FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

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Zhyrus
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon Zhyrus » 20.10.19 @ 17:52

Ein Spiel, von dem ich meinen Enkeln noch erzählen werde!

Spoiler!
NOT!
Sinkt zu Staube, erzittert in Demut, und suhlt euch in der Aura von Blaz Kramer Fussballgott, form-perfekter Heilsbringer, der über Basel, Thun, Sion, Luzern und Neuenburg thront!

schwizermeischterfcz
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon schwizermeischterfcz » 20.10.19 @ 18:05

Not gegen Elend oder so

Ludos Reaktion bei Abpiff spricht Bände
Köbi für immer

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MetalZH
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon MetalZH » 20.10.19 @ 18:06

Positiv:
- viel Ballbesitz und recht gute Passquote
- immerhin drei, vier gute Chancen inkl. Pfostenschuss
- defensiv ziemlich stabil inkl. solidem Brecher
- phasenweise guter Kampfgeist, vor allem im MF zur Verhinderung von Kontern
- 6. Platz trotz viermal 0:4! :-D
(Edith meint noch: Thun ist mit dem exakt gleichen Torverhältnis auf dem letzten Platz...)

Negativ:
- offensiv harmlos, weil völlig berechenbar
- praktisch keine zweiten Bälle in der gegnerischen Zone gewonnen, weil schlicht zu wenig gekämpft wird
- Ausfall von Pa Modou (hoffentlich nichts Ernstes!)
- ohne Biss in der Schlussphase, weder vorne noch hinten. Grinta wo? Oder müssen sie sich mental zuerst (wiedermal) aufrappeln nach der Klatsche gegen YB?
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.

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Jure Jerković
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon Jure Jerković » 20.10.19 @ 18:22

Abgesehen vom Resultat im Süden nichts Neues. Wenigstens waren wir defensiv einigermassen stabil, das lag aber auch eher am Gegner als an uns.
Offensiv bringen wir nach wie vor keinen Fuss vor den andern. Die Laufwege der Stürmer scheinen weder ihnen selbst noch den Mitspielern bekannt zu sein. Nicht dass ich ein grosser Fan von Kramer bin, aber er ist immerhin einige Male dem Ball entgegen gelaufen, hat aber niemand gross interessiert. Man sollte unseren Stürmern wenigstens eine kleine Chance geben, ins Spiel zu kommen, das Mittelfeld hält den Ball mit Alibipässen viel zu lange.
Die Einbindung des Angriffs könnte man vielleicht auch mal trainieren...
RIP Jure. Du warst einer der Besten, die je für den FCZ gespielt haben!

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HEAVYWEIGHT
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon HEAVYWEIGHT » 20.10.19 @ 18:34

Wird wohl ein trister Oktober.

Basel Zuhause und Bern Auswärts im Cup lassen
mich Böses schwanen.

Schwach bei stehenden Bällen (Offensiv) und der Angriff ohne Durchschlagskraft. Glaube nicht das Ludo der Mannschaft Angriffsfussball vermitteln kann.
Ich glaube einfach, das selbst mit diesem Personal mehr drin liegen würde.

Doch der kleine Chef sieht das wohl leider anders.
Das letzte mal als er weit und breit der einzige war, der an den Trainer glaubte, ist es ja „knapp“ nicht gut gekommen.

Wenigstens wurden wir Cupsieger.

Züri Live
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon Züri Live » 20.10.19 @ 18:36

Mirlind Kryeziu und Nathan im Interview nach umkämpfter Nullnummer in Lugano:
http://www.zuerilive.ch/2019/10/mirlind ... in-lugano/

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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon südkurve wescht » 20.10.19 @ 19:27

Mein Motto nach wie vor- MR
Zhyrus hat geschrieben:Die echte Zürcher Männermesse gibt es seit 1896, alles andere ist eine billige Kopie!

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Gha_Züri
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon Gha_Züri » 20.10.19 @ 20:17

MetalZH hat geschrieben:Positiv:
- viel Ballbesitz und recht gute Passquote
- immerhin drei, vier gute Chancen inkl. Pfostenschuss
- defensiv ziemlich stabil inkl. solidem Brecher
- phasenweise guter Kampfgeist, vor allem im MF zur Verhinderung von Kontern
- 6. Platz trotz viermal 0:4! :-D
(Edith meint noch: Thun ist mit dem exakt gleichen Torverhältnis auf dem letzten Platz...)

Negativ:
- offensiv harmlos, weil völlig berechenbar
- praktisch keine zweiten Bälle in der gegnerischen Zone gewonnen, weil schlicht zu wenig gekämpft wird
- Ausfall von Pa Modou (hoffentlich nichts Ernstes!)
- ohne Biss in der Schlussphase, weder vorne noch hinten. Grinta wo? Oder müssen sie sich mental zuerst (wiedermal) aufrappeln nach der Klatsche gegen YB?


Negativ waren auch die Platzverhältnisse. Muss auch gesagt werden!
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MetalZH
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon MetalZH » 20.10.19 @ 21:32

Gha_Züri hat geschrieben:
MetalZH hat geschrieben:Positiv:
- viel Ballbesitz und recht gute Passquote
- immerhin drei, vier gute Chancen inkl. Pfostenschuss
- defensiv ziemlich stabil inkl. solidem Brecher
- phasenweise guter Kampfgeist, vor allem im MF zur Verhinderung von Kontern
- 6. Platz trotz viermal 0:4! :-D
(Edith meint noch: Thun ist mit dem exakt gleichen Torverhältnis auf dem letzten Platz...)

Negativ:
- offensiv harmlos, weil völlig berechenbar
- praktisch keine zweiten Bälle in der gegnerischen Zone gewonnen, weil schlicht zu wenig gekämpft wird
- Ausfall von Pa Modou (hoffentlich nichts Ernstes!)
- ohne Biss in der Schlussphase, weder vorne noch hinten. Grinta wo? Oder müssen sie sich mental zuerst (wiedermal) aufrappeln nach der Klatsche gegen YB?


Negativ waren auch die Platzverhältnisse. Muss auch gesagt werden!


Das stimmt. Und dass der Schiri jeden Pipifax für das verteidigende Team gepfiffen hat.

Beides ist nicht gerade förderlich für den Spielfluss.
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schwizermeischterfcz
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Re: FC Lugano – FC Zürich, Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:00

Beitragvon schwizermeischterfcz » 20.10.19 @ 21:50

Die NZZ bringts auf den Punkt:

Super League: Der FCZ und der FC Lugano sind torlos glücklich


Der FC Lugano und der FC Zürich trennen sich bei Dauerregen im Tessin torlos – in einer Partie, die auch 1:1 oder 2:2 hätte enden können. Beide Teams sehen das 0:0 positiv.
Hansjörg Schifferli, Lugano
20.10.2019, 20:00 Uhr

Es war ein düsterer Tessiner Regensonntag. Der Platz im Cornaredo war von Pfützen durchsetzt. Es war grenzwertig, überhaupt zu spielen, zudem vor einer dürftigen Kulisse mit 3000 Besuchern. Und es trafen sich zwei Klubs, die in dieser Saison mehr negative als positive Meldungen veranlassten: die Tessiner kurz nach dem 4:0-Sieg zum Saisonauftakt in Zürich, der FCZ schon damals.

Aber die beiden Teams boten dann einen passablen, durchaus unterhaltsamen Match. Allerdings hatten beide die Schwäche mangelnder Torgefahr. Deshalb war das Unentschieden gerecht. Aber es war eben ein 0:0 und «nicht ein 2:2, wie es den Zuschauern besser gefallen hätte», wie hinterher der Zürcher Trainer Ludovic Magnin sagte. Er redete als Chef einer Mannschaft, der unter diesen Umständen ein Punkt genug war. Auf der andern Seite standen Tessiner, die es genauso sahen.

Der FCZ hatte übers ganze Spiel gesehen zwar etwas mehr Ballbesitz, er trat ein paar Eckbälle mehr, er schoss ein paarmal häufiger Richtung gegnerisches Tor. Aber an echten Chancen waren beide Teams arm. Aus der ersten Halbzeit ist nur eine zu erwähnen. Die fiel den Tessinern schon in der 5. Minute zu, als Mattia Bottani alleine vor dem FCZ-Goalie Yanick Brecher scheiterte. Aus der zweiten Halbzeit bleibt bloss in Erinnerung, wie Tessiner und Zürcher je einmal das Gehäuse trafen: In der 71. Minute visierte der FCZ-Tessiner Antonio Marchesano einen Pfosten an.

Ein paar Minuten später drosch Marco Aratore den Ball aus gut 20 Metern ans Lattenkreuz über Brecher.
Aratore hatte im Hinspiel bereits ein brillantes Tor geschossen, und man fragte sich, ob der Trainer Fabio Celestini wirklich klug gehandelt hatte, ihn bis in die Endphase auf der Bank zu lassen. Denn Aratore brachte nicht nur in dieser Szene jenen Zug aufs Tor, der sonst kaum zu erkennen war. «Es fehlte im Strafraum jemand, der den Unterschied hätte machen können», sagte Magnin über sein Team. Er hätte genauso gut vom Gegner reden können.

Magnin konnte mit dem Unentschieden schon deshalb gut leben, weil es doch eine klare Steigerung war zum letzten 0:4, damals in Bern. «Die Mannschaft hat solidarisch gekämpft. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können. Wir haben es eher diktiert, Lugano zeigte starke Konter», schloss Magnin. Nathan, sein brasilianischer Innenverteidiger, hob hervor: «Das Wichtigste war, dass die Null stehen blieb.» Kollege Marchesano glaubte, «dass wir über 90 Minuten die besseren Chancen hatten. Aber ein 0:0 in Lugano ist trotzdem nicht schlecht. Wichtig war vor allem, dass wir nach dem YB-Spiel wieder punkteten.» Natürlich, so ist beizufügen, wird demütiger, wer wie der FCZ schon vier 0:4-Niederlagen zu verarbeiten hatte.

Luganos Mattia Bottani liess, in ähnlicher Diktion, wissen, «dass dem Spiel schon etwas die Intensität fehlte. Aber ein Punkt ist schon mal positiv. Danach können wir mit mehr Selbstvertrauen weitergehen.» So wird halt gesprochen, wenn sich das Bedauern über einen entgangenen Sieg und die Beruhigung, nicht schon wieder verloren zu haben, die Waage halten. Wie es eben typisch ist für Klubs, die im Herbst noch immer dabei sind, sich zu finden. Dann sieht ein torloses Unentschieden nach einem passablen Spiel gar nicht schlecht aus.
Köbi für immer


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