Unsere Ehemaligen...

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Tschik Cajkovski
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Tschik Cajkovski » 12.11.19 @ 8:06

aus der nzz:

https://www.nzz.ch/sport/nationalspiele ... ld.1521340


Der Schweizer Nationalspieler Nico Elvedi ist zurück am Ort der Jugend

Der Profi vom Bundesliga-Leader Mönchengladbach dürfte auch am Freitag in der EM-Qualifikation gegen Georgien verteidigen. Mit erst 23 Jahren ist Elvedi weit gekommen und als Profi mehr als erwachsen geworden. «Man muss ja erwachsen werden, wenn man alleine lebt», sagt er.

Frostig ist es und fast dunkel, als die Spieler des Schweizer Fussballnationalteams am späten Montagnachmittag den Rasen im Zürcher Letzigrund betreten. Es ist das erste Training in der Vorbereitung auf die ausstehenden EM-Qualifikationsspiele. Georgien heisst am Freitag der Gegner im ausverkauften Stadion in St. Gallen, am Montag endet das Länderspiel-Jahr in Gibraltar.

Es ist ein öffentliches Training. Die Spieler machen ein Mätschli, ein paar Kinder schauen zu, fast so viele Funktionäre sind da, und auch der ehemalige Verbandspräsident Peter Gilliéron ist zu Besuch. Später findet ein kleiner Erinnerungsanlass statt, gefeiert wird ein Jubiläum: Der Gewinn des Weltmeistertitels der Schweizer U-17-Junioren 2009 in Nigeria jährt sich am 15. November zum zehnten Mal. So viel Nostalgie gönnt man sich.


Mit der Gleichmut eines Schafhirten

Etwas Nostalgie könnte auch Nico Elvedi empfinden. Nicht wegen des Titels von anno dazumal, 2009 war Elvedi zarte 13 Jahre alt, ein eifriger D-Junior im FC Greifensee. Aber viereinhalb Jahre später, im Mai 2014, hatte Elvedi im FC Zürich sein Debüt gegeben, als 17-Jähriger, in Lausanne war's, und drei Tage später spielte er zum ersten Mal im Letzigrund. «Eine schöne Erinnerung», sagt Elvedi.

Elvedi und Christian Fassnacht stehen den Medien an diesem Montag zur Verfügung. Georgien sei ein schwieriger Gegner, die Stimmung in der Mannschaft sei sehr gut, er freue sich immer aufs Nationalteam, solche Sachen sagt der Verteidiger Elvedi. Er redet mit der regungslosen Gleichmut eines Schafhirten in den Bündner Bergen, wo seine Grosseltern einst herkamen.

Es gibt ein schönes Bild von Elvedi im NZZ-Archiv, es ist vom Februar 2015, er steht auf einem tief verschneiten Platz im Heerenschürli, zusammen mit Mike Kleiber, Armin Alesevic und Dimitri Oberlin, der einen Schneeball wirft. Im Text ging es um die Hoffnungen und Träume von jungen FCZ-Spielern, Kleiber und Alesevic sind unterdessen zurückgetreten, Oberlin macht auf seiner Ausleihe-Odyssee gerade halt in Belgien, als Einwechselspieler bei Zulte Waregem. Im Text heisst es, Elvedi habe fast nichts gesagt, ausser, er wolle versuchen, Stammspieler zu werden.

Marktwert über 30 Millionen Franken

Vier Monate später wechselte Elvedi zu Borussia Mönchengladbach, für rund 4 Millionen Franken. In den dreieinhalb Saisons seither spielte er 143 Mal für Borussia Mönchengladbach, sein Marktwert liegt bei über 30 Millionen Franken. Die Gladbacher sind derzeit Bundesliga-Leader. «Ich war erst 18-jährig, einige rieten mir ab, aber ich wollte mich durchsetzen», sagt Elvedi. Dass er es den Skeptikern gezeigt habe, lässt er sich nicht in den Mund legen. Mit erst 23 Jahren ist er weit gekommen und als Profi mehr als erwachsen geworden.«Man muss ja erwachsen werden, wenn man alleine lebt», sagt er. Fast könnte man glauben, ein Lachen husche über sein Gesicht.

Elvedi hat 15 Länderspiele absolviert, er dürfte wie schon die vier vorausgegangenen Matches auch gegen Georgien in der Startaufstellung stehen. Fehlen wird hingegen Remo Freuler. Er leidet an muskulären Problemen im Oberschenkel und ist abgereist. Michel Aebischer von YB wurde nachnominiert.
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Don Ursulo » 12.11.19 @ 9:44

Anzumerken ist noch Nico's erstes Tor für den
FCZ, dass fast genau vor 5 Jahren war:
https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=2519
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon trellez » 12.11.19 @ 10:49

Don Ursulo hat geschrieben:Anzumerken ist noch Nico's erstes Tor für den
FCZ, dass fast genau vor 5 Jahren war:
https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=2519


Leider blieb einem damals noch etwas anderes in Erinnerung..:-(
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Schmiedrich » 13.11.19 @ 11:40

.
Zuletzt geändert von Schmiedrich am 18.04.21 @ 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Brolin » 13.11.19 @ 12:29

Dieses Spiel war der Beginn eines langen, unaufhaltsamen Abstiegs... (im wortwörtlichen Sinn). Und ich bin immer noch der Meinung, dass die Verletzung von Yapi (durch dieses unendlich brutale Foul von Sandro Wieser diesen Abstieg letztlich verursachte. Es zeigte mir, dass (nicht nur im Fussball) ein einzelner Spieler mit einer einzelnen Tat am Anfang einer verheerenden Entwicklung stehen kann.
«Wir freuen uns auf die Rückkehr von Pa Modou und wünschen ihm viel Erfolg mit dem FC Zürich.»

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Tschik Cajkovski
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon Tschik Cajkovski » 13.11.19 @ 13:25

Brolin hat geschrieben:Dieses Spiel war der Beginn eines langen, unaufhaltsamen Abstiegs... (im wortwörtlichen Sinn). Und ich bin immer noch der Meinung, dass die Verletzung von Yapi (durch dieses unendlich brutale Foul von Sandro Wieser diesen Abstieg letztlich verursachte. Es zeigte mir, dass (nicht nur im Fussball) ein einzelner Spieler mit einer einzelnen Tat am Anfang einer verheerenden Entwicklung stehen kann.


du sprichst vom "schmetterlingseffekt". genau deshalb war die auswechslung von kololli bzw. die einwechslung von pa modou kurz vor der pause richtig und wegweisend für das tor noch vor dem halbzeitpfiff! ;)
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Re: Unsere Ehemaligen...

Beitragvon ted mosby » 21.11.19 @ 9:10

In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe.
tehmoc hat geschrieben: Leute mit Allianznamen können mich kreuzweise.
...
Anstand bedeutet für mich auch, dass man Leute nicht mit seinem Kacknamen nervt.


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