C.D.M. hat geschrieben:Siegen und Beten beim FCZ (seite 33 tagi)
villeicht kann billy den artikel noch posten!
gestern unterzog sich dzemaili einer laser-therapie und fühlte sich dannach besser....also sagte er" ich spiele gegen yb"!!!
Bis Ende April folgen 6 Englische Wochen..die nächsten neune spiele haben die Zürcher innerhalb von 29 Tagen auszutragen...
da bleibt nur das beten, dass sich bei diesem dünnen kader keiner verletzt oder gesperrt wird.
Hier ist der ganze Artikel:
Siegen und beten beim FC Zürich
Der FCZ gewann gegen St. Gallen 1: 0, er ist in der Rückrunde der erfolgreichste Verein. Probleme hat er dennoch: Das Kader ist klein, die Belastungen sind gross.
Von Peter Bühler, Zürich
« Ich kann nur beten, dass sich nicht noch mehr Spieler verletzen » , sagte Lucien Favre kurz nach dem 1: 0- Sieg des FC Zürich gegen St. Gallen, den Stürmer Keita am Samstagabend mit seinem elften Saisontor möglich gemacht hatte. Nationalspieler Blerim Dzemaili hatte sich nach einer Stunde mit Leistenschmerzen auswechseln lassen, er ist neben Cesar der zweite Leistungsträger, der angeschlagen ist. Das ohnehin knappe Kader des FCZ wird dünner, die Belastungen hingegen grösser. Bis Ende April folgen sich sechs englische Wochen, die nächsten neun Spiele haben die Zürcher innerhalb von 29 Tagen auszutragen.
Annäherung an den Cuphalbfinal
« Es wird eng » , erklärt Favre. Aus Erfahrung weiss er, dass zu den Verletzungen auch Sperren wegen Verwarnungen hinzukommen werden. An ein richtiges Training sei bis Saisonende nicht mehr zu denken. Er lege nur noch Wert darauf, dass sich die Spieler zwischen den Partien ausreichend erholen können. Gestern Sonntag stand ein lockeres Auslaufen auf dem Programm, heute haben die Spieler einen freien Tag, morgen beginnt mit einem leichten Training die Annäherung an den Cuphalbfinal und die Young Boys. Dzemaili ist zuversichtlich, am Mittwoch dabei sein zu können. Gestern unterzog er sich einer ersten Laser- Therapie und fühlte sich danach besser. Also sagt er: « Ich spiele gegen YB. » Das sind gute Nachrichten für Favre, der gestern Nachmittag die Partie Schaffhausen gegen Xamax beobachtete. Der FCZ bestreitet Mittwoch kommender Woche sein nächstes Heimspiel in der Super League gegen die Neuenburger. In den Basler St.- Jakob- Park hatte es den Trainer nicht gezogen. Er beschäftige sich für den Moment nicht mit dem FCB, er verschwende nicht einen Gedanken daran, die Basler im Kampf um den Titel vielleicht noch gefährden zu können. « Das interessiert mich nicht » , sagt Favre.
Wichtiger ist ihm, dass der FCZ dank des 1: 0 über St. Gallen den Vorsprung von acht Punkten auf die Young Boys wahren konnte. Die Berner hatten am späten Samstagnachmittag Aarau 2: 1 geschlagen. « Es ist sehr gut, wie wir auf das Ergebnis aus Bern reagiert haben. » Auch der Trainer ist sich bewusst, dass die Partie seiner Mannschaft gegen St. Gallen nicht hochklassig war und das 1: 0 ein Erfolg, den man im Jargon als Arbeitssieg qualifiziert. Und Neo- Nationalspieler Dzemaili bemerkt, die schwierigen Terrainverhältnisse hätten kein besseres Spiel zugelassen. Sein knappes Fazit: « Hauptsache gewonnen. » Fakt ist, dass der FC Zürich mit dem 1: 0 gegen St. Gallen seine starke Serie fortsetzen konnte. Er blieb in der Super League im zehnten Spiel in Folge unbesiegt, er hat in dieser Phase siebenmal gewonnen, dreimal Remis gespielt und 24 Punkte gewonnen. Er ist die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde, er hat sich seit der Winterpause vorab in der Defensive weiter stabilisiert. Das 1: 1 im Cupviertelfinal in Aarau eingeschlossen, hat er in fünf Wettbewerbsspielen nur zwei Gegentreffer hinnehmen müssen.
Und gegen die St. Galler spielte er zum dritten Mal hintereinander zu null, Torhüter Johnny Leoni ist seit 289 Minuten ungeschlagen. Dzemaili erklärt kurz und bündig: « Wir stehen hinten sehr gut, und vorne schiessen Rafael und Keita die Tore. » Dies ist das Erfolgsrezept des FC Zürich – auch am Mittwoch im Cuphalbfinal gegen die Young Boys?
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