Ich wott mal no gseit ha...

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Zhyrus
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Zhyrus » 05.02.19 @ 14:40

Charlie Brown hat geschrieben:
Zhyrus hat geschrieben:Go Charlie! Ausbildung zum Abt?

zahlsch du mir jetzt diä neu Tastatur??

Angscht und Geld han ich kei!

Wobii, wenn'd dä druf hesch, bisch de König vom Extrazug!
Krönu hat geschrieben: [Die] Beiträge von mir dienen definitiv nicht der Sachlichkeit und sind schon gar nicht geistreich, feinsinnig oder vernünftig!

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din Vater
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon din Vater » 05.02.19 @ 14:42

Danke headhunters, du sprichst alles an, was ich auch schreiben wollte.

Ich frage mich wirklich, weshalb man sich gegen Logopädie wehrt?
ZüriKrönu hat geschrieben:
"Intelligent, weise, autoritär: Din Vater"

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Charlie Brown
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Charlie Brown » 05.02.19 @ 14:45

da hämmer diä schwiizer version vom gemeine extra-zug Hooligan
Bild

edit: i dä Fachwelt bekannt als et vilior fiam specialis agmine hooligan
Sektion: gestrählt & gebügelt
Pro mehr Purzelbäume

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Sektor D
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Sektor D » 05.02.19 @ 14:48

headhunters hat geschrieben:ich finde es bedenklich, nur weil jeder selber mal Kind war, hält er sich für eine Experten in Sachen Pädagogik. Alles soll sich weiterentwickeln, nur die Schule soll bitte so bleiben wir vor 40 Jahren.


Nicht unbedingt grad ins Zollstock-Zeitalter, aber vielleicht wie vor 15 Jahren? Ich finde, es gab in meiner Schulzeit eine gesunde Balance zwischen...sagen wir mal "Luschtig & Leischtig". Man hielt mich nicht gerade für den neuen Stephen Hawking, nur weil ich in der Primarschule etwas schneller im Rechnen war als andere, aber man hat mich auch nicht gleich mit Ritalin vollgepumpt, nur weil ich etwas rumgezappelt habe...
"En huchhöse äh.. huchhöse äh.. huushöche Favorit trifft me aso au nöd jede Tag!" - by A.C. / 10.02.2019

In addition, credo quod Basilee habet destrui. (o.V.)

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Jea
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Jea » 05.02.19 @ 15:24

headhunters hat geschrieben:Was soll an Logopädie schlimm sein? in den Klassen die meine Kinder besucht haben, gab es einige Kinder die in die Logopädie mussten. Alle Eltern waren froh. Ich glaube auch, dass ein Lehrer besser erkennen kann, ob ein Kind einen Sprechstörung hat. Anstatt die kleine zu Unterstützen, sind genau solche Aussagen wie deine das Problem. Obwohl ein Sprachfehler das normalste auf der Welt ist, machst DU bzw. die Gesellschaft erst ein Problem daraus. Das Selbe übrigens mit Psychologen, mir ist nun klar, weshalb es Burnout, Selbstmord und Co gibt, weil sich viele nicht zum Psychologen wagen. Solange noch eine solche von Vorurteilen belastete Denkweise vorherrscht, wird sich daran auch nichts ändern.


ich han nirgends gseit, dasses schlimm isch, im gägeteil... bi dä einte macht das au Sinn. Aber wänn d Logopädin chuum sälber dütsch chan und dänn s chind sie no fascht korrigiert (mit normalem Dütsch) und ame chline chind iredt, dass sie nüt chan und eh nix wird (im chindsgi damals so gsi!) dänn chani scho chli es problem dämit. und ja, ich weiss, es sind nöd alli so und es git sicher au söttig, wo würkli öppis bringet... . ich wehr ich nöd gäg logopädie, aber es söll sinn mache und nur wil es meitli bime Glas ufme Bild seit, dasses es glas isch und nöd, dasses es Wiiglas isch, gsehni nöd ii, warum sie zunere logopädin söll. (und isch nur eis bispiel us mim nöchere umfeld, wo chli komisch isch)

und nei, es gaht nöd um vorurteil, sondern dass minere meinig nache ime chindsgi (im 1.) au scho viel zviel verlangt wird und ich glaube, dass ich au s problem, warum dänn ebe burnout usw. viel früehner chunt... leischtigsgsellschaft halt, aber ebe, isch mini subjektivi persönlichi erfahrig und meinig.

headunters hat geschrieben:Das müssen übrigens alle, nicht nur dein Gottimeitli. Und die meisten (Kinder) haben kein Problem damit.


komischerwiis händ zum bispiel i däre Klass oder au im nöchere Umfeld praktisch alli müeh dämit... vorallem nimmt mer dä chind zbsp. so au d freud am lese, wils ja teils nöd mal dörfed öppis fertigläse, wils dänn azellt werded, dass sie es anders büechli müend näh... aber ebe, au da gitts sicher tuusigi bispiel i die eint richtig und au i die anderi :) und jede macht so chli sini erfahrige oder chunts vom umfeld mitüber und natürlich staht und fallt das au mit dä (lehr-) persone und umfeld.

Jea hat geschrieben:bi dä chline vo mire schwöster isch d situation jetzt so: die chlineri isch letscht jahr in chindsgi cho, mer hätt vorher abklärt, wil sie eigentlich so wiit gsi isch, aber wäg 9 täg hett sie noni dörfe gah. dänn hätt sie müesse go schnuppere und gwüssi sache mache, ob sie dänns cho so wiit isch (sozialkompetenze, usw.) dänn hätt mer sie für guet befunde. jetzt isch wieder diskussion ob sie dänn jetzt scho söll igschuelet werde. vom wüsse und so isch sie gnueg wiit, aber da sie i däm doofe langwilige chreis, wo die chind teils 3 stund (!!) müend ruhig sitze und zuelose nöd immer mitmacht (wilsere eifach zlangwilig isch) will mer sie jetzt vilicht nöd ischuele... unglaublich so öppis. die chli chan aber scho läse und zahle kännt sie au scho (macht halt alles mit dä grössere schwöster mit) und wil sie jetzt halt nöd so 0815 isch, isch das grad es problem.
headunters hat geschrieben: finde ich jetzt noch ziemlich plausibel. In der Schule muss man nun mal ruhig rumsitzen können, auch wenn es einem langweilig ist. Der Unterricht besteht eben nicht nur aus den Faktoren, lesen und Zahlen kennen. Da gehört noch einiges mehr dazu. Was ist daran schlimm, wenn sie ein Jahr später in die Schule geht? Wissen die Leher/Kindergärtner nicht besser, was sie in der Schule erwartet? Ist dem Kind wirklich gedient, wenn die Eltern umsverrecken wollen das sie eingeschult wird?


jein, das mitem stillesitze isch scho mal guet so, aber au ide schuel händs pausene und müend nöd 3 stund stille sitze (und ja ich weiss, das isch natürlich au vo dä chindsgigärtnerin abhängig..) aber wänn es chind halt eifach vo 0 uf 100 muen funktioniere, han ich halt scho chli müeh demit.


headhunters hat geschrieben:Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? Als ich noch in die Schule ging, wurde Indivualität einfach underdrückt. Zu meiner Zeit, sogar mit einer fetten Tracht Prügel. Heute wird Individualität gefördert!
ich finde es bedenklich, nur weil jeder selber mal Kind war, hält er sich für eine Experten in Sachen Pädagogik. Alles soll sich weiterentwickeln, nur die Schule soll bitte so bleiben wir vor 40 Jahren.


also bi eus ide schuelziit ischs au nöd unterdruckt worde, sondern mer hätt gseh, dass jedes chind anderi stärchene und schwächene hätt... det wo ichs jetzt (au verschiedeni bispiel) gsehne, isch das überhaupt nüm so und das find ich schad. und nei, d schuel muen nöd glich bliebe und muen sich wiiterentwickle, aber die richtig wo's jetzt nimmt, findi nöd so ideal.. . aber ich gseh s hauptproblem, dass mer ebe nur no gstudierti will und nur no alles uf extremi leischtig (scho bi ganz chline chind) und mer sälber als eltere oder au lehrpersone praktisch kei möglichkeite hätt, dägäge z stüre. und ja, d lehrer tüend mir au leid, wil au sie händs viel schwieriger, das alles z erfülle, wo verlangt wird und übernähmed vielfach au erziehigssache (händs aber au scho früehnder, eifach händ det die meischte chind dihei no gwüssi wärt mitbecho)

naja, isch egal. wie gseit, mini erfahrig und mini meinig ;) so gseht das jede andersch und macht anderi erfahrige. glaube au, dasses da teils sicher no unterschied gitt, vo stadt und land und persone und au ebe, vieles liegt au bi dä eltere, wie au bi dä lehrpersone. ich finde im grosse und ganze mached d lehrer / chindergärtner en guete job, ich gseh eifach nöd ii, wieso jedes chind, wo bitzli us dä norm fallt (bsp. es isch chli am träume, oder es springt bitz ume usw.) grad immer muen abklärt werde. aber ebe, das isch halt so.
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Libanese Blonde
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Libanese Blonde » 05.02.19 @ 15:24

Titanium hat geschrieben:Möchte meinen Vorschreibern beipflichten. Zum Einen die Lehrerschaft in Schutz nehmen, insbesondere Diejenigen, die die Oberstufe (hiess ja damals noch Sek.) betreuen. Was da alles aufgebürdet wird ist schon unheimlich und dies bei wachsenden Klassengrössen. Unser Turnlehrer war damals schon ein armer Siech. Der hatte keine Chance! Und der Chemieunterricht war auch ganz speziell. Wenn ich aber heute schaue, für was Sek.Lehrer alles zuständig sind - dies grenzt schon fast an Ersatzeltern bzw. so etwas wie das Abschieben der Verantwortung seitens Eltern an die Lehrerschaft. Ich war sehr oft bei Elternabenden oder Examenbesuchen der einzige Vater (bei 100% Arbeitspensum).

Kinder suchen nach Ventilen, das ist klar, egal ob Sport, Musik, Fasnachtsclique oder sonst etwas. Man kann die Kinder aber auch bemuttern/bevatern wie man will und so gut man möchte. Sobald die Nachkommen Kontakt zur "Aussenwelt" bekommen, werden sie zunehmend beeinflusst. Und dies können die Eltern zunehmend weniger steuern. Es ist immer eine Gratwanderung, wieviel Ratschläge die Kinder von ihren Eltern akzeptieren.

Ich geniesse die Zeit mit meinen Kindern ausserordentlich. Es gibt nichts Schöneres, als mit Ihnen etwas zu unternehmen (solange sie noch mögen), z.B. gemeinsam zum Letzi pilgern oder demnächst nach Neapel zu reisen, in die Ferien oder ins Arena Sihlcity zu gehen (mit dem obligaten Vapianobesuch zuvor) oder mit mir die Musikgeschmäcker zu teilen (oder eben nicht wenn es um Rap oder HipHop geht). Es liegt vor allem am Zuhören, am immer währenden Interesse zeigen, an einer guten Kommunikation (was eines vom Schwierigsten überhaupt ist), Hilfsbereitschaft und Zeit haben füreinander. Vertrauen bilden und halten - das ist eines der Zauberwörter. Ob man dabei mal einen Fehler macht oder etwas nicht weiss spielt keine Rolle.


danke heady, sehe ich genau so
viele eltern haben bzw. nehmen sich schlicht keine zeit mehr für die kids.
auch werden die eigenen bedürfnisse oftmals vor deren der kinder gestellt
ein solches verhalten wirkt sich natürlich aus.
zudem sind die hälfte der eltern gar nicht mehr zusammen. da will man sich natürlich auch an einem elternabend nicht über den weg laufen

zum früher war alles besser
in meiner jugend wurde einem an jeder zweiten hausecke quasi h bzw. sugar angeboten
in bezug auf meine kinder ist mir da ne instabitch pro klassengang doch einiges lieber als so ein gruusiger joghurtfresser der mit quartierdealerei sein junk finanziert

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nicht
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon nicht » 05.02.19 @ 18:30

Jea hat geschrieben:
Der Druck nach einer hohen Schulbildung kommt meines Erachtens ausnahmslos von den Eltern, die gleich Panik schieben, wenn der Junior im Chindsgi bei der Reise um Jerusalem nie ein Stuhl erwischt



bi dä chline vo mire schwöster isch d situation jetzt so: die chlineri isch letscht jahr in chindsgi cho, mer hätt vorher abklärt, wil sie eigentlich so wiit gsi isch, aber wäg 9 täg hett sie noni dörfe gah. dänn hätt sie müesse go schnuppere und gwüssi sache mache, ob sie dänns cho so wiit isch (sozialkompetenze, usw.) dänn hätt mer sie für guet befunde. jetzt isch wieder diskussion ob sie dänn jetzt scho söll igschuelet werde. vom wüsse und so isch sie gnueg wiit, aber da sie i däm doofe langwilige chreis, wo die chind teils 3 stund (!!) müend ruhig sitze und zuelose nöd immer mitmacht (wilsere eifach zlangwilig isch) will mer sie jetzt vilicht nöd ischuele... unglaublich so öppis. die chli chan aber scho läse und zahle kännt sie au scho (macht halt alles mit dä grössere schwöster mit) und wil sie jetzt halt nöd so 0815 isch, isch das grad es problem.


Stichtag ist dieses Jahr 31.Juli, die Kinder kommen also teilweise mit knapp 4 Jahren in den Kindergarten. So ein 4 Jähriger kann aber entwicklungsmässig wie ein 3 Jähriger oder wie ein 5 Jähriger sein, in der Tendenz sind die Kinder aber weniger selbständig, weniger sozial (Ich statt wir) und weniger robust.

Und jetzt kommen all mit "Ja aber wäge 9 Täg" "Ja aber wäge 10 Täg" "Ja aber wäge zwei Wuche", die Schule ist da zum Glück ziemlich strikt (Praktisch kein Kind mit Geburtsdatum ab August wird eingeschult). Problem sind die langweiligen Krippen bei denen sich die Kinder mit Babys herumschlagen müssen ala "Er will nüme id Chrippe ga, es ischem langwiilig...". Ausserdem macht man dem Kind doch keinen Gefallen wenn man es früher einschult (wird jahrelang der/die jüngste sein in der Klasse was spätestens sozial in der Oberstufe ein Problem werden kann) anstatt dass man sich freut das es zu den ältesten gehört. Für mich Auswüchse einer Leistungsgesellschaft die sich auf die Kinder überträgt.
Die Revolution sagt:
ich war
ich bin
ich werde sein

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Jea
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Jea » 06.02.19 @ 7:45

nicht hat geschrieben:
Jea hat geschrieben:
Der Druck nach einer hohen Schulbildung kommt meines Erachtens ausnahmslos von den Eltern, die gleich Panik schieben, wenn der Junior im Chindsgi bei der Reise um Jerusalem nie ein Stuhl erwischt



bi dä chline vo mire schwöster isch d situation jetzt so: die chlineri isch letscht jahr in chindsgi cho, mer hätt vorher abklärt, wil sie eigentlich so wiit gsi isch, aber wäg 9 täg hett sie noni dörfe gah. dänn hätt sie müesse go schnuppere und gwüssi sache mache, ob sie dänns cho so wiit isch (sozialkompetenze, usw.) dänn hätt mer sie für guet befunde. jetzt isch wieder diskussion ob sie dänn jetzt scho söll igschuelet werde. vom wüsse und so isch sie gnueg wiit, aber da sie i däm doofe langwilige chreis, wo die chind teils 3 stund (!!) müend ruhig sitze und zuelose nöd immer mitmacht (wilsere eifach zlangwilig isch) will mer sie jetzt vilicht nöd ischuele... unglaublich so öppis. die chli chan aber scho läse und zahle kännt sie au scho (macht halt alles mit dä grössere schwöster mit) und wil sie jetzt halt nöd so 0815 isch, isch das grad es problem.


Stichtag ist dieses Jahr 31.Juli, die Kinder kommen also teilweise mit knapp 4 Jahren in den Kindergarten. So ein 4 Jähriger kann aber entwicklungsmässig wie ein 3 Jähriger oder wie ein 5 Jähriger sein, in der Tendenz sind die Kinder aber weniger selbständig, weniger sozial (Ich statt wir) und weniger robust.



Stichtag isch anschinend ja au nöd immer glich... letscht jahr ischs dä 30.06.2018 gsi, ämäl i däre gmeind wo mini schwö wohnt... und nei, mer hätt sie dänn schlussäntlich in chindsgi tah, wil sie so wiit isch (au gemäss dä chindsgilehreri :) ) wil ebe, das wird genau überprüeft und ebe mit schnupperwuche usw. und au, obs chind überhaupt wött. ich finds no schwierig, so sache ame alter uszmache (ebe teils au gnaui katalög, was es chind i wellem alter scho "muen" chönne (isch aber vielfach au vo dä gsellschaft us) und wie sich da d eltere teils versuechet, ihres chind als wunderchind abeztue oder au die andere abezmache ("was? dis chind chan mit 3 noni laufe? unglaublich..." )

vielfach ischs zweite (die / dä chlineri) wiiter, wils halt viel vom grössere gschwüschterti lernt, übernimmt und au vieles zeiget bechunt. und ebe, wie du seisch, chan s einte chind wiiter sii und s andere ebe nöd, und uf das wird leider eifach au vielfach nöd oder zwenig glueget, wil ebe "nur" es datum entscheidet. (und ja ich weiss, es isch fascht nöd andersch möglich, das irgendwie einheitlich zmache, heisst aber no lang nöd, dass ichs guet finde muen :) ) es chan au schwierig sii (eigeti erfahrig), wenn mer immer die/dä ältischt/i ide klass isch... .
Der Unterlegene spielt nicht, um Meister zu werden und verstaubte Pokale zu ergattern, sondern um seine Ehre mit Stolz zu verteidigen...

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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon Titanium » 06.02.19 @ 8:59

Problem sind die langweiligen Krippen bei denen sich die Kinder mit Babys herumschlagen müssen ala "Er will nüme id Chrippe ga, es ischem langwiilig...". Ausserdem macht man dem Kind doch keinen Gefallen wenn man es früher einschult (wird jahrelang der/die jüngste sein in der Klasse was spätestens sozial in der Oberstufe ein Problem werden kann) anstatt dass man sich freut das es zu den ältesten gehört. Für mich Auswüchse einer Leistungsgesellschaft die sich auf die Kinder überträgt.

==> Keine Ahnung ob Du Krippen oder Kita's meinst. Die Kinderkrippe wohin meine Kinder gingen waren nicht alle Kinder zusammen. Da wurden je nach Altersgruppe die Kinder aufgeteilt und betreut, also nichts mit Kinder von 5 Jahren müssen sich mit Babies rumschlagen. Unsere Beweggründe, um die Kinder in die Krippe zu bringen waren soziale Gedanken, da es in unserem Wohnblock und in der Nachbarschaft keine Kinder gab. Wir waren der Überzeugung, unseren Kindern einen Gefallen zu tun, indem sie mit Gleichaltrigen spielen und sich austauschen konnten. Natürlich waren sie dadurch auf den Kindergarten vorbereitet, insbesondere was den sozialen Gedanken betrifft. Unsere Krippe war alles andere als ein "Problem". Und alles in allem sind Kinder grundsätzlich neugierig und wissbegierig.
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Re: Ich wott mal no gseit ha...

Beitragvon nicht » 06.02.19 @ 13:21

Titanium hat geschrieben:Problem sind die langweiligen Krippen bei denen sich die Kinder mit Babys herumschlagen müssen ala "Er will nüme id Chrippe ga, es ischem langwiilig...". Ausserdem macht man dem Kind doch keinen Gefallen wenn man es früher einschult (wird jahrelang der/die jüngste sein in der Klasse was spätestens sozial in der Oberstufe ein Problem werden kann) anstatt dass man sich freut das es zu den ältesten gehört. Für mich Auswüchse einer Leistungsgesellschaft die sich auf die Kinder überträgt.

==> Keine Ahnung ob Du Krippen oder Kita's meinst. Die Kinderkrippe wohin meine Kinder gingen waren nicht alle Kinder zusammen. Da wurden je nach Altersgruppe die Kinder aufgeteilt und betreut, also nichts mit Kinder von 5 Jahren müssen sich mit Babies rumschlagen. Unsere Beweggründe, um die Kinder in die Krippe zu bringen waren soziale Gedanken, da es in unserem Wohnblock und in der Nachbarschaft keine Kinder gab. Wir waren der Überzeugung, unseren Kindern einen Gefallen zu tun, indem sie mit Gleichaltrigen spielen und sich austauschen konnten. Natürlich waren sie dadurch auf den Kindergarten vorbereitet, insbesondere was den sozialen Gedanken betrifft. Unsere Krippe war alles andere als ein "Problem". Und alles in allem sind Kinder grundsätzlich neugierig und wissbegierig.


Ich bin absoluter Befürworter von Kinderkrippen oder KiTa's, man sieht den Unterschied der Kinder die bereits gewöhnt sind mit anderen Kindern zusammen in einer Gruppe sich zu bewegen und denen die direkt von Zuhause in den Kindergarten kommen. Es gibt einfach Kinder die in der Krippe unterfordert sind und die Eltern darum das Gefühl haben der soll jetzt in den Kindergarten. Meistens zeigt sich dann im Verlauf vom Jahr das das Kind doch noch nicht so weit ist wie überall behauptet.
Zuletzt geändert von nicht am 06.02.19 @ 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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