Quo Vadis FCZ

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Los Tioz
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Los Tioz » 19.08.20 @ 9:15

Tschik Cajkovski hat geschrieben:na ja, was meinst du mit reich? die canepas sind ja auch keine alchemisten sondern haben ihr geld in der kaptialistischen welt gescheffelt, v.a. heliane mit exorbitanten vergütungen (optinen/aktien) in der m&a phase von unternehmungen in der zahnimplantate industrie. ich selber würde sie schon als reich bezeichnen. nur so können die canepas ihr hobby, den fcz finanzieren bzw. die entsprechenenden garantien für das überleben des vereins sicherstellen. seit 5 jahren wie es scheint mit angezogener handbremse, will sagen transfererlöse fliessen anscheinend nicht in vollem umfang direkt in den verein zurück (dies ist ja oft auch die meinung, welche hier im forum vertreten wird). kurzum, die nachfolge der canepas müsste wohl eine eierlegende wollmilchsau, die es so nicht gibt, sein.


Klar, das war wohl etwas populistisch formuliert, ich meinte mit "reich" sowas wie gewisse Scheichs oder Oligarchen, die sich einen Fussballclub kaufen, weil ihnen langweilig ist, weil sie nicht wissen was mit ihrem Geld anzufangen, aus Prestige- oder sonstigen Gründen... Bei den Canepas weiss man zumindest, dass sie den FCZ im Herzen tragen.
Und als Anmerkung/Klarstellung: Ja, ich weiss dass ich ein Fussballromantiker und (in dieser Hinsicht) ein Idealist bin...
Fussball ist ein Way of Life, etwas, das Aussenseiter nie verstehen werden, etwas, von dem die Medienvertreter gerne fehlerhaft und skandalträchtig aus der Geborgenheit ihrer plüschbesesselten Büros berichten - ohne jegliches Verständnis der Realität.

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Tschik Cajkovski
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Tschik Cajkovski » 19.08.20 @ 9:33

Los Tioz hat geschrieben:
Tschik Cajkovski hat geschrieben:na ja, was meinst du mit reich? die canepas sind ja auch keine alchemisten sondern haben ihr geld in der kaptialistischen welt gescheffelt, v.a. heliane mit exorbitanten vergütungen (optinen/aktien) in der m&a phase von unternehmungen in der zahnimplantate industrie. ich selber würde sie schon als reich bezeichnen. nur so können die canepas ihr hobby, den fcz finanzieren bzw. die entsprechenenden garantien für das überleben des vereins sicherstellen. seit 5 jahren wie es scheint mit angezogener handbremse, will sagen transfererlöse fliessen anscheinend nicht in vollem umfang direkt in den verein zurück (dies ist ja oft auch die meinung, welche hier im forum vertreten wird). kurzum, die nachfolge der canepas müsste wohl eine eierlegende wollmilchsau, die es so nicht gibt, sein.


Klar, das war wohl etwas populistisch formuliert, ich meinte mit "reich" sowas wie gewisse Scheichs oder Oligarchen, die sich einen Fussballclub kaufen, weil ihnen langweilig ist, weil sie nicht wissen was mit ihrem Geld anzufangen, aus Prestige- oder sonstigen Gründen... Bei den Canepas weiss man zumindest, dass sie den FCZ im Herzen tragen.
Und als Anmerkung/Klarstellung: Ja, ich weiss dass ich ein Fussballromantiker und (in dieser Hinsicht) ein Idealist bin...


ok, dann sind wir uns ja einig. mein wunsch ist es auch, eine zürcherische nachfolge zu sehen und mit einer fcz geschichte. m.e. darf diese person aber durchaus die nötige kohle haben, auch mehr als die canepas. vielleicht findet sich diese person, ein geschickter "fangt" investor, der vor circa 5 jahren eingestiegen ist und nun kohle macht (facebook, alphabet/google, amazon, netflix, tesla) ;)
"we do these things not because they are easy, but because they are hard" jfk

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Kiyomasu
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Kiyomasu » 19.08.20 @ 19:49

Eins muss man Canepa lassen: Im Hinblick auf die Zukunft sind wir vermutlich der erste Club in der Schweiz, der den strategischen Umbruch getätigt hat. Einen Umbruch, den wohl alle Vereine tätigen müssen, zumal es halt eben sehr viel schwieriger ist, europäisch zu spielen. Wie viel Geld die neue Conference League abwirft steht ja auch noch in den Sternen. Deshalb wird das Ausbilden von jungen Talenten um einiges wichtiger, damit man Transfererlöse generieren kann.

An dieser Stelle muss man Cillo deshalb auch ein Lob aussprechen. Mit Heinz Moser haben wir wohl einen der besten Nachwuchsexperten in unseren Reihen. Er wird ja angeblich auch in zukünftige Transfers von in- und ausländische Talente eingebunden. Auch Jurendic und Bickel sind definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Was die Zukunft angeht sieht es wohl bei einigen Vereinen weniger rosig aus, als bei uns. Daher ein dickes Kompliment an die Weitsichtigkeit von Canepa.

Bleibt also die noch die 1. Mannschaft, die Kopfschmerzen bereitet. Mal schauen, wie es in der neuen Saison aussieht.

chnobli
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon chnobli » 19.08.20 @ 20:36

Dürfen Sie überhaupt neue Spieler verpflichten oder zum Beispiel Trainer Ludovic Magnin entlassen, Herr Jurendic? Der Sportchef sagt: «Unabhängig von der Personalie, bei uns gibts keine Einzel-Player. Wir haben eine Sportkommission mit kompetenten Leuten, wir haben alle dasselbe Ziel: Wir wollen mit dem FCZ einen Schritt vorwärts kommen und besser sein als letzte Saison.» Und Canepa ergänzt: «Logisch, dass am Schluss ich entscheide. Jemand hat ja die finanzielle Verantwortung.»


Also, nix ändert sich und wenn man nicht extrem viel Glück hat wird sich auch nix bessern.
spitzkicker hat geschrieben:Stellt euch vor, das Unglaubliche passiert und wir siegen in Sion. Dann müsste die Konsequenz sein: Jede Woche muss einer heiraten, ein Viertel des Teams muss dabei sein, der Rest bestreitet ein Testspiel gegen eine Bundesligamannschaft.

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Mushu
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Quo Vadis FCZ

Beitragvon Mushu » 19.08.20 @ 21:38

Kiyomasu hat geschrieben:Eins muss man Canepa lassen: Im Hinblick auf die Zukunft sind wir vermutlich der erste Club in der Schweiz, der den strategischen Umbruch getätigt hat. Einen Umbruch, den wohl alle Vereine tätigen müssen, zumal es halt eben sehr viel schwieriger ist, europäisch zu spielen. Wie viel Geld die neue Conference League abwirft steht ja auch noch in den Sternen. Deshalb wird das Ausbilden von jungen Talenten um einiges wichtiger, damit man Transfererlöse generieren kann.

An dieser Stelle muss man Cillo deshalb auch ein Lob aussprechen. Mit Heinz Moser haben wir wohl einen der besten Nachwuchsexperten in unseren Reihen. Er wird ja angeblich auch in zukünftige Transfers von in- und ausländische Talente eingebunden. Auch Jurendic und Bickel sind definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Was die Zukunft angeht sieht es wohl bei einigen Vereinen weniger rosig aus, als bei uns. Daher ein dickes Kompliment an die Weitsichtigkeit von Canepa.

Bleibt also die noch die 1. Mannschaft, die Kopfschmerzen bereitet. Mal schauen, wie es in der neuen Saison aussieht.


Don Ursolo & Trump
Kiyomasu & Canepa:

Seid ihr verwandt?

;o)

Stogerman.
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Stogerman. » 20.08.20 @ 8:51

Ich wünschte mir, die Saison wäre bereits gestartet. Dann könnte man immerhin aufgrund der aktuellen Resultate diskutieren und nicht einfach auf allem Rumhacken. (Ja, ich bin auch frustriert. Aber nur seine Wut loslassen bringt niemandem was.)

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Ostler
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Ostler » 20.08.20 @ 9:17

Ich habe in einem anderen Thread (zwar im Falschen, Shame on me) auf den aktuellen Podcast von Sykora und Gysler mit dem Gast Beat Schlatter hingewiesen. Im diesem nimmt sich das Trio dem Problemkind FCZ an und Schlatter hat eine sehr positive Meinung zu Magnin. Klar, Schlatter ist mit den Canepas freundschaftlich verbunden, aber trotzdem.. Er stellt sich klar auf den Standpunkt, dass es an der Mannschaftszusammenstellung liegt und kritisiert in erster Linie, dass die Spieler null Zusammenhalt haben und die Persönlichkeiten überhaupt nicht miteinander funktionieren.

Ich würde es so gerne glauben, dass ein paar Personalien angepasst werden müssen und dann der Knopf aufgeht, aber im Gegensatz zu Schlatter glaube ich, dass Magnin beim Teamspirit mehr Einfluss hat als man meinen könnte. Durch Magnins stümperhaftes Führungsverhalten (zumindest in der Aussenwirkung) macht er es fast unmöglich, dass aus dem FCZ eine verschworene Einheit entstehen kann. Für ein Team, welches den Namen verdient, braucht es einen an der Spitze auf den sich alle einigermassen einigen können.

Darum bleibt meine fundamentale Kritik an Magnin bestehen.

Aber: Es muss personell unbedingt etwas geschehen in den nächsten Wochen. Die Stinkstiefel müssen ein für alle mal weg. Ich würde Pa Modou, Winter und Schönbi trotz schlechten Leistungen 1000 Mal behalten, bevor Kololli, Bangura und Kramer auch nur ein weiteres Spiel bestreiten dürften. Wir müssen wieder Jungs haben, die ein langes Weekend zusammen nach Zypern fliegen. Nur dann gibt es meiner Meinung nach Hoffnung.

Leider, leider sieht es ganz genau nach dem Gegenteil aus..

Könnte ich ein Gedanken in Canepas Ohr setzen:

Magnin ersetzten, noch heute. Dann einen grossen Teil der U21 mit Identifikationsfiguren ergänzen, ein- bis zweimal Geld in die Hand nehmen und Leistungsträger mit Züri-Bezug holen und nächste Saison mit dem Ziel Ligaerhalt und Freude am Spiel starten. Ich bin überzeugt wir kämen dann gestärkt aus der Saison 2020/2021.
Krönu hat geschrieben:Bei uns ist das Niveau im Forum deshalb so hoch, weil sich die FCZ-Fans, grob gesagt, in 2 Gruppen aufteilen:
- Akademiker/Studenten
- Solche, die eh kein Compi bedienen können

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Shorunmu
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Shorunmu » 20.08.20 @ 9:54

Ostler hat geschrieben:Ich habe in einem anderen Thread (zwar im Falschen, Shame on me) auf den aktuellen Podcast von Sykora und Gysler mit dem Gast Beat Schlatter hingewiesen. Im diesem nimmt sich das Trio dem Problemkind FCZ an und Schlatter hat eine sehr positive Meinung zu Magnin. Klar, Schlatter ist mit den Canepas freundschaftlich verbunden, aber trotzdem.. Er stellt sich klar auf den Standpunkt, dass es an der Mannschaftszusammenstellung liegt und kritisiert in erster Linie, dass die Spieler null Zusammenhalt haben und die Persönlichkeiten überhaupt nicht miteinander funktionieren.

Ich würde es so gerne glauben, dass ein paar Personalien angepasst werden müssen und dann der Knopf aufgeht, aber im Gegensatz zu Schlatter glaube ich, dass Magnin beim Teamspirit mehr Einfluss hat als man meinen könnte. Durch Magnins stümperhaftes Führungsverhalten (zumindest in der Aussenwirkung) macht er es fast unmöglich, dass aus dem FCZ eine verschworene Einheit entstehen kann. Für ein Team, welches den Namen verdient, braucht es einen an der Spitze auf den sich alle einigermassen einigen können.

Darum bleibt meine fundamentale Kritik an Magnin bestehen.

Aber: Es muss personell unbedingt etwas geschehen in den nächsten Wochen. Die Stinkstiefel müssen ein für alle mal weg. Ich würde Pa Modou, Winter und Schönbi trotz schlechten Leistungen 1000 Mal behalten, bevor Kololli, Bangura und Kramer auch nur ein weiteres Spiel bestreiten dürften. Wir müssen wieder Jungs haben, die ein langes Weekend zusammen nach Zypern fliegen. Nur dann gibt es meiner Meinung nach Hoffnung.

Leider, leider sieht es ganz genau nach dem Gegenteil aus..

Könnte ich ein Gedanken in Canepas Ohr setzen:

Magnin ersetzten, noch heute. Dann einen grossen Teil der U21 mit Identifikationsfiguren ergänzen, ein- bis zweimal Geld in die Hand nehmen und Leistungsträger mit Züri-Bezug holen und nächste Saison mit dem Ziel Ligaerhalt und Freude am Spiel starten. Ich bin überzeugt wir kämen dann gestärkt aus der Saison 2020/2021.


Habe den Podcast auch gehört. Schlatter hat sehr wenig Ahnung von Fussball, staunte nicht schlecht. Für ihn gibt es drei Helden: Canepa, Magnin und Freddy Bickel. Die Werbung für Freddy Bickel als möglicher neuer Sportchef war sehr peinlich. Fand es generell einen der schlechtesten Sykora Gisler Podcasts ever.
Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?"): Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.


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