Medienberichte / Kommentare

Hier kommt alles über Fussball rein, das nicht mit dem FCZ zu tun hat.
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Demokrit
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Demokrit » 05.12.18 @ 9:20

Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)

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Zurigo
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Zurigo » 05.12.18 @ 11:49


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Demokrit
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Demokrit » 05.12.18 @ 14:01

Einfach nur traurig...

Und sehr beklemmend. Deshalb kommt auch zum Beispiel auch der italienische Fussball kaum vom Fleck.
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)

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Los Tioz
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Los Tioz » 05.12.18 @ 14:53

Gibt auf Youtube eine spannende Doku (von WDR) über den Fussball in Buenos Aires, wurde glaube ich auch schon hier im Forum gepostet. Auf jeden Fall sehr sehenswert!

Fussball ist ein Way of Life, etwas, das Aussenseiter nie verstehen werden, etwas, von dem die Medienvertreter gerne fehlerhaft und skandalträchtig aus der Geborgenheit ihrer plüschbesesselten Büros berichten - ohne jegliches Verständnis der Realität.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Zurigo » 05.12.18 @ 15:44

Die Jungs von Argifutbol haben vor einigen Jahren einen super interessanten Doku über Quilmes gedreht. Sehenswert!

https://www.youtube.com/watch?v=3HXfqLcYLe4

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yellow
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon yellow » 07.12.18 @ 11:53

Glücklicherweise gibt es in der Sportredaktion des TAs nicht nur Typen wie den ultra GC-Fan T. Schifferle mit seinen immer wiederkehrenden Berichten über seinen Lieblingsverein und seinen z.T. doch recht primitiven Spitzen gegen den Stadtverein. Deshalb hier ein Artikel aus der heutigen Ausgabe. Er spricht wohl v.a. ältere Semester und Fussball-Romantiker an.


Raphaël Nuzzolo, der Antistar
Der Stürmer von Xamax führt mit zehn Toren und acht Assists die Skorerwertung der Super League an – als 35-Jähriger. Er erklärt dies mit «unsichtbarem Training» und der Leistung der anderen.

Er schiesst Tore, wie er das Auto parkiert:
Wer sich wundert, weshalb der 35-jährige Raphaël Nuzzolo in diesen Tagen Tor um Tor schiesst, muss dem Stürmer vielleicht einmal beim Parkieren zuschauen. Der Mann nähert sich unten am Neuenburgersee dem Restaurant Beau Lac. Er sieht eine Parklücke, eine enge Lücke – und nimmt sie in einem Zug mit einem Affenzahn. Einlenken, einfahren, aussteigen.
Nuzzolo parkiert, wie er Tore schiesst. Mit einem Selbstverständnis, das in diesen Tagen kein Zögern und Zweifeln kennt. 10-mal hat er bisher in 16 Spielen getroffen, dazu 8-mal den entscheidenden Pass gespielt. Er trifft im Strafraum und von ausserhalb, per Volley und Abstauber, per Elfmeter und Freistoss.
23 Tore hat Xamax bisher geschossen, bloss bei fünf von ihnen hatte Nuzzolo seinen Fuss nicht im Spiel. Ohne seine Skorerpunkte hätte Neuenburg statt 13 nur 4 Punkte. Ohne ihn wäre Xamax der FC La Sagne, so schrieb das jüngst ein Fan in den sozialen Medien, er meinte den Verein einer 900-Personen-Gemeinde. Ein anderer fügte an, bei Nuzzolo müsse er seine eigene Heterosexualität überdenken. Ja, Nuzzolo wird in Neuenburg gerade gefeiert.

Die Gründe für seine Tore
Nuzzolo erreicht also das Restaurant Beau Lac, direkt am See, die Aussicht im siebten Stock: bezaubernd. Nuzzolo mag schöne Dinge, er hat den Ort vorgeschlagen, hierher kommt er regelmässig, trinkt einen Espresso, liest Zeitungen, denkt nach – und geht danach ins Training. Hier will er erklären, weshalb es ihm, dem alten Mann, dem 35-Jährigen, so prächtig läuft.
Erster Grund, die Erfahrung: «Ich weiss, welche Wege ich gehen muss – und welche nicht.» Er hat bei Xamax alle Freiheiten, er kann zwischendurch abtauchen und sich erholen, um dann im richtigen Moment aufzufallen, elegant und leichtfüssig.
Zweitens, die Einstellung. Nuzzolo hält viel vom «entraînement invisible», dem unsichtbaren Training. Viel schlafen, viel erholen, glutenfrei essen. «Ich habe nie gesagt, ich mache mehr als die anderen», sagt er. Also kommt er kurz vor dem Training ins Stadion und geht gleich danach wieder. Er hört drei, vier Tage vor den Spielen auf, im Training an seine Grenzen zu gehen. Noch nie litt er an Muskelproblemen oder Knieverletzungen. Manche nennen das Glück, andere professionell.
Drittens, das Selbstvertrauen. «Du denkst nicht nach.» Wie beim Parkieren.
Schliesslich viertens, vielleicht der interessanteste Punkt. Nuzzolo ist vergangene Saison mit Xamax aufgestiegen und hat in der Super League bald einmal bemerkt, dass das Niveau seit seiner Zeit als YB-Spieler nicht gestiegen ist. Eher das Gegenteil ist der Fall. «Wir haben heute viel mehr junge Spieler in den Mannschaften, das spürt man.» Der Fussball sei zwar technischer und schneller geworden, doch das Toreschiessen auch einfacher. Da ist einer in der Form seines Lebens und erzählt dann, dass das vor allem mit anderen zu tun hat.
Nuzzolo fährt einen Renault Laguna, Occasion, und zahlt seine Rechnungen in der Postfiliale.
Nuzzolo bekommt von Gegnern Komplimente. Der Stürmer führt einen Whatsapp-Chat mit ehemaligen Kollegen bei den Young Boys. Hoarau, Rochat, Benito oder auch von Bergen sind im Chat versammelt, «Wölfli of Wall Street» heisst er, denn Goalie Wölfli ist auch dabei. Nach den beiden wunderbaren Freistosstoren gegen Lugano lief er heiss. «Nuzz on fire» stand da, oder «Nuzz en magique».
Nuzzolo und YB, Nuzzolo und Xamax. Zwei Vereine – mehr gibt es in seiner Karriere nicht. «Die richtigen», sagt Nuzzolo. Er hat einmal in der «Berner Zeitung» gesagt, dass er Mühe habe mit Abschiednehmen, dass er mehr Wärme und Vertrauen brauche als andere. Das mögen alles Gründe sein, weshalb er nicht bei mehr Clubs spielte. Die wahren Gründe liegen wohl aber vor allem in Nuzzolos Bescheidenheit und seinem Wesen, treu und loyal zu sein.
Er ist ein Fussballer, der sich als Arbeiter sieht und sich nie als Talent gesehen hat. «Ich habe immer etwas länger gebraucht.» Er zweifelte lange daran, ob es ihm für die Nationalliga A reiche. Erst als Miroslav Blazevic 2005 nach Neuenburg kam – als Trainer mit Kroatien WM-Dritter 1998 – und ihm sagte, «du hast es drauf», glaubte er selbst daran. Und zweifelte trotzdem weiter. Wenn er gegen Basel oder YB spielte, dachte er jedes Mal: «Die Spieler dort sind alle besser als ich, da werde ich nie spielen.»

Von Tschagajew vertrieben
Zu jener Zeit steht für Nuzzolo fest: Er will seine ganze Karriere in Neuenburg verbringen. Dann kommt Präsident Tschagajew in der Pause des Cupfinals gegen Sion in die Kabine und droht den Spielern mit dem Tod. In diesem Moment ist für Nuzzolo klar, er muss gehen. Er wechselt 2011 zu YB, bis er 2016 zu Xamax, damals noch in der Challenge League, zurückkehrt – und auf viel Lohn verzichtet. Er nickt. «Du musst in deiner Karriere fünf, sechs richtige Entscheidungen treffen, das habe ich gemacht», sagt er und fügt an: «Xamax ist mein Verein.»
Bei anderen Fussballern wäre der Satz eine Floskel, bei Nuzzolo ist es eine Liebeserklärung. Sie erinnert an früher, an damals, als alles besser war. Dazu passt vielleicht auch, dass Nuzzolo so etwas wie ein Antistar ist. Er bezahlt noch immer seine Rechnungen mit Bargeld in der Post und fährt einen Renault Laguna, Occasion gekauft, in die Jahre gekommen. Dazu passt vielleicht ebenfalls, dass Xamax nicht so recht dem Fussball-Establishment angehört. Die Mannschaft trainiert meist um vier Uhr nachmittags, damit die Väter im Team am Morgen auf ihre Kinder aufpassen können. Medientermine macht man noch direkt mit den Spielern am Handy ab – bei anderen Vereinen undenkbar.
Xamax ist Tabellenletzter. Raphaël Nuzzolo steigt lieber mit einem gesunden Verein ab, als dass der Club durch teure Transfers havariert. Doch erst einmal will er den Moment geniessen – er ist kostbar: Eine alte Liaison erblüht von Neuem.
(Redaktion Tamedia) Erstellt: 06.12.2018, 21:55 Uhr

Für mich ist Nuzzolo nicht nur ein sympathischer Dinosaurier, sondern auch (ausserhalb des FCZ) der unglaublichste Spieler dieser Vorrunde. Seine beiden Freistosstore vom letzten Sonntag sprechen für sich.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon CT » 17.02.19 @ 11:25

lesenswerter kommentar zu den wiederkehrenden hands-diskussionen:
https://www.sueddeutsche.de/sport/bunde ... -1.4333343

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Don Ursulo » 17.02.19 @ 12:45

Experten diskutieren über das Abstiegsduell zwischen GC und Xamax
FCZler Renggli mit vernichtendem GC-Urteil: "Sehe bei GC nur abgestandenen Blauburgunder aus dem Tetra-Pack!" :-)

https://www.sport.ch/superleague/277426 ... tetra-pack
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Don Ursulo » 19.02.19 @ 20:12

Sir Erich Vogel rechnet mit Anliker ab ...

https://www.nau.ch/sport/fussball/gc-le ... r-65484019
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon sub » 24.02.19 @ 10:02

Villicht dä nächst Scheich für GC?

Der grosse Bluff des Ramon Vega
Der Schweizer Ex-Fussballer behauptet, er habe in London Karriere in der Finanzwelt gemacht und verwalte ein Milliardenvermögen. Nichts davon ist belegbar.
Es gibt ein Leben nach dem Sport. Ein gutes sogar. Ramon Vega zitiert als Beweis dafür gerne sich selbst: Einst war der in London lebende gebürtige Oltner mit spanischen Wurzeln ein gefeierter Fussballer: Verteidiger bei den Grasshoppers, bei Tottenham Hotspurs und Celtic Glasgow. 23-mal spielte er in der Schweizer Nationalmannschaft, bevor der gelernte Bankkaufmann das Trikot an den Nagel hängte und in die Finanzwirtschaft wechselte.

Die zahlreichen Berichte und Interviews in Schweizer und britischen Medien der vergangenen Jahre lassen nur einen Schluss zu: Vega hatte auch hier Erfolg, wurde sogar zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Branche.

Als «Schlüsselfigur in Londons Finanzwelt» und Warner vor dem Brexit beschrieb ihn die «Schweizer Illustrierte». In seiner 2008 gegründeten Vermögensverwaltung Vega Swiss Asset Management (VSAM) beschäftige der Schweizer 15 Angestellte und verwalte Vermögen im Wert von 1 Milliarde Dollar, schrieb der «Blick» vor eineinhalb Jahren. 2012 berichtete der «Tages-Anzeiger» von vier, die «Neue Zürcher Zeitung» von sechs Angestellten in Vegas Firma. Schon damals verwaltete diese angeblich 1 Milliarde Dollar.

Vegas Firma ist von der Zwangsauflösung bedroht

Die britischen Firmenunterlagen widersprechen diesen Angaben: Laut diesen Dokumenten hatte Vegas Firma keine Angestellten und ist seit 2017 von der Zwangsauflösung bedroht – vermutlich weil Bilanzen nicht fristgerecht eingereicht wurden. Wie hoch das verwaltete Vermögen wirklich ist, geht aus den Unterlagen nicht hervor. Die Umsätze sind eher bescheiden. Auf keinen Fall unterstützen sie ein 2015 erschienenes Porträt von Vega in der britischen «Daily Mail», das nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Schweizer Ex-Fussballer entstand. Darin wurde Vegas Einkommen aus den Finanzgeschäften mit 15 Millionen Pfund angegeben.

Vegas Firma existiert noch, ihre Website www.vsam.co.uk ist im Internet jedoch nicht mehr aufrufbar. Der SonntagsZeitung liegen Bildschirmfotos der Website aus den vergangenen Jahren vor, mit Vegas Lebenslauf: 2002 sei er Gründungsmitglied des Hedgefonds Duet Asset Management gewesen, der 2,5 Milliarden Dollar verwalte. Auch in mehreren Zeitungsartikeln wird Vega als Partner beschrieben. Jedoch kommt der Name Ramon Vega in den Firmendokumenten nicht vor. Und ein damals Beteiligter, der nicht namentlich genannt werden will, sagt, Vega sei niemals ein Partner der Firma gewesen sei. Vega habe einzig geholfen, die Aktivitäten im Sportgeschäft zu fördern. Als dieser Zweig aufgegeben wurde, sei man getrennte Wege gegangen: «Er war sehr nett, keine bösen Gefühle.» Warum aber bezeichnete sich Vega als Gründungsmitglied und Partner? Er antwortet auf die Frage nicht.

Kandidatur für Fifa-Präsidium von vornherein gescheitert

In britischen Medien wurde Vega häufig als Vorbild präsentiert, wie hoch bezahlte Spitzensportler nach dem Ende ihrer Laufbahn den Umstieg in die Wirtschaft schaffen könnten. Vega, dieser «intellektuelle Geschäftsmann», sei das beste Beispiel dafür, «dass da draussen Millionen verdient werden können», schrieb 2017 eine britische Fanzeitung: «Es ist nicht alles schlecht, Jungs!»

Der heute 47-Jährige förderte dieses Image, in Bildern und mit Worten. Er tritt stets in bestem Tuch auf, hält Hof in den teuersten Hotels. Er sucht die Öffentlichkeit, zuletzt mit seiner Ankündigung, er werde als einziger Herausforderer von Gianni Infantino für den Posten des Fifa-Präsidenten kandidieren. Das brachte ihm Schlagzeilen in Sportgazetten weltweit. Dummerweise stellte sich bald heraus, dass er nicht einmal die notwendige Unterstützung von fünf Fifa-Verbänden für die Kandidatur hatte.

Auch die Adresse seiner Vega Swiss Asset Management im Londoner Nobelquartier Mayfair deutete auf grossen Wohlstand und Erfolg hin. «Mir ist es wichtig, dass die Kunden wissen, was mit ihrem Geld passiert», sagte Vega dem «Tages-Anzeiger» im Jahr 2012: «Transparenz wird wieder geschätzt.» Heute ist der weltgewandte Oltner, der fünf Sprachen fliessend spricht, hingegen wortkarg. Alle Fragen zu seinen Firmen blieben unbeantwortet. Am Telefon meldet sich Vega nicht mehr.

Deshalb bleibt auch die Frage nach den 500 Millionen Pfund ­ unbeantwortet: Vega hatte im November 2015 in London die Firma Vega Suisse Finance gegründet. Schon zwei Monate später gab sie eine Anleihe über 500 Millionen Britische Pfund heraus, damals waren das 720 Millionen Franken. Gezeichnet wurde die Anleihe treuhänderisch von einer irisch-amerikanischen Bank, das geht aus einem Vertrag hervor. Wer Vegas Firma tatsächlich so viel Geld gab, bleibt unklar. Vega schweigt.

Kenner der britischen Finanzwelt finden es höchst ungewöhnlich, dass eine neu gegründete Firma so viel Geld auf dem Finanzmarkt aufnehmen kann. Ein Jahr nach der Ausgabe der Millionenanleihe, im Dezember 2017, wurde Vega Suisse Finance schon wieder aufgelöst. Was mit der Anleihe geschah, ist unklar.

Ehemalige Geschäftspartnerin taucht in Panama Papers auf

Neben diesem kurzlebigen Unternehmen gründete Vega im November 2015 drei weitere Firmen in London. Auch sie wurden im Winter 2017 und im Frühjahr 2018 wieder liquidiert. Auch ihr Zweck bleibt unklar. Vega schweigt.

Aufgelöst wurde 2018 auch Vegas Schweizer Firma Matterhorn Capital Rosalp. Mit der hatte er vor einigen Jahren das Hotel Rosalp im Walliser Ferienort Verbier gekauft. Doch den Ausflug in die Hotellerie hat er mittlerweile beendet. Seine Geschäftspartnerin in der Matterhorn Capital war die Tessinerin Judith Hamburger-Ornstein, deren Name im Zusammenhang mit Offshore-Firmen in den Panama Papers auftaucht. Ihre Schweizer Firma Salix wird jetzt laut Berichten von US-Medien von US-Sonderermittler Robert Mueller untersucht. Sie soll hinter der israelischen Firma Psy stehen, die im US-Präsidentschaftswahlkampf soziale Medien manipuliert hatte.

Als Vega noch mit der SonntagsZeitung sprach, lobte er Hamburger-Ornstein als «professionell und sehr seriös». Den Grund, warum er seine Schweizer Firma auflöste, sagte er schon damals nicht.

Zuletzt äusserte Vega in anderen Medien immer öfter und immer lauter seinen Wunsch, in den Fussball zurückzukehren. Vielleicht als Spielervermittler, vielleicht als Clubmanager. Er habe schon einige Anfragen erhalten, verriet er im vergangenen Sommer der britischen «Sun». Er sei flexibel, beherrsche sowohl die wirtschaftliche als auch die sportliche Seite: «Wenn so viel Geld im Spiel ist, muss man das Business genauso wie den Fussball beherrschen», zitiert ihn die «Sun»: «Das ist eine Verschmelzung des Wissens.»

(SonntagsZeitung)
Dä chunnt no!


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