Neues stadion

Diskussionen zum FCZ

Wie stimmt ihr beim neuen Stadion ab?

Ja
64
29%
Nein
47
22%
JA kein Stadtzürcher
84
39%
NEIN kein Stadtzürcher
22
10%
 
Abstimmungen insgesamt: 217

Benutzeravatar
Mushu
Beiträge: 509
Registriert: 30.03.15 @ 23:18

Neues stadion

Beitragvon Mushu » 02.09.20 @ 18:06

Pescadito hat geschrieben:
Mushu hat geschrieben: Du kannst auch einem Mieter im Catering-Bereich Möglichkeiten/Freiheiten ermöglichen.

Das erhöht aber die Anzahl Cateringplätze nicht, gemäss Canepa 300 anstelle von 2000.
Hinsichtlich Wirtschaftszahlen traue ich Canepa wesentlich mehr zu als bezüglich Kaderzusammenstellung. Denn da ist er tatsächlich vom Fach. Wenn er und alle anderen rund um den FCZ jahrelang betonen, wie überlebenswichtig das neue Stadion ist, erachte ich es als sehr riskant, dieses abzulehnen, weil da mal ein GC-Stadion stand. Wer im Letzigrund bleiben will, soll ein "Nein" einlegen, das steht jedem zu. Aber bitte hört auf von einem umgebauten, abgeänderten, durchzugs- und rennbahnfreiem Letzigrund zu träumen. Denkt ihr tatsächlich auf diese Idee sei ausserhalb des FCZ-Forums, also beim FCZ oder bei der Stadt in den 20 Jahren Stadionblockade niemand gekommen? Entweder es gibt ein Stadion auf dem Hardturmareal oder wir bleiben in diesem(!) Letzigrund bis dieser im 22. Jahrhundert veraltet ist und einem Neubau Platz machen muss


Die Bahn ist das Letzte, was Canepa störrt, wenn ee im Stadion Geld generieren kann!!!!

Pyle
Beiträge: 1670
Registriert: 11.08.08 @ 17:58

Re: Neues stadion

Beitragvon Pyle » 02.09.20 @ 20:09

Mushu hat geschrieben:
Nein zur Heimstätte des Stadtvereins auf chinesisch-portugiesischem Areal! Nicht wegen den Quartierbewohnern ...


Auch wenn Hopper Fetscherin Marketing-Fürze für 15 GC-Fans plant und sich so erstmals seit etwa 5 Jahren wieder eine Handvoll Gümper in die Stadt wagen: sie gehören nicht mehr hierher. Ganz Züri isch ois und damit auch das Hardturmareal.

Dieser Text von Ostler vom November 2018 hat nach wie vor Gültigkeit :-):

Ostler hat geschrieben:Krass, wie die Diskussion in meinem GC-Bekanntenkreis ganz neue Kreise zieht. Bis vor ein paar Tagen war die Grundstimmung die, dass GC nach Hause will und der FCZ weg von zu Hause soll. Ins ewige Exil. Plötzlich beginnen aber nun viele - die Insekten und ich glaube auch die FCZler -. zu realisieren, dass GC nicht nur zurück über die Gleise geht, sondern, dass wir mit kommen und es auch unser zu Hause sein wird. Ein ziemlicher Seelenschmetter für viele mir bekannte Hoppers. Wir kommen mir ihnen nach Hause, räumen den Kühlschrank aus, machens uns auf der Couch bequem und vögeln die Freundin. Es bleibt ihnen nichts anderes, als sich im Zimmer einzuschliessen und ganz laut den Nöggi aufzudrehen: "Nume GeeCee Nume Geeeceee.. Heyy, nicht rauchen im Wohnzimmer!!!"

Das haben sie sich anders vorgestellt :).

Benutzeravatar
Mushu
Beiträge: 509
Registriert: 30.03.15 @ 23:18

Neues stadion

Beitragvon Mushu » 02.09.20 @ 20:21

Es GC-Girly vögle; bisch en Gruusige ...

schwizermeischterfcz
Beiträge: 5373
Registriert: 21.01.16 @ 16:35

Re: Neues stadion

Beitragvon schwizermeischterfcz » 02.09.20 @ 20:25

Pyle hat geschrieben:
Mushu hat geschrieben:
Nein zur Heimstätte des Stadtvereins auf chinesisch-portugiesischem Areal! Nicht wegen den Quartierbewohnern ...


Auch wenn Hopper Fetscherin Marketing-Fürze für 15 GC-Fans plant und sich so erstmals seit etwa 5 Jahren wieder eine Handvoll Gümper in die Stadt wagen: sie gehören nicht mehr hierher. Ganz Züri isch ois und damit auch das Hardturmareal.


Muhahah diese Veranstaltung für max. 200 Hoppers findet am Freitag bei der Terrasse neben dem Opernhaus statt, sie versuchen also wirklich wieder sich bei der Wirtschaftselite aka Besucher des Opernhauses anzubiedern :D
Köbi für immer

Benutzeravatar
bluesoul
Beiträge: 4410
Registriert: 03.08.06 @ 13:56
Wohnort: Ostblock

Re: Neues stadion

Beitragvon bluesoul » 03.09.20 @ 9:08

Nochmals zum Mitschreiben:

Der Hardturm gehört uns!





Also, ich stimme ja.

Benutzeravatar
Demokrit
Beiträge: 4215
Registriert: 03.12.03 @ 7:33
Wohnort: Turicum.

Re: Neues stadion

Beitragvon Demokrit » 03.09.20 @ 9:39

Das waren Zeiten.....auch sonst gute Zeiten....ich sehne mir sie zurück.
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)

Benutzeravatar
Gha_Züri
Beiträge: 687
Registriert: 11.10.18 @ 10:43
Wohnort: Züri Umgäbig

Re: Neues stadion

Beitragvon Gha_Züri » 03.09.20 @ 12:12

bluesoul hat geschrieben:Nochmals zum Mitschreiben:

Der Hardturm gehört uns!





Also, ich stimme ja.


Ach, mein Herz blüht auf! Immer noch Gänsehaut bei diesen Bildern!
Wohne leider nicht in der Stadt, aber würde auf jeden Fall ein JA in die Urne werfen.
"You can't find the sun in a locked room" - Ghassan Kanafani

schwizermeischterfcz
Beiträge: 5373
Registriert: 21.01.16 @ 16:35

Re: Neues stadion

Beitragvon schwizermeischterfcz » 06.09.20 @ 14:54

Heute in 3 Wochen könnte dieser Thread aktueller denn je werden.

Darum JA zum Stadion!
Köbi für immer

D27
Beiträge: 147
Registriert: 27.07.10 @ 19:01

Re: Neues stadion

Beitragvon D27 » 06.09.20 @ 22:18

Bei dieser Frage denk ich immer ans Heimspiel in SG zurück und denk mir es wär eben doch noch geil.

Simon Le Bon
Beiträge: 523
Registriert: 17.06.03 @ 11:28

Re: Neues stadion

Beitragvon Simon Le Bon » 07.09.20 @ 8:03

Q: Tagi.ch

Lärm lässt Stadion-Türme erzittern
Die jüngste Verschärfung des Lärmschutzes könnte das «Ensemble»-Projekt bedrohen. Gemäss einem Gutachten wäre es in über 100 Wohnungen zu laut.
Beat Metzler
Publiziert heute um 05:57 Uhr

Eine lärmtechnische Herausforderung: Das Autorauschen ist bis in die mittleren Stockwerke der Türme gut zu hören.
Visualisierung: Nightnurse Images, Zürich
Die neuen Lärmschutzregeln haben die Sprengkraft von Dynamit. Eine geplante Zürcher Siedlung nach der anderen lassen sie zusammenkrachen.
Auch das Hardturm-Projekt «Ensemble» könnte es erwischen. Durch die strengere Anwendung der Lärmschutzverordnung wird das Vorhaben aus Fussballstadion, zwei Hochhäusern und einer Genossenschaftssiedlung wohl ein juristisches Problem bekommen.
Die zwei Hochhäuser liegen am Spickel zwischen zwei Einfahrtsrouten. Die Pfingstweidstrasse erreicht mit 82 Dezibel fast das Lärmniveau der Rosengartenstrasse (83,6 Dezibel), der wohl lautesten Schneise der Stadt.
Die entscheidende Frage ist einfach: Wie viel dieses Motorendröhnens kann man den Bewohnerinnen zumuten?
Die Antwort fällt komplizierter aus. Lange galt in der Stadt die Regel, dass der Lärm in einem Raum nur an einem einzigen Fenster die gesetzliche Limite einhalten muss. Ein solches «Lüftungsfenster» lag meistens abgewandt von der lauten Seite. «Diese Praxis gewährt mehr Freiheit bei der Anordnung der Räume, ohne dass die Wohnqualität darunter leidet», sagt Urs Spinner, Departementssekretär des städtischen Hochbauamtes.
Auf Anraten der kantonalen Lärmschutzstelle wandten auch die Architekten der Hardturm-Hochhäuser diesen Trick an. An den lärmigsten Fassaden der lärmigsten Stockwerke planten sie Loggien. Dadurch entsteht ein Fenster, an dem der Krach unter dem Grenzwert bleibt.
Ein Projekt nach dem anderen fällt
Das Problem dabei: Schon 2016 erklärte das Bundesgericht die Lüftungsfenster-Methode für illegal. Zumindest fast. Man dürfe nur zu ihr greifen, wenn alle anderen Mittel – etwa Lärmschutzwände aus Glas – nicht funktionierten.
Daran halten sich nun die Zürcher Gerichte. Kürzlich haben sie zwei grossen Wohnprojekten die Bewilligung verweigert. Begründung: Der Lüftungsfenster-Ausweg sei nicht angebracht, es blieben andere bauliche Möglichkeiten. Beide Bauherren – ein Immobilienfonds und eine Genossenschaft – haben das «Nein» angefochten.
Dem «Ensemble» könnte es ähnlich ergehen. Das sagen zumindest Gegner des Projekts, die anonym bleiben wollen, weil sie Parteien angehören, die sich im Abstimmungskampf zurückhalten wollen.
Die Gegnerschaft hat einen Spezialisten damit beauftragt, die strengere Praxis auf das «Ensemble» anzuwenden. Dieser kommt zu folgendem Schluss: Mit der neuen Rechtslage entsprächen im Hochhaus West 92 Wohnungen nicht den Vorschriften, im Hochhaus Ost 12 Wohnungen und in der ABZ-Siedlung 15 Wohnungen. Es bestehe die Gefahr, dass das Projekt am Lärm scheitere.
Martin Looser, Lärmspezialist der Zürcher Anwaltskanzlei Ettlersuter, hat für den «Tages-Anzeiger» die Untersuchung der Gegner geprüft. Er hält sie für plausibel. «Die Einwände, die aufgeworfen werden, sind berechtigt», sagt Looser. Die Bauherrschaft müsse sich fragen, wie sie mit den veränderten Bedingungen umgehe.
Wieso die Türme nicht ausgesteckt werden
Ein anderer Experte sagt, dass Hochhäuser in Sachen Lärmschutz eine besondere Herausforderung darstellten. Ihnen fehle, im Gegensatz etwa zu einer Blockrandbebauung, ein ruhiger Innenhof. Beim Hardturm komme erschwerend der Lärm des Stadions dazu.
Kleiner Spielraum bei Wohnanteil
«Bei der Planung haben wir selbstverständlich die geltenden Lärmvorschriften berücksichtigt», sagt Hans Klaus, Sprecher des Baukonsortiums. «Die Sache macht uns keine Sorgen.» Es würden ständig bessere Techniken entwickelt, um den Lärmschutz zu verbessern. Solche könnten beim Bau noch einfliessen.
Eine Möglichkeit bestünde auch darin, an den exponierten Lagen auf Wohnungen zu verzichten. So hat die Investorin Credit Suisse bereits die unteren Geschosse wegen der Lärmvorschriften ohne Wohnungen geplant. «Das Verhältnis Gewerbe und Wohnen ist allerdings wichtig für die Finanzierung. Hier besteht nur marginal Raum für Anpassungen», sagt Klaus.
Für konkrete Vorschläge sei es aber noch zu früh. Erst gelte es abzuwarten, wie sich die Rechtsprechung entwickle.
Warten auf das Bundesgericht
Vieles hängt vom Bundesgericht ab. Es berät momentan über das abgeschmetterte Swisscanto-Projekt an der Bederstrasse. Auf dieses Urteil warten Investoren und Behörden. «Bei der Behandlung künftiger Gesuche hat die Bewilligungsbehörde (also die Stadt) solche Entscheide zu berücksichtigen», sagt Urs Spinner vom Hochbaudepartement.
Als «sehr schwierig» bezeichnet Thomas Gastberger die jetzige Situation. Er arbeitet für die kantonale Fachstelle Lärmschutz, welche Ausnahmen wie Lüftungsfenster-Lösungen bisher bewilligte. «Die Gerichte haben unsere Praxis jahrelang gestützt. Jetzt soll das alles nicht mehr gelten.» Gastberger hofft auf einen «weitsichtigen Entscheid» des Bundesgerichts, einen Entscheid, der die Situation in den Städten mitdenke. «Sonst können wir dort strassenseitig nur noch tote Fassaden ohne Fenster bauen.»
Vor einigen Tagen hat die Fachstelle ein neues Merkblatt herausgegeben. Es soll Investoren helfen, vor den Gerichten präziser für ihre Lärm-Ausnahmen zu argumentieren. «Mehr können wir derzeit nicht tun», sagt Gastberger.
Auch bei der Stadt Zürich ist man nicht glücklich. Niemand solle gesundheitsschädigendem Lärm ausgesetzt sein, sagt Urs Spinner. Die Stadt bevorzugt aber in vielen Fällen eine «Reduktion an der Quelle». Das bedeutet: Tempo 30 auf den Lärm-Strassen. «Das Problem lässt sich nicht allein über die Bauvorschriften abhandeln», sagt Spinner. Gegen eine Verlangsamung wichtiger Achsen wie der Pfingstweidstrasse wehrt sich allerdings der Kanton.
Warten auf ein neues Gesetz
Klarheit könnte ein neues Gesetz bringen. Schon 2016 hat der Aargauer GLP-Nationalrat Beat Flach eine Motion eingereicht, um die Lüftungsfenster-Praxis vollständig zu legalisieren. National- und Ständerat unterstützten das Anliegen, derzeit berät der Bundesrat darüber. «Die Antwort könnte jeden Tag eintreffen», sagt Flach.
Beat Flach möchte auch die Art der Lärmmessung ändern. Bislang muss diese am offenen Fenster stattfinden. «Dort sitzt an lauten Strassen aber sowieso niemand», sagt Flach. Daher müsse es erlaubt sein, den Lärm bei geschlossenem Fenster zu ermitteln. «Wichtig ist, dass jede Wohnung ruhigere Rückzugsgebiete bietet.»
Wann das Bundesgericht entscheidet, wissen die Betroffenen nicht – und bis ein neues Gesetz debattiert, verabschiedet und in Kraft ist, dauert es Jahre. Vielleicht wird das Dynamit entschärft sein, bevor die Credit-Suisse-Türme gebaut werden. Vielleicht auch nicht.
Publiziert heute um 05:57 Uhr


Zurück zu „Fussball Club Zürich“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google Adsense [Bot] und 211 Gäste