Super League

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Sektor D
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Re: Super League

Beitragvon Sektor D » 31.08.21 @ 15:47

Yekini_RIP hat geschrieben:Was geht noch in Sachen Transfer heute in der Super League. Bei Basel noch einiges an Gerüchten im Umlauf. Cabral zu Antwerpen? Dafür Dan Ndoye (ehemals Lausanne) leihweise nach Basel? Auch um Kasami und Cömert gibt es Abgangsgerüchte. Und dafür um Benito und Joelson Fernandes Zugangsgerüchte. Ich hoffe vor allem, dass sie Cabral noch verlieren werden...


Wenn man sich hinsichtlich Meisterrennen in Basel nicht einmal mehr zu 100% auf den Schiri verlassen kann, dann muss man eben seinen Kader verstärken :)
In addition, credo quod Basilee habet destrui. (o.V.)

«Nein. Diese Frage langweilt mich!» by A.C. /14.09.2020


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Sektor D
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Re: Super League

Beitragvon Sektor D » 31.08.21 @ 15:54

Zum Schiri-Thema am Wochenende:

Dani Wermelinger, gleich zwei Schiedsrichter-Entscheide sorgen am Sonntag für rote Köpfe. Zum einen hätten wir YBs Maceiras, der vor Cabral den Ball wegspitzelt, dann aber unglücklich mit dem Basler zusammenprallt und ihn am Fuss trifft. Schärer zückt Gelb-Rot. Finden Sie den Entscheid korrekt?
Dani Wermelinger: Beide Spieler waren kurz vor dieser Aktion in eine Rudelbildung involviert. Sowohl Maceiras wie auch Cabral wurden mit einer Gelben Karte bestraft. Zwei Minuten später kommt es zur geschilderten Aktion. SR Schärer war gut positioniert und hat den Treffer von Maceiras am Fuss von Cabral sofort wahrgenommen. Entsprechend hat er diese Aktion auf dem Platz im Stadion mit einer Gelben Karte sanktioniert. In der Nachbetrachtung des Spiels sicherlich eine sehr strenge Sanktion, aber auch nicht falsch. Aber es gehört zum Leben des Schiedsrichters, dass er sofort auf dem Platz entscheiden muss. Dies hat SR Schärer in dieser Aktion getan.

Der VAR darf sich nur bei direkten Roten Karten einschalten – müsste man diese Regel nicht zwingend überdenken?
Es ist korrekt, dass sich der VAR – gemäss Reglement – nur bei direkten Roten Karten einschalten darf. Bei einer Gelb-Roten Karte ist dies nicht der Fall. Wenn das Reglement dies zulassen würde, wäre die Konsequenz, dass man jede gegebene und nicht gegebene Gelbe Karte überprüfen müsste. Dies ist aus meiner Sicht nicht zielführend und würde zu viel Einfluss auf das Spiel nehmen.

Der Entscheid hat das Spiel komplett verändert… Was sagen Sie dazu?
Unsere Entscheide basieren nicht darauf, ob wir damit ein Spiel verändern oder nicht, sondern auf dem geltenden Reglement.

Wie hat sich Schärer zu diesem Entscheid geäussert?
Das Spiel wird wie immer direkt nach dem Spiel von einem Coach im Stadion aufgearbeitet. Im internen Coachinggespräch werden alle wesentlichen Punkte intern angesprochen, die angesprochen werden müssen. Weiter tausche ich mich jeweils nach den Spielen mit den Schiedsrichtern bilateral aus. Dies hat auch am Sonntagabend so stattgefunden.

Im Spiel GC – Servette kommt es ebenfalls zu einem denkwürdigen Entscheid. Handspiel von Alex Schalk heisst es, nachdem er einnetzt. Dabei ist auf Bilder klar ersichtlich, dass Aleksandar Cvetkovic den Ball mit dem Arm vor Schalk berührt. Wie sehen Sie diese Szene?
Es ist korrekt, dass der Ball Cvetkovic an den Arm geht. Für uns ist es aber kein strafbares Handspiel. Der Arm von Cvetkovic ist nicht in einer unnatürlichen Haltung. Somit ist der Entscheid weiterspielen richtig. Dass danach der Treffer von Schalk aberkannt wird, entspricht der Umsetzung des Reglements. Wenn der Spieler, der ein Tor erzielt, direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt oder spielt, ist der Treffer zu annullieren. Dies wurde im Fall von Servette und Alex Schalk korrekterweise so umgesetzt.

Wieso hat der Schiri sich die Szene nicht noch angeschaut?
Weil der Schiedsrichter gegenüber dem VAR das Handspiel von Cvetkovic genauso geschildert hat wie es die Bilder wiedergeben. Hätte man den Schiedsrichter für eine Zweitbeurteilung vor den VAR-Bildschirm geholt, hätte er nichts anderes gesehen, als was er bereits auf dem Platz gesehen hat. Der Entscheid war korrekt.

Gibt der VAR eigentlich vor, ob der Schiri die Szene nochmals anschauen soll oder entscheidet er das immer selber?
Der Entscheid, eine Szene anzuschauen, liegt beim Schiedsrichter. Es gibt aber Fälle, bei denen der VAR aus Volketswil mit Grundlage des geltenden Reglements entscheidet. Zum Beispiel wenn es darum geht, ob ein Foulspiel innerhalb oder ausserhalb des Strafraums passiert ist (siehe Penalty GC) oder bei der Aktion von Schalk, als in Volketswil sofort festgestellt wurde, dass der Torschütze direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt hatte. In diesen Fällen ist es eine definierte «VAR-ONLY»–Szene, welche aus Volketswil entschieden wird.

Q: Blick



Sorry, das ist doch einfach heisse Luft. Man könnte die CH-Schiris wirklich einmal für ihre unterdurchschnittliche Qualität kritisieren, bringt aber wohl nicht viel, wenn der Ober-Schiri mehr eine "Oberpfeife" ist... Das ist doch weichgespülter Gugus, den Wermelinger hier verzapft. Man dürfte auch einmal zu einem Fehler stehen.

Und hört endlich mit dem Scheiss VAR auf!!! Wir haben (abgesehen vom Abseits; dafür kann man ihn von mir aus behalten) keinen Deut weniger Diskussionen, als vorher.

Für mich ist der VAR, so wie er in der Super League angewendet wird, komplett durchgefallen.
In addition, credo quod Basilee habet destrui. (o.V.)

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Re: Super League

Beitragvon Forza1896 » 31.08.21 @ 15:59

Yekini_RIP hat geschrieben:Was geht noch in Sachen Transfer heute in der Super League. Bei Basel noch einiges an Gerüchten im Umlauf. Cabral zu Antwerpen? Dafür Dan Ndoye (ehemals Lausanne) leihweise nach Basel? Auch um Kasami und Cömert gibt es Abgangsgerüchte. Und dafür um Benito und Joelson Fernandes Zugangsgerüchte. Ich hoffe vor allem, dass sie Cabral noch verlieren werden...


Glaub das hofft die ganze Liga, dass Basel den Cabral noch abgibt ;-) Aber wenn ich die Gerüchte um Basel so lese und höre, dann rechnen die noch mit einem Abgang von ihm.
Cabral zu Antwerpen? Hätte jetzt eher Hertha BSC Berlin als Kandidat getippt. Aber egal.
Cörmert habe ich heute auch gehört. Beim FC Turin gibt es wohl bissl Stress und der Trainer ist nicht zufrieden mit der aktuellen Transferpolitik (Quelle Podcast Calcio siamo noi) - die suchen wohl noch einen Spiel- und Zweikampfstarken IV. Aber ob Cömert da der richtige ist...

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Ruud Gullit
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Re: Super League

Beitragvon Ruud Gullit » 31.08.21 @ 16:13

Sektor D hat geschrieben:Zum Schiri-Thema am Wochenende:

Dani Wermelinger, gleich zwei Schiedsrichter-Entscheide sorgen am Sonntag für rote Köpfe. Zum einen hätten wir YBs Maceiras, der vor Cabral den Ball wegspitzelt, dann aber unglücklich mit dem Basler zusammenprallt und ihn am Fuss trifft. Schärer zückt Gelb-Rot. Finden Sie den Entscheid korrekt?
Dani Wermelinger: Beide Spieler waren kurz vor dieser Aktion in eine Rudelbildung involviert. Sowohl Maceiras wie auch Cabral wurden mit einer Gelben Karte bestraft. Zwei Minuten später kommt es zur geschilderten Aktion. SR Schärer war gut positioniert und hat den Treffer von Maceiras am Fuss von Cabral sofort wahrgenommen. Entsprechend hat er diese Aktion auf dem Platz im Stadion mit einer Gelben Karte sanktioniert. In der Nachbetrachtung des Spiels sicherlich eine sehr strenge Sanktion, aber auch nicht falsch. Aber es gehört zum Leben des Schiedsrichters, dass er sofort auf dem Platz entscheiden muss. Dies hat SR Schärer in dieser Aktion getan.

Der VAR darf sich nur bei direkten Roten Karten einschalten – müsste man diese Regel nicht zwingend überdenken?
Es ist korrekt, dass sich der VAR – gemäss Reglement – nur bei direkten Roten Karten einschalten darf. Bei einer Gelb-Roten Karte ist dies nicht der Fall. Wenn das Reglement dies zulassen würde, wäre die Konsequenz, dass man jede gegebene und nicht gegebene Gelbe Karte überprüfen müsste. Dies ist aus meiner Sicht nicht zielführend und würde zu viel Einfluss auf das Spiel nehmen.

Der Entscheid hat das Spiel komplett verändert… Was sagen Sie dazu?
Unsere Entscheide basieren nicht darauf, ob wir damit ein Spiel verändern oder nicht, sondern auf dem geltenden Reglement.

Wie hat sich Schärer zu diesem Entscheid geäussert?
Das Spiel wird wie immer direkt nach dem Spiel von einem Coach im Stadion aufgearbeitet. Im internen Coachinggespräch werden alle wesentlichen Punkte intern angesprochen, die angesprochen werden müssen. Weiter tausche ich mich jeweils nach den Spielen mit den Schiedsrichtern bilateral aus. Dies hat auch am Sonntagabend so stattgefunden.

Im Spiel GC – Servette kommt es ebenfalls zu einem denkwürdigen Entscheid. Handspiel von Alex Schalk heisst es, nachdem er einnetzt. Dabei ist auf Bilder klar ersichtlich, dass Aleksandar Cvetkovic den Ball mit dem Arm vor Schalk berührt. Wie sehen Sie diese Szene?
Es ist korrekt, dass der Ball Cvetkovic an den Arm geht. Für uns ist es aber kein strafbares Handspiel. Der Arm von Cvetkovic ist nicht in einer unnatürlichen Haltung. Somit ist der Entscheid weiterspielen richtig. Dass danach der Treffer von Schalk aberkannt wird, entspricht der Umsetzung des Reglements. Wenn der Spieler, der ein Tor erzielt, direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt oder spielt, ist der Treffer zu annullieren. Dies wurde im Fall von Servette und Alex Schalk korrekterweise so umgesetzt.

Wieso hat der Schiri sich die Szene nicht noch angeschaut?
Weil der Schiedsrichter gegenüber dem VAR das Handspiel von Cvetkovic genauso geschildert hat wie es die Bilder wiedergeben. Hätte man den Schiedsrichter für eine Zweitbeurteilung vor den VAR-Bildschirm geholt, hätte er nichts anderes gesehen, als was er bereits auf dem Platz gesehen hat. Der Entscheid war korrekt.

Gibt der VAR eigentlich vor, ob der Schiri die Szene nochmals anschauen soll oder entscheidet er das immer selber?
Der Entscheid, eine Szene anzuschauen, liegt beim Schiedsrichter. Es gibt aber Fälle, bei denen der VAR aus Volketswil mit Grundlage des geltenden Reglements entscheidet. Zum Beispiel wenn es darum geht, ob ein Foulspiel innerhalb oder ausserhalb des Strafraums passiert ist (siehe Penalty GC) oder bei der Aktion von Schalk, als in Volketswil sofort festgestellt wurde, dass der Torschütze direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt hatte. In diesen Fällen ist es eine definierte «VAR-ONLY»–Szene, welche aus Volketswil entschieden wird.

Q: Blick



Sorry, das ist doch einfach heisse Luft. Man könnte die CH-Schiris wirklich einmal für ihre unterdurchschnittliche Qualität kritisieren, bringt aber wohl nicht viel, wenn der Ober-Schiri mehr eine "Oberpfeife" ist... Das ist doch weichgespülter Gugus, den Wermelinger hier verzapft. Man dürfte auch einmal zu einem Fehler stehen.

Und hört endlich mit dem Scheiss VAR auf!!! Wir haben (abgesehen vom Abseits; dafür kann man ihn von mir aus behalten) keinen Deut weniger Diskussionen, als vorher.

Für mich ist der VAR, so wie er in der Super League angewendet wird, komplett durchgefallen.


@Sektor D:
darf ich mal fragen, ob du je einmal ein Spiel gepfiffen hast, egal in welcher Sportart, oder nur schon mal an einem Grümpi oder so ähnlich?
Tu es, ich garantiere dir: es wird deine Sichtweise verändern.

Vom Sofa aus, mit zig Wiederholungen, ist das alles easy, sonnenklar und Pippifatz. Aber Live sind das ganz andere Geschichten.
FCB-YB war ein harter 50/50 Entscheid, aber einen klaren Schiri-Fehler sehe ich nicht.
Zieht er nicht gelb/rot, heulen alle Basler rum (wie immer eigentlich), zieht er gelb/rot heulen alle Berner wie die wilden rum und können das wie etwa Wagner kaum verstehen (ebenfalls wie immer).

Also egal welcher Schiri hier diesen Entscheid hätte treffen müssen, 50/50 Geheule danach wäre vorprogrammiert gewesen. Auch Colina himself käme da nicht ungeschoren davon...
Oder zeig uns in den Regeln den Absatz mit dem Fingerspitzengefühl und die genaue Definition davon und was der Schiri nun falsch gemacht hat.

Aufstehen, Mund abwischen: weiter spielen.
„Du hörst erst mit Lernen auf, wenn du aufgibst.“
Ruud Gullit

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yellow
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Re: Super League

Beitragvon yellow » 31.08.21 @ 20:00

Ruud Gullit hat geschrieben:@Sektor D:
darf ich mal fragen, ob du je einmal ein Spiel gepfiffen hast, egal in welcher Sportart, oder nur schon mal an einem Grümpi oder so ähnlich?
Tu es, ich garantiere dir: es wird deine Sichtweise verändern.

Vom Sofa aus, mit zig Wiederholungen, ist das alles easy, sonnenklar und Pippifatz. Aber Live sind das ganz andere Geschichten.
FCB-YB war ein harter 50/50 Entscheid, aber einen klaren Schiri-Fehler sehe ich nicht.
Zieht er nicht gelb/rot, heulen alle Basler rum (wie immer eigentlich), zieht er gelb/rot heulen alle Berner wie die wilden rum und können das wie etwa Wagner kaum verstehen (ebenfalls wie immer).

Also egal welcher Schiri hier diesen Entscheid hätte treffen müssen, 50/50 Geheule danach wäre vorprogrammiert gewesen. Auch Colina himself käme da nicht ungeschoren davon...
Oder zeig uns in den Regeln den Absatz mit dem Fingerspitzengefühl und die genaue Definition davon und was der Schiri nun falsch gemacht hat.

Aufstehen, Mund abwischen: weiter spielen.


Dass der Schiri-Job nicht einfach ist, bestreitet wohl niemand. Aber bei der Roten Karte gegen YB bleibe ich dabei, dass das ein total unangemessener Entscheid war.
Schon die Tatsache, dass Cabral (als Auslöser der Rudelbildung) und Maceiras beide eine Gelbe erhielten, fand ich auf Seiten des Berners ziemlich willkürlich. Da gabs durchaus noch den einen oder anderen, der ähnlich mitgemischt hat.
Zudem wurde bei der zweiten gelben Karte viel zu wenig berücksichtigt, dass Maceiras von Frei eindeutig gefoult wurde. Der Berner verlor das Gleichgewicht und trotzdem gelang es ihm den Ball noch zu spielen. Erst danach traf der den Fuss von Cabral. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Schärer dies als Revanchefoul taxierte.

Grundsätlich finde ich das Bewerten von Szenen, bei der der eine Spieler zuerst den Ball spielt und danach noch den Gegner trifft oft sehr willkürlich. Auch bei unserem Spiel gegen St.Gallen konnte ich keine klare Linie der Schiris erkennen. (Mirlind, Yuan)

Was ärgert jetzt mehr, der Fehler von Schärer oder das Schönreden von Wermelinger. Ich tendiere zu zweiten, weil wir alle mal Fehler machen.
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camelos
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Re: Super League

Beitragvon camelos » 31.08.21 @ 20:34

Da haben die Basler gerade bisschen zugeschlagen auf dem TM.
Erinnere mich noch an das Interview, das Degen nach der Übernahme gegeben hat, darin hiess es unter anderem:

«Wir haben in diesem Jahr ein strukturelles Defizit von gegen 28 Millionen Franken. Das ist unsere verdammte Challenge! Der FCB steht bei weitem nicht so gut da, wie viele immer meinen», sagt der neue Klubboss.

und

Man wird beim FCB in den nächsten Jahren wohl kleinere Brötchen backen müssen. Entsprechend hält sich David Degen auch mit grossen Zielen zurück. «Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen», sagt er. «Nach den letzten vier Jahren wäre es unvernünftig, jetzt den Titel als Ziel auszugeben. In der übernächsten Saison ist das womöglich anders.»

Scheint als ob man die Strategie ein bisschen geändert hat.
Nein, erst muss sich der FCZ schonungslos eingestehen, was er in den letzten Jahren war: ein Club, der sich jeweils die Latte gerne sehr hoch setzt – um dann mit Anlauf untendurch zu rennen.
Tagi 26,5.21

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Mushu
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Super League

Beitragvon Mushu » 31.08.21 @ 20:54

Ruud Gullit hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:Zum Schiri-Thema am Wochenende:

Dani Wermelinger, gleich zwei Schiedsrichter-Entscheide sorgen am Sonntag für rote Köpfe. Zum einen hätten wir YBs Maceiras, der vor Cabral den Ball wegspitzelt, dann aber unglücklich mit dem Basler zusammenprallt und ihn am Fuss trifft. Schärer zückt Gelb-Rot. Finden Sie den Entscheid korrekt?
Dani Wermelinger: Beide Spieler waren kurz vor dieser Aktion in eine Rudelbildung involviert. Sowohl Maceiras wie auch Cabral wurden mit einer Gelben Karte bestraft. Zwei Minuten später kommt es zur geschilderten Aktion. SR Schärer war gut positioniert und hat den Treffer von Maceiras am Fuss von Cabral sofort wahrgenommen. Entsprechend hat er diese Aktion auf dem Platz im Stadion mit einer Gelben Karte sanktioniert. In der Nachbetrachtung des Spiels sicherlich eine sehr strenge Sanktion, aber auch nicht falsch. Aber es gehört zum Leben des Schiedsrichters, dass er sofort auf dem Platz entscheiden muss. Dies hat SR Schärer in dieser Aktion getan.

Der VAR darf sich nur bei direkten Roten Karten einschalten – müsste man diese Regel nicht zwingend überdenken?
Es ist korrekt, dass sich der VAR – gemäss Reglement – nur bei direkten Roten Karten einschalten darf. Bei einer Gelb-Roten Karte ist dies nicht der Fall. Wenn das Reglement dies zulassen würde, wäre die Konsequenz, dass man jede gegebene und nicht gegebene Gelbe Karte überprüfen müsste. Dies ist aus meiner Sicht nicht zielführend und würde zu viel Einfluss auf das Spiel nehmen.

Der Entscheid hat das Spiel komplett verändert… Was sagen Sie dazu?
Unsere Entscheide basieren nicht darauf, ob wir damit ein Spiel verändern oder nicht, sondern auf dem geltenden Reglement.

Wie hat sich Schärer zu diesem Entscheid geäussert?
Das Spiel wird wie immer direkt nach dem Spiel von einem Coach im Stadion aufgearbeitet. Im internen Coachinggespräch werden alle wesentlichen Punkte intern angesprochen, die angesprochen werden müssen. Weiter tausche ich mich jeweils nach den Spielen mit den Schiedsrichtern bilateral aus. Dies hat auch am Sonntagabend so stattgefunden.

Im Spiel GC – Servette kommt es ebenfalls zu einem denkwürdigen Entscheid. Handspiel von Alex Schalk heisst es, nachdem er einnetzt. Dabei ist auf Bilder klar ersichtlich, dass Aleksandar Cvetkovic den Ball mit dem Arm vor Schalk berührt. Wie sehen Sie diese Szene?
Es ist korrekt, dass der Ball Cvetkovic an den Arm geht. Für uns ist es aber kein strafbares Handspiel. Der Arm von Cvetkovic ist nicht in einer unnatürlichen Haltung. Somit ist der Entscheid weiterspielen richtig. Dass danach der Treffer von Schalk aberkannt wird, entspricht der Umsetzung des Reglements. Wenn der Spieler, der ein Tor erzielt, direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt oder spielt, ist der Treffer zu annullieren. Dies wurde im Fall von Servette und Alex Schalk korrekterweise so umgesetzt.

Wieso hat der Schiri sich die Szene nicht noch angeschaut?
Weil der Schiedsrichter gegenüber dem VAR das Handspiel von Cvetkovic genauso geschildert hat wie es die Bilder wiedergeben. Hätte man den Schiedsrichter für eine Zweitbeurteilung vor den VAR-Bildschirm geholt, hätte er nichts anderes gesehen, als was er bereits auf dem Platz gesehen hat. Der Entscheid war korrekt.

Gibt der VAR eigentlich vor, ob der Schiri die Szene nochmals anschauen soll oder entscheidet er das immer selber?
Der Entscheid, eine Szene anzuschauen, liegt beim Schiedsrichter. Es gibt aber Fälle, bei denen der VAR aus Volketswil mit Grundlage des geltenden Reglements entscheidet. Zum Beispiel wenn es darum geht, ob ein Foulspiel innerhalb oder ausserhalb des Strafraums passiert ist (siehe Penalty GC) oder bei der Aktion von Schalk, als in Volketswil sofort festgestellt wurde, dass der Torschütze direkt vor dem Tor den Ball mit dem Arm berührt hatte. In diesen Fällen ist es eine definierte «VAR-ONLY»–Szene, welche aus Volketswil entschieden wird.

Q: Blick



Sorry, das ist doch einfach heisse Luft. Man könnte die CH-Schiris wirklich einmal für ihre unterdurchschnittliche Qualität kritisieren, bringt aber wohl nicht viel, wenn der Ober-Schiri mehr eine "Oberpfeife" ist... Das ist doch weichgespülter Gugus, den Wermelinger hier verzapft. Man dürfte auch einmal zu einem Fehler stehen.

Und hört endlich mit dem Scheiss VAR auf!!! Wir haben (abgesehen vom Abseits; dafür kann man ihn von mir aus behalten) keinen Deut weniger Diskussionen, als vorher.

Für mich ist der VAR, so wie er in der Super League angewendet wird, komplett durchgefallen.


@Sektor D:
darf ich mal fragen, ob du je einmal ein Spiel gepfiffen hast, egal in welcher Sportart, oder nur schon mal an einem Grümpi oder so ähnlich?
Tu es, ich garantiere dir: es wird deine Sichtweise verändern.

Vom Sofa aus, mit zig Wiederholungen, ist das alles easy, sonnenklar und Pippifatz. Aber Live sind das ganz andere Geschichten.
FCB-YB war ein harter 50/50 Entscheid, aber einen klaren Schiri-Fehler sehe ich nicht.
Zieht er nicht gelb/rot, heulen alle Basler rum (wie immer eigentlich), zieht er gelb/rot heulen alle Berner wie die wilden rum und können das wie etwa Wagner kaum verstehen (ebenfalls wie immer).

Also egal welcher Schiri hier diesen Entscheid hätte treffen müssen, 50/50 Geheule danach wäre vorprogrammiert gewesen. Auch Colina himself käme da nicht ungeschoren davon...
Oder zeig uns in den Regeln den Absatz mit dem Fingerspitzengefühl und die genaue Definition davon und was der Schiri nun falsch gemacht hat.

Aufstehen, Mund abwischen: weiter spielen.

Der nicht so gut bezahlte Durchschnitts-Schirri, macht in jedem Spiel weit weniger Fehler, als der hochbezahlte Super-Profi!!!

Schirris sind unabdingbar für unseren Sport. Danke, dass ihr das macht!!!

(Nur zu Klärung: ich bin kein Schirri, will und werde auch nie einer sein; aber ich liebe diesen Sport!!!)


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