Primera/Segunda Division

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Kiyomasu
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon Kiyomasu » 24.11.19 @ 12:29

tadaeus hat geschrieben:Übrigens, habe noch selten gesehen, wie ein Spieler der eigenen Mannschaft dermassen ausgepfiffen worden ist bei seiner Einwechslung, wie Bale gestern!!!


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Mit solchen Aktionen machst du dich bei den Real Fans logischerweise auch nicht beliebt ;)
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schwizermeischterfcz
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon schwizermeischterfcz » 01.12.19 @ 22:59

Schlicht und einfach einmal mehr grosse Dankbarkeit, gleichzeitig wie Messi auf diesem Planeten sein zu dürfen.

Unglaublich
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tadaeus
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon tadaeus » 07.12.19 @ 22:04

schwizermeischterfcz hat geschrieben:Schlicht und einfach einmal mehr grosse Dankbarkeit, gleichzeitig wie Messi auf diesem Planeten sein zu dürfen.

Unglaublich

Yep! Und auch heute wieder... Suarez' Tor aber nicht schlecht heute Abend.

camelos
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon camelos » 07.12.19 @ 23:54

tadaeus hat geschrieben:
schwizermeischterfcz hat geschrieben:Schlicht und einfach einmal mehr grosse Dankbarkeit, gleichzeitig wie Messi auf diesem Planeten sein zu dürfen.

Unglaublich

Yep! Und auch heute wieder... Suarez' Tor aber nicht schlecht heute Abend.


War in einem Restaurant mit mehrheitlich Real Fans heute, die sind beim Goal von Suarez spontan aufgestanden und haben applaudiert.
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tadaeus
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon tadaeus » 16.12.19 @ 18:24

Spielabbruch in der 2. División

Das Spiel zwischen Rayo Vallecano und Albacete wurde zur HZ abgebrochen, nachdem der ukrainische Spieler Roman Sosulja von Albacete von den Heimfans als "puto nazi" beschimpft worden war. Offenkundig ist, dass dieser Spieler rechts-nationale Gruppierungen in seiner Heimat unterstützt und mit ihnen sympathisiert. Vor 2 Jahren hatte er zudem bereits einen Vertrag mit Rayo unterschrieben, der aber nach Protesten der Fans wieder aufgelöst wurde. Rayo ist ja bekanntlich das St. Pauli Spaniens.

Stossend an diesem Entscheid ist aber v.a., dass jahrelang höchstens lächerliche Bussen ausgesprochen worden sind, wenn Spieler von Zuschauern aus rassistischen oder homophoben Motiven beschimpft wurden (Bananenwürfe gegen Dani Alves, Affenlaute gegen Iñaki Williams u.v.a., Guti maricón etc.), Shakira als Nutte betitelt oder erst kürzlich Griezmann im Wanda Metropolitano der Tod gewünscht wurde. Jetzt aber, wo ein Spieler als Nazi betitelt wird, was in dem Fall nicht mal so weit von der Realität entfernt zu sein scheint, wird hart durchgegriffen.

Es dürfte auch kein Zufall sein, da LaLiga President Javier Tebas Ex-Mitglied von Fuerza Nueva und bekennender Faschist ist.

Es wird jetzt v.a. interessant sein, zu verfolgen, wie beim nächsten ähnlichen Zwischenfall entschieden wird. Ausstehend ist auch noch die Wertung dieses Spiels. (Wiederholung, Forfait-Sieg, Fortsetzung des Spiels,...).

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chuk
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon chuk » 16.12.19 @ 19:14

tadaeus hat geschrieben:Spielabbruch in der 2. División

Das Spiel zwischen Rayo Vallecano und Albacete wurde zur HZ abgebrochen, nachdem der ukrainische Spieler Roman Sosulja von Albacete von den Heimfans als "puto nazi" beschimpft worden war. Offenkundig ist, dass dieser Spieler rechts-nationale Gruppierungen in seiner Heimat unterstützt und mit ihnen sympathisiert. Vor 2 Jahren hatte er zudem bereits einen Vertrag mit Rayo unterschrieben, der aber nach Protesten der Fans wieder aufgelöst wurde. Rayo ist ja bekanntlich das St. Pauli Spaniens.

Stossend an diesem Entscheid ist aber v.a., dass jahrelang höchstens lächerliche Bussen ausgesprochen worden sind, wenn Spieler von Zuschauern aus rassistischen oder homophoben Motiven beschimpft wurden (Bananenwürfe gegen Dani Alves, Affenlaute gegen Iñaki Williams u.v.a., Guti maricón etc.), Shakira als Nutte betitelt oder erst kürzlich Griezmann im Wanda Metropolitano der Tod gewünscht wurde. Jetzt aber, wo ein Spieler als Nazi betitelt wird, was in dem Fall nicht mal so weit von der Realität entfernt zu sein scheint, wird hart durchgegriffen.

Es dürfte auch kein Zufall sein, da LaLiga President Javier Tebas Ex-Mitglied von Fuerza Nueva und bekennender Faschist ist.

Es wird jetzt v.a. interessant sein, zu verfolgen, wie beim nächsten ähnlichen Zwischenfall entschieden wird. Ausstehend ist auch noch die Wertung dieses Spiels. (Wiederholung, Forfait-Sieg, Fortsetzung des Spiels,...).


Als jemand, der eine kurze Zeit in Spanien gelebt hat, erstaunt mich das nicht im Geringsten. Die Weigerung mit der eigenen Vergangenheit aufzuräumen ist ja quasi in der spanischen Verfassung verbrieft (Wer diese ändern will landet im Gefängnis, wie wir seit 2017 wissen, aber das ist ein anderes Thema). Die Institutionen sind nicht nur massiv korrupt, sondern auch durchsetzt mit Altfaschisten (Falangisten) und deren Nutzniessern. Der Fussball bildet da keine Aussnahme. Der "Palco" von Real Madrid ist jeweils ein Gruselkabinet von reaktionären Politikern, die früher oder später in den 15789sten Korruptionsskandal verwickelt werden, schön gegängelt vom Real-Paten Florentino Perez, dem in diesem Land niemand etwas anhaben kann. Stattdessen verurteilt die hisige Justiz einen Rapper zu 3 Jahren Gefängnis, weil ein Mitglied der Königfamilie (welches der Korruption überführt wurde) in einem Song als HuSo beschimpft hat - das muss man sich mal geben.

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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon Glarona » 17.12.19 @ 18:51

chuk hat geschrieben:
tadaeus hat geschrieben:Spielabbruch in der 2. División

Das Spiel zwischen Rayo Vallecano und Albacete wurde zur HZ abgebrochen, nachdem der ukrainische Spieler Roman Sosulja von Albacete von den Heimfans als "puto nazi" beschimpft worden war. Offenkundig ist, dass dieser Spieler rechts-nationale Gruppierungen in seiner Heimat unterstützt und mit ihnen sympathisiert. Vor 2 Jahren hatte er zudem bereits einen Vertrag mit Rayo unterschrieben, der aber nach Protesten der Fans wieder aufgelöst wurde. Rayo ist ja bekanntlich das St. Pauli Spaniens.

Stossend an diesem Entscheid ist aber v.a., dass jahrelang höchstens lächerliche Bussen ausgesprochen worden sind, wenn Spieler von Zuschauern aus rassistischen oder homophoben Motiven beschimpft wurden (Bananenwürfe gegen Dani Alves, Affenlaute gegen Iñaki Williams u.v.a., Guti maricón etc.), Shakira als Nutte betitelt oder erst kürzlich Griezmann im Wanda Metropolitano der Tod gewünscht wurde. Jetzt aber, wo ein Spieler als Nazi betitelt wird, was in dem Fall nicht mal so weit von der Realität entfernt zu sein scheint, wird hart durchgegriffen.

Es dürfte auch kein Zufall sein, da LaLiga President Javier Tebas Ex-Mitglied von Fuerza Nueva und bekennender Faschist ist.

Es wird jetzt v.a. interessant sein, zu verfolgen, wie beim nächsten ähnlichen Zwischenfall entschieden wird. Ausstehend ist auch noch die Wertung dieses Spiels. (Wiederholung, Forfait-Sieg, Fortsetzung des Spiels,...).


Als jemand, der eine kurze Zeit in Spanien gelebt hat, erstaunt mich das nicht im Geringsten. Die Weigerung mit der eigenen Vergangenheit aufzuräumen ist ja quasi in der spanischen Verfassung verbrieft (Wer diese ändern will landet im Gefängnis, wie wir seit 2017 wissen, aber das ist ein anderes Thema). Die Institutionen sind nicht nur massiv korrupt, sondern auch durchsetzt mit Altfaschisten (Falangisten) und deren Nutzniessern. Der Fussball bildet da keine Aussnahme. Der "Palco" von Real Madrid ist jeweils ein Gruselkabinet von reaktionären Politikern, die früher oder später in den 15789sten Korruptionsskandal verwickelt werden, schön gegängelt vom Real-Paten Florentino Perez, dem in diesem Land niemand etwas anhaben kann. Stattdessen verurteilt die hisige Justiz einen Rapper zu 3 Jahren Gefängnis, weil ein Mitglied der Königfamilie (welches der Korruption überführt wurde) in einem Song als HuSo beschimpft hat - das muss man sich mal geben.

Da kann ich Dir zu 100% zu stimmen.
Ich bin ja "halb" Spanier und verfolge die spanische Politik schon lange und kenne Spanien vor den "Euro Millionen" Geld segen der EU.
Entweder ist man als Spanier extrem rechts oder links. Punkt.
Vorallem die älteren Spanier haben eine rechte Gesinnung. Fairerweise muss man sagen, das die Senioren in Spanien in der Schule nie über den Faschismus von Franco und seinen Opfern Aufgeklärt wurden.
Für viele hat Franco alles richtig gemacht...
Ich weiss noch ganz genau was für Dräckslöcher Barcelona und Madrid in den 70. bzw. 80 Jahren waren.
"Bei uns sind die Höhen halt höher und die Tiefen dafür richtig tief."
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Re: Primera/Segunda Division

Beitragvon tadaeus » 17.12.19 @ 23:56

Glarona hat geschrieben:
chuk hat geschrieben:
tadaeus hat geschrieben:Spielabbruch in der 2. División

Das Spiel zwischen Rayo Vallecano und Albacete wurde zur HZ abgebrochen, nachdem der ukrainische Spieler Roman Sosulja von Albacete von den Heimfans als "puto nazi" beschimpft worden war. Offenkundig ist, dass dieser Spieler rechts-nationale Gruppierungen in seiner Heimat unterstützt und mit ihnen sympathisiert. Vor 2 Jahren hatte er zudem bereits einen Vertrag mit Rayo unterschrieben, der aber nach Protesten der Fans wieder aufgelöst wurde. Rayo ist ja bekanntlich das St. Pauli Spaniens.

Stossend an diesem Entscheid ist aber v.a., dass jahrelang höchstens lächerliche Bussen ausgesprochen worden sind, wenn Spieler von Zuschauern aus rassistischen oder homophoben Motiven beschimpft wurden (Bananenwürfe gegen Dani Alves, Affenlaute gegen Iñaki Williams u.v.a., Guti maricón etc.), Shakira als Nutte betitelt oder erst kürzlich Griezmann im Wanda Metropolitano der Tod gewünscht wurde. Jetzt aber, wo ein Spieler als Nazi betitelt wird, was in dem Fall nicht mal so weit von der Realität entfernt zu sein scheint, wird hart durchgegriffen.

Es dürfte auch kein Zufall sein, da LaLiga President Javier Tebas Ex-Mitglied von Fuerza Nueva und bekennender Faschist ist.

Es wird jetzt v.a. interessant sein, zu verfolgen, wie beim nächsten ähnlichen Zwischenfall entschieden wird. Ausstehend ist auch noch die Wertung dieses Spiels. (Wiederholung, Forfait-Sieg, Fortsetzung des Spiels,...).


Als jemand, der eine kurze Zeit in Spanien gelebt hat, erstaunt mich das nicht im Geringsten. Die Weigerung mit der eigenen Vergangenheit aufzuräumen ist ja quasi in der spanischen Verfassung verbrieft (Wer diese ändern will landet im Gefängnis, wie wir seit 2017 wissen, aber das ist ein anderes Thema). Die Institutionen sind nicht nur massiv korrupt, sondern auch durchsetzt mit Altfaschisten (Falangisten) und deren Nutzniessern. Der Fussball bildet da keine Aussnahme. Der "Palco" von Real Madrid ist jeweils ein Gruselkabinet von reaktionären Politikern, die früher oder später in den 15789sten Korruptionsskandal verwickelt werden, schön gegängelt vom Real-Paten Florentino Perez, dem in diesem Land niemand etwas anhaben kann. Stattdessen verurteilt die hisige Justiz einen Rapper zu 3 Jahren Gefängnis, weil ein Mitglied der Königfamilie (welches der Korruption überführt wurde) in einem Song als HuSo beschimpft hat - das muss man sich mal geben.

Da kann ich Dir zu 100% zu stimmen.
Ich bin ja "halb" Spanier und verfolge die spanische Politik schon lange und kenne Spanien vor den "Euro Millionen" Geld segen der EU.
Entweder ist man als Spanier extrem rechts oder links. Punkt.
Vorallem die älteren Spanier haben eine rechte Gesinnung. Fairerweise muss man sagen, das die Senioren in Spanien in der Schule nie über den Faschismus von Franco und seinen Opfern Aufgeklärt wurden.
Für viele hat Franco alles richtig gemacht...
Ich weiss noch ganz genau was für Dräckslöcher Barcelona und Madrid in den 70. bzw. 80 Jahren waren.


Yep! Kann Euch beiden zu 100% zustimmen. In Spanien ist die Gesellschaft seit 1939 bis heute in Sieger und Verlierer des Bürgerkriegs gespalten.

Aber zurück zum Thema (sonst müssen wir wohl den Thread wechseln). Vielleicht ist auch im Hinblick auf den Clásico morgen Abend die Schwelle für einen Spielabbruch bewusst sehr tief gelegt worden. Tsunami Democràtic hat ja bereits verschiedene Aktionen für morgen angekündigt, aber dabei stets betont, dass keinesfalls die Austragung des Spiels verhindert werden soll. Herr Tebas hat ja damals das Spiel verschoben, aus Angst, dass irgendwelche "(spanische) nationale Symbole" verunglimpft werden könnten. Von Seiten der Polizei gab es nämlich trotz den Protesten keinerlei sicherheitsrelevante Bedenken.


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