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chuk
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Re: Medien

Beitragvon chuk » 28.09.19 @ 18:44

Gibs hat geschrieben:
Mehmedi die Schuld zu geben, ist ja lächerlich sorry, wenn ein Kollege einen Kollegen empfiehlt zur Einstellung in der Privatwirtschaft, wird dieser trotzdem überprüft vom Chef. Alles andere ist amateurhaft.

Es ist so und bleibt Tatsache, dass der FCZ nicht weitergekommen ist und sogar schlechter ist, als in dieser Saison, in wecher rwir abgestiegen sind.

Ich finde den Artikel gut und bin auch der Meinung, wenn in Genf wieder so scheisse gespielt wird, einmal auch von den Rängen druck auszuüben.

Magnin isch en liebe Siech, aber kein Trainer.


Danke, wollte ich auch grad schreiben. Den Reflex, immer externe Gründe, für unser Versagen zu suchen, haben inzwischen sogar unsere Verantwortlichen abgelegt.

Wahrscheinlich hat auch Schifferle nicht die Musse ständig im Forum rumzuhängen und stellt euch vor, nicht mal der gemeine FCZ-Fan, vom normalen Tagi-Leser ganz zu schweigen. Von daher sind die (korrekten) Einordnungen für andere Fans und Fussballinteressierte durchaus lesenswert, auch wenn das für euch Experten alles kalter Kaffee ist.

Die Medienhaue hier drin ist machmal berechtigt, oft aber auch ziemlich pedant!
Zuletzt geändert von chuk am 28.09.19 @ 18:56, insgesamt 1-mal geändert.


camelos
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Re: Medien

Beitragvon camelos » 28.09.19 @ 18:55

spitzkicker hat geschrieben:
Jure Jerković hat geschrieben:Wie soll das bloss gut kommen, FCZ?
Tages-Anzeiger, 28.9., Thomas Schifferle

Wer den FCZ beim 0:4 am Mittwoch in Basel sah, konnte eines leicht vergessen: dass er sich als Spitzenclub versteht.

Acht Runden ist die Saison in der Super League alt, erst ein knappes Viertel, aber es ist allemal genug, um im Fall dieses FCZ zu einem Urteil zu kommen: Er ist alles, nur kein Spitzenclub. Vielmehr drängt eines in den Vordergrund: Wie soll das bloss noch gut kommen – mit diesem Trainer, mit diesen Spielern!

Der Trainer heisst Ludovic Magnin, vorgestellt am 21. Februar 2018 schon fast als Heilsbringer, obschon er auf Super-League-Niveau ein Neuling war. «Es ist ein Glück, dass wir in Magnin einen Trainer mit sehr grossem Potenzial bei uns haben», verkündete Präsident Ancillo Canepa und breitete seinen Schutzmantel um ­Magnin aus.

Und heute? Heute ist der Blick auf den FCZ trostlos.

Canepa hat seither mehr als nur einen Treueschwur auf Magnin geleistet. Dass er das überhaupt tun musste, sagt viel über die Entwicklung des FCZ unter dem Jungtrainer aus. Oder genauer: über die fehlende Entwicklung. Ein Fortschritt ist beim FCZ nicht zu erkennen. Dabei klingt noch immer in den Ohren, was Canepa bei der Präsentation von Magnin ebenfalls in die Runde warf: «Er soll jeden Einzelnen weiterentwickeln.»

So versteckte er die Kritik an Uli Forte, der genau das zuvor nicht geschafft haben soll. Canepa war und ist beseelt von der Vorstellung, aus der Ausbildung junger Spieler die Identität für den Club abzuleiten. Magnin erachtete er als perfekt für diese Rolle.

Zum einen gibt es die Zahlen, so ernüchternd wie unwiderlegbar: Seit dem fulminanten 5:2 in Luzern Anfang November hat der FCZ noch 8 von 31 Spielen in der Liga gewonnen. Zum anderen gibt es die Optik. Die ist manchmal subjektiv, ja. Aber die Auftritte des FCZ sind unter Magnin mitunter haarsträubend schlecht wie nun wieder in Basel. Sie stehen für die kollektiven und individuellen Defizite.

Die Mannschaft fällt immer wieder beim kleinsten Windstoss auseinander. Es ist nur die logische Folge fehlender Grundlagen, fehlender nachhaltiger Arbeit.
Magnin kriegt es nicht hin, der Mannschaft ein Gesicht und Gerüst zu geben. Es ist kein Plan erkennbar, was sie zu tun hat, wenn es einmal schlecht läuft. Darum fällt sie immer wieder beim kleinsten Windstoss auseinander. Es ist nur die logische Folge fehlender Grundlagen, fehlender nachhaltiger Arbeit. Wirkliche Spitzenmannschaften sind da anders gepolt. Aber wer bloss hat im Zusammenhang mit dem FCZ von Spitze geredet?

Im Sommer schwärmten Canepa und Sportchef Thomas Bickel von den neuen Spielern, von Nathan, Willie Britto, Denis Popovic, Mimoun Mahi und Blaz Kramer. Sie deckten sie mit Lob ein und sagten: «Es sind keine zufälligen Transfers.» Wer das sagt, hat ein Problem, wenn er zwei, drei Monate später schon wieder den Stab über sie bricht. Canepa gibt ungern zu, sich zusammen mit Bickel bei der Auswahl des Personals verrannt zu haben. Eine Entlassung Magnins würde aber die Meinung verstärken, dass sich die Führung auch in dieser Personalie getäuscht hat. Das hilft dem Trainer im Moment. Noch.

Magnin hilft hingegen nicht, wenn die Chefs zur gegenteiligen Erkenntnis gelangen. Wenn sie denken, dass Nathan ein Abwehrchef ist, Britto eine Trouvaille als Rechtsverteidiger, Popovic die bessere Wahl als ein Abräumer vom Typ Gattuso, Mahi ein neuer Chikhaoui und Kramer eine Wucht als Stürmer. Dann können sie nur zu einem Schluss kommen: dass ihr Trainer nicht fähig ist, aus den Spielern das herauszuholen, was in ihnen steckt.

Wie hat Bickel bloss sagen können, wenn man Blaz Kramer bekommen könne, müsse man ihn auch holen? (Bild: Keystone)

Die Lage mag verzwickt sein, aber sie ist trotzdem klar. Canepa und Bickel haben sich bei den Transfers verkalkuliert. Nathan: körperlich ungenügend. Britto: spielerisch und taktisch völlig überfordert. Popovic: sollte die Mannschaft auf dem Platz ordnen, ein verkappter Spielmacher sein auf der Position der Nummer 6 – er taugt einfach nicht dazu. Mahi: Ist dann gut, wenn es dem Team gut geht, aber er ist kein Reisser und schon gar kein Leader.

Und Kramer: Wie hat Bickel bloss sagen können, wenn man Kramer bekommen könne, müsse man ihn auch holen? Dem Slowenen, von Wolfsburg II gekommen, verspringt jeder Ball. So gibt er ein trauriges Bild ab und macht es sich selbst am schwersten, eines Tages ein Tor zu erzielen.

Im tiefsten Inneren müssen auch Canepa und Bickel all das erkannt haben. Sonst hätten sie sich Ende August kaum gezwungen gefühlt, gleich drei neue Spieler zu holen: Pa Modou, im Sommer im Letzi­grund noch aussortiert, Vasilije Janjicic und Aiyegun Tosin, für jede Reihe einen.

Pa Modou war die besondere Figur beim Cupsieg in Wil; in Basel muss er zuschauen, wie Charabadse defensiv erneut überfordert ist. Der 20-jährige Janjicic darf spielen, obschon er überhaupt nicht austrainiert wirkt. Und Tosin, am Sonntag gegen Thun Schütze eines herrlichen Tores, sitzt anstelle von Kramer auf der Ersatzbank.

Magnin will nicht mehr der Vulkan sein, will zeigen, dass er sich gebessert hat. Nur macht ihn das nicht zum besseren Trainer.
In der verzwickten Lage ist aber noch eines klar: Magnin hat den Hauptauftrag bisher nicht erfüllt. Unter ihm ist kein Spieler besser geworden, schon gar nicht so, dass mit ihm eines Tages bei einem Transfer Geld zu verdienen wäre. Am Mittwoch wird Magnin gefragt: «Was sagen Sie dazu, dass Kevin Bua für sein Foul an Simon Sohm nicht Rot gesehen hat?» Er sagt: «Ich will das nicht weiter kommentieren. Ich will zeigen, dass ich mich entwickelt habe.»

Er will nicht mehr der sein, der ständig ausbricht wie ein Vulkan. Es ist schön für ihn, wenn er das schafft. Nur macht ihn das längst nicht zum besseren Trainer. Das ist er erst, wenn seine Abwehr kein Sieb mehr ist, das Mittelfeld kreativ und der Angriff nicht der harmloseste der Liga – wenn seine Mannschaft endlich eine Mannschaft ist, nicht nur zehn, sondern neunzig Minuten lang, nicht nur einmal, sondern x-mal.

Die Frage ist nun, wie lange Canepa seiner Nibelungentreue zu Magnin folgen will. Wie lange er das Gefühl hat, dass mit diesem Trainer doch noch alles gut kommt. Er hat das Problem vieler Präsidenten: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Handeln gekommen?

Canepa hat schon oft gehandelt, manchmal zu seltsamen Zeitpunkten. Bernard Challandes entliess er vier Monate nach der Teilnahme an der Champions League, Urs Fischer entgegen dem Rat des damaligen Sportchefs, Rolf Fringer nach bloss einem halben Jahr sowie im Streit und Urs Meier nach vier Spielen in einer neuen Saison. Sami Hyypiä dagegen durfte trotz aller Warnungen so lange wursteln, bis es zu spät war, um den Abstieg zu vermeiden. Forte wiederum taugte auf einmal nicht mehr, obschon er den Cup gewonnen und die Mannschaft ein halbes Jahr nach dem Aufstieg sicher auf Platz 3 gehalten hatte.

Nach dem 0:4 in Basel sagt Canepa im «Blick»: «Das war eine Blamage. So darf man als Profimannschaft nicht auf-t­reten.» Magnin sollte sich das gut merken, bevor der FCZ am Sonntag in Genf gegen Servette auf den Platz geht.

—————————————————————

Treffende Analyse der Situation. Die Ausgangslage ist klar, jetzt müsste nur noch gehandelt werden.


Sind eigentlich alle blind geworden in diesem Forum, die diesen Artikel in den Himmel heben? Wie schon erwähnt wurde, es ist eine Zusammenfassung der Forumseinträge.

Aber: Nicht Canepa hat Fischer entlassen, sondern der Verwaltungsrat. Canepa war pro Fischer, und das hat dazu geführt, dass Canepa den Club allein übernahm und sich nicht mehr dreinreden lassen wollte.

Forte hat die Mannschaft am Anfang gut getrimmt und je länger je mehr genauso den Faden zu ihr verloren wie Magnin. Man muss sich nur die Resultate am Schluss der Ära Forte anschaue inkl. die Heimpleite gegen Thun im ersten Spiel der Rückrunde nach einem ach so guten und bei bester Stimmung ausgetragenen Trainingscamp. Mit Magnin hat sich das nur wiederholt.

Eine Entlassung von Magnin ist so dringend wie sie bei Forte war. Und wenn der Transfer von Kramer ein Flop ist, dann trägt unser lieber Freund Mehmedi die Schuld daran, denn er war es, der diesen Spieler unserem Staff wärmstens empfohlen hat.


und täglich grüßt das Murmeltier...
Sobald Señor Presidente nur im Ansatz kritisiert wird, steigt User Spitzkicker in die Eisen und zeigt uns allen, was für Dilettanten wir sind...
Ferner werden mit derselben Leidenschaft die Spieler Marchsano und Brecher verteidigt.
Der einzige Kritikpunkt der von ihm zugelassen wird, ist das Messias Cillo ein bisschen zu lange an LM festhält.
14.9.20 Herr Canepa, ist Magnin nach dem Cup-Out bereits vor dem Meisterschaftsstart ein Thema? Canepa: «Nein. Diese Frage langweilt mich!»
5.10.20 Der FCZ trennt sich von Ludovic Magnin

Zhyrus
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Re: Medien

Beitragvon Zhyrus » 28.09.19 @ 19:32

Ich bin ja auch kein Fan von Spitzkickers Schwarz/Weiss-Denke, aber bezüglich Fischer und Forte hat er absolut recht!

Magnin muss trotzdem so schnell wie möglich weg, er schafft es nicht, der Mannschaft Struktur und Zusammenhalt zu vermitteln. Mittlerweile seit fast einem Jahr nicht mehr...

camelos
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Re: Medien

Beitragvon camelos » 28.09.19 @ 20:52

Zhyrus hat geschrieben:Ich bin ja auch kein Fan von Spitzkickers Schwarz/Weiss-Denke, aber bezüglich Fischer und Forte hat er absolut recht!

Magnin muss trotzdem so schnell wie möglich weg, er schafft es nicht, der Mannschaft Struktur und Zusammenhalt zu vermitteln. Mittlerweile seit fast einem Jahr nicht mehr...


Spitzkicker hat ein sehr fundiertes Wissen!
(Ohne Ironie oder Schabernack!!!)
14.9.20 Herr Canepa, ist Magnin nach dem Cup-Out bereits vor dem Meisterschaftsstart ein Thema? Canepa: «Nein. Diese Frage langweilt mich!»
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Los Tioz
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Re: Medien

Beitragvon Los Tioz » 28.09.19 @ 23:06

camelos hat geschrieben:
Zhyrus hat geschrieben:Ich bin ja auch kein Fan von Spitzkickers Schwarz/Weiss-Denke, aber bezüglich Fischer und Forte hat er absolut recht!

Magnin muss trotzdem so schnell wie möglich weg, er schafft es nicht, der Mannschaft Struktur und Zusammenhalt zu vermitteln. Mittlerweile seit fast einem Jahr nicht mehr...


Spitzkicker hat ein sehr fundiertes Wissen!
(Ohne Ironie oder Schabernack!!!)


Aber m.M.n. eine etwas überhebliche Art und eine einseitige Sichtweise. Ist aber überhaupt nicht persönlich gemeint, er eckt zwar an, trägt aber viel zu diesem Forum bei. Und seinen Beitrag ist absolut richtig.
Fussball ist ein Way of Life, etwas, das Aussenseiter nie verstehen werden, etwas, von dem die Medienvertreter gerne fehlerhaft und skandalträchtig aus der Geborgenheit ihrer plüschbesesselten Büros berichten - ohne jegliches Verständnis der Realität.

Pyle
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Re: Medien

Beitragvon Pyle » 29.09.19 @ 1:36

spitzkicker hat geschrieben:
Eine Entlassung von Magnin ist so dringend wie sie bei Forte war. Und wenn der Transfer von Kramer ein Flop ist, dann trägt unser lieber Freund Mehmedi die Schuld daran, denn er war es, der diesen Spieler unserem Staff wärmstens empfohlen hat.


Habe Respekt vor deinem Fachwissen (welches viel grösser ist als z.B. meines) und vor deiner klaren Meinung. Du machst es dir aber zu einfach, wenn du Canepa und Bickel durch alle Böden verteidigst bis zur - sorry - Lächerlichkeit. Deiner Meinung nach war es also nicht an Bickel, dass er diesen Kramer etwas genauer unter die Lupe hätte nehmen sollen? Man soll sich also blind auf die Meinung eines Ex-Spielers verlassen? Wenn du gleichzeitig die Leute hier gerne als kleingeistig und einfach abkanzelst, dann aber für alle Probleme Magnin alleine verantwortlich machst und bei jeder noch so kleinen Kritik an AC/TB beleidigend wirst und dein Lieblingswort „Bashing“ ins Spiel bringst, kann man das nicht wirklich Ernst nehmen. Entweder bist du mit ihnen befreundet oder Teil der Crew. Eine solche Nibelungentreue ist ansonsten einmalig ...

Schon beim Abstieg kam keinerlei Kritik von dir.

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spitzkicker
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Re: Medien

Beitragvon spitzkicker » 29.09.19 @ 8:56

Pyle hat geschrieben:
spitzkicker hat geschrieben:
Eine Entlassung von Magnin ist so dringend wie sie bei Forte war. Und wenn der Transfer von Kramer ein Flop ist, dann trägt unser lieber Freund Mehmedi die Schuld daran, denn er war es, der diesen Spieler unserem Staff wärmstens empfohlen hat.


Habe Respekt vor deinem Fachwissen (welches viel grösser ist als z.B. meines) und vor deiner klaren Meinung. Du machst es dir aber zu einfach, wenn du Canepa und Bickel durch alle Böden verteidigst bis zur - sorry - Lächerlichkeit. Deiner Meinung nach war es also nicht an Bickel, dass er diesen Kramer etwas genauer unter die Lupe hätte nehmen sollen? Man soll sich also blind auf die Meinung eines Ex-Spielers verlassen? Wenn du gleichzeitig die Leute hier gerne als kleingeistig und einfach abkanzelst, dann aber für alle Probleme Magnin alleine verantwortlich machst und bei jeder noch so kleinen Kritik an AC/TB beleidigend wirst und dein Lieblingswort „Bashing“ ins Spiel bringst, kann man das nicht wirklich Ernst nehmen. Entweder bist du mit ihnen befreundet oder Teil der Crew. Eine solche Nibelungentreue ist ansonsten einmalig ...

Schon beim Abstieg kam keinerlei Kritik von dir.


Danke, dass du mir Fachwissen zutraust. Aber du merkst wohl, wie du dich verrennst in deinen Argumenten? Magnin habe ich noch nie verantwortlich gemacht für den Floptransfer von Kramer. Zum Beispiel. Und: Weisst was Bashing ist? Jemanden für etwas verantwortlich machen, wenn es nicht so ist. Jetzt richtet sich dein Bashing gegen mich. Es stimmt nicht, dass ich Canepa nie kritisiere, aber ich habe ihn nicht zum meinem Feindbild erhoben, auf das ich reflexartig bei jeder Gelegenheit schiesse. Canepa hat viele Fehler gemacht, die ich glaube schon zur Genüge aufgezählt habe. Aber ich dir zu liebe nochmals ein paar Muster aufzeigen: Die Anstellung von Urs Meier war der eine, die viel zu späte Entlassung der andere Fehler. Gefolgt von der falschen Trainerwahl von Hyppiä. Und die Ernennung von Magnin als Cheftrainer konnte man als Experiment und Mut noch gutheissen, dass Magnin aber noch immer im Amt ist, weil sich Canepa und Bickel nicht eingestehen wollen, dass sie einen Fehler gemacht haben, ist klar ein Vorwurf. Von wegen durch all Böden verteidigen.

Zu den Transfers: Unser Club war bis kurz vor Saisonende arg abstiegsgefährdet. Mit welchen Argumenten will man da Transfers aufgleisen? Den zeitlichen Ablauf beim Kramer-Transfer kenne ich nicht. Als aber Mehmedi seinen Tipp abgab, war es vielleicht gar nicht mehr möglich, Kramer zu beobachten.

Konzept des Clubs: Junge Spieler, eigene oder eingekaufte, weiterentwickeln und gewinnbringend verkaufen. Unter diesem Aspekt muss man die Transfers von Britto und Co ansehen. Dass dann Verletzungen von Stammspielern dazukamen und man das Gleichgewicht von Jung und Alt aus den Augen verloren hat, kann man Canepa, Bickel und Magnin durchaus vorwerfen. Magnin nur scho deshalb, weil er sich als den grossen Ausbildner sieht, was er aber in meiner Meinung nach (noch) nicht bewiesen hat.

Und damit ich meinem Ruf als Canepa/Bickel Wohlgesinnter nachkommen kann: Der Transfer von Mahin ist super!

Wünsche allen einen schönen Sonntag und einen Sieg gegen Servette.

fischbach
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Re: Medien

Beitragvon fischbach » 29.09.19 @ 10:11

«NZZ am Sonntag»

Sie wollen grösser sein, als sie sind

Der FCZ ist wieder in der Krise. Seit Jahren rennt er seinen hohen Ansprüchen hinterher. Das liegt auch daran, dass das Präsidentenpaar Canepa die Macht bei sich konzentriert.

Von Christine Steffen und Flurin Clalüna

Am Tag nach der Niederlage gegen den FC Basel kommt die Absage. Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa zieht den Gesprächstermin zurück, er will sich im Moment nicht öffentlich äussern. Seine Mannschaft hat bereits zum dritten Mal in dieser Saison 0:4 verloren, der kraftlose Auftritt muss Canepa erschreckt haben. Bis jetzt hat er den Trainer gestützt, aber ist Ludovic Magnin noch zu halten, wenn sein Team heute Sonntag gegen Servette nicht gewinnt? Der aufgefrischte FCZ mit den neuen Spielern, die als Leader angekündigt wurden, ist am gleichen Ort wie am Ende der letzten Saison: weit weg vom Selbstverständnis, ein Spitzenklub zu sein. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit belastet den Verein seit Jahren. Und weil das so ist, wird aus jeder Niederlage schnell eine Krise. So wie jetzt wieder.

In Gesprächen mit Wegbegleitern über die Ursachen rückt das Präsidentenpaar Canepa ins Zentrum. Es ist ein Segen für den FCZ, weil es ihn finanziert. Und ein Fluch, weil es zu viel an sich reisst. Mit wem man auch spricht: Ancillo Canepa sei ein «glatter Cheib», heisst es, mit ihm könne man es gut haben. Der frühere FCZ-Sportchef Fredy Bickel, heute GC-Geschäftsführer, sagt: «Ich kenne niemanden, der mit so viel Herzblut und Leidenschaft Präsident ist.» Die Kehrseite: Für Canepa ist der FCZ eine persönliche Angelegenheit. Verliert der FCZ, verliert auch er.

Wir zeichnen den Weg nach seit dem letzten Aufschwung Anfang der 2000er Jahre. Er zeigt, warum aus dem FCZ wurde, was er heute ist: ein gewöhnlicher Fussballklub.

Goldene Jahre aus dem Nichts

Der Erfolg kommt überraschend, niemand forderte ihn, niemand erwartet ihn. Er läuft dem FCZ einfach zu. Als Fredy Bickel im Dezember 2003 Sportchef wird, malt er den Kabinengang im alten Letzigrund farbig an, weil er alles so trostlos findet. Bickel sagt: «Als ich zum FCZ kam, waren wir Letzter. Und ehrlich gesagt glaubte keiner, dass nun alles gut wird.» Der FCZ gilt seit einem Vierteljahrhundert als hoffnungsloser Fall, der Präsident Sven Hotz verbraucht einen Trainer nach dem anderen, Lucien Favre ist sein Dreizehnter. Aber in den kommenden Jahren ist nichts wie vorher: Ein Cup-Sieg, drei Meistertitel, eine Teilnahme an der Champions League, es ist eine Titelflut fast wie in den siebziger Jahren.

Damals ist Ancillo Canepa ein junger Mann, der seine spätere Frau Heliane als 20-Jähriger zum Rendez-vous in den Letzigrund einlädt. Canepa lernt seinen FCZ in den Seventies als erfolgsverwöhnten Klub kennen, und als er ihn viele Jahre später als Präsident übernimmt, steht der Verein erneut in seiner Blüte. Das muss man wissen, um zu verstehen, warum der FCZ für Canepa immer ein Spitzenverein sein wird, warum er seither an diesem Bild festhält. Kürzlich sagte er, er hätte die erfolgreiche Zeit nach dem Beginn seiner Amtszeit 2006 mehr geniessen sollen. Die Mittagessen mit Uli Hoeness vom FC Bayern und Emilio Butragueño von Real Madrid vor den Spielen in der Champions League, die Spaziergänge auf dem Rasen im Mailänder San Siro.

Denn vermutlich stimmt, was ein früherer Angestellter des FCZ sagt: «Was zwischen 2005 und 2009 geschah, war ein Ausreisser in der jüngeren Geschichte des FC Zürich.» Und vielleicht ist genau dies das Problem der Jahre, die danach kamen: dass der FCZ einem Bild nachhängt, das es nun schon länger nicht mehr gibt. 2011 spielt der Klub letztmals um den Meistertitel.

Als der FCZ Mitte der nuller Jahre erfolgreich zu werden beginnt, entsteht eine Konstellation, wie es sie nur selten gibt. Lucien Favre und Fredy Bickel arbeiten für den Klub. Der eine entwickelt sich zum besten Schweizer Trainer seiner Zeit, der andere zum profiliertesten Sportchef. Diese zwei respektiert Canepa in seiner Präsidentschaft von all seinen Angestellten vermutlich am meisten. Beide hat er nicht selber angestellt. Vor allem aber wird der FCZ von der Kultur der Südkurve getragen, und er hat eine Nachwuchsabteilung, die so viele Talente hervorbringt, wie es vielleicht nur einmal pro Generation möglich ist. Der damalige Ausbildungschef Ernst Graf, heute bei YB tätig, sagt: «Wir konnten aus dem Vollen schöpfen, wir haben alle im Nachwuchsbereich involviert, jeder hat unser Konzept mitgetragen.» Seither glaubt man im FCZ, dass sich im eigenen Nachwuchs fast alles finden lässt, was eine Profimannschaft braucht. Aber zuletzt waren die Jahrgänge nicht mehr so aussergewöhnlich wie mit Blerim Dzemaili oder etwas später mit Josip Drmic und Ricardo Rodriguez. Und wenn eine Generation doch wieder vielversprechend war, dann hat sie der FCZ viel zu früh verloren: Die Nationalspieler Nico Elvedi und Djibril Sow sind Beispiele dafür.

Zwar sind im Profi-Kader von heute auch sieben «Letzi-Kids», das sind die kleinsten Junioren. Bloss spricht man nur wenig von ihnen. Denkt man an den FCZ, dann vor allem an die vielen Spieler, die aus aller Welt gekommen sind. Bei allen Transfers spricht immer auch Canepa mit, er kümmert sich um alles, was in seinem Klub geschieht. Das geht auf dramatische Monate im Jahr 2012 zurück.

Machtkonzentration nach Zerreissprobe

Am Ende dieses Jahres steht der Präsident fast allein da: Der Trainer Rolf Fringer ist entlassen, der Sportchef Fredy Bickel hat seinen Wechsel zu den Young Boys angekündigt, er sagt in der NZZ, die letzten Wochen hätten ihn «völlig zermürbt». Der Klub ist ausgehöhlt, er taumelt auch sportlich. Canepa hat aufreibende Monate hinter sich. Im siebenköpfigen Verwaltungsrat hatte ein Machtkampf um die Ausrichtung des Vereins getobt. Gerüchte hatten die Runde gemacht, im Hintergrund werde eine neue Führung aufgebaut. Vizepräsident Gregor Greber, der rund 10 Prozent der Aktien hält, sollte den Klub übernehmen. Ende November der Knall: Greber tritt aus dem Verwaltungsrat zurück, weitere Mitglieder folgen ihm. Der Putsch ist gescheitert.

Damit ist auch Canepas Plan, den Verein breiter abzustützen, am Ende. Ein früherer Begleiter Canepas sagt, der Machtkampf sei für diesen traumatisch gewesen, er habe sich geschworen, es nie mehr so weit kommen zu lassen. Canepa zieht zwei Erkenntnisse aus dem Konflikt: dass es zur Zerreissprobe kommt, wenn zu viele Leute mitreden. Und dass er den FCZ gerettet hat. Beide prägen die Art, wie er den Klub führt, bis heute.

Er, der nie ein Alleinherrscher wie sein Vorgänger Sven Hotz werden wollte, reisst alle Macht an sich. Wer heute im Verwaltungsrat sitzt, ist in der Öffentlichkeit völlig unbekannt. Canepa zieht die einzige Person bei, der er vorbehaltlos vertraut: Seine Frau Heliane nimmt in verschiedenen Gremien des Klubs Einsitz, die beiden halten heute über 90 Prozent der Aktien, und sie haben viel Geld investiert, über dreissig Millionen Franken sollen es sein – ein grosser Teil aus dem Vermögen der ehemaligen Kaderfrau von Nobel Biocare. Jahre später bezeichnet es Heliane Canepa als Fehler, ihrem Mann nicht früher beigestanden zu sein. In einem Interview mit der NZZ 2015 sagt sie: «Wenn man meinen Mann verletzt, verletzt man auch mich.» Heliane Canepa bringt eine Konzernkultur mit, sie wendet ihr Managerdenken auf den Fussballklub an – und sie achtet sehr genau auf die Zahlen.

In den letzten Jahren wurde der FCZ oft als FC Canepa bezeichnet, man erinnert sich kaum mehr daran, dass er auch einmal anders funktionierte, offener. In der Anfangszeit von Canepa herrscht eine fruchtbare Streit- und Diskussionskultur, Canepa wird als interessierter Präsident geschildert, der mit der Pfeife im Mund zuschaut, wenn die Junioren spielen, der Fragen stellt, Wissen aufsaugt. Der FCZ bemüht sich, Nähe zu schaffen zur Stadt. Spieler gehen in Schulen, besuchen das Kids Camp – unspektakuläre Aktionen, aber auf die Länge prägen sie das Bild eines Vereins.

Viele, die in den frühen Canepa-Jahren ihr Fachwissen und ihre Meinung eingebracht haben – Urs Fischer, Urs Meier, Marco Bernet, Ernst Graf –, haben den Klub verlassen. Ihnen allen hat der FCZ viel bedeutet; zum Teil wirken die Irritationen und Verletzungen der Trennung bis heute nach. Die Kultur der Auseinandersetzung ist verschwunden, das Reiben aneinander, das anstrengend ist, aber auch anregend. Diskussionen über Fankultur, Vereinskultur, Identität, werden im kleinsten Kreis geführt. Man weiss zwar noch, was der FCZ sein möchte, der urbane Klub, ein bisschen hip, verwurzelt im links-grünen Milieu der Stadt. Aber man spürt ihn nicht mehr richtig. Es ist, als ob Lebendigkeit fehlen würde, als atmete er nur noch flach. Im besten Fall haben die Menschen einer Stadt das Gefühl, ein Fussballklub gehöre ihnen, er sei ein allgemeines Gut. Beim FCZ besteht kein Zweifel, dass er den Canepas gehört. Sie zahlen, sie bestimmen. Vor dreieinhalb Jahren mündet der Anspruch auf Alleinherrschaft im Debakel: Der FCZ steigt ab.

Der Abstieg als verpasste Chance

Am 27. Mai 2016 geschieht im Hotel Sheraton an der Zürcher Peripherie Denkwürdiges. Ancillo Canepa räumt Fehler ein. Er sagt: «Wenn man etwas an die Wand gefahren hat, dann wirft man den Bettel nicht hin.» Es ist ein Eingeständnis auf Umwegen, doch der Schock hat den Verein durchgeschüttelt, der Präsident kündigt Änderungen an. Die sportliche Führung soll verstärkt werden, «Personen mit Distanz» sollen den Verein auf strukturelle Mängel hin durchleuchten. Es klingt nach Aufbruch, nach frischem Wind, endlich.

Ein paar Wochen später wird Thomas Bi­ckel, bis dahin Talentmanager, zum Leiter Sport ernannt. Peter Knäbel, ehemaliger Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes, wird nur mandatiert, die Nachwuchsabteilung zu durchleuchten – «wie ­bereits vor einigen Wochen angekündigt», schreibt der FCZ. Niemand sprach damals von der Academy, doch mit dem guten Lauf in der Challenge League ist der Reformwille schnell zum Erliegen gekommen. Das Präsidentenpaar schrumpft den Klub nicht in der zweiten Liga, es hält die Maschine mit dem praktisch gleichen Budget am Laufen. Aber eine Gesundung haben die Schockwellen des Abstiegs nicht ausgelöst. Alles ist wie immer.

Anspruch und Wirklichkeit

Es ist ein warmer Sommertag in Tirol, die Spieler trainieren, Ancillo Canepa und Thomas Bickel sitzen im Hotelgarten und trinken Kaffee. Canepa schaut verständnislos, stellt seine Tasse mit einem heftigen Ruck auf den Tisch und sagt zum Journalisten: «Seltsame Frage. Wo waren Sie in den letzten Jahren?» Die Frage: Ist der FC Zürich noch ein Spitzenverein? Canepa reagiert, als fragte man ihn, ob die Limmat noch durch Zürich fliesse. «Natürlich sind wir ein Spitzenverein!» Als Saisonziel komme nichts anderes als ein Europa-Cup-Platz infrage. Bickel sitzt daneben, die Beine übereinandergeschlagen, er wäre gern etwas zurückhaltender, aber gegen Canepas Entschiedenheit ist er machtlos.

Der Zukunftsglaube packt Canepa vor jeder Saison neu, er ist nie gespielt. Der Präsident meint es wirklich so, wenn er über seine neuen Fussballer sagt, alle seien Topspieler und Leader. «Canepa ist überzeugt, dass er die Politik eines Spitzenklubs verfolgt», sagt ein Begleiter, «aber eigentlich ist der FCZ schon lange Mittelmass.» Nicht besser als Luzern oder St. Gallen, bloss selbstbewusster.

Ein paar Wochen später, nach schlechtem Saisonstart, schreibt Canepa im Matchprogramm: «So weit kommt es noch, dass wir den Schwanz einziehen und auf öffentlichkeitswirksame ‹Bescheidenheit und Demut› machen. Auch Kooki zieht seinen Schwanz nicht ein, nur weil ein doppelt so grosser Hund ihn herausfordert.» Canepa ist ein stolzer Präsident. Und er ist ein Präsident, der mitspielen und nicht bloss führen will. Manchmal ist das wörtlich zu verstehen, wenn er sich in einem Freundschaftsspiel selber einwechselt.

Wenn die Fans seine Worte mit der Realität im Stadion vergleichen, sind sie enttäuscht. Seit Magnin vor eineinhalb Jahren Trainer wurde, wird ihnen schöner Favre-Fussball versprochen, aber er sieht nicht aus wie bei Favre; sie hören von der Klubführung, der FCZ habe «nur Vorbilder» verpflichtet, und sehen dann Spieler wie Blaz Kramer oder Denis Popovic. Im besseren Fall leiten die Fans aus dem Gap zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Besonderheit ab – so ist er halt, ihr FCZ, immer etwas eigen. Im schlechteren Fall ärgern sie sich über unerfüllte Erwartungen.

Canepa leitet seine Ambitionen auch aus den Cup-Siegen 2014, 2016 und 2018 ab. Dass der FCZ in den letzten Jahren zu einer Cup-Mannschaft geworden ist, ist kein Zufall. Mit seiner Emotionalität und seiner Unberechenbarkeit passt er besser in diesen Wettbewerb als in eine Meisterschaft. Ähnlich sprunghaft verhält er sich auf dem Transfermarkt, wo oft ablösefreie Spieler verpflichtet werden. Meistens sind es Spieler für morgen, die sich entwickeln müssen. Einen Stürmer, der 14, 15 Tore erziele, müsse er gar nicht suchen, sagte Bickel einmal. Einen solchen könne sich der FCZ nicht leisten. Dieses «Try-and-Error-Prinzip» kann gutgehen oder eben nicht. Spieler kommen und gehen – oft so schnell, dass sie nichts hinterlassen. Manchmal scheint sich der FCZ im Alltag zu verlieren, schon ein paar Wochen nach Saisonbeginn korrigiert er seine Kaderplanung. Pa Modou wird wieder angestellt, obwohl er Ende letzter Saison aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet worden ist. Wer in den letzten Jahren auf das ­Kader geschaut hat, fragte sich: Hat es da nicht zu viele Mittelfeldspieler? Und zu wenig Stürmer? Oder gerade jetzt wieder: Hat der FCZ nicht zu viele Spieler für die Zentrale? Wer das gegenüber Canepa erwähnt, wird gern als ahnungslos bezeichnet. Aber die Kaderzusammenstellung funktioniert nicht. Nicht zum ersten Mal. Und so ist die eigentliche Frage: Wie sieht der langfristige Plan des FCZ aus, wenn er das Versprechen, ein Spitzenklub zu sein, immer weniger einlösen kann? Hat er einen? Sponsoren bemängeln, dass sie kein Konzept erkennen könnten.

Vielleicht wäre es ehrlicher, sich einzu­gestehen, dass sich der FCZ keinen Spitzenfussball leisten kann und will. Aber von einem Sparkurs redet Canepa nicht gern. Dazu gibt es die Anekdote, als Rolf Fringer noch Trainer war. An einer Sitzung soll Fringer gesagt haben, er habe einen Sponsor gefunden. Canepa fragte, um wen es sich handle. Fringer antwortete: der Spar, ein Lebensmittelladen. Canepa fand das nicht lustig. Es war der Anfang von Fringers Ende beim FCZ.

Und jetzt denken sie im Verein wieder über das Ende eines Trainers nach. Wie es um die Zukunft von Magnin steht, wird man bald sehen. Immer am Montagmittag spielt Canepa mit ein paar Angestellten Fussball, unter ihnen auch Magnin. Erst wenn dieses Spiel abgesagt wird, wird es richtig gefährlich für ihn.


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