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Sektor D
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Re: Medien

Beitragvon Sektor D » 09.10.20 @ 8:32

Don Ursulo hat geschrieben:noch einer, der hier im Forum abkupferte:

FC Zürich / Hagel und Granaten
Tim, ääh, Ludo ist aus dem Spiel. Und Kapitän Haddock ausser sich: «Hunderttausend heulende und jaulende Höllenhunde!»
https://www.sporttotal.ch/rubriken/fuss ... cA_MohxhEg


Das ist ja die hinterletzte Gugus-Seite...
In addition, credo quod Basilee habet destrui. (o.V.)

«Nein. Diese Frage langweilt mich!» by A.C. /14.09.2020


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Yekini_RIP
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Re: Medien

Beitragvon Yekini_RIP » 09.10.20 @ 11:48

René Weiler erklärt seinen überstürzten Abgang aus Ägypten

«Papi, wann kommst du nach Hause?»

Millionen von Fans haben ihn in Kairo auf Händen getragen. Aber er war auch einsam und isoliert. Fussballtrainer René Weiler blickt zurück auf die 14 verrücktesten Monate seiner Karriere beim afrikanischen Spitzenklub Al Ahly.

René Weiler, freuen Sie sich auf den Winter?
René Weiler: Ich freue mich auf alle Jahreszeiten. Klar, wenn man in der ägyptischen Stadt Assuan bei 44 Grad ein Fussballspiel erlebt hat, dann freut man sich hier auch wieder über eine frische Herbstbrise.

Sie haben mit Al Ahly historische Erfolge gefeiert. Warum dieser überstürzte Abgang?
Es ist eine Entscheidung für die Familie. Seit dem Ausbruch von Corona konnte mich meine Familie nicht mehr besuchen. Ich war über Monate isoliert im Hotel. Da hat man sehr viel Zeit, um nachzudenken und zu reflektieren. Dann hat man den 6-jährigen Sohn am Telefon, der fragt: «Papi, wann kommst du endlich nach Hause?» Dann ist das schon nicht immer ganz einfach

Sie waren nie mehr in der Schweiz?
Doch, im Juni mit einem Privatjet. Da hat mir der Unternehmer Samih Sawiris geholfen. Und weil im Sommer die Situation so ungewiss war, wollte ich für meinen bis 2021 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel per Oktober haben. Die habe ich jetzt gezogen.

Der Klub hat Ihnen am Ende auch Vorwürfe gemacht. Warum?
Das kommentiere ich nicht.

Warum nicht?
Weil es nicht zielführend ist. Nur so viel: Die Begeisterung für diesen grossartigen Klub ist enorm. Man wird auf Händen getragen. Das kann aber auch sehr schnell kippen. Die Ägypter sind stolze Menschen. Und bei Al Ahly, dem grössten und populärsten Verein in Afrika, ist es ungewohnt, dass ein Trainer aussteigt. Je näher der 1. Oktober gerückt ist, desto nervöser wurde die Atmosphäre.

Man wollte Sie finanziell vergolden.
Geld spielte eine untergeordnete Rolle. Ich war über ein Jahr lang fast rund um die Uhr mit Fussball beschäftigt. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Aber ein Leben neben dem Fussball hatte ich nicht. Am Anfang kam ja regelmässig meine Familie zu Besuch. Da waren wir schon mal auf dem Nil oder haben die Pyramiden besichtigt.

Und dann kam Corona?
Ja. Die Familie kam nicht mehr, dafür Corona und die Popularität. Ich konnte kaum mehr auf die Strasse, es war ein Spiessrutenlauf.

Sie waren im goldenen Käfig?
Ich war bei einem qualifizierten Verein unter schwierigen Lebensumständen. Beschreiben kann man das nicht, das muss man erlebt haben. Und Kairo ist eine pulsierende Stadt, die niemals schläft. Es war um mich herum unruhig und laut und in mir leise und einsam.

Nun verpassen Sie die Chance, neben dem Meistertitel auch die afrikanische Champions League zu gewinnen.
Das ist bedauerlich, zumal der Klub enorme Möglichkeiten hat. Infrastruktur und Organisation sind perfekt. Aber ich musste eine Entscheidung treffen, auch wenn das nicht alle verstehen wollen. Es gab auch Erfahrungen, die ich niemandem wünsche.

Zum Beispiel?
Beim Champions-League-Spiel im Sudan gegen Khartum wurde nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung der Platz gestürmt. Wir haben uns unter erheblichem Polizeischutz neben der Betreuerbank zusammengekauert und um unsere Gesundheit gefürchtet. Uns fuhr der Schreck in die Glieder.

Wie gut waren denn Ihre Spieler?
In Ägypten gibt es herausragende Talente. Es gibt mehrere Spieler mit dem Potenzial eines Mohamed Salah. Doch die Spieler sind auch sehr eigenwillig und stehen sich auch immer mal wieder selber im Weg.

Warum kommen nicht mehr dieser Talente in europäische Top-Ligen?
Wahrscheinlich, weil Sie in der Heimat schon sehr viel Geld verdienen und ungeheur populär sind. Da können sie auch ihre Kultur leben. Der Weg nach Europa schreckt einige ab.

Was nehmen Sie mit aus diesem Abenteuer?
Viele Erfahrungen fürs Leben. Und ich bin auch wieder etwas gelassener geworden. Ich rege mich jetzt am Gubrist jedenfalls weniger auf, wenn ich eine halbe Stunde im Stau stehe. In Kairo stehen sie auf sechs Spuren mehrere Stunden im Stau.

Sind Sie selber Auto gefahren?
Niemals, unmöglich. Das würde ich mir in diesem Gewusel nicht zutrauen. Mir stand immer ein Chauffeur zur Verfügung.

Sind Sie nun ein besserer Trainer?
Es ist ein Schritt in der Entwicklung. Ich war sehr jung Sportchef in St. Gallen. Da habe ich gemerkt, dass Trainerkurse und Sportstudium nicht genügen. Man muss das Theoretische mit Erfahrungen kombinieren. Da war jetzt Kairo ein Meilenstein. Ich durfte schon unbezahlbare Erfahrungen in Deutschland und in Belgien sammeln. Eben: Man wird gelassener, was sehr hilft. Beim zweiten Kind ist man bei der Erziehung auch nicht mehr so aufgeregt wie beim ersten.

Was kommt als nächste Herausforderung?
Ich lasse alles auf mich zukommen. Die Lust auf ein eher exotisches Abenteuer hält sich aber in Grenzen. Sorgen, dass es keine Angebote gibt, mache ich mir nicht. Schliesslich arbeitete ich bisher fast ausnahmslos erfolgreich.

Das gesunde Selbstvertrauen von René Weiler?
Selbstvertrauen heisst ja nur, sich selber zu vertrauen. Wie soll ich eine Gruppe erfolgreich führen, wenn ich mir selber nicht vertraue? Ich hoffe sehr, dass auch meine Kinder ein gesundes Selbstvertrauen haben. Jeder Mensch soll das haben.

Aber der Grat zur Arroganz ist schmal. Gerade in der Schweiz.
Muss ich mich kleiner machen, als ich bin, nur um Leuten zu gefallen? Ich weiss, Bescheidenheit ist eine Zierde. Und wer nicht stets demütig ist, hat Widerstände. Auch ich habe meine Defizite, doch im Fussball habe ich schon einen Leistungsausweis. Als Trainer fällt man pro Tag gegen 100 Entscheidungen. Die Mehrheit davon sollte richtig sein. Das gelingt mir meistens.

Aber nicht jedes Engagement endet in Harmonie.
Harmonie bedeutet im Leistungssport eher Stillstand. Nur der Erste ist der Beste, konstruktive Konflikte gehören dazu. Ich bin von starken Persönlichkeiten geprägt worden und ich möchte bei meinen Stationen auch Menschen prägen. Primäres Ziel ist, gemeinsam den maximalen Erfolg zu erreichen. Dafür kann ich sehr konsequent sein.

Ist der FC Zürich ein Thema für Sie?
Da gibts keinerlei Kontakte. Grundsätzlich schliesse ich nichts aus.

Ich bin Yekini...angemeldet eigentlich 2002...dann gehackt worden ca. 2014...jetzt wieder auferstanden als Yekini_RIP

Metti, RoMario, Duo Infernale, Züri Fans uf ewig...

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Zurigo
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Re: Medien

Beitragvon Zurigo » 09.10.20 @ 12:05

Er war nach der Entlassung von Forte als auch jetzt noch immer mein Favorit auf den Trainerstuhl

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spitzkicker
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Re: Medien

Beitragvon spitzkicker » 12.10.20 @ 9:06

Es darf ja auch mal etwas Positives sein von unserem Club und seinen Spielern.

Aus dem Tagi vom 12. Oktober 2020:

FCZ-Goalie unterstützt Neubau der Martin-Stiftung in Herrliberg

Fussballprofi auf guter Mission Am Standort des ehemaligen Frauenheims Rütibühl in Herrliberg soll ein Neubau entstehen. Yanick Brecher vom FC Zürich will helfen, das nötige Geld dafür aufzutreiben.

Bezug zum Projekt

Gemäss einer ersten Kostenschätzung dürfte sich der Neubau auf rund 21 Millionen Franken belaufen. Die Martin-Stiftung wird aller Voraussicht nach mehr als die Hälfte dieses Betrags selber tragen müssen. Hierfür ist man auf neue Geldgeber angewiesen. Wie die Stiftung vermeldet, konnte Yanick Brecher, Goalie und Captain der ersten Mannschaft des Fussballclubs Zürich (FCZ), als Botschafter für den Neubau gewonnen werden. «Es ist ein Glücksfall für uns, dass Yanick sich für unser Projekt engagieren will», sagt Sartorio.

Ganz zufällig ist das Engagement Brechers nicht, wie der Fussballer auf Anfrage verrät: «Ein Familienmitglied von mir ist in der Martin-Stiftung aktiv und hat mir dieses Projekt nähergebracht und mich gefragt, ob ich dieses in irgendeiner Form unterstützen würde.» Zudem habe er als gebürtiger Uetiker auch einen regionalen Bezug zur Stiftung. Der 27-Jährige sagt, er helfe generell gerne anderen, nicht so privilegierten Menschen.

So habe er sich beispielsweise auch für einen Besuch mit dem FCZ im Kinderspital starkgemacht, um den jungen Patientinnen und Patienten eine Freude zu bereiten. «Für mich spielt es keine Rolle, ob ich mich nun für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung einsetze oder für kranke Kinder – wichtig ist, dass das Projekt für mich Sinn macht und ich voll und ganz dahinter stehen kann.» Im Fall des Neubaus Rütibühl sei das so, weshalb er das Projekt mit Freude unterstütze.

«Als Vorbild vorangehen»

Vorwiegend werde er versuchen, mit seinem Namen als Spitzensportler etwas Reichweite und Aufmerksamkeit für das Projekt zu generieren, sagt Yanick Brecher. «Im besten Fall gelingt es mir, die Menschen zu sensibilisieren und zu einer Spende für diesen guten Zweck zu animieren.» Für ihn sei deshalb klar, dass er als Vorbild vorangehe und das Projekt ebenfalls auch finanziell unterstützen werde.
Fabienne Sennhauser

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roliZ
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Re: Medien

Beitragvon roliZ » 12.10.20 @ 12:01

spitzkicker hat geschrieben:Es darf ja auch mal etwas Positives sein von unserem Club und seinen Spielern.

Aus dem Tagi vom 12. Oktober 2020:

FCZ-Goalie unterstützt Neubau der Martin-Stiftung in Herrliberg

Fussballprofi auf guter Mission Am Standort des ehemaligen Frauenheims Rütibühl in Herrliberg soll ein Neubau entstehen. Yanick Brecher vom FC Zürich will helfen, das nötige Geld dafür aufzutreiben.

Bezug zum Projekt

Gemäss einer ersten Kostenschätzung dürfte sich der Neubau auf rund 21 Millionen Franken belaufen. Die Martin-Stiftung wird aller Voraussicht nach mehr als die Hälfte dieses Betrags selber tragen müssen. Hierfür ist man auf neue Geldgeber angewiesen. Wie die Stiftung vermeldet, konnte Yanick Brecher, Goalie und Captain der ersten Mannschaft des Fussballclubs Zürich (FCZ), als Botschafter für den Neubau gewonnen werden. «Es ist ein Glücksfall für uns, dass Yanick sich für unser Projekt engagieren will», sagt Sartorio.

Ganz zufällig ist das Engagement Brechers nicht, wie der Fussballer auf Anfrage verrät: «Ein Familienmitglied von mir ist in der Martin-Stiftung aktiv und hat mir dieses Projekt nähergebracht und mich gefragt, ob ich dieses in irgendeiner Form unterstützen würde.» Zudem habe er als gebürtiger Uetiker auch einen regionalen Bezug zur Stiftung. Der 27-Jährige sagt, er helfe generell gerne anderen, nicht so privilegierten Menschen.

So habe er sich beispielsweise auch für einen Besuch mit dem FCZ im Kinderspital starkgemacht, um den jungen Patientinnen und Patienten eine Freude zu bereiten. «Für mich spielt es keine Rolle, ob ich mich nun für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung einsetze oder für kranke Kinder – wichtig ist, dass das Projekt für mich Sinn macht und ich voll und ganz dahinter stehen kann.» Im Fall des Neubaus Rütibühl sei das so, weshalb er das Projekt mit Freude unterstütze.

«Als Vorbild vorangehen»

Vorwiegend werde er versuchen, mit seinem Namen als Spitzensportler etwas Reichweite und Aufmerksamkeit für das Projekt zu generieren, sagt Yanick Brecher. «Im besten Fall gelingt es mir, die Menschen zu sensibilisieren und zu einer Spende für diesen guten Zweck zu animieren.» Für ihn sei deshalb klar, dass er als Vorbild vorangehe und das Projekt ebenfalls auch finanziell unterstützen werde.
Fabienne Sennhauser

Sehr erfreulich, ist eine Win- win Situation. Brecher bzw. der FCZ ist sozial tätig, hilft Benachteiligten und er kann so auch sein Image aufbessern. Das kriegt man nur hin, wenn man Spieler hat die ein soziales Gewissen haben und in der Region verwurzelt sind. Nicht wie gewisse Chinesen.
Alles, nur nöd normal, euse FCZ !!!

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Kiyomasu
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Re: Medien

Beitragvon Kiyomasu » 14.10.20 @ 17:30

FCZ-Trainersuche auf Sparflamme
Interims-Coach Rizzo bleibt vorerst

Zürich hat keine Eile bei der Suche nach einem Nachfolger für Ludovic Magnin. Interimslösung Massimo Rizzo bekommt nun eine Bewährungschance gegen Basel und Vaduz.
Matthias Dubach und Michael Wegmann

Es ist ein Rezept, das Klubs gerne umsetzen: Entlasse den Trainer vor einer Länderspielpause – dann hat der Nachfolger zwei Wochen Zeit, mit seiner neuen Mannschaft zu arbeiten.

Der FCZ hat das nach dem Rauswurf von Trainer Ludovic Magnin (41) ignoriert. Noch immer gibt’s vom Magnin-Nachfolger keine Spur. Handkehrum lässt sich aber sagen: Mit Interims-Trainer Massimo Rizzo (46) hat nun eben doch ein Coach die ganze Länderspielpause hindurch mit dem Team gearbeitet.

Rizzo ist nun auch der Mann, der den FCZ am Sonntag im Heimspiel gegen Basel coacht. Nach BLICK-Informationen darf der bisherige U18-Trainer vorerst als Magnin-Nachfolger ran. Das gilt wohl auch fürs auf den FCB-Match folgende Vaduz-Auswärtsspiel und womöglich für weitere Partien. Die nächste Länderspielpause beginnt ja bereits wieder am 9. November.

Rizzo hat das nötige Diplom
FCZ-Urgestein Rizzo hat seit Magnins Entlassung gemeinsam mit dem neuen Nachwuchs-Boss Heinz Moser (53) die Trainings geleitet. Im Gegensatz zu 2015, als Rizzo nach der Freistellung von Urs Meier (wie Magnin nach der 3. Super-League-Runde!) ebenfalls interimistisch übernahm, wäre er diesmal auch eine Variante als Dauerlösung: Der frühere Abwehrspieler hat seit diesem Sommer die Uefa-Pro-Lizenz in der Tasche.

Dass FCZ-Boss Ancillo Canepa zumindest vorerst auf einen Trainer aus dem eigenen Nachwuchs vertraut, ist nichts aussergewöhnliches. Auch Magnin, Meier und Urs Fischer beorderte Canepa von den Junioren zu den Profis. Rizzo, in den 90er FCZ-Junior und später während seiner Spielerkarriere (Wil, Schaffhausen) nebenbei FCZ-Geschäftsstellenmitarbeiter, bringt als Co-Trainer bei Fischer, Meier und Sami Hyypiä jahrelange Assistenz-Erfahrung mit.

Ob sich Canepa nun den Dauer-Assi auch als Dauer-Cheftrainer vorstellen kann? Bisher hat er bei BLICK keine Aussagen machen wollen. Klar ist: Die Trainersuche läuft auf Sparflamme. Kandidaten wie René Weiler oder Marc Schneider wurden gar nicht erst kontaktiert.

Jetzt kann Rizzo gegen Basel Werbung in eigener Sache machen.
Just because you're trash doesn't mean you can't do great things. It's called garbage can, not garbage cannot.

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Don Ursulo
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Re: Medien

Beitragvon Don Ursulo » 14.10.20 @ 17:37

Kiyomasu hat geschrieben:FCZ-Trainersuche auf Sparflamme
Interims-Coach Rizzo bleibt vorerst

Zürich hat keine Eile bei der Suche nach einem Nachfolger für Ludovic Magnin. Interimslösung Massimo Rizzo bekommt nun eine Bewährungschance gegen Basel und Vaduz.
Matthias Dubach und Michael Wegmann

Es ist ein Rezept, das Klubs gerne umsetzen: Entlasse den Trainer vor einer Länderspielpause – dann hat der Nachfolger zwei Wochen Zeit, mit seiner neuen Mannschaft zu arbeiten.

Der FCZ hat das nach dem Rauswurf von Trainer Ludovic Magnin (41) ignoriert. Noch immer gibt’s vom Magnin-Nachfolger keine Spur. Handkehrum lässt sich aber sagen: Mit Interims-Trainer Massimo Rizzo (46) hat nun eben doch ein Coach die ganze Länderspielpause hindurch mit dem Team gearbeitet.

Rizzo ist nun auch der Mann, der den FCZ am Sonntag im Heimspiel gegen Basel coacht. Nach BLICK-Informationen darf der bisherige U18-Trainer vorerst als Magnin-Nachfolger ran. Das gilt wohl auch fürs auf den FCB-Match folgende Vaduz-Auswärtsspiel und womöglich für weitere Partien. Die nächste Länderspielpause beginnt ja bereits wieder am 9. November.

Rizzo hat das nötige Diplom
FCZ-Urgestein Rizzo hat seit Magnins Entlassung gemeinsam mit dem neuen Nachwuchs-Boss Heinz Moser (53) die Trainings geleitet. Im Gegensatz zu 2015, als Rizzo nach der Freistellung von Urs Meier (wie Magnin nach der 3. Super-League-Runde!) ebenfalls interimistisch übernahm, wäre er diesmal auch eine Variante als Dauerlösung: Der frühere Abwehrspieler hat seit diesem Sommer die Uefa-Pro-Lizenz in der Tasche.

Dass FCZ-Boss Ancillo Canepa zumindest vorerst auf einen Trainer aus dem eigenen Nachwuchs vertraut, ist nichts aussergewöhnliches. Auch Magnin, Meier und Urs Fischer beorderte Canepa von den Junioren zu den Profis. Rizzo, in den 90er FCZ-Junior und später während seiner Spielerkarriere (Wil, Schaffhausen) nebenbei FCZ-Geschäftsstellenmitarbeiter, bringt als Co-Trainer bei Fischer, Meier und Sami Hyypiä jahrelange Assistenz-Erfahrung mit.

Ob sich Canepa nun den Dauer-Assi auch als Dauer-Cheftrainer vorstellen kann? Bisher hat er bei BLICK keine Aussagen machen wollen. Klar ist: Die Trainersuche läuft auf Sparflamme. Kandidaten wie René Weiler oder Marc Schneider wurden gar nicht erst kontaktiert.

Jetzt kann Rizzo gegen Basel Werbung in eigener Sache machen.


Bei jedem anderen Klub wird öffentlich gratulliert, wenn jemand die Pro-Lizenz schafft ... wir sind in vielen Belangen schon komisch ...
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oder als Narr geboren sein.
(Römisches Sprichwort)

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Re: Medien

Beitragvon Sportchef » 14.10.20 @ 17:39

Genau dass habe ich vermutet.Sparflamme und nochmals Sparflamme.Der FCZ ist langsam die Lachnummer der Schweiz


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