FCZ-Museum

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fischbach
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FCZ-Museum

Beitragvon fischbach » 23.02.11 @ 16:55

Danke an Solaris für die Links (aus dem Medienthread)

http://www.fcz.ch/profis/museum.htm


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Re: FCZ-Museum

Beitragvon fischbach » 02.03.11 @ 13:11

Hier kann man schon mal in der Sammlung des Museums stöbern:

http://www.fczarchiv.ch/

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Re: FCZ-Museum

Beitragvon fischbach » 05.03.11 @ 22:24

Aus dem heutigen Tagi:

Der FCZ gönnt sich eine Stube

Heute in einer Woche eröffnet der FC Zürich unweit des Letzigrundstadions sein Fussballmuseum. Nach der Visite mit Leiter Saro Pepe weiss man: «Wohnzimmer für Fans», das trifft es eher.
Von Thomas Wyss

Zuerst die gute Nachricht: Der Traumjob, er existiert! Die weniger gute: Er ist bereits vergeben.

Gekrallt hat ihn sich ein sympathischer Kerl, der – was er weder verbergen kann noch will – vom Hang zur Fussballnostalgie beseelt ist. Dank diesem schönen Charakterzug darf er nun fortan den lieben langen Tag alte Matchprogramme studieren, Super-8-Filme visionieren, Trophäen abstauben, signierte Wimpel streicheln ... und wird dafür erst noch bezahlt.

Der Glückliche heisst Saro Pepe. Früher, im alten Letzigrundstadion, war er Gerant der Flachpass-Bar. Sein neuer Titel: Leiter und Archivar des FCZ-Museums. Dieses wird am nächsten Samstag eröffnet; auf «old skool» getrimmte Plakate, die in der ganzen Stadt ausgehängt sind, künden seit längerem davon. Wie aber sieht es aus, dieses Museum? Was wird präsentiert, nach welchem System? Erlebt man eine romantisierte Nabelschau, oder gibt sich der historische FCZ auch selbstkritisch? Um diese Fragen zu klären, baten wir Saro Pepe vor ein paar Tagen um eine Führung. «Führung?» Er muss lachen. «Aber wir können sehr gern einen Baustellenbesuch machen.» Und so treffen wir uns im 4. Stock eines äusserlich schmucklosen Bürogebäudes am Letzigraben 89 (im selben Haus befindet sich auch die Geschäftsstelle des FC Zürich) etwa 300 Schritte vom Letzigrundstadion entfernt.

Köbi Kuhns dunkles Kapitel

Saro Pepe sieht etwas müde, aber doch ziemlich zufrieden aus. Er habe seine Familie in den letzten paar Wochen zwar sträflich vernachlässigen müssen, gesteht er. «Wenn ich jetzt aber sehe, wie das hier alles gedeiht, weiss ich, dass die Entbehrungen nicht umsonst waren.»

Gedeiht passt ganz gut. Allein während der einstündigen Visite wird eine Wand neu verputzt, wird eine Grossleinwand in ein ausrangiertes Torgehäuse montiert, wird die Abteilung «Helden & Legenden» angeliefert.

Diese fünfzehn Meter lange Stellwand ist ein Herzstück des im Winter 2009 angedachten Museums – sie präsentiert die 35 wichtigsten Figuren der Vereinsgeschichte. Da eine «korrekte» Auswahl objektiv betrachtet unmöglich ist, hat sich das elfköpfige Projektteam entschieden, die Sache mit Schalk anzugehen. Im Zentrum der«Wall of Fame» posiert Köbi Kuhn als «grösster FCZler aller Zeiten»; alle links und rechts von ihm abgebildeten Spieler, Trainer und Präsidenten sind deutlich kleiner dargestellt. Der Clou dieser Wand aber ist die Rückseite: Sie nämlich zeigt, dass es auch in den Karrieren von Heroen dunkle Kapitel gibt – bei Kuhn zum Beispiel ist es das berühmte Bild, das ihn in voller GC-Montur auf einem Mannschaftsfoto der Hoppers zeigt; der Transfer wurde in buchstäblich letzter Sekunde vom damaligen Präsidenten Edi Nägeli verhindert.

Die kritische Reflexion mit der Vergangenheit wird also offensichtlich nicht gescheut. Ein anderer und mindestens so wichtiger Aspekt ist das Ausstellungskonzept. Zur Inspiration besuchte Saro Pepe mit seinem Team Fussballmuseen in Bremen, Frankfurt und Hamburg. «Da haben wir realisiert, dass wir statt auf einen chronologischen Aufbau lieber auf Themenschwerpunkte und statt auf Vitrinen lieber auf Fan-Nähe setzen wollen», so der 39-Jährige.

Konkret heisst das, dass man im FCZ-Museum auf einer Tribüne sitzen oder im Sofa hängen, Kaffee trinken oder Chips mampfen und dabei die vielen historischen Momente hautnah erleben kann – sei es in Bild und Ton (darunter sind auch Bewerbungsvideos von Spielern und Trainingsaufnahmen, bei welchen man sich fragt, wie diese Akteure auch nur einen Match haben gewinnen können), sei es auf Papier (in der Bibliothek findet man vergriffene Bücher, alte Tickets oder Berichte von Generalversammlungen um 1900) oder in Stoff (die erste Sonderschau ist alten Originaltrikots gewidmet). Wenn Saro Pepe dann noch erzählt, dass man die 250 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten auch für Geburtstagspartys oder andere Privatanlässe mieten kann, kommt man zum Schluss: Was da entsteht, das heisst zwar offiziell FCZ-Museum, ist aber wunderbarerweise wohl eher eine moderne und doch charmante Stube für die Fans.

Grosser Auftritt für alte Trikots

Die Investitionen für das als Stiftung organisierte Museum und das dazugehörige Clubarchiv belaufen sich auf 300 000 Franken, der ganze Betrag ist vom FCZ vorfinanziert. Ziel sei es, das Museum, das sich stetig weiterentwickeln werde, selbsttragend zu betreiben, sagt Pepe.

Im Fokus steht nun aber erstmals die Eröffnung, und die wird mit einer originellen Aktion begangen: Beim Heimspiel gegen Sion werden alle Spieler in einem alten Originaltrikot einlaufen; den Match bestreiten die Akteure dann allerdings wieder in den aktuellen Leibchen.

FCZ-Museum, Letzigraben 89 (4. Stock). Eröffnung: 12. März, 14 bis 18 Uhr. Öffnungszeiten: Mi–Sa, 14–17 Uhr und bei Heimspielen drei Stunden vor Anpfiff.

Das FCZ-Archiv

Einige der tollsten Exponate wurden von Pensionären beigesteuert

Der Fundus ist das Fundament jedes Museums. Für den diplomierten Archivar Saro Pepe war deshalb von Anfang an klar – sollte das FCZ-Museum ein nachhaltiges Projekt (inklusive Wechselausstellungen) werden, braucht es ein anständiges und professionell bewirtschaftetes Archiv. Noch bevor das finale Konzept stand, fing Pepe deshalb bereits an, eine solche Memorabiliensammlung zusammenzutragen. Geholfen hat ihm dabei auch das gute Gespür von Ancillo Canepa: Gezielt informierte der FCZ-Präsident die Öffentlichkeit wiederholt via die Gratiszeitung «20 Minuten» über die Suche des Clubs nach alten FCZ-Souvenirs. Er ahnte nämlich, dass er Altersheimbewohner und Pensionäre (bei welchen er die eine oder andere Trouvaille vermutete), die sich kein Zeitungsabo mehr leisten, auf diesem Weg erreichen würde. Pepe sagt, dass einige der tollsten Museumsexponate tatsächlich von Senioren beigesteuert worden seien.

Das FCZ-Archiv besteht aber nicht nur aus einem realen Lager-, sondern auch aus einem virtuellen Online-Raum. Auf dieser Website kann man sich mit unterschiedlichen Suchoptionen (Perioden, Kategorien, Schlagwörtern) durch die Clubgeschichte wühlen. Besonders attraktiv ist das Online-Archiv, weil hier auch Stücke vorgestellt werden, die sich in Privatsammlungen befinden. Pepe ist überzeugt, dass dem FCZ-Archiv auch in Zukunft «Relikte aus besseren und schlechteren Vergangenheiten» zugehalten werden. «Noch hat es Platz in unserem Lagerraum, aber das könnte sich bald ändern.»(thw)
http://www.fczarchiv.ch/

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Re: FCZ-Museum

Beitragvon Don Ursulo » 06.03.11 @ 16:04

fischbach hat geschrieben:Aus dem heutigen Tagi:

Der FCZ gönnt sich eine Stube

http://www.fczarchiv.ch/


tönt nach WELTKLASS!
Super!
Freue mich bereits auf einen Monat als "Gastaussteller" :-)
@Saro:
http://www.fcz.ch/tv/tv_archiv.htm?archiv=1&id=94
ab Min. 8 oder so
EDI NAEGELI - G.O.A.T. - #TBE
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Wer alles zu tun begehrt, was ihn gelüstet, muß entweder als König
oder als Narr geboren sein.
(Römisches Sprichwort)

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Re: FCZ-Museum

Beitragvon devante » 10.03.11 @ 10:04

BORGHETTI

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Re: FCZ-Museum

Beitragvon sk1896zh » 10.03.11 @ 10:19

devante hat geschrieben:erste bilder aus dem museum :)
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/reg ... y/10600288


Bei 2.36 eine "Chutte" eines Berner Anhängers? Oder fand der beide Klubs gut?
FCZ susch gar nüt

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Re: FCZ-Museum

Beitragvon Maloney » 10.03.11 @ 11:22

Zwar belanglos aber "Kurator Pepe" sieht dem Rolfe aus Germanys Next Topmodel unglaublich ähnlich:

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Das Museum sieht ganz interessant aus. Das mit dem FCZ-Wohnzimmer trifft es wohl ziemlich.


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