Die Trainer Frage

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Victor Jara
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Victor Jara » 09.10.19 @ 11:37

Gha_Züri hat geschrieben:
Victor Jara hat geschrieben:....
Hört auf die Schuld beim Trainer zu suchen oder bei einzelnen Spielern. Der FCZ ist in einer verdammt schwierigen Phase und meiner Meinung geht es schlicht um die nachhaltige Sicherung unserer Existenz und Identität. Ich kann selbst AC keinen Vorwurf machen - er tut sein bestes. Er sollte halt nur den FCZ-Fan in sich zurückbinden und realistische Ziele ausgeben. Dann würde man die Leistung von Ludo und den Vorgängern anders bewerten!


Deiner Meinung nach sollten wir also weder Ludo, noch der Mannschaft, geschweige denn Cillo die Schuld geben. Aber trägt sonst die Schuld? Wir, die Fans?

Ich bin grundsätzlich auch dagegen den Fehler bei einzelnen Personen zu suchen, deshalb bin ich der Meinung, dass hier eigentlich alle ihren Teil dazu beitragen.

- Am Trainer liegt es z.B daran die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. In jedem einzelnen Spiel sieht man (egal ob gewonnen oder verloren) wie verunsichert diese Jungs auf dem Platz stehen.
- Bei der Mannschaft liegt der Fehler darin sich verdammt noch mal zusammen zu reissen, sonst hat man im Profisport nichts zu suchen. Punkt.
- Cillos einziger Fehler ist, dass er dem Ganzen weiterhin zuschaut und bis heute nicht reagiert hat.

Meine Meinung.

,
Ich habe nicht geschrieben, dass "wir also weder Ludo, noch der Mannschaft, geschweige denn Cillo die Schuld geben" sollten. Und ich habe erst recht nicht angedeutet, dass "Wir, die Fans" Schud sind. Wenn hier von "Schuld" die Rede sein soll, dann müsste man von den Marktverhältnissen reden, die alle Vereine mit Identität zum verschwinden bringen. Das ist die Realität jenseits und diesseits des Fussballs. Und wir müssen einfach mit viel bescheidenen Mitteln auskommen, als YB oder Basel. Denn die Canepas haben zwar Erspartes, aber das ist irgendwann einmal aufgebraucht...und darum ist die Aufgabe als Trainer beim FCZ meiner Meinung nach viel schwieriger als bei YB oder Basel. Weil bei uns die Strukturen fehlen, die dort mit viel Geld aufgebaut wurden. Man kann die Aufgabe eher mit derjenigen eines Trainer bei Thun, Luzern oder Lugano vergleichen. Und auch die kassieren manche peinlichen Niederlagen.

Ich finde es gerade gut, dass AC nicht bei jedem Winstoss umfällt und den aktuellen Trainer entlässt. Was ich ihm aber raten würde (wenn ich denn je die Gelegenheit dazu hätte), ist den FCZ-Fan in ihm zurückzubinden - wie schon geschrieben. Mit seinen Zielen weckt er Erwartungen, die nicht eingelöst werden können und unserer momentanen Situation gar nicht angemessen sind. Natürlich wünsche ich mir im Stillen vier bis 5 Siege pro Saison gegen Basel (und neuerdings auch gegen YB). Aber wenn ich die Erwartung schüre, mit den den beiden mithalten zu können, dann ist die Enttäuschung nachher umso grösser. Und dann sieht man die kleinen Fortschritte nicht mehr, die trotz der groben Niederlagen gemacht werden...
...notabene mit einer Mannschaft, die in manchen Mannschaftsteilen zu viel schwach besetzt ist. Bei einer Manschaft ohne Goalgetter freue ich mich einfach über jeden hart erkämpften Sieg gegen Thun oder Servette und über jeden Punkt gegen den Abstieg.
Mein 1. Matchbesuch im Letzi am 04.09.1966 vor 11'000 Z: YF - GC 1:0 und FCZ - Biel 5:0...Dank an http://www.dbfcz.ch

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Victor Jara
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Victor Jara » 09.10.19 @ 11:47

Schweri hat geschrieben:
Victor Jara hat geschrieben:
Hört auf die Schuld beim Trainer zu suchen oder bei einzelnen Spielern. Der FCZ ist in einer verdammt schwierigen Phase und meiner Meinung geht es schlicht um die nachhaltige Sicherung unserer Existenz und Identität. Ich kann selbst AC keinen Vorwurf machen - er tut sein bestes. Er sollte halt nur den FCZ-Fan in sich zurückbinden und realistische Ziele ausgeben. Dann würde man die Leistung von Ludo und den Vorgängern anders bewerten!


Finde ich auch. Hört endlich mal auf die Arbeit von Magnin zu kritisieren und lasst unseren Startrainer in Ruhe arbeiten. Ihr sehr ja wie ihr den armen Kerl verunsichert habt.
Das hat sich auf die ganze Mannschaft übertragen.
Insofern stimmt es schon dass wir Fans an der ganzen Misere schuld sind. Immer alles so negativ sehen bringt uns nicht weiter.(Ironie aus)


Wie schon auf Gah_Züri geantwortet: ich habe nirgendswo geschrieben, dass "wir Fans an der ganzen Misere schuld sind". Wenn ich so etwas angedeutet hätte, könnte ich vielleicht über Deine Ironie lachen...aber es wäre bei der jetzigen Situation des FCZ nur Galgenhumor. Und das wird sich nur mit angepassten Strukturen ändern und nicht mit einem neuen Trainer auf den wieder ein anderer Trainer folgt usw...
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Gha_Züri
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Gha_Züri » 09.10.19 @ 14:04

und darum ist die Aufgabe als Trainer beim FCZ meiner Meinung nach viel schwieriger als bei YB oder Basel. Weil bei uns die Strukturen fehlen, die dort mit viel Geld aufgebaut wurden. Man kann die Aufgabe eher mit derjenigen eines Trainer bei Thun, Luzern oder Lugano vergleichen. Und auch die kassieren manche peinlichen Niederlagen.


Natürlich ist die Situation schwieriger als bei YB und Basel, aber es war nie anders in Zürich. Auch unsere Trainer in den erfolgreichen Zeiten hatten zu beissen. In der momentanen Situation sehe ich Spieler die eigentlich die spielerische oder talentierte Fähigkeit mitbringen, jedoch aus irgendwelchen Gründen völlig verunsichert sind. Da kann der Trainer nicht nach 1.5 Jahren so weitermachen wie anhin und die Mannschaft so trainieren als wäre alles gut, es ist nicht 2009.

Ich finde es gerade gut, dass AC nicht bei jedem Windstoss umfällt und den aktuellen Trainer entlässt.


Da bin ich ihm auch dankbar, dass er nicht à la Constantin Trainer entlässt, bei Hyppiä hat er auch eine Zeit lang zugeschaut. Der Trainer der unter Cillo am schnellsten wieder entlassen worden ist war Fringer (hät er verdient dä Sack!)

Und dann sieht man die kleinen Fortschritte nicht mehr, die trotz der groben Niederlagen gemacht werden...


Es ist traurig, dass man nach einer solchen Niederlage von "Fortschritt" spricht. Ist euch eigentlich klar, dass wir mit dem grössten Teil dieser Mannschaft eine super EL-Kampagne durchgespielt haben und sogar gegen einen Bundesligisten gewonnen haben. Wie bereits gesagt, die Jungs bringen die Fähigkeiten mit um etwas zu reissen, deshalb kann ich das Wort "Fortschritt" momentan nicht in den Mund nehmen.
Ich verstehe, dass jetzt an jedem Grasshalm festgehalten wird und man versucht das Positive daraus zu ziehen, aber so lange diese Mannschaft so standhaft wie ein Kartenhaus ist... Na ja
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Rosa Martini
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Rosa Martini » 09.10.19 @ 14:08

Colo hat geschrieben:
Zhyrus hat geschrieben:
Colo hat geschrieben:
Don Ursulo hat geschrieben:@chuk: Fredi Bickel ein Glücksgriff .... da lachen
ja die Hühner!
Nachträglich war dies der WC-Griff des Jahrzehnts,
und so tief, dort kommt nicht mal die Ente hin ...


Hä was? Die Tabelle liest sich jeweils von oben herab und nicht umgekehrt...

Aber er hat doch Navas abgelehnt und auf Guatelli gesetzt ;)

Man kann streiten, wie gross der Einfluss von F. Bickel bei uns war, aber er hat die erfolgreichste Periode des FCZs in der "Neuzeit" mitgeprägt.

Der WC-Griff war als Canepa meinte, er könne auch noch den Sportchef machen und einer der unnötigsten Abstiege der letzten Jahre in der Schweiz!


Es geht mir um die Aussagen er sei ein griff ins Klo, sowas über ein Mensch zu schreiben welcher die erfolgreichste Zeit in den letzten 40 Jahren mitgestaltete ist sehr mutig.

Angefangen hat die Miesere mit der Entlassung von Fischer... Meiner Meinung nach war dies der Knick und was folgten waren unruhige Zeiten und untere Mittelfeldplätze.


da bin ich anderer Meinung wie Du.
Angefangen hat die Misere eigentlich schon mit dem Abgang von Lucien Favre.
Challandes hat zu Beginn das Erbe von Lucien sicher toll verwaltet. Danach bröckelte hingegen Jahr für Jahr etwas mehr davon ab.

Fredy Bickel ist für mich der am meisten überschätzte Sportchef in der Schweiz.
Vom Erfolg beim FCZ, den er hauptsächlich der Arbeit von Favre zu verdanken hat, lebt er noch heute.

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Gha_Züri
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Gha_Züri » 09.10.19 @ 14:22

Rosa Martini hat geschrieben:
Colo hat geschrieben:
Zhyrus hat geschrieben:
Colo hat geschrieben:
Don Ursulo hat geschrieben:@chuk: Fredi Bickel ein Glücksgriff .... da lachen
ja die Hühner!
Nachträglich war dies der WC-Griff des Jahrzehnts,
und so tief, dort kommt nicht mal die Ente hin ...


Hä was? Die Tabelle liest sich jeweils von oben herab und nicht umgekehrt...

Aber er hat doch Navas abgelehnt und auf Guatelli gesetzt ;)

Man kann streiten, wie gross der Einfluss von F. Bickel bei uns war, aber er hat die erfolgreichste Periode des FCZs in der "Neuzeit" mitgeprägt.

Der WC-Griff war als Canepa meinte, er könne auch noch den Sportchef machen und einer der unnötigsten Abstiege der letzten Jahre in der Schweiz!


Es geht mir um die Aussagen er sei ein griff ins Klo, sowas über ein Mensch zu schreiben welcher die erfolgreichste Zeit in den letzten 40 Jahren mitgestaltete ist sehr mutig.

Angefangen hat die Miesere mit der Entlassung von Fischer... Meiner Meinung nach war dies der Knick und was folgten waren unruhige Zeiten und untere Mittelfeldplätze.


da bin ich anderer Meinung wie Du.
Angefangen hat die Misere eigentlich schon mit dem Abgang von Lucien Favre.
Challandes hat zu Beginn das Erbe von Lucien sicher toll verwaltet. Danach bröckelte hingegen Jahr für Jahr etwas mehr davon ab.


Fredy Bickel ist für mich der am meisten überschätzte Sportchef in der Schweiz.
Vom Erfolg beim FCZ, den er hauptsächlich der Arbeit von Favre zu verdanken hat, lebt er noch heute.


Ich finde Fischer hat das noch ganz gut gemacht. In der Saison 2011 sind wir ja um 1 Punkt fast wieder Meister geworden.
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Shorunmu
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Shorunmu » 09.10.19 @ 15:55

Victor Jara hat geschrieben:
Gha_Züri hat geschrieben:
Victor Jara hat geschrieben:....
Hört auf die Schuld beim Trainer zu suchen oder bei einzelnen Spielern. Der FCZ ist in einer verdammt schwierigen Phase und meiner Meinung geht es schlicht um die nachhaltige Sicherung unserer Existenz und Identität. Ich kann selbst AC keinen Vorwurf machen - er tut sein bestes. Er sollte halt nur den FCZ-Fan in sich zurückbinden und realistische Ziele ausgeben. Dann würde man die Leistung von Ludo und den Vorgängern anders bewerten!


Deiner Meinung nach sollten wir also weder Ludo, noch der Mannschaft, geschweige denn Cillo die Schuld geben. Aber trägt sonst die Schuld? Wir, die Fans?

Ich bin grundsätzlich auch dagegen den Fehler bei einzelnen Personen zu suchen, deshalb bin ich der Meinung, dass hier eigentlich alle ihren Teil dazu beitragen.

- Am Trainer liegt es z.B daran die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. In jedem einzelnen Spiel sieht man (egal ob gewonnen oder verloren) wie verunsichert diese Jungs auf dem Platz stehen.
- Bei der Mannschaft liegt der Fehler darin sich verdammt noch mal zusammen zu reissen, sonst hat man im Profisport nichts zu suchen. Punkt.
- Cillos einziger Fehler ist, dass er dem Ganzen weiterhin zuschaut und bis heute nicht reagiert hat.

Meine Meinung.

,
Ich habe nicht geschrieben, dass "wir also weder Ludo, noch der Mannschaft, geschweige denn Cillo die Schuld geben" sollten. Und ich habe erst recht nicht angedeutet, dass "Wir, die Fans" Schud sind. Wenn hier von "Schuld" die Rede sein soll, dann müsste man von den Marktverhältnissen reden, die alle Vereine mit Identität zum verschwinden bringen. Das ist die Realität jenseits und diesseits des Fussballs. Und wir müssen einfach mit viel bescheidenen Mitteln auskommen, als YB oder Basel. Denn die Canepas haben zwar Erspartes, aber das ist irgendwann einmal aufgebraucht...und darum ist die Aufgabe als Trainer beim FCZ meiner Meinung nach viel schwieriger als bei YB oder Basel. Weil bei uns die Strukturen fehlen, die dort mit viel Geld aufgebaut wurden. Man kann die Aufgabe eher mit derjenigen eines Trainer bei Thun, Luzern oder Lugano vergleichen. Und auch die kassieren manche peinlichen Niederlagen.

Ich finde es gerade gut, dass AC nicht bei jedem Winstoss umfällt und den aktuellen Trainer entlässt. Was ich ihm aber raten würde (wenn ich denn je die Gelegenheit dazu hätte), ist den FCZ-Fan in ihm zurückzubinden - wie schon geschrieben. Mit seinen Zielen weckt er Erwartungen, die nicht eingelöst werden können und unserer momentanen Situation gar nicht angemessen sind. Natürlich wünsche ich mir im Stillen vier bis 5 Siege pro Saison gegen Basel (und neuerdings auch gegen YB). Aber wenn ich die Erwartung schüre, mit den den beiden mithalten zu können, dann ist die Enttäuschung nachher umso grösser. Und dann sieht man die kleinen Fortschritte nicht mehr, die trotz der groben Niederlagen gemacht werden...
...notabene mit einer Mannschaft, die in manchen Mannschaftsteilen zu viel schwach besetzt ist. Bei einer Manschaft ohne Goalgetter freue ich mich einfach über jeden hart erkämpften Sieg gegen Thun oder Servette und über jeden Punkt gegen den Abstieg.


Ich denke nicht, dass wir uns mit YB oder Basel vergleichen müssen. Auch erwartet niemand den 1. oder 2. Platz. Auch wissen die meisten Fans, dass Sion sicher um einiges mehr Geld zur Verfügung hat als der FCZ. Ggü. Sion können dafür alle anderen Teams mit einer schöneren Gegend (Martigny) und besseren Trainingsbedingungen punkten.

Aber gerade weil wir mit YB und Basel finanziell nicht mithalten können, kann ich gewisse Entscheide absolut nicht nachvollziehen:

- Wir holen junge Spieler von Extern welche uns überhaupt nicht weiterbringen oder keine wirkliche Chancen erhalten. Auch diese haben einen Lohn, Andereggen wahrscheinlich auch noch eine Wohnung.

- Wir holen einen Britto leihen aber gleichzeitig Rohner aus, welcher inzwischen immer öfters RV spielt.

- Wir holen einen Kramer für den Sturm, Krasniqi wird dafür verliehen. Ich weiss, nicht die gleiche Position. Aber Krasniqi kann Flügel oder 10er spielen. Dann kann Mahi weiter nach vorne. Oder ein Tosin-Transfer wäre gar nie nötig geworden. Reine finanzielle Sicht.

- Denis Popovic wird wohl zu den teuersten Spielern im Kader gehören und muss daher einfach den Unterschied machen. Ist für einen Klub wie der FCZ fatal, wenn ein solcher Spieler nicht den Mehrwert bringt.

- Nathan hat uns bis jetzt noch nicht weiter gebracht. Da würde es keinen Unterschied machen wenn wir mit Kamberi in die Saison gegangen wären.

- 1.8 Mio für Ceesay. WTF! Das ist einfach nur schlecht gescoutet. Da waren wir beim Frey Abgang einfach schlecht vorbereitet. Darf in einer Ausbildungsliga eigentlich nicht passieren.

Ich behaupte (ich will diese Spieler nicht schlecht machen, sie haben uns einfach noch nicht weitergebracht und werden es vielleicht auch nicht): Ohne Popovic, ohne Nathan, ohne Britto, ohne Tosin, ohne Kramer hätten wir KEINEN PUNKT WENIGER diese Saison.

Natürlich machen uns Rohner, Kamberi, Krasniqi oder andere Junge momentan nicht besser. Aber den 7. Rang, 11 Punkte und 8:22 Tore hätten wir auch erreicht, aber massiv günstiger.

Wir setzen das Geld, welches uns zur Verfügung steht, einfach falsch ein. Und DAS kann man vermeiden. Jedoch spreche ich TB schon sehr lange die Kompetenz ab. So sieht Missmanagement aus.
Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?"): Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.

Porto
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Porto » 09.10.19 @ 17:04

Gha_Züri hat geschrieben:
Ich finde Fischer hat das noch ganz gut gemacht. In der Saison 2011 sind wir ja um 1 Punkt fast wieder Meister geworden.


Urs Fischer hatte bereits mit unserer U21 eine klare Linie und Erfolg, er hat sich den Aufstieg in die erste Mannschaft hart erarbeitet. In dieser Beziehung ist er unserem Ludo voraus.

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MetalZH
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon MetalZH » 09.10.19 @ 17:31

chuk hat geschrieben:
MetalZH hat geschrieben:Selber Bullshit / Schwachsinn (immer eis meh!)


Pseudowitzig / Hirnverbrannt. Es tut mir leid, wenn ich dir auf den Schlips getreten. Ich dachte, wer selbst den rhetorischen Zweihänder auspackt, verträgt wohl eine zugespitztere Wortwahl.


Der Unterschied ist, dass du den Zweihänder gegen mich auspackst und ich gegen einen Podcast. Ich wehre mich eben, wenn jemand meine Meinung oder das, was mir als solche angedichtet wird, als Bullshit und Schwachsinn abkanzelt. Wenn ich dir damit "auf den Schlips getreten" bin, tut's mir wohl etwa gleich leid wie dir.

chuk hat geschrieben:
MetalZH hat geschrieben:Woher willst du wissen, dass mich das bei Tararache und Bickel damals nicht gestört hat? Kennst du mich etwa? Offensichtlich nicht.


Natürlich nicht. Ich wage mal zu behaupten, dass kein FCZler im Nachhinein die Engagements in Frage stellte, beide waren ein Glücksgriff. Du siehst wohl meinen Punkt bez. Bruno Berner, nimm doch lieber zu ihm und seiner Trainervergangenheit bei uns Stellung.


Von "im Nachhinein" hat niemand gesprochen. Ich darf doch wohl noch bei einem die Nase rümpfen, der bei GC "aufgewachsen" ist und den ich mehrere Jahre lang im GC-Trikot und später in jenem von Basel gegen uns spielen gesehen habe. Dass er in unserem Nachwuchs Trainer war, ist mir da herzlich egal. Falls er unser Trainer wird und sich dies inkl. sauberem Abgang gut entwickelt, kann sich dieses Bild natürlich auch ändern, ich bin ja nicht borniert.

chuk hat geschrieben:Ich habe glaube ich 7 der 11 Podcasts gehört. Die Kritik von allen Akteuren ist jeweils sachlich und genau die gleichen Punkte die wir hier kritisieren, teilweise sogar seeehr wohlwollend von "FCB-Raz" und "YB-Ruch". Von "nachtreten" und "lästern" seitens Voser kann keine Rede sein.


Let's agree to disagree.

chuk hat geschrieben:Über die humoristische Prise darf man natürlich geteilter Meinung sein.


Wow, danke! :)

chuk hat geschrieben:
MetalZH hat geschrieben:Was du mir hier andichtest, ist lächerlich. Projizier deinen Frust bitte auf ein anderes Opfer.


Ich glaube nicht, dass ich auf jemanden Frust projiziere. Wenigsten gehe ich in den verbalen In-Fight mit «Anwesenden» und haue nicht wehrlose Journis in die Pfanne :)


Ich sehe das eben genau umgekehrt. Ich beleidige nicht einfach irgendwelche User, die eine andere Meinung als ich vertreten und im FCZ-Forum (!) ihre Gefühlslage preisgeben, sondern schiesse gegen Journis, die meiner Ansicht nach ihre Macht für die Verbreitung persönlicher Antipathien missbrauchen. Und damit meinte ich sicher nicht kritische Berichte gegen den FCZ im Allgemeinen, wie du mir unterstellt hast.

Natürlich kann man da anderer Meinung sein, aber das kann man ja auch normal formulieren und dabei bei dem bleiben, was der andere auch wirklich geschrieben hat. Falls du das willst und schaffst, können wir gerne darüber diskutieren. Andernfalls überlasse ich dir jetzt das letzte Wort und setze meine Zeit sinnvoller ein als für eine Reaktion darauf.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.

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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon Don Ursulo » 09.10.19 @ 20:11

Zhyrus hat geschrieben:Man kann streiten, wie gross der Einfluss von F. Bickel bei uns war, aber er hat die erfolgreichste Periode des FCZs in der "Neuzeit" mitgeprägt.


und Shaquiri hat zweimal die CL gewonnen ...
blablabla ... #soSad
In diesem Thema werden wir uns in diesem Jahr-
hundert nicht mehr einigen ... :-)
EDI NAEGELI - G.O.A.T. - #TBE
Don&Don - Thunder Buddies for Life !!!
Wer alles zu tun begehrt, was ihn gelüstet, muß entweder als König
oder als Narr geboren sein.
(Römisches Sprichwort)

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din Vater
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Re: Die Trainer Frage

Beitragvon din Vater » 12.10.19 @ 11:35

Porto hat geschrieben:
Gha_Züri hat geschrieben:
Ich finde Fischer hat das noch ganz gut gemacht. In der Saison 2011 sind wir ja um 1 Punkt fast wieder Meister geworden.


Urs Fischer hatte bereits mit unserer U21 eine klare Linie und Erfolg, er hat sich den Aufstieg in die erste Mannschaft hart erarbeitet. In dieser Beziehung ist er unserem Ludo voraus.


Man darf aber auch nicht vergessen, dass Canepa in der Saison 2011 massiv viel Geld in den FCZ gepumpt hat. Dabei ging ein grosser Teil unsere CL-Einnahmen flöten.
Fischer hatte also finanziell auch viel bessere Bedingungen als Magnin heute.
ZüriKrönu hat geschrieben:
"Intelligent, weise, autoritär: Din Vater"


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