Medienberichte / Kommentare

Hier kommt alles über Fussball rein, das nicht mit dem FCZ zu tun hat.
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Demokrit
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Demokrit » 20.04.21 @ 6:44

Ich weiss nicht wohin mit meiner Frage und eigentlich ist sie mir auch ein wenig peinlich.
Kennt ihr das Fussball Magazin dertoedlichepass?
Gopf, ich finde ich habe mich schon auch für das Tschutten interessiert aber ich wusste nicht, dass es dieses Magazin gab, welches jetzt leider eingestellt wurde.
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)


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devante
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon devante » 28.04.21 @ 8:17

Interessanter artikel über die möglichkeit, dass nun vermehrt junge tech-millionäre interesse bekunden, ihre "geliebten" fussballclubs zu kaufen (wie der gründer von spotify & arsenal)
Wäre wie wenn Alexis Caceda von Netstream den FCZ kaufen würde ;)

https://sifted.eu/articles/daniel-ek-ar ... pean-tech/
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Don Ursulo » 29.04.21 @ 14:03

Äm Ueli wirds langweilig:
Forte: Grosses Interview zum Super-League-Abstiegskampf
https://www.nau.ch/sport/fussball/uli-f ... f-65914914
EDI NAEGELI - G.O.A.T. - #TBE
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon din Vater » 29.04.21 @ 14:41

ZüriKrönu hat geschrieben:
"Intelligent, weise, autoritär: Din Vater"

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Cuk » 29.04.21 @ 19:18

din Vater hat geschrieben:Weitere Geschichte zu LG Dave:
https://www.watson.ch/sport/fc%20basel/ ... -angezeigt


Wer sich mit Burgener anlegt, hat somit auch den rechten Zürcher Filz gegen sich, interessant.
Bin ja mal gespannt, ob dies erst der Anfang der (wohlverdienten) Verleumndungskampagne ist.
Burgener ist nicht dafür bekannt, auf den Fair-Play Pokal zu schielen.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon neinei » 15.07.21 @ 6:44

Aus der NZZ - Kommentar zum neuen Modus operandi in den Schweizer Stadien.

Trotz schäumender Euro-Party: In der Super League ist der Weg zurück ins Fussballstadion steinig

Bereits am übernächsten Wochenende startet der Schweizer Klubfussball in die Saison 2021/22. Die Corona-Lockerungen lassen wieder Publikum in den Stadien zu. Doch die zu überwindenden Hindernisse sind hoch. Westschweizer Klubs nutzen die Gunst der Corona-Stunde dazu, vorderhand die Sektoren der Gästefans zu schliessen.

Peter B. Birrer
15.07.2021, 05.00 Uhr

Noch frisch sind die EM-Bilder aus dem gut gefüllten Wembley-Stadion. Jubelnde oder im Tränenmeer versinkende Personen, die meisten ohne Maske, halbnackt, feiernd, bemalt, leidend, singend, schreiend, sich umarmend. Als wäre alles wie früher. Nähe, Enthemmung, Freizügigkeit, noch und noch. So war es an der EM, so soll es in den nationalen Ligen weitergehen.

Am übernächsten Wochenende startet die Schweizer Super League in die Saison 2021/22. Alles scheint aufgegleist. Geimpft, getestet oder genesen – und alle dürfen wieder physisch an den Fussballmatch. Wie in früheren Zeiten. Vergessen sind die abgeriegelten Stadien und die 1000 Geisterspiele. Was während der schäumenden EM-Wochen mit gut bevölkerten Arenen und erheblichem Organisationsaufwand war, kann auch in der Schweiz sein. Und schon ist das Dekor der Super League wieder dasjenige von früher. Zumindest in vielen Köpfen, in der Phantasie.

Wenn alles nur so einfach wäre. Ist es aber nicht. Bei weitem nicht.

Als nicht verhandelbar gilt das Covid-Zertifikat, ohne das es keinen Zutritt in die Schweizer Fussballstadien geben wird. Da zunächst einmal davon auszugehen ist, dass ein beträchtlicher Teil des Fussballpublikums nicht geimpft ist, stellt sich die Frage nach dem Umfang von Testmöglichkeiten. Vor Zürcher Vergnügungslokalitäten wiesen jüngst 70 Prozent einen Test vor. Im Fussball mit älterer Klientel dürfte der Anteil geringer sein, aber er bleibt hoch.

Vor dem Spiel testen – aber wo?

Während der Servette FC vor dem Stadion Corona-Tests anbieten wird, winken zum Beispiel der FC Lausanne-Sport und der FC Sion ab. In beiden Vereinen wird auf Testzentren in der Nähe der Arenen verwiesen. Vor dem Stade de Genève kann man sich am Matchtag testen lassen, aber nur im Zeitfenster zwischen vier und sechs Stunden vor Spielbeginn. Wer mit mehr Publikum rechnet als Lausanne, Sitten oder auch GC, wer sich in Bern, Basel und St. Gallen Gedanken über Testmöglichkeiten macht, stösst an (Kapazitäts-)Grenzen. Der logistische Aufwand ist enorm, zumal nur schwer abzuschätzen ist, wie viele Personen vor den Spielen getestet werden wollen. YB hat 17 000 Saisonkarten abgesetzt und kann vor dem Stade de Suisse nicht Tausende testen lassen.

Der Rahmen der Spiele nähert sich wieder der Normalität an, weil in den Stadien keine Maske mehr getragen werden muss und auf das ganze Gastronomieangebot zurückgegriffen werden kann. Aber einige Personen werden den Stadien weiterhin fernbleiben. Die Schätzungen differieren, sind aber nicht euphorisch. Ferienzeit, Corona-Vorsicht, Impfskepsis und Testunlust werden auf den Publikumszuspruch durchschlagen, zumal sich die Kontrollen beim Stadioneingang verdreifachen. Geprüft werden das Covid-Zertifikat, ein Identitätsausweis und das Billett. Das soll in zwei Stufen vonstattengehen, wird mehr Zeit und Geduld beanspruchen und die Kosten hochtreiben.

Ein Feldversuch am Montreux Jazz Festival offenbarte Problemzonen. Derweil der Corona-Schnelltest vor dem Konzert ohne Hindernis über die Bühne gegangen war, stieg im Eingangsbereich schnell die Temperatur. Dreistufige Kontrollen sind fehleranfällig und bedingen Geduld. Hier hat ein Kommunikationsgerät keinen Strom mehr, dort kann das Zertifikat nicht elektronisch verifiziert werden. Und in 15 Minuten beginnt das Konzert. Doch während das Konzert wegen des Staus beim Eingang kurzerhand um 20 Minuten nach hinten verschoben werden kann, wird Luzern - YB am 24. Juli pünktlich um 18 Uhr angepfiffen.

Wie zum Beispiel Fankurven auf den Kontrollreigen reagieren, bleibt offen. Bis jetzt haben sie sich noch nicht vernehmen lassen. Im FC Luzern werden etwa «verhalten positive Zeichen aus der Kurve wahrgenommen», wie der Sprecher des Klubs verlauten lässt. Doch viele halten sich bedeckt. Noch liegt viel Nebel. Fest steht einzig, dass die Mitglieder der Kurven nicht im Vollbestand in den Stadien zugegen sein werden.

In Sitten und in Lausanne wird zumindest eine Kurve gänzlich fehlen. Beide Klubs haben beschlossen, den Gästesektor vorderhand gleich zu schliessen, weil der sonstige «Zusatzaufwand» zu gross sei, wie es etwa in Lausanne heisst. Beide Klubs setzen zudem künftig auf personalisierte Tickets. Da werden Massnahmen durchgesetzt, die die Verantwortlichen schon lange im Kopf wälzten. Jetzt, mit Corona, wird ohne Verzug implementiert. Corona macht vieles möglich. Corona beschleunigt, einem Deckmantel gleich, umstrittene Massnahmen.

Wer sich mit Frédéric Favre, mit dem für die Sicherheit und den Sport zuständigen Walliser Staatsrat (fdp.), unterhält, merkt schnell, wie deutlich Linien gezogen werden. Im Hinterkopf präsent sind immer noch die Ausschreitungen beim abgebrochenen Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und GC im März 2019. «Wir haben unglaubliche Dinge gesehen, auch in anderen Stadien», sagt Favre, «mit den personalisierten Tickets weiss der Veranstalter, wer wo sitzt. Da nimmt für einige Leute die Lust ab, sich im Stadion ungebührlich aufzuführen.»

Rigide Westschweizer Klubs

Der FC Sion betont, Gästefans seien immer noch willkommen. Aber sie müssen ein Tribünenticket erwerben. Doch wie viele sind bereit, das zu tun? Und vor allem: Was passiert, wenn sich die aus ihrem Sektor verbannte Fangruppe auf der Haupttribüne versammelt, Fackeln und Petarden inklusive? Fragen über Fragen. Corona-Zeit. Kontrollzeit. Doch in diesem Bereich ist die Romandie rigider als die Deutschschweiz, wo die Gästesektoren offen bleiben sollen. Der Servette FC hat noch nicht entschieden, ob der Gästeblock geschlossen wird, verzichtet aber zumindest auf personalisierte Tickets.

Der Weg zurück zum gefüllten Stadion ist lang, dornig, teuer, riskant und möglicherweise verlustreich. Der Schweizer Fussball ist vielerorts nicht gesegnet mit überquellendem Publikumszuspruch. Da ist Vorsicht geboten. In jeder Hinsicht, weil neu Abwesende nicht einfach durch neu Anwesende ersetzt werden können. In einem gemeinsamen Communiqué schreiben der FC Sion, die Stadt Sitten und der Kanton Wallis, dass die Massnahmen die Sicherheit im Stadion erhöhen würden und Voraussetzung dafür seien, dass «das Publikum zahlreicher ins Stadion zurückkehren wird».

Letztgenanntes bleibt bis auf weiteres Wunschdenken.
Officer Jon Baker: I'd like to nominate my partner, Frank Poncherello.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon schwizermeischterfcz » 21.07.21 @ 15:28

Dijbril Sow: „Steven Zuber spielt auch mit mir in Frankfurt, aber der ist ein Hopper, das machts etwas schwierig“


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