Quo Vadis FCZ

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spitzkicker
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon spitzkicker » 17.06.25 @ 13:53

Dass Journis meist einfallslos immer die gleichen Fragen stellen, ist schwach. Aber noch schwächer war die ungehaltene Reaktion des Präsi. Wirklich zum fremdschämen. Das sage ich, der immer wieder als Canepa-Fan gebrandmarkt wird - zu unrecht natürlich ;-))


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MetalZH
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon MetalZH » 17.06.25 @ 17:46

devante hat geschrieben:
CT hat geschrieben:mich wundert, dass der neue trainer hier nicht mehr begeisterung auslöst. er strahlt - selbstredend auch dank seiner karrierestationen - eine natürliche autorität aus, die ich mir seit breitenreiter gar nicht mehr gewohnt war. guter move von MM, ihn zu holen und ein klein wenig vom hohen ross zu steigen. (my ass, dass er mit moniz auch schon besprochen hat, ob er auf der bank sitzt. nur als beispiel.)

ich bin wieder mal so drauf, wie es nick hornby so schön in "fever pitch" beschrieben hat: noch nach jeder abgekackten saison fängst du wieder zu träumen an, hegst hoffnungen und hast visionen - bis du die ersten fünf minuten vom ersten ligaspiel der neuen saison gesehen hast und die ganze scheisse von vorne losgeht... however, ich geniesse den "honeymoon" und bin zum ersten mal seit langem wieder ein bisschen happy mit dem FCZ.

finde ihn ebenfalls super sympathisch, fachlich scheint er top zu sein, gut vorbereitet, akribischer arbeiter, guter kommiunikator und sympathisch. wenn ich jetzt höre dass Zeidler wohl bei Lausanne unterkommt bin ich super froh, dass wir hier ein frisches, unverbrauchtes trainertalent verpflichten konnten.


Geht mir genau gleich. Ich freue mich sehr auf MG und hoffe auf eine Saison mit etwas mehr Ruhe und einem klaren Fokus auf das Wesentliche. Mein erster Eindruck von ihm geht genau in die richtige Richtung und viel Erfahrung bringt er auch noch mit.
Wirklich top!
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Glarona » 17.06.25 @ 17:53

MetalZH hat geschrieben:
devante hat geschrieben:
CT hat geschrieben:mich wundert, dass der neue trainer hier nicht mehr begeisterung auslöst. er strahlt - selbstredend auch dank seiner karrierestationen - eine natürliche autorität aus, die ich mir seit breitenreiter gar nicht mehr gewohnt war. guter move von MM, ihn zu holen und ein klein wenig vom hohen ross zu steigen. (my ass, dass er mit moniz auch schon besprochen hat, ob er auf der bank sitzt. nur als beispiel.)

ich bin wieder mal so drauf, wie es nick hornby so schön in "fever pitch" beschrieben hat: noch nach jeder abgekackten saison fängst du wieder zu träumen an, hegst hoffnungen und hast visionen - bis du die ersten fünf minuten vom ersten ligaspiel der neuen saison gesehen hast und die ganze scheisse von vorne losgeht... however, ich geniesse den "honeymoon" und bin zum ersten mal seit langem wieder ein bisschen happy mit dem FCZ.

finde ihn ebenfalls super sympathisch, fachlich scheint er top zu sein, gut vorbereitet, akribischer arbeiter, guter kommiunikator und sympathisch. wenn ich jetzt höre dass Zeidler wohl bei Lausanne unterkommt bin ich super froh, dass wir hier ein frisches, unverbrauchtes trainertalent verpflichten konnten.


Geht mir genau gleich. Ich freue mich sehr auf MG und hoffe auf eine Saison mit etwas mehr Ruhe und einem klaren Fokus auf das Wesentliche. Mein erster Eindruck von ihm geht genau in die richtige Richtung und viel Erfahrung bringt er auch noch mit.
Wirklich top!

Yep hier auch.
Eigentlich wie jedes Jahr.
Es wird wahrscheinlich wie immer all zu oft Enden.
Entweder Meister oder belanglos in der unteren Tabelle.
"Bei uns sind die Höhen halt höher und die Tiefen dafür richtig tief."
Zitat Ussersihl

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roliZ
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon roliZ » 17.06.25 @ 21:52

Glarona hat geschrieben:
MetalZH hat geschrieben:
devante hat geschrieben:
CT hat geschrieben:mich wundert, dass der neue trainer hier nicht mehr begeisterung auslöst. er strahlt - selbstredend auch dank seiner karrierestationen - eine natürliche autorität aus, die ich mir seit breitenreiter gar nicht mehr gewohnt war. guter move von MM, ihn zu holen und ein klein wenig vom hohen ross zu steigen. (my ass, dass er mit moniz auch schon besprochen hat, ob er auf der bank sitzt. nur als beispiel.)

ich bin wieder mal so drauf, wie es nick hornby so schön in "fever pitch" beschrieben hat: noch nach jeder abgekackten saison fängst du wieder zu träumen an, hegst hoffnungen und hast visionen - bis du die ersten fünf minuten vom ersten ligaspiel der neuen saison gesehen hast und die ganze scheisse von vorne losgeht... however, ich geniesse den "honeymoon" und bin zum ersten mal seit langem wieder ein bisschen happy mit dem FCZ.

finde ihn ebenfalls super sympathisch, fachlich scheint er top zu sein, gut vorbereitet, akribischer arbeiter, guter kommiunikator und sympathisch. wenn ich jetzt höre dass Zeidler wohl bei Lausanne unterkommt bin ich super froh, dass wir hier ein frisches, unverbrauchtes trainertalent verpflichten konnten.


Geht mir genau gleich. Ich freue mich sehr auf MG und hoffe auf eine Saison mit etwas mehr Ruhe und einem klaren Fokus auf das Wesentliche. Mein erster Eindruck von ihm geht genau in die richtige Richtung und viel Erfahrung bringt er auch noch mit.
Wirklich top!

Yep hier auch.
Eigentlich wie jedes Jahr.
Es wird wahrscheinlich wie immer all zu oft Enden.
Entweder Meister oder belanglos in der unteren Tabelle.

128 Jahre alt und 13 Meistertitel. D.h. im Schnitt alle 10 Jahre. Wir werden noch etwas warten müssen. Aber es gibt ja auch noch den Cup
ME13TER 2022 !!! Puck Futin ! Tuck Frump! Nuck Fetaniahu!

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BoboBotteron
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon BoboBotteron » 17.06.25 @ 22:48

Ich bin seit über 55 Jahren Fan des FC Zürich – nicht nur als Zuschauer, sondern auch als aktiver Fußballer, der es mit mehreren Clubs bis in die höchste Schweizer Liga geschafft hat. Für mich war die Identifikation mit dem FCZ immer zentral.
Ich erinnere mich an große Momente: Cupsieger 1972, das legendäre Spiel gegen Santos mit Pelé, die Meistertitel 1974, 1975 und 1976, dann 1981 – und die lange Durststrecke bis zum Cupsieg 2000 und für mich den grössten Moment als Fussballfan im 2006. Lieber mich treu zu Zürich verbunden zu fühlen, wie jedes Jahr Meister, Cupsieger oder Euroliga, aber dafür aufrecht zum FCZ und seinen "eigenen" zu Jungs stehen, ohne dass wir unterstützt werden von einem undurchsichtigem Konkordat, das Zürich am Arsch vorbei geht!
Ich will mich mit einem Club und seinen Spielern identifizieren können – nicht mit Saudis, einem klebrigen Energydrink oder dem Kapital vom Paradeplatz. Deshalb bleibe ich FCZ-Fan – seit mehr als einem halben Jahrhundert.
Ich war früher auch Fan des ZSC, aber seit dort die SVP das Ruder übernommen hat, ist mein Interesse bei unter null.
Was A.C. und M.M. betrifft: Es sind sicher nicht meine Freunde – aber ich erkenne an, dass sie sich ernsthaft bemühen, den FCZ unabhängig zu halten. Keine Bullen, keine Scheichs, keine Tech-Milliardäre. Und solange wir beim FCZ so viele junge, eigene Spieler haben wie kein anderer Verein in der Schweiz, unterstütze ich diesen Weg.

Was ich aber wirklich gefährlich finde – gerade hier im Forum – ist die überzogene, laute Kritik an A.C. und M.M. Natürlich darf man skeptisch sein. Aber der reflexhafte Widerstand gegen alles, was von ihnen kommt, schadet am Ende dem Club. Es braucht konstruktive Kritik, ja – aber auch die Fähigkeit anzuerkennen, was gut läuft. Und genau das fehlt mir zunehmend in der Diskussion hier.

Kollegah
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Kollegah » 18.06.25 @ 0:30

BoboBotteron hat geschrieben:Ich bin seit über 55 Jahren Fan des FC Zürich – nicht nur als Zuschauer, sondern auch als aktiver Fußballer, der es mit mehreren Clubs bis in die höchste Schweizer Liga geschafft hat. Für mich war die Identifikation mit dem FCZ immer zentral.
Ich erinnere mich an große Momente: Cupsieger 1972, das legendäre Spiel gegen Santos mit Pelé, die Meistertitel 1974, 1975 und 1976, dann 1981 – und die lange Durststrecke bis zum Cupsieg 2000 und für mich den grössten Moment als Fussballfan im 2006. Lieber mich treu zu Zürich verbunden zu fühlen, wie jedes Jahr Meister, Cupsieger oder Euroliga, aber dafür aufrecht zum FCZ und seinen "eigenen" zu Jungs stehen, ohne dass wir unterstützt werden von einem undurchsichtigem Konkordat, das Zürich am Arsch vorbei geht!
Ich will mich mit einem Club und seinen Spielern identifizieren können – nicht mit Saudis, einem klebrigen Energydrink oder dem Kapital vom Paradeplatz. Deshalb bleibe ich FCZ-Fan – seit mehr als einem halben Jahrhundert.
Ich war früher auch Fan des ZSC, aber seit dort die SVP das Ruder übernommen hat, ist mein Interesse bei unter null.
Was A.C. und M.M. betrifft: Es sind sicher nicht meine Freunde – aber ich erkenne an, dass sie sich ernsthaft bemühen, den FCZ unabhängig zu halten. Keine Bullen, keine Scheichs, keine Tech-Milliardäre. Und solange wir beim FCZ so viele junge, eigene Spieler haben wie kein anderer Verein in der Schweiz, unterstütze ich diesen Weg.

Was ich aber wirklich gefährlich finde – gerade hier im Forum – ist die überzogene, laute Kritik an A.C. und M.M. Natürlich darf man skeptisch sein. Aber der reflexhafte Widerstand gegen alles, was von ihnen kommt, schadet am Ende dem Club. Es braucht konstruktive Kritik, ja – aber auch die Fähigkeit anzuerkennen, was gut läuft. Und genau das fehlt mir zunehmend in der Diskussion hier.

Grossen Respekt für diesen Beitrag!

Ich glaube, dass die Verantwortlichen beim FCZ (Canepa‘s, MM und Kommunikationsabteilung) zukünftig medial besser auftreten müssen. Demütiger und cooler. Nicht viel reden, sondern liefern. So vermeidet man hohen Erwartungen.

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Porto
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Re: Quo Vadis FCZ

Beitragvon Porto » 18.06.25 @ 6:41

@Botteron, danke für das differenzierte statement!

Ich bin pro Canepa Fraktion, dennoch empfinde ich ihn recht lernresistent (stur), ich glaube da selbst bei Constantin kleine Fortschritte zu erkennen, geht doch.

Und zum ZSC, ich ging auch lieber in die Rauchhalle, um Hugo, Willi, Small oder Mario zu schreien (oder verzweifeln), aber was die Organisation nun an Eigengewächsen hervorbringt, verdient meine Hochachtung, sind für mich auch Züri Buben!


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