Super League

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Forza1896
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Re: Super League

Beitragvon Forza1896 » 23.01.23 @ 12:15

Über diese Verpflichtung bin ich echt überrascht.
Er war in der Serie A und bei zwei Bundesligisten im Gespräch.
https://www.transfermarkt.de/fc-st-gall ... ews/416898
**Züri sinder no nie gsi - jetzt sinder nöd mal meh gc**


Kollegah
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Re: Super League

Beitragvon Kollegah » 23.01.23 @ 12:55

Forza1896 hat geschrieben:Über diese Verpflichtung bin ich echt überrascht.
Er war in der Serie A und bei zwei Bundesligisten im Gespräch.
https://www.transfermarkt.de/fc-st-gall ... ews/416898

Echt spannender Transfer.

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johnny
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Re: Super League

Beitragvon johnny » 23.01.23 @ 16:09

Kollegah hat geschrieben:
Forza1896 hat geschrieben:Über diese Verpflichtung bin ich echt überrascht.
Er war in der Serie A und bei zwei Bundesligisten im Gespräch.
https://www.transfermarkt.de/fc-st-gall ... ews/416898

Echt spannender Transfer.

Spannender Name auch.
Heute fühle ich mich als Katarer. Heute fühle ich mich als Araber. Heute fühle ich mich afrikanisch. Heute fühle ich mich homosexuell. Heute fühle ich mich behindert. Heute fühle ich mich als Arbeitsmigrant.

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Sektor D
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Re: Super League

Beitragvon Sektor D » 23.01.23 @ 22:19

Forza1896 hat geschrieben:Über diese Verpflichtung bin ich echt überrascht.
Er war in der Serie A und bei zwei Bundesligisten im Gespräch.
https://www.transfermarkt.de/fc-st-gall ... ews/416898





Ich finde das Video zur Spielervorstellung ziemlich nice, sehr selbstbewusst. Zeigt irgendwie schön auf, welche Kultur und Identifikation der FCSG im Verein pflegen will, was auch Fans, Region und natürlich eben auch die Spieler miteinschliesst. Auch wenn ich diesen Bauernpöbel gar nicht mag, man macht m.E. vieles richtig in St. Gallen, insbesondere auch was Storytelling angeht.
In addition, credo quod Basilee habet destrui. (o.V.)

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devante
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Re: Super League

Beitragvon devante » 24.01.23 @ 9:18

johnny hat geschrieben:
Kollegah hat geschrieben:
Forza1896 hat geschrieben:Über diese Verpflichtung bin ich echt überrascht.
Er war in der Serie A und bei zwei Bundesligisten im Gespräch.
https://www.transfermarkt.de/fc-st-gall ... ews/416898

Echt spannender Transfer.

Spannender Name auch.

muhaha...hab ich auch gedacht als 1.
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Re: Super League

Beitragvon Gha_Züri » 24.01.23 @ 11:11

Das Interesse der chinesischen Besitzer an den Grasshoppers erkaltet – will die Fosun-Gruppe den Klub loswerden?
Es gibt viele Gerüchte – und deutliche Anzeichen, dass das chinesische Engagement beim Rekordmeister gedrosselt wird. Die Investitionen in Zürich haben sich bis jetzt kaum gelohnt.

Stephan Ramming
23.01.2023, 05.30 Uhr
Die chinesischen Investoren hatten mit GC grosse Pläne, aber bis jetzt ist das Engagement vor allem von einem Defizit begleitet.

Am letzten Freitag wird der GC-Captain Amir Abrashi gefragt, was sein Ziel sei für die zweite Saisonhälfte. «Meister!», ruft Abrashi in die Runde der Medienleute – und schickt ein herzhaftes Lachen hinterher. Es ist ein Lachen, das den Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit ausdrückt. Am Samstag verlieren die deutlich unterlegenen Grasshoppers gegen den Meisterkandidaten YB 1:2.

Kurz vor Weihnachten versammelt sich in einem Zürcher Lokal unweit der Hardturm-Brache viel GC-Prominenz. Unter ihnen ehemalige Spieler wie Claudio Sulser, Andy Egli, Ricardo Cabanas und andere aus erfolgreichen Epochen. Auch der langjährige Sportchef Erich Vogel ist da, dessen früherer Lehrling Fredy Bickel. Und Christian Gross, einst Meister-Spieler und Meister-Trainer, wie auch Romano Spadaro, unter dessen Präsidentschaft die Grasshoppers in der Champions League spielten. Grund für die Zusammenkunft: Geschichte, weit über ein Kilogramm schwer.


Wie ein vergessenes Hemd im Kleiderschrank

Am munteren Abend wird die Premiere eines zweibändigen Buches gefeiert, das die gloriose Historie des Grasshopper Club in der Stadt Zürich ausbreitet. Auf mehr als tausend Seiten gibt es unbekannte Dokumente und Bilder aus vergangenen Zeiten zu bestaunen, in den mannigfaltigen Textbeiträgen erscheinen prägende Figuren der Geschichte in neuem Licht. Auch er habe vieles noch nicht gewusst, sagt Erich Vogel, GC-Eminenz, 84 Jahre alt. Je länger der Abend fortschreitet, je mehr die Vergangenheit zum Leben erwacht, desto deutlicher wird, was fehlt: die Gegenwart.


Niemand von der derzeitigen Führung hatte sich die Mühe gemacht, dem Anlass seine Aufwartung zu machen. Seltsam – von den chinesischen Klubeignern war die gloriose Geschichte des Rekordmeisters als wichtiger Kaufgrund angeführt worden. Man wolle «GC wieder zum alten Erfolg führen», so liess sich Jenny Wang immer gerne zitieren, seit sie vor zweieinhalb Jahren vom Investment-Konglomerat Fosun als Besitzerin vorgestellt worden war. Und jetzt, wo der alte Erfolg in Papierform auf dem Tisch liegt, interessiert sich aus ihrem Umfeld niemand dafür. Das passt zu dem Eindruck, dass auch künftig Erfolg nicht interessiert.

Nun mag der Abend vor Weihnachten eine Anekdote sein. Aber sie fügt sich ins grosse Bild der Grasshoppers in diesem Winter: Die GC-Eigner kümmert nicht mehr gross, was sie vor zweieinhalb Jahren erworben haben. Für Fosun ist GC wie ein Hemd, dem man im Kleiderschrank begegnet und sich wundert, dass man es einmal gekauft hat. Beeindruckt sei sie, liess die Besitzerin Wang verlauten, als sie im Juli zum ersten und letzten Mal ihren Einkauf vor Ort besichtigte. Die Visite dauerte 24 Stunden.


25 Millionen Franken Verlust – wofür?

An Wangs Seite zeigte sich Sky Sun, der Präsident. Er soll die Geschäfte führen, seit letztem Sommer ohne CEO. Seit Ende Oktober weilt er wieder in Schanghai, seine Rückkehr nach Zürich wird für Ende Februar erwartet. Sun ist von der Zentrale als Statthalter in Zürich eingesetzt, mit dem Auftrag, den Klub voranzubringen. Er schaffte den Aufstieg und den Verbleib in der Super League. Aber der Präsident hält sich im Hintergrund, falls er überhaupt anwesend ist. Auch nach zweieinhalb Jahren bleibt im Dunklen, was die Chinesen mit ihrem Klub in Zürich wollen.


Klar ist, dass das Engagement Geld kostet. Viel Geld. GC legt als einziger Klub der Super League die Zahlen nicht offen, weil die Liga nur dann Einsicht in die Bücher einfordern kann, wenn ein Verein in einem internationalen Wettbewerb mittut. Dennoch lassen sich die Investitionen hochrechnen. Gemäss verschiedenen Quellen soll in der ersten Saison das Defizit 4 Millionen Franken betragen haben, 11 Millionen in der zweiten, am Ende der laufenden Meisterschaft dürften nochmals 10 bis 12 Millionen dazukommen: Das ergibt rund 25 Millionen Franken Verlust – wofür?

In der Fosun-Zentrale beschäftigen gerade andere Sorgen als Fussball-Marginalien. Der Milliardenkonzern hat in den letzten Monaten viel Vertrauen auf den Finanzmärkten eingebüsst und versucht mit Verkäufen, die globalen Investments neu zu ordnen. Das ursprüngliche Vorhaben, die Grasshoppers im Zentrum Europas als Plattform für geschäftlichen Austausch zu nutzen, ist in der Prioritätenliste nach unten gerutscht.


Bei GC wird das etwa bei den Transfers sichtbar. Ein einziger Spieler ist jüngst dazugekommen, er heisst Teruki Hara. Der Japaner führte sich nach der Einwechslung am Samstag gleich mit dem entscheidenden Fehler vor dem YB-Siegtreffer ein. Das erlahmte Interesse der Chinesen ist aber auch daran abzulesen, dass die Zusammenarbeit mit den Wolverhampton Wanderers schwächer geworden ist. Der Klub aus der Premier League ist das Haupt-Investment der Fosun-Gruppe im Fussball.

So wurde in der langen Winterpause kein Spieler aus England zu GC transferiert. Auch was die umgekehrte Richtung angeht, herrschte Funkstille. Noch vor einem Jahr hatten die Wolves mit dem Sportchef Seyi Olofinjana einen Verbindungsmann bei GC; dieser wurde im Mai entlassen. Vor Jahresfrist war der Sinn der Zusammenarbeit noch erkennbar.

Die GC-Spieler Hayao Kawabe und Toti Gomes wurden von den Wolves in England unter die Lupe genommen. Kawabe erhielt bei ihnen einen Vertrag und ging zurück zu GC, Gomes wurde ins Kader der Wolves aufgenommen. Der Verteidiger ist seither Ergänzungsspieler – und er ist das bis dato einzige Beispiel, bei dem sich GC als Ausbildungsverein für den internationalen Markt bewährt hat. Ein einziges Beispiel dürfte für Fosun keine Begründung liefern, weshalb sich die Investitionen bei GC lohnen sollen. Bis jetzt haben sie wenig Nutzen gebracht, geschweige denn finanziellen Gewinn.


GC-Stiftung hätte Vorkaufsrecht

Es verwundert daher nicht, dass sich in Zürich Gerüchte breitmachen, dass Fosun die Grasshoppers loswerden möchte. András Gurovits vertritt die GC-Stiftung im dreiköpfigen Verwaltungsrat, bei einem Weiterverkauf der GC-Aktien hat der Wirtschaftsanwalt im Namen der Stiftung ein Vorkaufsrecht. Gurovits will sich nicht an Diskussionen über einen Verkauf beteiligen und keine Gerüchte kommentieren. Er verweist lediglich auf die Vereinbarung, dass sich die Chinesen für ein langfristiges Engagement verpflichtet hätten.


Sun hatte einst verkündet, in fünf Jahren mit GC an der Spitze mitzumischen. Von diesen fünf Jahren ist die Hälfte vorbei, Halbzeit. Und im Fussball werden in der Halbzeit Gespräche geführt. Es wird getratscht, Gerüchte machen die Runde, es werden Eventualitäten ausgelotet und vielleicht auch ein paar Telefonnummern ausgetauscht. Im Letzigrund ist es am Samstagabend am Match gegen YB bitterkalt, der Frost frisst sich in die Knochen der wenigen Zuschauer. Ob es nach dem 0:1 zur Pause in der zweiten Halbzeit besser wird? Es wird schlechter.

Wie zum Trost gibt es danach im geheizten Zuhause tausend Seiten GC-Historie, an der man sich wärmen kann. Geschichten aus der Vergangenheit. Sie scheinen nichts mit dem zu tun zu haben, was die Zukunft verspricht.

Quelle: NZZ
"You can't find the sun in a locked room" - Ghassan Kanafani

Cillo: "...da bekomme ich Vögel. Da bekomme ich VÖGEL!!!"

Forza1896
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Re: Super League

Beitragvon Forza1896 » 27.01.23 @ 8:25

Auch wieder ein sehr spannender Transfer von St. Gallen - wenn au nur zur Leihe.

Das ist das Spielerprofil von Leon Dajaku. https://www.transfermarkt.de/leon-dajak ... ler/483974

Dajaku wurde in DE / bei den Bayern und. Stuttgart als riesen Talent gehandelt. Durfte ihn paar mal live sehen.
Vorteil von SG - die sind das Leihgeschäft eingegangen.
Nürnberg und Hannover hätten ihr gerne gekauft.
**Züri sinder no nie gsi - jetzt sinder nöd mal meh gc**


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