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Gha_Züri
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Re: Medien

Beitragvon Gha_Züri » 10.02.20 @ 15:57

crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...
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schwizermeischterfcz
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Re: Medien

Beitragvon schwizermeischterfcz » 10.02.20 @ 16:41

1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


Keine Sorge, Popovic hat bereits einen neuen Verein, der kommt nicht mehr zurück ;-)
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Gha_Züri
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Re: Medien

Beitragvon Gha_Züri » 10.02.20 @ 17:29

schwizermeischterfcz hat geschrieben:
1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


Keine Sorge, Popovic hat bereits einen neuen Verein, der kommt nicht mehr zurück ;-)


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Re: Medien

Beitragvon schwizermeischterfcz » 10.02.20 @ 17:40

Gha_Züri hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


Keine Sorge, Popovic hat bereits einen neuen Verein, der kommt nicht mehr zurück ;-)


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Dwamena unterschrieb aber noch keinen Vertrag dort und wurde nie vorgestellt. Popovic hatte bereits einen Testspieleinsatz
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Re: Medien

Beitragvon crosshair » 10.02.20 @ 18:24

schwizermeischterfcz hat geschrieben:
Gha_Züri hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


Keine Sorge, Popovic hat bereits einen neuen Verein, der kommt nicht mehr zurück ;-)


Dwamena hatte auch „einen neuen Verein“ ;)


Dwamena unterschrieb aber noch keinen Vertrag dort und wurde nie vorgestellt. Popovic hatte bereits einen Testspieleinsatz


und hat auch schon getopft.. Trotzdem waren heute seine Berater auf der Geschäftsstelle.. komisch..
So ez mümmer a d'Arbet Uli, hä! - *klopf* ¡vamos!

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Re: Medien

Beitragvon schwizermeischterfcz » 10.02.20 @ 18:29

crosshair hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
Gha_Züri hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


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Dwamena unterschrieb aber noch keinen Vertrag dort und wurde nie vorgestellt. Popovic hatte bereits einen Testspieleinsatz


und hat auch schon getopft.. Trotzdem waren heute seine Berater auf der Geschäftsstelle.. komisch..


Klar waren sie das... für die Vertragsverlängerung von Omeragic und wahrscheinlich die letzten Details von Popovics Vertragsauflösung
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Gha_Züri
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Re: Medien

Beitragvon Gha_Züri » 10.02.20 @ 18:49

schwizermeischterfcz hat geschrieben:
Gha_Züri hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
1896_ hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Wie kommt es dass Simon Sohm mit der Nati unterwegs ist obwohl nicht Nati-Pause ist? (Siehe Insta-Story)


Siehe da: https://www.football.ch/SFV/Nationaltea ... ender.aspx


Alles klar danke


Gha_Züri hat geschrieben:
crosshair hat geschrieben:Popovic weilt wieder in Meetings auf der FCZ Geschäftsstelle... Letzte Verhandlungen? Oder wiederverpflichtung? :-D

Ernsthaft? Nachdem er so aussortiert wurde? Woher hast du die Info?

Edit: Tatsächlich, auf seiner Instastory. Dass er (oder sein Berater) beim Bild von der Geschäftsstelle noch ein Händeschüttel-Emoji eingefügt hat, kann durchaus etwas bedeuten...


Keine Sorge, Popovic hat bereits einen neuen Verein, der kommt nicht mehr zurück ;-)


Dwamena hatte auch „einen neuen Verein“ ;)


Dwamena unterschrieb aber noch keinen Vertrag dort und wurde nie vorgestellt. Popovic hatte bereits einen Testspieleinsatz


Hatte es nicht als eins zu eins Vergleich gemeint, eher, dass Beim FCZ eigentlich alles möglich ist.
Hat sich ja jetzt erübrigt :) Freut mich auf jeden Fall, dass Omeragic einen Vertrag unterschrieben hat und nicht Popovic.
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DJ Danny Walter
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Re: Medien

Beitragvon DJ Danny Walter » 15.02.20 @ 9:36

«Oh, Gott!» – wieso der FCZ unanständig verliert


Mit Offensivdrang, Jugendlichkeit, aber ohne Leader rasselt der FC Zürich oft in Kanterniederlagen – er deutet aber auch Potenzial an


Michele Coviello und Flurin Clalüna

Der FC Zürich dieser Tage ist wie ein Dieselmotor. Er braucht auch im neuen Jahr wieder sehr lange, um warm zu werden. Am vergangenen Wochenende soff er gegen Basel schon beim Startversuch ab: Rückstand nach 12 Sekunden, Schlussresultat 0:4. In der Vorrunde hatte er bis zum sechsten Spiel auf den ersten Sieg warten müssen. Nun verlor er zum Auftakt der Rückrunde 2:3 gegen Luzern, spielte in Sitten Remis und dann . . . der nächste Tiefpunkt.

Es ist erst Februar. Aber das 0:4 gegen Basel war die siebente Kanterniederlage seit dem vergangenen Sommer (siehe Tabelle). Selbst in einer gesamten Saison haben die Zürcher noch nie so oft mit vier oder mehr Gegentoren verloren. Selbst die Abstiegskandidaten Xamax und Thun sind seltener eingebrochen. Im «Tages-Anzeiger» waren nach der Niederlage gegen Basel die Worte «Lachnummer» und «Horrorshow» zu lesen.

Wer kommt nach Tihinen?

Und den grusligsten Auftritt gab es ausgerechnet gegen den nächsten Gegner Servette, was nicht einmal so lange her ist. 0:5 endete der Vergleich im Dezember im Letzigrund. Und so drängt sich wieder die Frage auf, wieso dieses Team so oft in seine Einzelteile zerfällt. «Oh Gott! Wenn ich das wüsste», seufzt der Präsident Ancillo Canepa. Eine Vermutung hat er aber: «Uns fehlt in kritischen Situationen ein alles überragender Chef. Damit müssen wir vorläufig leben.»

Es ist fraglich, ob diese Problematik nur «vorläufig» ist, wie Canepa sagt. Eigentlich muss sich der FCZ seit einem Jahrzehnt damit abfinden: Die Leader sind rar, seit dem Rücktritt Hannu Tihinens 2010 ist das ein Hauptproblem im FCZ. Eine ähnliche Ausstrahlung wie Tihinen hatten seither nur Yassine Chikhaoui, der zu oft verletzt war, oder Alain Nef, der im Sommer die Karriere beendete. Nur zwei derartige Figuren in zehn Jahren? Der FC Zürich tut sich offensichtlich schwer, Spieler zu finden, die in der Kabine Gewicht haben.

Einfacher scheint es für das Präsidentenpaar Canepa mit dem Trainer zu gehen. Mit Ludovic Magnin planen sie langfristig. Sie stärkten ihn durch mehrere Krisen hindurch. Am 20. Februar wird er sein Zwei-Jahre-Jubiläum als Chefcoach begehen. Erst im Januar haben die Canepas seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert, obschon die bisherige Zeit mehr schwierige als unbeschwerte Phasen aufwies. 1,42 Punkte hat Magnin in 89 Partien im Schnitt gewonnen. Urs Meier musste trotz 1,60 Punkten pro Spiel gehen, Uli Forte mit 1,44. Aber die nackten Zahlen sagen nicht alles. Magnin ist für Canepa weiterhin ein Versprechen. «Ich weiss, was wir an ihm haben», sagt der Präsident. Magnin sei ein hochgradig intelligenter Typ. «Er hat eine Riesenerfahrung als Fussballer, ist charakterlich ambitioniert und macht technisch und taktisch gute Trainings.»

Gerade im Adjektiv «ambitioniert» liegt der Schlüssel, um Canepas Hoffnung in diesen Trainer zu verstehen. Am Freitag ist Magnin so gut aufgelegt und unbeschwert, als hätte sein Team 4:0 gewonnen und nicht 0:4 verloren. Wenn Magnin über sich und seinen Fussball spricht, dann legt er oft einen Kampf der Kulturen offen. Dieser dreht sich meistens darum, wie die Schweizer ticken und wie sie diesen Sport verstehen – und wie unterschiedlich dies in Deutschland der Fall ist, wo Magnin acht Jahre lang spielte und zwei Meisterschaften gewann. Er verstehe immer besser, wieso er selber im Ausland erfolgreich gewesen sei und talentiertere Fussballer als er in der Schweiz geblieben seien. «Weil ich mir etwas zugetraut habe», sagt Magnin.

Hier werde er oft gefragt, wieso er nicht wenigstens «anständig» verliere, wieso er nach einem 0:2 nicht etwa hinten dicht mache und Schlimmeres vermeide. «Aber so bin ich nicht. Mir ist es egal, wie wir verlieren, ich will nicht anständig verlieren», sagt Magnin. Gegen Basel habe er beim Stand von 0:2 gespürt, dass noch etwas möglich sei. In der Tat war der FCZ nahe an einem Anschlusstor, und Magnin wechselte zusätzliche Offensivkräfte ein. Das Unterfangen scheiterte. «Wir haben unanständig verloren, aber wenigstens etwas probiert», sagt er. Sonst hätte sich Magnin vorgeworfen, nicht versucht zu haben, die Wende zu schaffen. Er erinnert mit solchen Aussagen an Konzepttrainer wie etwa den 4-3-3-Papst Zdenek Zeman. Egal wie hoch dessen Teams, wie vor einigen Jahren der FC Lugano, im Rückstand lagen: Sie griffen weiter an, eisern nach ihrem Schema.

Canepas Faszinosum

Diese Mentalität muss für Canepa ein Faszinosum sein. Er hat die Sehnsucht nach einem angriffigen Stil immer geäussert. Zudem ist Magnin genug waghalsig, um eine zweite Prämisse der Klubpolitik schon fast bedingungslos erfüllen zu wollen: diesen Offensivfussball mit jungen Spielern anzustreben. Gegen Basel standen vier Talente mit 21 Jahren oder weniger auf dem Platz. Die Schlüsselpositionen im defensiven Mittelfeld hatten der 18-jährige Simon Sohm und der 21-jährige Toni Domgjoni inne. Ihnen standen die Basler Taulant Xhaka und Fabian Frei gegenüber – beide je zehn Jahre älter.

Auch deshalb sind die häufigen Kanterniederlagen nicht erstaunlich, wie der Sportpsychologe Jan Rauch sagt. Der Dozent an der ZHAW weist auf die grösseren Leistungsschwankungen junger Spieler hin. Und auch auf die emotionalen. «Geht man von gleichen Qualitäten zweier Teams aus, dann wird das jüngere instabiler sein», sagt Rauch. «Routiniers sind oft nicht per se die besseren Fussballer, aber sie lassen sich weniger schnell von der Unruhe anstecken.» Ein derart früher Gegentreffer wie gegen Basel könne eine Mannschaft von Unerfahrenen deshalb stärker verunsichern.

Es ist vieles erklärbar im FCZ: Er will seine Talente reifen lassen und sie für viel Geld ins Ausland ziehen lassen. Aber er muss sich auch der Gefahr bewusst sein, der er sein Kapital aussetzt. Was ist, wenn die vielen Jugendlichen nach derartigen Niederlagen verheizt werden, wenn sie in einen Teufelskreis geraten? «Wichtig ist nun, dass der Klub an seiner Philosophie mit jungen Spielern festhält», sagt Rauch. Wer einen Fehlpass spielt, soll nicht gleich auf der Tribüne landen.

Der FCZ beweist diese Geduld bis jetzt, mit dem Trainer, mit den Spielern. Aber Tacheles geredet wird durchaus. «Simon Sohm kennt mich seit sechs Jahren und den Nachwuchsteams schon», sagt Magnin, «er weiss, wann er eine gute Videoanalyse bekommt und wann nicht.» Konstant ist im FCZ sicher eines: «Meine Ehrlichkeit», sagt Magnin. Es bringe nichts, den jungen Spielern zu sagen, dass sie gut seien. Auf lange Sicht kann diese Konstellation auch ein Potenzial sein. Die Vorrunde hat mit einem 3:2 gegen Basel, sechs Punkten gegen den jetzigen Leader St. Gallen und einer Serie von vier Siegen in Folge immerhin schon Ansätze gezeigt
Lulululululu!

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Kiyomasu
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Re: Medien

Beitragvon Kiyomasu » 15.02.20 @ 17:26

Da sagt der FCZ-Sportchef lieber nichts
Analyse Der FC Zürich ist mit einem Punkt aus drei Spielen miserabel ins neue Jahr gestartet. Ihm fehlt die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen.
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Wie weiter? Von Sportchef Bickel (links) und Trainer Magnin sind dringend Lösungen gefragt. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

Analyse von Florian Raz
Aktualisiert vor 45 Minuten
Am Montag sagt Thomas Bickel zu. Am Donnerstag, knapp zwei Stunden vor dem Gesprächstermin, sagt der Sportchef des FC Zürich das Gespräch wieder ab: «nach reiflicher Überlegung».

Bickel schweigt also lieber. Und sagt so doch sehr viel darüber, in welchem Zustand sich der FCZ derzeit wieder einmal befindet. Es ist eigentlich so wie immer, seit Ludovic Ma­gnin Trainer der Zürcher ist: Immer dann, wenn die Resultate darauf hoffen lassen, dass sich das Team endlich gefunden hat, kommt der Rückschlag. Und der Club scheint weiterhin keine Lösung für das Problem zu finden.

Was für Aussenstehende ebenso faszinierend ist, wie es einen Sportchef wie Bickel frustrieren muss: Die Wellenbewegungen sind nicht nur bei den Resultaten zu beobachten. 2020 ist jedes Spiel des FCZ die reinste Achterbahnfahrt. Beim 2:3 gegen Luzern werfen die Zürcher die Partie in weniger als einer Viertelstunde fort. In Sitten dominieren sie beim 1:1 das Mittelstück, sind aber am Anfang und am Ende der Partie völlig überfordert. Und zuletzt gegen Basel – gut, da ist es dann eigentlich nur noch eine ganz, ganz lange Höllenfahrt ins 0:4.

Die Diagnose ist rasch gestellt: Dem FCZ fehlt unter Magnin die Resilienz. Also die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen – und sie womöglich gar als Chance zu nutzen, um sich zu verbessern.

Zwar sagt Magnin nach der Niederlage gegen den FCB: «Wir kennen das von der Hinrunde. Die Mannschaft wird zurückkommen.» Aber dieser Aussage widerspricht die langfristige Tendenz: Die zeigt keineswegs auf, dass das Team unter seinem Trainer Fortschritte macht, die von kurzen Rückschlägen begleitet werden. Es ist eher umgekehrt: Lange Phasen der Stagnation werden dann und wann von einem kurzen Aufschwung unterbrochen.

Kann gar nicht mehr hinsehen: Trainer Ludovic Magnin. (Bild: freshfocus/Andy Müller)

Als Magnin den FCZ vor fast exakt zwei Jahren von Vorgänger Uli Forte übernimmt, liegt die Mannschaft auf Rang 3. Mit Magnin endet die Saison auf Platz 4 – aber immerhin mit dem Cupsieg. Ein Jahr später ist es Rang 7. Im Moment drohen die Zürcher gerade wieder den Anschluss an die Europacup-Plätze zu verlieren. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf das drittplatzierte Basel. Der Weg nach Europa via Cupsieg ist seit dem 0:4 im Achtelfinal bei YB nicht mehr möglich. Der FCZ muss hoffen, dass Basel oder YB den Cup gewinnt, damit Rang 4 noch für die Europa League berechtigt. Und selbst der droht bei einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Servette am Sonntag zu entgleiten.

Das ist es, was dem FCZ besonders zu denken geben muss: dass ihm mit Servette und vor allem St. Gallen zwei Clubs mit tieferen Budgets voraus sind. Beide Konkurrenten treten mit einer Stilsicherheit auf, von der der FCZ nur träumen kann. Sie stehen für schnelles Umschalten, freches Gegenpressing. St. Gallen schiesst die meisten Tore der Liga – Servette erhält die wenigsten.

Der FCZ wirkt wie ein Haus im Bau, bei dem sofort die Ostmauer einstürzt, wenn endlich der Westflügel repariert scheint. Und hat das Bad warmes Wasser, fällt garantiert der Strom aus.

Wofür die Zürcher stehen? Sie haben bislang die zweitmeisten Gegentore der Liga erhalten. Mehr gesicherte Informationen über das generelle Auftreten dieser Mannschaft gibt es nicht.

Das hängt mit dem Trainer zusammen, der trotzdem eben erst einen neuen Zweijahresvertrag unterschreiben durfte. Es hat aber auch damit zu tun, wie diese Mannschaft aufgebaut ist. Der FCZ wirkt wie ein Haus im Bau, bei dem sofort die Ostmauer einstürzt, wenn endlich der Westflügel repariert scheint. Und hat das Bad warmes Wasser, fällt garantiert der Strom aus.

Im Herbst rüstete Bickel im fast letzten Augenblick mit Aiyegun Tosin den Sturm auf – und er holte mit Pa Modou einen Linksverteidiger, dem er wenige Monate zuvor wegen seines fragilen Körpers keinen Vertrag mehr geben mochte. Mit diesem Gerüst spielte sich der FCZ auf Rang 4 hoch – Platz 3 in Griffdistanz.

Doch jetzt ist Tosin in einer Schaffenskrise, und Pa Modou fehlt erneut verletzt. Sein kurzfristig verpflichteter Ersatz Mads Pedersen erlebt in Zürich einen Fehlstart, den man seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Gegen Basel wird er bereits nach einer halben Stunde vom Feld geholt.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Die Noten der FCZ-Spieler nach der Enttäuschung gegen den FC Basel

Strafe oder Erlösung? Mads Pedersen muss gegen Basel nach 30 Minuten vom Platz. (Bild: freshfocus/Andy Müller)
Im Abwehrzentrum wird trotz seiner erst 18 Jahre Becir Omeragic schmerzlich vermisst, der unter Migräne-Anfällen leidet. Und im Zentrum fehlt Toni Domgjoni (21) und Simon Sohm (18) die Abgeklärtheit, um ein Spiel zu beruhigen, wenn der Gegner Druck aufsetzt.

Kurz: Der FCZ hat derzeit eine Mannschaft in Schieflage. Üblicherweise liegt es am Trainer, für Stabilität zu sorgen. Magnin hat darum zu Wochenbeginn die Mannschaft länger und noch härter trainieren lassen. Er hat mit ihr ein intensives Videostudium betrieben. Nur an einem wird er nichts ändern: an seiner Art, wie sie Fussball spielen soll. Er sagt: «Ich habe schon von meinen Eltern immer gehört: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»
Wer im Glashaus sitzt, scheisst im Keller.

Pyle
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Registriert: 11.08.08 @ 17:58

Re: Medien

Beitragvon Pyle » 16.02.20 @ 0:32

Wieder mal eine typische Tagi-Analyse. Wenig Substanz, warme Luft und nichts Neues. Hauptsache Fussball-Seite gefüllt ...


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