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Diskussionen zum FCZ
mb-85
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Re: Medien

Beitragvon mb-85 » 07.12.22 @ 9:53

Ich kann ebenfalls nicht nachvollziehen, dass hier der FCZ auf diesem Weg ein neues Fan-Radio auf die Beine stellen möchte. Dazu noch ohne die Leute finanziell zu entschädigen. Wie Nachhaltig dieser Weg ist kann man sich ja ausdenken. Ich gehe davon aus, dass sich hier höchstens Leute bewerben, die sich selbst gerne reden hören, dafür aber leider wenig Fussball-Sachverstand haben. Über kurz oder lang wird das Projekt m.E. wohl zum scheitern verurteilt sein.

Ich hätte es eher begrüsst wenn man allgemein im Medienbereich mehr investiert hätte. Social Media, FCZ TV, etc. hätten ebenfalls profitieren können wenn man beispielsweise ZüriLive mit ins Boot genommen hätte. Ich denke kritische Ansichten machen auch vereinsintern Sinn und fördern die Weiterentwicklung gesamthaft, nicht nur auf die Leistungen der 1. Mannschaft bezogen.
Das beste Trainingslager ist eine Frau, die eigene natürlich. (Willi Lemke)


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eifachöppis
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Re: Medien

Beitragvon eifachöppis » 07.12.22 @ 12:08

Shorunmu hat geschrieben:
Ensis hat geschrieben:
devante hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:
neinei hat geschrieben:
Zürcherflyer hat geschrieben:
Don Ursulo hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:
Kiyomasu hat geschrieben:https://www.fcz.ch/pages/news/der-fcz-lanciert-ein-neues-fan-radio

An sich coole Idee... Aber bisschen knauserig umgesetzt, gibt keine Entlöhnung.


Unnötig, wir haben ja ZüriLive…


Total unnötig! Mehr Kompetenz als mit Lukas und Toni ist schlicht unmöglich!


+1 Wäre schade wenn sich wenigen Zuhörer die weder live im Stadion dabei sind und auch kein Abo haben sich nun in zwei teilen. Lieber gemeinsam etwas kreieren.


Zürilive entstand ja aus einem (fast eigenen) FCZ-Radio, deshalb ist dieser Schritt völlig unverständlich.


Löst kopfschütteln aus… seltsamer Weg der da begangen wird

das geld würden sie lieber in einen richtigen stürmer investieren. zurilive reicht vollkommen und is so ziemlich das beste an fussballradios der CH - und spricht halt eben auch mal unangenehme dinge an welche bei unserem herzensclub nicht ideal laufen


Und das ist wohl genau der Punkt, warum die Canepas ihr eigenes Radio wollen. Kritik ist und war noch nie erwünscht. Werde Züri Live treu bleiben. Übrigens auch typisch: Die Fans sollen pro bono arbeiten, während alle anderen Lohnforderungen stellen dürfen (war schon bei DJ Staromat in den 90er so).


Seit wir wieder ins Stadion können, immer wieder ein Fauxpas von der Vereinsleitung:

Popliges Shirt als Dankeschön für 2 Jahre SK zahlen ohne Gegenwert. Nach einmal waschen eine grösse kleiner und Druck komplett verwaschen. Möglichst viele Matchshirts, möglichst viel Umsatz generieren. Horrende Ticketpreise (Osten) für die EL-Kampagne. Dann PSV und Bodo bis 2 Tage vor dem PSV Spiel nur im Duopack erhältlich. Mehr als ein Ticket pro SK im Fanshop für das Arsenal Away Spiel, viele SK Inhaber stehen ohne Ticket da. Das obehässliche Shirt im Emirates Stadium. Und jetzt einen auf eigene Kommunikationsstrategie machen und Züri Live links liegen lassen. Dagegen steht Canepa Einsatz gegen die Playoffs, danke wenigstens dafür. Aber ansonsten geht mir die Vereinsleitung ziemlich auf den Sack.


Fix!
Bin wie Shorunmu ebenfalls ziemlich unzufrieden mit den Canepa's.
Ein Fauxpas nach dem anderen und keiner der korrigierend eingreift... wie auch... ist ja eine two person one-man-show.

Ensis letzter Satz muss man leider, wenn man Internas kennt, bestätigen.
Verzichte dem Frieden zuliebe auf deren Auflistung, man weiss ja nie wer mitliest.

fischbach
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Re: Medien

Beitragvon fischbach » 25.12.22 @ 8:42

SonntagsBlick

https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/fcz-boss-canepa-ueber-sein-verruecktes-2022-welpe-nyki-lenkt-uns-von-kookis-tod-ab-id18175058.html

«Das Meister-Schiff fuhr ohne mich ab»

Nicht nur die Achterbahnfahrt vom Sensations-Titel zum Liga-Schlusslicht war für FCZ-Präsident Ancillo Canepa enorm emotional. Auch der Abschied von Kult-Hündin Kooki hinterliess Spuren.

Vor einem Jahr war der FCZ Leader, Sie sagten an Weihnachten: «Wir brauchen keine Geschenke, 40 Punkte sind Geschenk genug.» Jetzt ist Zürich Letzter. Mussten Sie sich nun also wieder um ein Geschenk für Heliane bemühen?
Ancillo Canepa: Wir haben uns ein gegenseitiges Geschenk gemacht. Nyki ist unser neuester Familienzuwachs. Das ist ein acht Wochen alter Welpe, der uns und auch unserer Hündin Chilla riesige Freude bereitet.

Sie reden vom putzigen Hündchen, das hinter Ihnen gerade den Büroboden nass macht?
Oha, das muss ich rasch sauber machen. Sie sehen, Heliane und ich sind ziemlich gefordert, bis Nyki aus dem Flegelalter raus ist. Es ist momentan eine 24/7-Aufgabe. Sie lenkt uns auch davon ab, dass Kooki leider im November von uns gegangen ist.

Hündin Kooki erlangte als bekanntester Hund der Liga Kultstatus.
Sie wäre im Januar 14-jährig geworden. Andere Hundehalter verstehen sicher, wie es einem zumute ist, wenn man seinen Hund gehen lassen muss. Auch jetzt kommen immer noch Emotionen auf, wenn ich an Kooki denke. Die Beziehung zum eigenen Hund ist enorm eng. Ich bin mit ihr auf dem Velo Tausende Kilometer durch die Wälder gefahren, Heliane war mit ihr in unzähligen Kursen. Nach einer Bandscheiben-OP vor zwei Jahren hatte Kooki aber immer mehr Mühe, selbstän-dig aufzustehen und sich zu bewegen. Wir haben alles getan, um ihr ein schmerzloses Leben zu ermöglichen. Aber am Ende sah man an ihrem Blick, dass sie gehen wollte. Wir mussten uns sehr überwinden, um ihren Wunsch zu erfüllen.

Haben Sie Kooki begraben lassen?
Wir werden die Urne mit ihrer Asche noch bekommen. Und ich habe im Garten eine zwei Meter hohe Rotbuche gesetzt als Erinnerung. Es ist sehr emotional. Zu ihren Ehren haben wir uns auch bereit erklärt, uns die nächsten zwei Jahre als «Hundebotschafter» der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft zu engagieren.

Ebenso emotional war auch das FCZ-Jahr. Vom Meister zum Schlusslicht!
Wenn man nur die Tabellen vergleicht, macht es einen fassungslos. Ich will keine Ausreden suchen, aber es gibt Gründe dafür. Durch den Europacup hatten wir zwölf englische Wochen, ein reguläres Training war so nicht mehr möglich. Für viele Spieler war diese physische und mentale Belastung neu. Immerhin waren unsere Spiele im Europacup mit Ausnahme der beiden gegen Eindhoven nicht so schlecht. Gegen das grosse Arsenal spielten wir zweimal auf Augenhöhe.

Aber Zürich hat die Champions League verpasst. Wird jemals wieder eine solche Chance kommen?
Ein Traum bleibt es. Ob er realisierbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Mir kommen aber fast die Tränen, wenn ich sehe, dass wir uns für eine Gruppe mit Bayern, Inter und Barcelona hätten qualifizieren können. Gegen Karabach wäre mehr möglich gewesen. Pilsen setzte sich in der Quali gegen Karabach durch. Gegen Pilsen hätten wir sicher eine Chance gehabt.

Entledigt sich Zürich im neuen Jahr ohne die Doppelbelastung der Abstiegssorgen?
Das ist die Hoffnung und auch die Erwartung. Wir müssen einfach mal weg vom Tabellenende. Ich kann ja nicht täglich zur Beruhigung meiner Nerven die Tabelle umgedreht betrachten!

Kriegt Trainer Bo Henriksen noch ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Stürmers?
Wir stecken in der Kaderplanung, auch schon für die nächste Saison. Spruchreif ist aber noch nichts.

Henriksen ist schon der vierte FCZ-Trainer im Jahr 2022.
Der vierte?

Breitenreiter, Foda, Interimstrainer Colatrella und der Däne.
Okay, stimmt. Über Foda will ich nicht mehr viel sagen. Nur so viel: Er ist grundsätzlich ein sehr guter und fleissiger Trainer, aber es hat einfach nicht gepasst.

Haben Sie noch Kontakt zu Meistertrainer André Breitenreiter?
Ich habe ihn einmal kurz getroffen, als er überraschend an eines unserer Heimspiele kam. Sonst gabs keinen Kontakt.

Verlief die Trennung doch nicht so harmonisch?
Optimal ist es nicht abgelaufen. Wir haben erst am Morgen vor dem letzten Meisterschaftsspiel erfahren, dass er einen Vertrag bei einem Bundesligaverein unterschreiben wird. Obwohl wir drei Tage vorher noch miteinander gesprochen haben. Tempi passati. Und mit Bo Henriksen haben wir jetzt auch wieder einen sehr guten Trainer gefunden.

Ist es kein Problem, dass Henriksen nur Englisch spricht?
Wir hatten ja einmal einen Trainer, der darauf bestand, nur Zürichdeutsch zu reden …

… war das Urs Fischer?
Wer auch immer. Jedenfalls war es dann so, dass vier, fünf Spieler kein Zürichdeutsch verstanden haben. Im aktuellen Kader verstehen zwar die meisten Spieler Hochdeutsch. Aber die Ansprachen auf Englisch verstehen sie fast noch besser. Ausserdem versteht Bo perfekt Deutsch.

2022 ist das Jahr der Zürcher Sensations-Meisterschaft. Ihr bester Moment beim Titelgewinn?
Natürlich war die Feier auf dem Helvetiaplatz mit weit über 10 000 Fans ein Wahnsinnsereignis. Aber ich empfand auch die Schifffahrt mit dem Pokal auf dem Zürichsee enorm. Wir haben in vier Orten gestoppt, die Euphorie war überall gewaltig. Schüler hatten für uns die Schule geschwänzt, oder ganze Klassen waren gleich mit dem Lehrer gekommen. Ich durfte mit dem FCZ ja schon einige Meistertitel und Cupsiege feiern. So emotional wie dieses Jahr war es aber noch nie.

Woran lag das?
Wohl, weil der letzte Meistertitel schon 13 Jahre zurücklag und weil wir aus dem Nichts Meister geworden sind. Der Zuschauerschnitt stieg enorm, die Kurve war immer voll und auswärts immer mit Tausenden dabei. Es war unglaublich. Auch der Trikot-Verkauf explodierte. Es soll keiner sagen, Zürich sei keine Fussballstadt.

Ganz reibungslos soll die Schifffahrt aber nicht verlaufen sein …
(Lacht.) Es war in Männedorf. Es hatte zu regnen begonnen, die Spieler wurden zurück aufs Schiff geschickt. Doch es waren noch Dutzende Fans da, ich wollte allen die Selfie- und Autogrammwünsche erfüllen. Da hörte ich plötzlich, wie das Horn tutete und das Schiff tatsächlich ablegte. Ohne mich! Da mussten sie halt wieder umdrehen, um mich wie einen Schiffbrüchigen einzusammeln.

Waren Sie schon im neuen Zürcher Eishockey-Tempel?
Ich hatte eine Einladung fürs Eröffnungsspiel, war aber verhindert. Es ist sensationell, was die Lions geschafft haben, da schaue ich schon etwas neidisch darauf. Der ZSC musste früher ja für die Champions League auch mal nach Rapperswil ausweichen, wie wir dieses Jahr auch für zwei Europacup-Spiele nach St. Gallen ausweichen mussten. Das hat uns einen finanziellen Schaden von fast 3 Millionen Franken verursacht. Das liegt an den Zusatzkosten und daran, weil wir gegen Gegner wie Arsenal im Letzigrund deutlich mehr Tickets hätten verkaufen können.

Beim Fussballstadion geht das Warten weiter.
Leider haben wir es mit willkürlichen Einsprachen zu tun. Diese sind zwar völlig chancenlos, werden aber dennoch bis ans Bundesgericht weitergezogen, was uns viel Zeit und viel Geld kostet. Diese Einsprachekultur in der Schweiz hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Aber ich bin 100-prozentig sicher, dass das Fussballstadion kommt.

Werden Sie bei der Eröffnung noch FCZ-Präsident sein?
Ich hoffe es (lacht).

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Kiyomasu
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Re: Medien

Beitragvon Kiyomasu » 05.01.23 @ 20:18

Los Tioz hat geschrieben:mümümü dr Vrband hät Ziiiri dr Meischtertitel gschänggt mümümü Läggerli und Rahmdääfeli

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Re: Medien

Beitragvon Yekini_RIP » 05.01.23 @ 21:21

Kiyomasu hat geschrieben:https://www.bolzplazz.com/post/transfer-review-neue-offensiv-power-für-den-fcz-dank-šimić-und-barnieh

Wow, was für Vorschuss Lorbeeren, da freut man sich doch noch mehr auf die Rückrunde. Diese Offensivpower mit den 2 Neuen sowie Okita, Tosin, Vyunnik könnte uns viele schön Spieltage bereiten...
Ich bin Yekini...angemeldet eigentlich 2002...dann gehackt worden ca. 2014...jetzt wieder auferstanden als Yekini_RIP

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Re: Medien

Beitragvon devante » 06.01.23 @ 8:32

Yekini_RIP hat geschrieben:
Kiyomasu hat geschrieben:https://www.bolzplazz.com/post/transfer-review-neue-offensiv-power-für-den-fcz-dank-šimić-und-barnieh

Wow, was für Vorschuss Lorbeeren, da freut man sich doch noch mehr auf die Rückrunde. Diese Offensivpower mit den 2 Neuen sowie Okita, Tosin, Vyunnik könnte uns viele schön Spieltage bereiten...

kann jemand den text kopieren, leider bei unserer firewall gesperrt
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Simon Le Bon
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Re: Medien

Beitragvon Simon Le Bon » 06.01.23 @ 8:36

Nicolas Ganter
vor 12 Stunden

Transfer Review: Neue Offensiv-Power für den FCZ dank Šimić und Barnieh
Die Schweizer Vereine stecken inmitten des Wintertransferfensters. In unserer Rubrik Transfer Review werfen wir jeweils einen Blick auf ausgewählte Super-League-Neuzugänge. Den Anfang macht der aktuelle Schweizer Meister mit den beiden neuverpflichteten Sturmtalenten Daniel Afriyie Barnieh (21) und Roko Šimić (19).


Minuten vor Transferschluss verliert der FCZ im September des letzten Jahres mit Willy Gnonto sein grösstes Offensiv-Talent an Leeds United. Obschon in den Wochen zuvor angekündigt wurde, dass Präsident und Sportchef auf alle Eventualitäten vorbereitet seien, konnte man so schnell nicht mehr reagieren. Da auch der letztjährige Topscorer Assan Ceesay nur unzulänglich ersetzt wurde, erhielten die Zürcher prompt die Quittung: Nach 16 gespielten Runden liegt der Stadtclub mit spärlichen 13 Toren auf dem letzten Tabellenplatz – vier Tore davon hat man im letzten Spiel vor der Winterpause gegen ein schwaches Servette erzielt.


Es war also zu erwarten, dass der FC Zürich in der Winterpause auf dem Transfermarkt aktiv wird. Dies tat er nun innerhalb von 48 Stunden gleich doppelt – und präsentiert gleich zwei begehrte Sturmjuwele:


Daniel Afriyie Barnieh – WM-Teilnehmer mit Ghana

Der 21-jährige Ghanaer dürfte so etwas wie ein verspäteter 1-zu-1 Ersatz für den abgewanderten Wilfried Gnonto sein. Beim FCZ unterschrieb er einen Vertrag bis 2026. In seiner Heimat gilt Barnieh als grösstes Talent der Liga und schaffte von seinem Stammverein aus, den Hearts of Oaks, bereits den Sprung ins Aufgebot der «Black Stars». In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft traf er unter anderem auf die Schweiz und liess dort seine Qualitäten aufblitzen: Barnieh, der im Sturm auf allen Positionen eingesetzt werden kann, überzeugte gegen die Eidgenossen mit hohem Tempo und unheimlicher Dribbelstärke.


Diese Kombination aus Athletik und Flair macht ihn zu einer schwer zu verteidigenden Waffe in der Offensive. Barnieh ist darüber hinaus ein ausserordentlich lauffreudiger Spieler und kreiert durch seine steten Bewegungen viele Chancen für sich und Mitspieler. Seine Laufstärke lässt er auch in der Defensive aufblitzen, die er selten ausser Acht lässt. Er gilt zudem als sehr teamdienlich, sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine. Im Nationalteam sei er einer der Gründe gewesen, weshalb die Stimmung in der Umkleide während der WM so gut war, tönt es aus Ghana. Man darf gespannt sein, wie er sich bei seinem ersten Auslandabenteuer schlägt. Sofort als Stammspieler dürfte er jedoch nicht eingeplant sein – vielmehr als Projekt. Auch das ist neben seiner Spielweise eine weitere Parallele zu Gnonto.


Vorab bestreitet Barnieh aber die Afrikanische Nationenmeisterschaft (CHAN) mit Ghana. Das Turnier ist nicht zu verwechseln mit dem Afrika Cup (AFCON): Statt der bestbesetzten A-Nationalteams, treten an der Nationenmeisterschaft nur Auswahlen bestehend aus lokal unter Vertrag stehenden Spielern an. Nach diesem Turnier wird Barnieh dann in der Schweiz erwartet.


Roko Šimić – das nächste Produkt der Salzburger Stürmerfabrik

Mit der Ankunft von Roko Šimić ist beim FCZ nun das kroatische Trio komplett, bestehend aus Nicola Katic, Ivan Santini und dem Winterzugang. Für Santini, erst im Sommer aus Saudi-Arabien gekommen, sieht es nun düster aus. Der Sturmhüne konnte die Erwartungen nicht erfüllen und hing während der gesamten Hinrunde ohne Einfluss aufs Spiel seiner Mannschaft komplett in der Luft. Ein verfrühter Abgang käme nicht überraschend – sofern sich denn ein Abnehmer finden lässt. Für die Tore soll nun sein junger Landsmann Šimić sorgen.


Das 19-jährige Sturmtalent wechselt auf Leihbasis bis Ende Saison von Red Bull Salzburg nach Zürich. Dem kroatischen U21-Nationalspieler (14 Einsätze / 7 Tore) wird eine goldene Zukunft beschienen. Im Sommer 2021 wechselte er als 17-Jähriger zum österreichischen Serienmeister, nachdem er bei seinem Jugendverein Lokomotiva Zagreb zum Stammspieler aufgestiegen war. Salzburg platzierte den jungen Torjäger zuerst bei seinem Farmklub Liefering, für den er in der abgelaufenen Saison in 24 Spielen starke 19 Treffer erzielte. Daraufhin wurde Šimić im letzten Sommer zu RB Salzburg zurückbeordert und in die 1. Mannschaft befördert.


Dort wurde der Kroate aber Opfer der grossen Ansammlung an Offensivtalenten. Im hochkarätig besetzten Ensemble muss er hinter Stürmern internationaler Klasse wie Noah Okafor, Benjamin Sesko, Fernando und Junior Adamu (ex St. Gallen) anstehen. Nun soll er in Zürich die so dringend benötigte Spielpraxis erhalten und sich auf hohem Level beweisen. Gelingt das, hat er gute Perspektiven ab kommendem Jahr in Salzburg eine grössere Rolle einzunehmen – und vielleicht ja eine Entwicklung à la Patson Daka, Erling Haaland, Karim Adeyemi oder Noah Okafor hinzulegen.


Mit einer Körpergrösse von 1,90m bringt Šimić ein schmerzlich vermisstes physisch Element in den FCZ-Sturm. Seit dem Abgang von Michael Frey konnte keiner seiner designierten Nachfolger den Ball im Angriff ähnlich gut festmachen und wieder ablegen. Dies sind Qualitäten, die man von der Neuerwerbung des FCZ erwarten darf. Zusätzlich besitzt Šimić ein gutes Stellungsspiel und ist für einen Spieler seiner Grösse überraschend agil und explosiv. Seine zweifelsfrei grösste Qualität neben seiner physischen Power ist aber seine Abschlussstärke und sein Knipser-Instinkt: Sein starker rechter Fuss ist eine Waffe, auch in engen Räumen. Šimić besitzt alles für eine grosse Karriere – die er beim FCZ nun so richtig lancieren könnte.


Fazit: Die FCZ-Offensive wird variabler und tiefer

Nachdem der Stadtclub im Sommer für seine Transferpolitik gerügt wurde, darf nun bilanziert werden, dass dem FCZ auf den ersten Blick zwei tolle Deals gelungen sind. Noch sollte man die neuen Angreifer natürlich nicht in den Himmel loben, denn sie haben noch kein Spiel in der Super League absolviert. Doch eins ist sicher: Durch die beiden Neuzugänge steigt in der FCZ-Offensive der Konkurrenzkampf erheblich und die Kadertiefe nimmt deutlich zu. Daneben gewinnt der Angriff an mehr Variabilität. Wie der FC St.Gallen in der Rückrunde der letzten Spielzeit bewiesen hat, kann das Integrieren neuer Konkurrenz in der Mitte der Saison einen grossen positiven Effekt haben. Es würde nicht erstaunen, wenn zumindest Šimić schon im Frühjahr für Schlagzeilen sorgen sollte.


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