Unsere Ehemaligen...

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zuerchergoalie
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon zuerchergoalie » 22.11.20 @ 15:51

Sohm bei Parma in der Startelf gegen Roma. Sind zur Hälfte jedoch mit 0:3 hinten und Sohm am (Traum-)Treffer zum 2:0 von Mkhitaryan leider mitschuldig. Ansonsten eher unauffällige Partie von ihm bis jetzt, was nicht schlecht sein muss.
MS27: «Die Journalisten schreiben ab und zu einen Mist zusammen. Und wir spielen ab und zu einen Mist zusammen.» Dann lacht er.
Tagesanzeiger, 23.11.2019


Kollegah
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Kollegah » 22.11.20 @ 20:32

Urs Fischer führt Union Berlin zum nächsten Sieg und auf Platz 5 der Bundesliga!

Nach dem eher unerwarteten Aufstieg und dem noch überraschenderem Klassenerhalt hat Fischer den Verein nun stabilisiert und die werden wohl im gesicherten Mittelfeld landen.

Sehr starke Leistung! Kann mir gut vorstellen, dass Fischer bald Thema bei finanzstärkeren Vereinen wie Wolfsburg wird.

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gelbeseite
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon gelbeseite » 22.11.20 @ 20:49

Kollegah hat geschrieben:Urs Fischer führt Union Berlin zum nächsten Sieg und auf Platz 5 der Bundesliga!

Nach dem eher unerwarteten Aufstieg und dem noch überraschenderem Klassenerhalt hat Fischer den Verein nun stabilisiert und die werden wohl im gesicherten Mittelfeld landen.

Sehr starke Leistung! Kann mir gut vorstellen, dass Fischer bald Thema bei finanzstärkeren Vereinen wie Wolfsburg wird.


Urs Fischer zu entlassen ist für mich locker die dümmste sportliche Entscheidung der letzten 10 Jahre.

Ich mag es ihm so richtig gönnen. Abgesehen von BMG (1:1) waren es noch nicht die ganz grossen Gegner, aber die Resultate überzeugen schon sehr. Nach 8 Runden das Team mit den drittmeisten Toren und dem viertbesten Torverhältnis der Bundesliga mit diesen begrenzten Möglichkeiten. Da muss man als Trainer ziemlich was drauf haben.
Suedkurvler hat geschrieben:Ich habe gehört, dass FCZ-Hooligans morgen Abend an die Hombrechtiker Chilbi gehen, um dort gegen Rechtsradikale zu "schlegle".
Vielleicht ist es ja auch nur ein Gerücht.
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gelbeseite
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon gelbeseite » 24.11.20 @ 21:25

Unser Enten-Michi mit einem sehenswerten Assist zum 1:0 für Waasland-Beveren (Endresultat 2:0) gegen KV Oostende.
Suedkurvler hat geschrieben:Ich habe gehört, dass FCZ-Hooligans morgen Abend an die Hombrechtiker Chilbi gehen, um dort gegen Rechtsradikale zu "schlegle".
Vielleicht ist es ja auch nur ein Gerücht.
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FCZ1896 mis Läbe
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon FCZ1896 mis Läbe » 24.11.20 @ 22:45

gelbeseite hat geschrieben:Unser Enten-Michi mit einem sehenswerten Assist zum 1:0 für Waasland-Beveren (Endresultat 2:0) gegen KV Oostende.


Ich han de Siech eifach mega möge, kei Ahnig wieso. Hett de au wieder gern zrugg bi eus.
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Lemieux
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Lemieux » 25.11.20 @ 8:06

FCZ1896 mis Läbe hat geschrieben:
gelbeseite hat geschrieben:Unser Enten-Michi mit einem sehenswerten Assist zum 1:0 für Waasland-Beveren (Endresultat 2:0) gegen KV Oostende.


Ich han de Siech eifach mega möge, kei Ahnig wieso. Hett de au wieder gern zrugg bi eus.


Ja vor dem Theater seines Wechsels sehr gerne. Der hätte zur Legende werden können in Zürich. So ein schräger Vogel passt zu Zürich wie die Faust aufs Auge. Ich habe allerdings das Gefühl Entenmichi rennt dem Geld hinterher und kann mit Identifikation wenig bis garnichts anfangen und darum soll er bleiben wo er ist und all 2 Saisons mal herumgeschoben werden.

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gelbeseite
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon gelbeseite » 25.11.20 @ 8:12

Lemieux hat geschrieben:
FCZ1896 mis Läbe hat geschrieben:
gelbeseite hat geschrieben:Unser Enten-Michi mit einem sehenswerten Assist zum 1:0 für Waasland-Beveren (Endresultat 2:0) gegen KV Oostende.


Ich han de Siech eifach mega möge, kei Ahnig wieso. Hett de au wieder gern zrugg bi eus.


Ja vor dem Theater seines Wechsels sehr gerne. Der hätte zur Legende werden können in Zürich. So ein schräger Vogel passt zu Zürich wie die Faust aufs Auge. Ich habe allerdings das Gefühl Entenmichi rennt dem Geld hinterher und kann mit Identifikation wenig bis garnichts anfangen und darum soll er bleiben wo er ist und all 2 Saisons mal herumgeschoben werden.


Das ist eine Unterstellung. Er ist als Typ sehr bodenständig und angenehm, Geld interessiert ihn nur am Rande. Wenn, dann rennt er dem Erfolg hinterher, weil er einfach guten Fussball spielen möchte und obendrein auch noch etwas von der Welt sehen will. Ich hätte an seiner Stelle den FCZ auch verlassen, wenn die Perspektive fehlt einen Titel zu gewinnen. Sportlich war er mit Abstand der beste Spieler im damaligen Kader, es gab einige Spiele in denen er alleine den Unterschied auf dem Platz ausmachte.
Suedkurvler hat geschrieben:Ich habe gehört, dass FCZ-Hooligans morgen Abend an die Hombrechtiker Chilbi gehen, um dort gegen Rechtsradikale zu "schlegle".
Vielleicht ist es ja auch nur ein Gerücht.
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Tschik Cajkovski
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Tschik Cajkovski » 26.11.20 @ 17:21

https://www.nzz.ch/zuerich/koebi-kuhn-i ... ld.1588984


Eine bescheidene Ehrung für den «ungekrönten Fussballgott» Köbi Kuhn
Manche wünschten sich ein lebensgrosses Köbi-Kuhn-Denkmal, um die Fussball-Legende zu ehren, andere wollten die Fritschiwiese umtaufen. Nun hat es nur für eine Hinweistafel gereicht – wenn auch für eine spezielle.

Die Stadt Zürich hat gerade ein Problem mit ihren Denkmälern. Eher alte abbauen statt neue aufstellen ist wohl die oberste Maxime. Deshalb stiess auch die Idee von Köbi Kuhns Witwe Jadwiga, auf der Fritschiwiese eine lebensgrosse Statue des legendären Fussballers und Nationaltrainers zu errichten, auf nicht allzu viel Gegenliebe. Stadtrat und «Sportminister» Filippo Leutenegger drückte sich vorsichtig aus: «Wir sind noch nicht so weit», meinte er lächelnd.

Wie eine Druckplatte

Dafür konnte er am Donnerstag eine schöne, diskrete Hinweistafel zu Köbi Kuhns Ehren enthüllen. Sie wurde an jenem Haus an der Fritschistrasse 3 montiert, in dem Köbi Kuhn aufgewachsen ist. Ergänzt wird die Tafel mit zwei stilisierten Fussbällen, von denen einer bei den Garagentoren der Feuerwehr angebracht worden ist, die von Klein Köbi jeweils stundenlang mit seinem Ball traktiert worden sein sollen.
In den sechziger Jahren, als Köbi Kuhn für den FC Zürich und die Nationalmannschaft erste grosse Erfolge erzielte, hatten die Fussballer noch reguläre Berufe. Karl Grob war Maurer, Fritz Künzli Kaufmann und Köbi Kuhn Tiefdruckätzer. Auf diesen beruflichen Hintergrund Kuhns spielt die Plakette am Haus an: Die Sätze, mit denen Kuhns Erfolge geschildert werden, sind auf eine Kupferplatte geprägt worden, wie sie im Druckgewerbe verwendet wird.

Köbi Kuhn ist genau vor einem Jahr gestorben. Deshalb begann seine Ehrung, zu der auch einige seiner Kollegen und Verwandten gekommen waren, mit einer Gedenkminute. Filippo Leutenegger sagte, dass sich der «ungekrönte Fussballkönig» Köbi Kuhn nie selber auf einen Sockel gestellt habe. Aber gegen diese Gedenktafel an seinem Elternhaus hätte er wohl nichts einzuwenden gehabt.

Die Statue kommt

Gleichwohl ist der Traum von der Köbi-Kuhn-Statue noch nicht ausgeträumt. Auf jeden Fall treibt Jadwiga Kuhn die Idee zielstrebig voran. Die Statue sei bestellt, im Januar könne man ein erstes Modell im Massstab 1:5 bestaunen, sagte sie. Der polnische Bildhauer, der die Figur herstellen wird, hat sich übrigens an den originalen Lederschuhen von Köbi Kuhn aus der Frühzeit seiner Karriere orientieren können. Diese sind ihm von Jadwiga Kuhn zu diesem Zweck nach Polen geschickt worden. Offen bleibt natürlich vorläufig die Frage, wo die Statue einst stehen wird – ob auf der Fritschiwiese oder einfach im Garten von Frau Kuhn.

Das Zürcher Stadtparlament jedenfalls hegt grosse Sympathien für die Idee, Köbi Kuhn in angemessener Form zu ehren. Das Postulat von Stefan Urech (svp.) und Urs Helfenstein (sp.) wurde jedenfalls Anfang Mai diskussionslos an den Stadtrat überwiesen. Von AL bis SVP und von FCZ bis GC fanden alle im Rat, dass es eine «Skulptur oder eine andere Art der Wertschätzung» für «Köbi national» brauche. Unterstützt wurde Jadwiga Kuhns Vorhaben auch vom Quartierverein, wie dessen Präsident Urs Rauber beim Gedenkanlass sagte.
«Da drüben liegt er»

Köbi Kuhn war übrigens in den letzten Jahren immer wieder an den Ort zurückgekehrt, an dem er aufgewachsen war – nicht ins Haus selber zwar, das Teil einer städtischen Siedlung ist, sondern ins Restaurant Rosenburg gleich gegenüber, wo er sich regelmässig mit anderen ehemaligen FCZ-Grössen traf. Einer von ihnen war der Wirt selber, der einstige FCZ-Stürmer Ernst Meyer. Es stimmt denn auch ein wenig wehmütig, dass die «Rosenburg» vor drei Jahren ausziehen musste, weil die Eigentümerin andere Pläne hatte.

Jadwiga Kuhn freut sich darüber, dass Köbi Kuhn an diesem Ort in Wiedikon geehrt wird, der für sein Leben so wichtig war, wo er zum Fussball fand und wo er zeitlebens gute Kollegen hatte. «Und da drüben liegt er ja», sagte sie – und zeigte, als sie die verdutzten Blicke der Umstehenden bemerkte, mit dem Arm zum Friedhof Sihlfeld, der nur wenige Meter hinter der Fritschiwiese liegt.
"we do these things not because they are easy, but because they are hard" jfk


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