Super League

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Ruud Gullit
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Re: Super League

Beitragvon Ruud Gullit » 21.11.22 @ 14:18

https://www.nau.ch/sport/fussball/gc-ch ... f-66342107

GC: Chinesische Investoren weisen Milliarden-Schulden auf

Laut dem US-Magazin Forbes hat das chinesische Konglomerat «Fosun» Schulden in Milliardenhöhe. Zum Portfolio des Unternehmens gehört auch der Fussballclub GC.

Das Wichtigste in Kürze

- Stecken die Grasshoppers bald in finanziellen Schwierigkeiten?
- Den chinesischen Besitzern des Clubs macht offenbar die Finanzkrise zu schaffen.
- Laut Forbes belaufen sich die Schulden des Unternehmens auf rund 100 Milliarden Dollar.

Im Frühling 2020 wird GC an chinesische Investoren verkauft. Fosun International, ein milliardenschweres Konglomerat, übernimmt den Zürcher Verein.
Aufstieg nach Übernahme

Neue Besitzerin des Rekordmeisters wird Jenny Wang. Sie ist die Frau von Guo Guangchang, dem Mitbegründer von «Fosun International». Als Managing Director beziehungsweise Club-Präsident schleusen die neuen Eigentümer mit Sky Sun einen weiteren Chinesen ein.

Auch dank den Zahlungen der Investoren steigt GC in der Folge in die Super League auf. Und hält sich seither im Oberhaus. Allerdings befinden sich die chinesischen Besitzer mittlerweile offenbar in finanziellen Schwierigkeiten.
Schulden in Milliardenhöhe

Ende Oktober berichtet das US-Magazin «Forbes, dass «Fosun International» Schulden in Milliardenhöhe aufweise. Insgesamt sollen sie sich auf rund 100 (!) Milliarden Dollar belaufen.

Das Problem ist laut «Forbes» der Akquisitionsrausch des Unternehmens. «Fosun besitzt neben GC beispielsweise auch Wolverhampton, aktuell Tabellenletzter der Premier League. Zum Portfolio gehören ausserdem Portugals grösste Bank Millennium BCP und der Resortbesitzer Club Med.
Fosun muss Vermögenswerte verkaufen

Laut dem Wirtschaftsmagazin hat das chinesische Konglomerat hohe Kredite aufgenommen, um diese Übernahmen zu finanzieren.

Analysten seien jetzt besorgt, dass «Fosun» nicht über das Geld verfügt, um seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Um das zu verhindern, müsse die Firma jetzt Vermögenswerte verkaufen, heisst es.

Muss GC jetzt erneut mit einem Verkauf rechnen? Immerhin ist «Fosun» bei den Hoppers noch nicht sehr lange dabei. Und Fakt ist, dass das Unternehmen in der grössten Krise seiner Geschichte steckt.
„Du hörst erst mit Lernen auf, wenn du aufgibst.“
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Ruud Gullit
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Re: Super League

Beitragvon Ruud Gullit » 21.11.22 @ 15:18

Tramezzani in Sion entlassen, Celestini übernimmt.

https://www.20min.ch/story/newsticker-f ... 1415854536

Celestini ist neuer Sion-Coach

Paolo Tramezzani ist nicht mehr Trainer des FC Sion. Der 52-Jährige wurde am Montag von Christian Constantin entlassen. Es ist seit 2017 das dritte Mal, dass Tramezzani bei den Wallisern gefeuert wurde. Mario Balotelli erhält damit einen neuen Coach.

Neu an der Seitenlinie steht Fabio Celestini (47). Der Schweizer Ex-Internationale coachte zuletzt den FC Luzern und hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieben. (nih)
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zuerchergoalie
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Re: Super League

Beitragvon zuerchergoalie » 29.11.22 @ 15:45

Servette will gemäss Blick den Mann aus Sursee von Istanbul holen!
MS27: «Die Journalisten schreiben ab und zu einen Mist zusammen. Und wir spielen ab und zu einen Mist zusammen.» Dann lacht er.
Tagesanzeiger, 23.11.2019
Schönbi #27 Immer eine vo ois.

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Don Ursulo
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Re: Super League

Beitragvon Don Ursulo » 29.11.22 @ 21:15

bei uns schon vor Wochen diskutiert :-) - Blick hat wieder mal ...

Blick 29.11.22- Wil und Ouchy auf Aufstiegskurs / Dieses Horror-Szenario droht der Super League
Mit der Aufstockung wollen die Bosse die Super League attraktiver machen. Nun klopfen zwei graue Mäuse an die Tür zum Oberhaus:

Unerschrocken stehen sie in der eisigen Kälte, die Gästefans von Lausanne-Ouchy. Drei an der Zahl. Sie trinken Bier, singen sich die Seele aus dem Leib, sorgen am Samstag beim Spitzenkampf auf dem Wiler Bergholz für gute Stimmung. Und gleichzeitig für ein Trauerspiel. Weil die Waadtländer auch im eigenen Stadion kaum Zuschauer haben, knapp 1000 besuchten im Schnitt die Heimspiele auf der altehrwürdigen Pontaise.
Auch der FC Wil ist kein Publikumsmagnet, 1'223 Fans sinds pro Match, 1400 kommen zum Vorrundenabschluss. Das ist bemerkenswert wenig. Weil die Mannschaft mitreissenden Fussball spielt. Weil sie jung ist, wild. Und sensationell an der Spitze steht, sechs Punkte vor Liga-Krösus Lausannne.
Ziehen die das durch?
Die haben das mit Abstand grösste Budget der Challenge League. Und die meisten Zuschauer, 4300 im Schnitt. Auf Platz 2 folgt der FC Aarau, 3662 kommen pro Spiel ins Brügglifeld. Und das, obwohl die Rüebliländer in dieser Saison nicht überzeugen können. Satte neun Zähler beträgt der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.
Als die Liga-Bosse sich mit der Aufstockung der Super League befassten, haben sie wohl an Aarau gedacht. Oder an Thun. Oder an Xamax. Oder an Lausanne. Nicht aber an Wil und Lausanne-Ouchy.
Auf dem dritten Platz, der zur Barrage gegen den Letzten der Super League berechtigt, steht Yverdon. Auch die sind kein Publikumsmagnet, knapp 1000 Fans im Schnitt. So wenig wie sonst kein anderer Klub.

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 95622.html
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Mushu
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Super League

Beitragvon Mushu » 29.11.22 @ 21:35

Don Ursulo hat geschrieben:bei uns schon vor Wochen diskutiert :-) - Blick hat wieder mal ...

Blick 29.11.22- Wil und Ouchy auf Aufstiegskurs / Dieses Horror-Szenario droht der Super League
Mit der Aufstockung wollen die Bosse die Super League attraktiver machen. Nun klopfen zwei graue Mäuse an die Tür zum Oberhaus:

Unerschrocken stehen sie in der eisigen Kälte, die Gästefans von Lausanne-Ouchy. Drei an der Zahl. Sie trinken Bier, singen sich die Seele aus dem Leib, sorgen am Samstag beim Spitzenkampf auf dem Wiler Bergholz für gute Stimmung. Und gleichzeitig für ein Trauerspiel. Weil die Waadtländer auch im eigenen Stadion kaum Zuschauer haben, knapp 1000 besuchten im Schnitt die Heimspiele auf der altehrwürdigen Pontaise.
Auch der FC Wil ist kein Publikumsmagnet, 1'223 Fans sinds pro Match, 1400 kommen zum Vorrundenabschluss. Das ist bemerkenswert wenig. Weil die Mannschaft mitreissenden Fussball spielt. Weil sie jung ist, wild. Und sensationell an der Spitze steht, sechs Punkte vor Liga-Krösus Lausannne.
Ziehen die das durch?
Die haben das mit Abstand grösste Budget der Challenge League. Und die meisten Zuschauer, 4300 im Schnitt. Auf Platz 2 folgt der FC Aarau, 3662 kommen pro Spiel ins Brügglifeld. Und das, obwohl die Rüebliländer in dieser Saison nicht überzeugen können. Satte neun Zähler beträgt der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.
Als die Liga-Bosse sich mit der Aufstockung der Super League befassten, haben sie wohl an Aarau gedacht. Oder an Thun. Oder an Xamax. Oder an Lausanne. Nicht aber an Wil und Lausanne-Ouchy.
Auf dem dritten Platz, der zur Barrage gegen den Letzten der Super League berechtigt, steht Yverdon. Auch die sind kein Publikumsmagnet, knapp 1000 Fans im Schnitt. So wenig wie sonst kein anderer Klub.

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 95622.html

Wir hatten im Letzi erst vor kurzer Zeit einen einzigen Gäste-Fan - mit Trommel - vor Ort. Wir liebten ihn und erklärten ihn zu Kult. Solche Leute braucht der Fussball; solche Leute werden respektiert.

Solche Leute sind ein Teil der Berechtigung des Daseins dieser Vereine! Die haben echte, grosse Eier ...

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Zürcherflyer
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Re: Super League

Beitragvon Zürcherflyer » 30.11.22 @ 1:06

Mushu hat geschrieben:
Don Ursulo hat geschrieben:bei uns schon vor Wochen diskutiert :-) - Blick hat wieder mal ...

Blick 29.11.22- Wil und Ouchy auf Aufstiegskurs / Dieses Horror-Szenario droht der Super League
Mit der Aufstockung wollen die Bosse die Super League attraktiver machen. Nun klopfen zwei graue Mäuse an die Tür zum Oberhaus:

Unerschrocken stehen sie in der eisigen Kälte, die Gästefans von Lausanne-Ouchy. Drei an der Zahl. Sie trinken Bier, singen sich die Seele aus dem Leib, sorgen am Samstag beim Spitzenkampf auf dem Wiler Bergholz für gute Stimmung. Und gleichzeitig für ein Trauerspiel. Weil die Waadtländer auch im eigenen Stadion kaum Zuschauer haben, knapp 1000 besuchten im Schnitt die Heimspiele auf der altehrwürdigen Pontaise.
Auch der FC Wil ist kein Publikumsmagnet, 1'223 Fans sinds pro Match, 1400 kommen zum Vorrundenabschluss. Das ist bemerkenswert wenig. Weil die Mannschaft mitreissenden Fussball spielt. Weil sie jung ist, wild. Und sensationell an der Spitze steht, sechs Punkte vor Liga-Krösus Lausannne.
Ziehen die das durch?
Die haben das mit Abstand grösste Budget der Challenge League. Und die meisten Zuschauer, 4300 im Schnitt. Auf Platz 2 folgt der FC Aarau, 3662 kommen pro Spiel ins Brügglifeld. Und das, obwohl die Rüebliländer in dieser Saison nicht überzeugen können. Satte neun Zähler beträgt der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.
Als die Liga-Bosse sich mit der Aufstockung der Super League befassten, haben sie wohl an Aarau gedacht. Oder an Thun. Oder an Xamax. Oder an Lausanne. Nicht aber an Wil und Lausanne-Ouchy.
Auf dem dritten Platz, der zur Barrage gegen den Letzten der Super League berechtigt, steht Yverdon. Auch die sind kein Publikumsmagnet, knapp 1000 Fans im Schnitt. So wenig wie sonst kein anderer Klub.

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 95622.html

Wir hatten im Letzi erst vor kurzer Zeit einen einzigen Gäste-Fan - mit Trommel - vor Ort. Wir liebten ihn und erklärten ihn zu Kult. Solche Leute braucht der Fussball; solche Leute werden respektiert.

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chnobli
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Re: Super League

Beitragvon chnobli » 30.11.22 @ 9:04

Mushu hat geschrieben:Wir hatten im Letzi erst vor kurzer Zeit einen einzigen Gäste-Fan - mit Trommel - vor Ort. Wir liebten ihn und erklärten ihn zu Kult. Solche Leute braucht der Fussball; solche Leute werden respektiert.


es geht im artikel auch nicht um die fan sicht sondern um die sicht der finanzchefs der teams. und aus deren sicht waeren zwei solche teams verherrend.
s'Efeu hat geschrieben:
Wänn nöd maximal blöd tuesch, häsch nöd gläbt



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