Der Politik Fred

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Krönu
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Krönu » 02.09.19 @ 8:27

Sobald die AfD regieren muss, wird sie sich selber zerfressen, keine Sorge.
Cupfinalwette mit MetalZH, Einsatz 50 CHF, FCZ - YB; Krönu: 1, MetalZH: 2

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Demokrit
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Demokrit » 02.09.19 @ 8:29

Sobald die AfD regieren muss, wird sie sich selber zerfressen, keine Sorge.

Ja, ist zu vermuten.
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)

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Dieter
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Dieter » 02.09.19 @ 9:11

Sektor D hat geschrieben:Man muss dieser braunen Brut rund im die Höckes, Gaulands, Weidels und Kalbitz' dieser Welt nicht noch Wasser auf die Mühlen leiten, sodass sie noch mehr in ihrer Opferroller aufgehen können.

Ich persönlich würde alle "3. Wege" und wie sich diese Fascho-Vereine sonst noch nennen am liebsten verbieten lassen. Was allerdings nicht funktionieren wird. Noch gefährlicher, als Nazis in der Regierung zu haben, ist, wenn sich diese im Untergrund zusammenrotten und ihre verachtenswerte Weltanschauung durch die Repression gegen sie noch "legitimiert" wird.


Also wenn ich mich richtig erinnere, gings beim letzten mal erst richtig lost, als sie mitregieren durften - daher stimme ich Dir nicht zu.

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Sektor D
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Sektor D » 02.09.19 @ 9:18

Dieter hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:Man muss dieser braunen Brut rund im die Höckes, Gaulands, Weidels und Kalbitz' dieser Welt nicht noch Wasser auf die Mühlen leiten, sodass sie noch mehr in ihrer Opferroller aufgehen können.

Ich persönlich würde alle "3. Wege" und wie sich diese Fascho-Vereine sonst noch nennen am liebsten verbieten lassen. Was allerdings nicht funktionieren wird. Noch gefährlicher, als Nazis in der Regierung zu haben, ist, wenn sich diese im Untergrund zusammenrotten und ihre verachtenswerte Weltanschauung durch die Repression gegen sie noch "legitimiert" wird.


Also wenn ich mich richtig erinnere, gings beim letzten mal erst richtig lost, als sie mitregieren durften - daher stimme ich Dir nicht zu.


Wenn du mit "dem letzten Mal" so um 1933 meinst, dann ist das mit der heutigen Situation insofern nicht zu vergleichen, da sich der heutige "Untergrund" schneller, einfacher und globaler organisieren könnte, als das in den 30ern, 40ern jemals möglich gewesen wäre (Stichwort "online"). Klar gab es damals schon gut vernetzte Gruppierungen; im digitalen Zeitalter ist das aber ein anderes paar Schuhe. Von daher hinkt dieser Vergleich doch etwas.
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Dieter
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Dieter » 02.09.19 @ 9:27

Sektor D hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:Man muss dieser braunen Brut rund im die Höckes, Gaulands, Weidels und Kalbitz' dieser Welt nicht noch Wasser auf die Mühlen leiten, sodass sie noch mehr in ihrer Opferroller aufgehen können.

Ich persönlich würde alle "3. Wege" und wie sich diese Fascho-Vereine sonst noch nennen am liebsten verbieten lassen. Was allerdings nicht funktionieren wird. Noch gefährlicher, als Nazis in der Regierung zu haben, ist, wenn sich diese im Untergrund zusammenrotten und ihre verachtenswerte Weltanschauung durch die Repression gegen sie noch "legitimiert" wird.


Also wenn ich mich richtig erinnere, gings beim letzten mal erst richtig lost, als sie mitregieren durften - daher stimme ich Dir nicht zu.


Wenn du mit "dem letzten Mal" so um 1933 meinst, dann ist das mit der heutigen Situation insofern nicht zu vergleichen, da sich der heutige "Untergrund" schneller, einfacher und globaler organisieren könnte, als das in den 30ern, 40ern jemals möglich gewesen wäre (Stichwort "online"). Klar gab es damals schon gut vernetzte Gruppierungen; im digitalen Zeitalter ist das aber ein anderes paar Schuhe. Von daher hinkt dieser Vergleich doch etwas.


losgelöst vom Untergrund: Nazis in Regierungsfunktion kann nicht gut kommen - denkst Du sie werden dann so ein bisschen weniger Nazi dadurch?
Die Legitimation ist düster formuliert der erste Schritt zum Untergang. Doch ist mir natürlich auch bewusst, dass diese durch Repression nicht einfach so verschwinden - das Problem muss an der Wurzel angegangen werden. Sprich mann muss die Probleme der Leute angehen, welche dazu führten eine solche Partei zu wählen. (Ein paar Dumpfbacken werden immer Nazis sein, die kann man dann aber auch einfach bekämpfen)

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Dieter
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Dieter » 02.09.19 @ 9:32

Sektor D hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:Man muss dieser braunen Brut rund im die Höckes, Gaulands, Weidels und Kalbitz' dieser Welt nicht noch Wasser auf die Mühlen leiten, sodass sie noch mehr in ihrer Opferroller aufgehen können.

Ich persönlich würde alle "3. Wege" und wie sich diese Fascho-Vereine sonst noch nennen am liebsten verbieten lassen. Was allerdings nicht funktionieren wird. Noch gefährlicher, als Nazis in der Regierung zu haben, ist, wenn sich diese im Untergrund zusammenrotten und ihre verachtenswerte Weltanschauung durch die Repression gegen sie noch "legitimiert" wird.


Also wenn ich mich richtig erinnere, gings beim letzten mal erst richtig lost, als sie mitregieren durften - daher stimme ich Dir nicht zu.


Wenn du mit "dem letzten Mal" so um 1933 meinst, dann ist das mit der heutigen Situation insofern nicht zu vergleichen, da sich der heutige "Untergrund" schneller, einfacher und globaler organisieren könnte, als das in den 30ern, 40ern jemals möglich gewesen wäre (Stichwort "online"). Klar gab es damals schon gut vernetzte Gruppierungen; im digitalen Zeitalter ist das aber ein anderes paar Schuhe. Von daher hinkt dieser Vergleich doch etwas.


und Ja, ich meine die ersten Monate '33 - ab Zeitpunkt des Regierungseintritt der NSDAP ging es dann noch ein paar Monate bis die KZs für Kommunisten und Sozialdemokraten errichtet wurden. Einfach dass man weiss, wann es an der Zeit ist ein Land zu verlassen.

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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Sektor D » 02.09.19 @ 9:54

Dieter hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:
Sektor D hat geschrieben:Man muss dieser braunen Brut rund im die Höckes, Gaulands, Weidels und Kalbitz' dieser Welt nicht noch Wasser auf die Mühlen leiten, sodass sie noch mehr in ihrer Opferroller aufgehen können.

Ich persönlich würde alle "3. Wege" und wie sich diese Fascho-Vereine sonst noch nennen am liebsten verbieten lassen. Was allerdings nicht funktionieren wird. Noch gefährlicher, als Nazis in der Regierung zu haben, ist, wenn sich diese im Untergrund zusammenrotten und ihre verachtenswerte Weltanschauung durch die Repression gegen sie noch "legitimiert" wird.


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losgelöst vom Untergrund: Nazis in Regierungsfunktion kann nicht gut kommen - denkst Du sie werden dann so ein bisschen weniger Nazi dadurch?
Die Legitimation ist düster formuliert der erste Schritt zum Untergang. Doch ist mir natürlich auch bewusst, dass diese durch Repression nicht einfach so verschwinden - das Problem muss an der Wurzel angegangen werden. Sprich mann muss die Probleme der Leute angehen, welche dazu führten eine solche Partei zu wählen. (Ein paar Dumpfbacken werden immer Nazis sein, die kann man dann aber auch einfach bekämpfen)


Stimme dir absolut zu. Wir sind auch gar nicht so unterschiedlicher Meinung: Ich finde auch, dass man besser beraten ist, die Sorgen der AfD-Wähler ernst zunehmen, anstatt sie als dumpfbackige Faschos abzutun. Und über diejenigen, die schlicht nichts weiter sind, als dumpfbackige Faschos, über die mache ich mir weniger Sorgen, als um die "intellektuellen Führer" dieser Gruppierungen. Ich persönlich würde die AfD etc. einfach lieber als Mitglied der Regierung gegen Windmühlen (und somit gegen die anderen Parteien) kämpfen sehen, als wenn sie sich in ihrer bevorzugten Opferrolle suhlen kann, weil sie nicht als ebenbürtiger politischer Gegner betrachtet wird. Aber eben, so oder so muss der Schuss mit solchem Gedankengut irgendwann nach hinten losgehen...

Die Wahlen vom Wochenende zeigen halt einfach, auch 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland noch ein gespaltenes Land...
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon neinei » 02.09.19 @ 10:59

Demokrit hat geschrieben:Es fragt sich auch hier allerdings ob es nicht auch oft Frustwähler handelt, welche sich mit extrem Rechts gar nie identifizieren könnten.


Das mit dem Image Frustwahl stimmt vielleicht für Brandenburg, muss für Sachsen aber ab jetzt zum ersten Mal in der Geschichte als definitiv überholt angesehen werden.

Also in Sachsen - wohlgemerkt strukturell ein stockkonservatives Bundesland - sind noch 24% der AfD-Wähler als Protestwahl vermerkt. Dass heisst, 76% meinen es Ernst, was sie hier einwerfen!

Und über 46% der Neu-/Wiederwähler sind AfD Wähler. Somit aktivieren sie wie keine andere Partei die sonst eher nicht politischen Menschen.

Das sind bemerkenswerte Werte, wie auch sehr, sehr üble Faktoren für die Zukunft.
Officer Jon Baker: I'd like to nominate my partner, Frank Poncherello.

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Re: Der Politik Fred

Beitragvon Demokrit » 03.09.19 @ 6:45

Also in Sachsen - wohlgemerkt strukturell ein stockkonservatives Bundesland - sind noch 24% der AfD-Wähler als Protestwahl vermerkt. Dass heisst, 76% meinen es Ernst, was sie hier einwerfen!


Wo kann man das nachlesen? Sind das statistisch erfasste Wahlanalysen?
Ja, es ist traurig und gefährlich und leider auch hausgemacht.
Schlimm ist halt wenn vieles über Generationen weiter gereicht wird.
Diese Form von genetisch übertragenen Rassismus finden wir leider auch in Europa und bedauerlicherweise sehr ausgeprägt in der Balkanregion welche sich auch in den nahen Osten erstreckt.
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Re: Der Politik Fred

Beitragvon likavi » 03.09.19 @ 7:43

MetalZH hat geschrieben:
likavi hat geschrieben:
din Vater hat geschrieben:
likavi hat geschrieben:Nationalismus ist das Gegenteil von Imperialismus.


Das ist jetzt aber ein sehr merkwürdiges Geschichtsverständnis. Der Nationalimus im 18. und 19. Jh. der auch im Chauvinismus ausartete war eine Voraussetzung des Imperialismus im 19. und 20. Jh.


Nationalismus ist eine universelle Idee. Wer an die Idee der Nation glaubt (als Gegenstück zum Imperium), der kann ja nicht nur die eigene Nation respektieren, sondern respektiert (zwangsläufig) auch andere Nationen. Sonst ist man eben ein Chauvinist oder gar Imperialist. Das sind nicht zufällig andere Begriffe. Nationalistische Bewegungen haben gegen Imperien ihre Unabhängigkeitskämpfe ausgetragen. Beispielsweise die Balkanländer gegen Österreich-Ungarn, die afrikanischen Staaten gegen die europäischen Kolonialisten, oder China gegen die Japanischen Okkupatoren.


Din Vater hat recht, du machst es dir viel zu einfach mit dem Nationalismus-Begriff.

Deine Definiton entspricht nur dem so genannt "politischen Nationalimus" bspw. im Gebiet des heutigen Deutschlands vor der Reichsgründung oder im Widerstand gegen Fremdherrschaft, wie von dir erwähnt. Aber Nationalismus hat viele Gesichter. So ist der "integrale Nationalismus" eine Grundlage des Imperialismus und entwickelt sich dabei zum Chauvinismus, der die extremste Form des Nationalismus darstellt.


Also erstens gibt es Chauvinismus in Bezug auf alle möglichen Merkmale, Chauvinismus in Bezug auf einen bestimmten Staat ist nur einer von hunderten von Chauvinismen (zum Beispiel in Bezug auf ein bestimmtes Geschlecht, bestimmte Hautfarbe, bestimmter Lieblingsfussballverein). Auch in diesem Forum gibt es wahrscheinlich einige FCZ-Chauvinisten (trifft aber bei weitem nicht auf alle FCZ-Fans zu). Und natürlich gibt es Chauvinismus auch in Bezug auf ein Imperium, es gibt auch EU-Chauvinismus. Die Darstellung, Chauvinismus sei eine Steigerungsform von Nationalismus ist schlichtweg falsch. Chauvinismus negiert alle universellen Ideen und überhöht den Einzelfall.

"-ismen" sind universell. Ein Sozialist ist jemand, der Sozialismus generell gut findet, nicht nur den eigenen - ein Liberaler ist einer, der Liberalismus generell gut findet, nicht nur den eigenen - und ein Nationalist ist einer, der Nationalismus generell gut findet, nicht nur den eigenen. Der also beispielsweise für ein Europa der Nationen einsteht, an Stelle eines Imperiums.

MetalZH hat geschrieben:NIm Sozialdarwinismus wähnen sich die Nationen in einem Überlebenskampf der Völker, in dem das stärkere Volk das schwächere unterdrücken und auspressen darf. Hier geht es nur um die Überlegenheit der eigenen Nation und dies wird der eigenen Bevölkerung über nationalistische Parolen auch genau so vermittelt.


Das ist aber kein Nationalismus. Denn Nationalismus müsste andere Nationen ja genauso respektieren. Nationalisten sind für Diversität und Eigenständigkeit, während Imperialisten Richtung Gleichschaltung arbeiten.

MetalZH hat geschrieben:NNatürlich kann Imperialismus auch bspw. eine ideologische (UdSSR) oder dynastische (Österreich-Ungarn) Grundlage haben, aber meistens ist sie schlicht nationalistisch wie z.B. in Grossbritannien, Frankreich oder Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.


Was soll am Imperialismus von Grossbritannien, Frankreich oder Deutschlands "nationalistisch" sein? Grossbritannien war einfach "ahead of the curve" in der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung und wurde dadurch ein (Handels-)Imperium. Sie konnten mit extrem wenig Personal und extrem wenig Waffen in kurzer Zeit das grösste Imperium der Geschichte aufbauen, welches allerdings kurzlebig war. Da war gar keine Ideologie dahinter. Sie machten es einfach, weil sie konnten. Es entwickelte sich aufgrund der technologischen, wissenschaftlichen und materiellen Verhältnisse durch viele Einzelinitiativen. Das "Dritte Reich" war sozialistisch (daraus folgend natürlich auch autokratisch) und rassistisch. Von Nationalismus sehe ich da nix. Sie haben Nationen nicht respektiert, sondern annektiert und kaputt gemacht. Das ist doch eine völlig andere Welt, als die Welt der Märzrevolutionäre 1848. Bei Frankreich könnte man natürlich aufgrund der Betonung der "Grande Nation" schon vom Namen her auf Nationalismus schliessen, aber wenn andere Nationen nicht respektiert werden, dann ist es das nicht. Die Französischen Aktivitäten in Afrika sind klar imperial und gehen auf den Imperator Napoleon zurück.

MetalZH hat geschrieben:NZudem gibt es auch in Vielvölkerstaaten i.d.R. eine Leit-Ethnie, die mit der entsprechenden Selbstwahrnehmung ausgestattet ist.


Da gibt es verschiedene Varianten. Einerseits spielen Ethnien in Bezug auf die Nation häufig eine untergeordnete Rolle. Wenn die Ethnie aber ein fundamentales Element der Nation ist, dann kann sich die Leit-Ethnie eben entweder eher "imperial" verhalten (Zentralisierung und Monopolisierung der Macht) oder "nationalistisch" (Dezentralisierung, autonome Nationen).


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