibt?

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere wird er Assistent von Sportchef Fredy Bickel und beginnt an seiner Trainerlaufbahn zu arbeiten. Im August 2015 wird er anstelle von Urs Meier für sechs Spiele (zwei Siege, ein Unentschieden) Cheftrainer des FCZ, muss dann aber Sami Hyypiä weichen. 2017 übernimmt Rizzo, dessen Sohn aktuell in der U15 spielt, die U18 des Stadtklubs und wird an der Seite von Francesco Gabriele Co-Trainer bei der Schweizer U19-Nati.

Rizzos Rucksack wird voller und voller. Während 97 Spielen hat er im Nachwuchs Urs Fischer assistiert, den heutigen Erfolgstrainer von Union Berlin und noch öfter Urs Meier. Fischer, dessen Kontakt zu Rizzo nie abgerissen ist, sagt: «Massimo ist ein Schaffer wie ich. Wir hatten eine Menge Spass zusammen und viel voneinander profitiert. Und noch einmal: Massimo ist überhaupt nicht schüchtern. Er braucht vielleicht noch ein bisschen Übung vor der Kamera. Doch die Hauptsache ist, dass er authentisch bleibt.»
Kein Schreihals, aber einer, der Präsenz markiert

Urs Meier lobt die «überragende Sozialkompetenz» Rizzos. «Er war immer loyal und solidarisch, hatte aber durchaus eine eigene Meinung. Man ist gut beraten, auf ihn zu hören», sagt Meier. Massimo sei zwar keine Rampensau, doch wenn er mal abschalte, dann könne durchaus die Post abgehen. Daniel Gygax, der die U16 des FCZ trainiert, sagt: «Massimo ist ein hervorragender Trainerkollege, der immer ein offenes Ohr für ein Anliegen hat. Kein Schreihals auf dem Platz, aber einer, der Präsenz markieren kann und seine Spieler mega gut abholt.»

Obwohl seit Einführung der Super League 2003 prominente Namen wie Lucien Favre, Bernard Challandes, Urs Fischer, Rolf Fringer, Sami Hyypiä, Uli Forte und Ludovic Magnin den FCZ trainiert haben, hat keiner einen Start wie Rizzo mit drei Siegen hingekriegt. Präsident Ancillo Canepa spricht zwar wohlwollend davon, dass der Trainer erkannt habe, dass es nicht der Moment für Schönspielerei sei, hat seinem Angestellten vorerst aber nur eine Jobgarantie bis Weihnachten gegeben.

Ist er etwa zu schüchtern? «Nein, es ist doch wohltuend, dass es im Fussballbusiness noch Leute gibt, die erst liefern und dann lafern», hat Canepa im «SonntagsBlick» erklärt und durchblicken lassen, dass Rizzo das Rennen gegen ursprünglich 75 Mitbewerber machen werde.

Dann wäre dessen Traum doch noch wahr geworden. Zwar nicht, ein Spieler des FCZ zu sein, aber Trainer der ersten Mannschaft zu werden, ist auch nicht ohne. Gygax sagt: «Massimo ist genau der Mann, den der FCZ jetzt braucht.» Rizzo, der am Sonntag mit dem FCZ in Sion antritt, sagt: «Ich habe schon Ambitionen, das ist klar.»

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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon schwizermeischterfcz » 01.12.20 @ 19:26

Köbi für immer


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