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Cavoka
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Re: Medien

Beitragvon Cavoka » 22.01.23 @ 11:44

Er weiss nicht, dass Krise ist – Simic schiesst den FCZ zum 2:2
Eigentlich hat der FC Zürich sein Spiel in Luzern bereits verloren. Dann kommt ein 19-jähriger Kroate. Und am Ende ärgert sich Luzerns Trainer Mario Frick ganz fürchterlich.

Florian Raz
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Zwei Tore in 16 Minuten – und dann hebt FCZ-Stürmer Roko Simic (r.) ab.
Foto: Philipp Schmidli (Keystone)
Und dann kommt Roko Simic. 19 Jahre jung ist der Stürmer, seit zwei Wochen trainiert er erst mit dem FC Zürich. 13 Minuten zuvor hat ihn sein Trainer Bo Henriksen ins Spiel geworfen, die Felle sind den Zürchern eigentlich längst davon geschwommen. 0:2 liegen sie in dieser 89. Minute beim FC Luzern zurück. Zürich wird mit einer weiteren Enttäuschung ins neue Jahr starten – denken alle.

Alle ausser Roko Simic. Der schiesst den Ball einfach mal per Direktabnahme aus 17 Metern ins hohe rechte Eck. Vermutlich hat der Kroate schlicht nicht mitbekommen, dass sich der Meister in einer total vertrackten Situation befindet. Dass die kleinen, aber entscheidenden Szenen in dieser Saison grundsätzlich gegen ihn laufen.

Penalty per Video-Entscheid – aber kein Rot
So wie in Luzern, wo Video-Assistentin Esther Staubli nach einer Stunde sieht, dass der Zürcher Cheick Conde den Luzerner Pascal Schürpf ganz leicht, den Ball aber gar nicht berührt. Max Meyer verwandelt den fälligen Elfmeter zur Luzerner Führung. Neun Minuten später bleibt Staubli nach einem sackgroben Foul von Ismajl Beka gegen Antonio Marchesano stumm. Kein Rot gegen den jungen Innenverteidiger des FCL also.

Die Zürcher Ordnung zerfällt danach. Luzern erspielt sich Chance um Chance. Und irgendwann schafft es Sofyan Chader sogar, eine der Gelegenheiten zum längst überfälligen 2:0 für Luzern zu nutzen.

Die Dinge scheinen also wieder einmal gegen den FCZ zu laufen. Aber nicht an diesem Abend. Nicht nach der Moralspritze durch Simics Traumtor. Im Luzerner Schneetreiben findet Zürich plötzlich wieder zum Glauben zurück und darf in der 93. Minute noch einmal einen Eckball treten. Und natürlich ist es wieder Simic, der am Ende den Ball voller Überzeugung unter die Latte drischt. 2:2 – die rund 2500 mitgereisten FCZ-Fans drehen ab.

«Dann hätten wir hier getanzt»
Luzerns Trainer Mario Frick dagegen hadert nach dem Schlusspfiff. Weniger mit den beiden späten Gegentoren. Und mehr mit den vielen Chancen, die seine Spieler zuvor liegen gelassen haben. «Es ist verrückt, wie sich die Stimmungslage innert Minuten verändern kann», stellt Frick fest, «wenn wir unsere Chancen zum 3:0 nutzen, sind wir noch zwei Punkte hinter Servette und hier wird getanzt.»

Stattdessen sind es die Zürcher, die sich über einen Punkt freuen dürfen, der für die Tabelle weniger Gewicht hat als für die Köpfe der Spieler. «Der Glaube kommt mit den Erlebnissen», sagt Trainer Henriksen danach. Er erzählt von einem «fantastischen Gefühl», das er und seine Spieler nach dem späten Ausgleich mit auf die Heimfahrt nehmen dürfen. Und er wird hoffen, dass es dieses Gefühl ist, das seine Zürcher möglichst bald vom Tabellenende wegbringen wird.


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Zurigo
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Re: Medien

Beitragvon Zurigo » 22.01.23 @ 13:16

Wir sind tabellenletzter, bringen über 2500 fans nach luzern und gleichen das ding in der nachspielzeit noch aus. fcz - bis zum wahnsinn und darüber hinaus

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Will
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Re: Medien

Beitragvon Will » 22.01.23 @ 14:31

Zurigo hat geschrieben:Wir sind tabellenletzter, bringen über 2500 fans nach luzern und gleichen das ding in der nachspielzeit noch aus. fcz - bis zum wahnsinn und darüber hinaus

Unvergleichbar!
Egal wo, egal wänn,mir STÖND immer für dich da!!!!! FCZ

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Zürcherflyer
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Re: Medien

Beitragvon Zürcherflyer » 24.01.23 @ 18:58

Meinungsverschiedenheiten zwischen Canepa und Ziehsohn Magnin..



https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55953.html

Auch viele jüngere Profis haben geflissentlich übers Skiverbot hinweggelesen. Einer, der dazu steht, ist der 62-fache Nati-Spieler und heutige Lausanne-Trainer Ludovic Magnin (43). Trotz Verbot sei er immer Ski gefahren, verriet er 2018 im SonntagsBlick. «Wäre mir dabei etwas passiert, hätte ich behauptet, ich wäre die Treppe hinuntergefallen. Damit wäre die Geschichte auch erledigt gewesen», meint er lachend.
Magnin: «Man kann auch ausrutschen und sich verletzen»
Nicht Ski zu fahren, war für ihn wie für Brigger unvorstellbar. Die Familie Magnin besitzt ein Chalet mitten auf der Skipiste in La Lécherette. Wenn er als Bub nicht Ski fuhr, baute er Schanzen.
Was, wenn sich nun einer seiner Spieler, wie Manuel Neuer, beim Skifahren verletzt? «Ich wills nicht wissen», sagt Magnin. «Falls jemand eine Treppe runterfällt, ist er eine Treppe runtergefallen. Es ist mir wichtig, dass meine Spieler glücklich sind. Man kann sich auch verletzen, wenn man auf einer Eisfläche ausrutscht.»

Canepa: «Skifahrende Fussballer sind unprofessionell»
Anders siehts Ex-Nati-Stürmer David Sesa (49). Seine Mutter ist aus Disentis GR, schon mit drei war er auf der Skipiste. Als er mit 17 seinen ersten Vertrag beim FCZ unterschreibt, ist sofort Schluss. «Auch wenn es mir schwergefallen ist, als Profi bin ich nie auf den Skiern gestanden», sagt er.

An Sesa hätte Ancillo Canepa seine helle Freude, an Brigger oder Magnin weniger. Für den FCZ-Präsidenten sind skifahrende Fussballer «sehr unprofessionell».

schwizermeischterfcz
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Re: Medien

Beitragvon schwizermeischterfcz » 26.01.23 @ 12:21

Jemand so gut?

19-jähriger Traumtorschütze - Roko Simic und der FCZ – das könnte ein kurzes Vergnügen werden
https://www.tagesanzeiger.ch/roko-simic ... 8703912292
Dijbril Sow: „Steven Zuber spielt auch mit mir in Frankfurt, aber der ist ein Hopper, das machts etwas schwierig“

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Shorunmu
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Re: Medien

Beitragvon Shorunmu » 26.01.23 @ 12:25

schwizermeischterfcz hat geschrieben:Jemand so gut?

19-jähriger Traumtorschütze - Roko Simic und der FCZ – das könnte ein kurzes Vergnügen werden
https://www.tagesanzeiger.ch/roko-simic ... 8703912292


Roko Simic und der FCZ – das könnte ein kurzes Vergnügen werden
Der 19-Jährige beweist gegen Luzern, warum er seit Jahren mit Vorschusslorbeeren überschüttet wird. Ob der Stürmer über den Sommer hinaus in Zürich bleibt, ist höchst fraglich.
Florian Raz
Florian Raz
Publiziert: 23.01.2023, 09:31

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Hebt ab: Roko Simic jubelt nach seinem Treffer zum 2:2 für den FC Zürich gegen Luzern.
Hebt ab: Roko Simic jubelt nach seinem Treffer zum 2:2 für den FC Zürich gegen Luzern.
Foto: Philipp Schmidli (Keystone)
Gestatten, Roko Simic der Name. Mit «Sch» am Anfang und «Tsch» am Schluss. Zum FC Zürich gekommen mit Vorschusslorbeeren, wie sie im modernen Fussball gerne mit beiden Händen verteilt werden. Simic ist 1,90 gross und Stürmer. Also wird er als der neue Erling Haaland angepriesen. Für ältere Semester ist er der neue Davor Suker – weil er den kroatischen Pass hat.

Kaum einmal halten die Fertigkeiten solchen Vergleich stand. In Thun wurde mal einer tatsächlich als Neuseeland-Messi angekündigt, bloss weil er 168 Zentimeter klein war. Er ist im Berner Oberland längst vergessen.

Und Simic? Der braucht nur 13 Minuten für den ersten Moment, der sich tief in die Erinnerungen eingräbt. Fast gerade fällt der Ball aus dem Luzerner Schneehimmel. Simic nimmt ihn direkt aus der Luft, lässt ihn mit der perfekten Mischung aus Kraft und Eleganz über den Fuss rutschen. Und das Spielgerät folgt ihm, in einem spektakulären Bogen fliegt es oben rechts ins Tor. 89. Minute – der FCZ liegt nur noch 1:2 zurück.

Er weiss noch gar nicht, dass der FCZ im Loch ist
Vier Minuten später schiesst Simic noch das 2:2. Bo Henriksen kann sich im Anschluss vor den Medien ein Lächeln nicht verkneifen. Zwei Tore in 17 Minuten Einsatzzeit? «Wenn er so weiterspielt, kann es lustig werden», sagt der Trainer der Zürcher. Und weiss natürlich, dass er das nicht ernsthaft verlangen kann von einem jungen Mann, der erst 19 Jahre alt ist und vor gerade mal zwei Wochen in Zürich angekommen ist.

Wobei – vielleicht ist das bei diesem FCZ sogar ein Vorteil. Simic ist erst so kurz in Zürich, dass er gar nicht mitbekommen haben kann, in welches Loch sich diese Mannschaft nach ihrem Meistertitel gegraben hat. Für Mario Frick jedenfalls ist es total logisch, dass es ausgerechnet Simic ist, der ein Spiel dreht, das Zürich eigentlich schon verloren hat. «Der hat die Vorrunde nicht miterlebt», sagt der Trainer des FC Luzern, «der kann unbeschwert aufspielen.»

So sieht Selbstvertrauen aus: Roko Simic und sein Traumtor gegen den FC Luzern.
So sieht Selbstvertrauen aus: Roko Simic und sein Traumtor gegen den FC Luzern.
Quelle: SRF
Ja, solche Tore erzielt nur jemand, der das hat, was dem FCZ nach seinem Meistertitel abhandengekommen ist: das totale Selbstvertrauen. Aber Talent braucht es dann schon auch noch. Auf die Gefahr hin, den Hype-Zug um einen Teenager weiter anzufeuern: Hätte Luzern an diesem Abend einen Stürmer mit Simics Abschlussqualität gehabt, Zürich wäre wohl mit einem 0:3 oder 0:4 nach Hause gefahren.

Die Liebe zum Fussball ist Simic praktisch in die Wiege gelegt worden. Auf die Welt kommt er in Mailand, wo sein Vater Dario zweimal mit der AC Milan die Champions League gewinnt. 1998 verteidigt Vater Simic für jenes kroatische Nationalteam, das an der WM auf Rang drei kommt – mit Davor Suker im Sturm.

Beim FCZ statt bei einem Weltclub – vorerst
Die Karriere beginnt Simic nicht in Italien, sondern in Kroatien. Profi wird er beim kleinen Zagreber Verein Lokomotiva, wo er schon mit 16 in der ersten Mannschaft debütiert. Mit 17 verpflichtet ihn Salzburg und baut ihn im Nachwuchs und beim Partnerclub Liefering in der zweiten Liga Österreichs auf. Dort trifft er in der letzten Saison in 24 Einsätzen 19-mal ins Tor. Unterdessen wird sein Name ständig mit allen möglichen Clubs in Verbindung gebracht. Natürlich nur aus der höchsten Kategorie: Real Madrid, Arsenal, Barcelona.

Gelandet ist Simic vorerst aber nicht bei einem Weltclub. Er ist bei Salzburg in dieser Saison zwar sogar zu zwei Kurzeinsätzen in der Champions League gekommen. Aber in der Rückrunde hat er offenbar keine Aussichten auf genügend Einsätze beim österreichischen Serienmeister.


So viele FCZ-Fans, dass es zu wenig Busse hatte
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Also ist das Talent jetzt in Zürich. Vorerst zumindest. Ausgemacht ist nur eine Leihe bis zum Ende dieser Saison. Eine Kaufoption besitzen die Zürcher keine. Die könnten sie sich auch gar nicht leisten bei einem Spieler, für den Salzburg vor eineinhalb Jahren über vier Millionen Euro bezahlt hat.

«Wenn er bei uns zündet, ist ein Verbleib über den Sommer hinaus möglich», hat FCZ-Sportchef Marinko Jurendic vor dem Spiel gegen den FCL gesagt. Nach der Partie kommt unweigerlich der Gedanke auf, dass es auch umgekehrt laufen könnte: dass sich Simic in Zürich so nachdrücklich für höhere Weihen empfiehlt, dass er nach nur einer halben Saison wieder weg ist.

Roko Simic und der FCZ – das könnte also ein kurzes Vergnügen werden. Aber eines, das die Zürcher vielleicht vor dem Abstieg bewahrt.
gelbeseite hat geschrieben:Wem unfertiger Wein schmeckt (mit allem Respekt, aber pfui) soll sonst mal das Poulet 20min zu früh aus dem Ofen nehmen oder die Kartoffeln 15 Minuten zu früh aus dem Wasser. Etwa das selbe Erlebnis und nicht mal teurer als das fertige Produkt.

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Re: Medien

Beitragvon Philippescu » 27.01.23 @ 11:11

Fans lieben «Züri Live» – trotzdem lanciert der FCZ eigenes Radio
Der FC Zürich hat neu ein offizielles «FCZ Radio». Künftig werden dort die Spiele der 1. Mannschaft live übertragen und kommentiert. Seit Jahren macht «Züri Live» genau das. Der FCZ konkurrenziert damit direkt das unabhängige Fan-Radio.

mehr: https://www.zueritoday.ch/sport/fans-li ... -149839791


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