FCZ Nachwuchs 2018/2019

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Kiyomasu
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Kiyomasu » 16.09.19 @ 11:46

Shorunmu hat geschrieben:Wieso haben wir dadurch einen Vorteil? Komme nicht ganz mit


Der Sprung aus der Promotion League in die Super League ist kleiner. Somit sollten unsere Talente weniger Probleme haben, in die 1. Mannschaft integriert werden zu können.
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chnobli
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon chnobli » 16.09.19 @ 11:54

Kiyomasu hat geschrieben:
Shorunmu hat geschrieben:Wieso haben wir dadurch einen Vorteil? Komme nicht ganz mit


Der Sprung aus der Promotion League in die Super League ist kleiner. Somit sollten unsere Talente weniger Probleme haben, in die 1. Mannschaft integriert werden zu können.


Solange die Jungen nicht spielen ist die Ligazugehörigkeit sekundär. Aber ich weiss war ihr meint :-)
spitzkicker hat geschrieben:Stellt euch vor, das Unglaubliche passiert und wir siegen in Sion. Dann müsste die Konsequenz sein: Jede Woche muss einer heiraten, ein Viertel des Teams muss dabei sein, der Rest bestreitet ein Testspiel gegen eine Bundesligamannschaft.

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Shorunmu
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Shorunmu » 16.09.19 @ 11:55

Kiyomasu hat geschrieben:
Shorunmu hat geschrieben:Wieso haben wir dadurch einen Vorteil? Komme nicht ganz mit


Der Sprung aus der Promotion League in die Super League ist kleiner. Somit sollten unsere Talente weniger Probleme haben, in die 1. Mannschaft integriert werden zu können.


Was eine Theorie ist und YB, Thun, St. Gallen, Luzern, GC etc in der Praxis widerlegen. Deshalb bin ich der Meinung, konsequent nur auf Spieler zu setzen, welche im Verein auch eine Perspektive haben. Wenn es dann halt zum Abstieg kommt, geht es in der 1. Liga Classic weiter. Und die jungen Talente erhalten noch mehr Spiezlzeit

Kann das Argument absolut nachvollziehen, denke aber, dass es überschätzt wird. Sprich die falschen Anreize setzt und somit Spieler wie Sarr und Maouche dann plötzlich spielen.
Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?"): Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.

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Tschik Cajkovski
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Tschik Cajkovski » 16.09.19 @ 12:43

Shorunmu hat geschrieben:
Kiyomasu hat geschrieben:
Shorunmu hat geschrieben:Wieso haben wir dadurch einen Vorteil? Komme nicht ganz mit


Der Sprung aus der Promotion League in die Super League ist kleiner. Somit sollten unsere Talente weniger Probleme haben, in die 1. Mannschaft integriert werden zu können.


Was eine Theorie ist und YB, Thun, St. Gallen, Luzern, GC etc in der Praxis widerlegen. Deshalb bin ich der Meinung, konsequent nur auf Spieler zu setzen, welche im Verein auch eine Perspektive haben. Wenn es dann halt zum Abstieg kommt, geht es in der 1. Liga Classic weiter. Und die jungen Talente erhalten noch mehr Spiezlzeit

Kann das Argument absolut nachvollziehen, denke aber, dass es überschätzt wird. Sprich die falschen Anreize setzt und somit Spieler wie Sarr und Maouche dann plötzlich spielen.


sehe ich in der zwischenzeit auch so. im gegensatz zu meiner meinung vor ein paar jahren bin ich heute eher zur einsicht gekommen, dass es kein weltuntergang wäre, würde die U21 in die erste liga absteigen. die wirklich grossen talente spielen in der U16 / U18 und sollten eigentlich von der U18 den sprung direkt ins A team schaffen; d.h. diejenigen, welche uns nicht bereits von scouts ausländischer teams weggeschnappt wurden. da die U21 nicht (mehr) die letzte stufe dieser kronjuwelen fürs A team ist, spielt es m.e. nicht eine grosse rolle ob 1. liga or PL.
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon likavi » 16.09.19 @ 20:31

Tschik Cajkovski hat geschrieben:sehe ich in der zwischenzeit auch so. im gegensatz zu meiner meinung vor ein paar jahren bin ich heute eher zur einsicht gekommen, dass es kein weltuntergang wäre, würde die U21 in die erste liga absteigen. die wirklich grossen talente spielen in der U16 / U18 und sollten eigentlich von der U18 den sprung direkt ins A team schaffen; d.h. diejenigen, welche uns nicht bereits von scouts ausländischer teams weggeschnappt wurden. da die U21 nicht (mehr) die letzte stufe dieser kronjuwelen fürs A team ist, spielt es m.e. nicht eine grosse rolle ob 1. liga or PL.


Dem würde ich widersprechen. FCB und FCZ sind die beiden Klubs, welche klar am meisten eigene Nachwuchsspieler in die 1. Mannschaft bringen und einsetzen. Und genau diese beiden haben ihre U21 in der Promotion League. Die dritte Promo-U21 ist Sion, welches aber vor allem wegen der sehr sprunghaften Kaderplanung und dem bezüglich Einwohnerzahl äusserst kleinen Einzugsgebiet (zusammen mit Thun und Lugano wohl das kleinste) weniger Nachwuchsspieler in die Super League bringt. Trotz alledem haben auch sie einen Morgado, Maceiras und Toma aus dem eigenen Nachwuchs im Kader, von denen zwei zur Zeit Stammspieler sind. Eine bessere Bilanz als das vom Einzugsgebiet her vergleichbare Thun.

Bei Basel machen bzw. machten ein Vonmoos, Tushi, Pululu, Okafor, Campo, Petretta etc. alle den Weg über die Promotion League! Bei Cömert hat man es direkt von der U18 in die Super League versucht, dann aber gemerkt, dass der Schritt zu gross war und er musste zurück in die Promotion League. Auch ein Xhaka, Shaqiri oder Vargas von Luzern haben den normalen Weg über die U21 genommen. Auch beim FCZ: Aliu, Domgjoni, Janjicic oder früher ein Elvedi haben alle zuerst mindestens eine Saison Promotion League gespielt. Bei Rüegg war es "nur" eine halbe Saison, aber immerhin. Wenn es hoch kommt, dann hat ein Spieler schon während seiner ersten Promotion League-Saison parallel Einsätze in der Super League, was auf Krasniqi, Sohm, Omeragic oder bei Basel Embolo zutrifft/zutraf.

Mirlind Kryeziu ging von der U18 direkt in die Challenge League zu Biel, als er dann aber zum FCZ zurückkam, musste er nochmal zurück in die Promotion League, weil der Schritt in die Super League noch zu gross war. Dass der Schritt von der U18 direkt in die Challenge League einfacher ist, sieht man daran, dass es aktuell mit Yvan Alounga von Aarau ein weiteres Beispiel dafür gibt. Was nicht heisst, dass man sich nun deshalb einen Abstieg des FCZ herbeisehnen sollte. ;-) Auch ein Van der Werff in St. Gallen ist über die U21 gegangen. Leonidas Stergiou ist weit und breit das einzige Beispiel, das mir in den Sinn kommt, der technisch gesehen wirklich den Sprung direkt von der U18 in die Super League geschafft hat. Wobei es auch bei ihm ein "aber" gibt - eigentlich war Stergiou zu dem Zeitpunkt ein U21-Spieler, welcher aber kurz vor seinem Sprung in die 1. Mannschaft für ein paar Wochen nochmal zurück in die U18 ging.

Kurz: die U21-Teilnahme an der Promotion League scheint ein Vorteil zu sein. Und den Sprung direkt von der U18 in die Super League machen auch die Toptalente nicht.

(Natürlich gibt es einige Spieler, die direkt den Sprung vom U18-Kader in den Super League-Kader schaffen und dort viel trainieren, spielen tun sie aber trotzdem (vorwiegend) in der U21).

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Tschik Cajkovski
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Tschik Cajkovski » 16.09.19 @ 21:04

zwischenstation challenge league als schritt von U18 zum A team, hier stimme ich dir zu. das sieht man bei unseren drei leihspieler, die nun bei wil sind. U21 war für die ein ,verlorenes, jahr. in der CL machen sie viel wichtigere und schnellere entwicklungsschritte. ein partnerteam in der CL ist m.e. mehr wert als die U21 in der PL.
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon likavi » 16.09.19 @ 22:15

Tschik Cajkovski hat geschrieben:zwischenstation challenge league als schritt von U18 zum A team, hier stimme ich dir zu. das sieht man bei unseren drei leihspieler, die nun bei wil sind. U21 war für die ein ,verlorenes, jahr. in der CL machen sie viel wichtigere und schnellere entwicklungsschritte. ein partnerteam in der CL ist m.e. mehr wert als die U21 in der PL.


Aber das Konzept "Partnerteam in der Challenge League" hat noch nie funktioniert. Nicht einmal zwischen zwei Klubs wie GC und Rapperswil-Jona, die im Nachwuchsbereich schon seit Jahren sehr eng zusammenarbeiten. Auch Wil ist nicht ein Partnerteam des FCZ. Sie nehmen Spieler aus allen Himmelsrichtungen. Vier von St. Gallen, vier vom FCZ, zwei von YB, zwei von Lugano, zwei aus ausländischen Nachwuchsabteilungen.

Man muss den Fall jedes einzelnen Spielers separat anschauen. Man muss schauen, auf welcher Position das Talent spielt und ihn dann einem Challenge League-Klub schmackhaft machen, der auf der entsprechenden Position noch keinen klaren Stammspieler/Leistungsträger hat und auch nicht zu verpflichten plant. Für den Einen ist vielleicht Kriens das Beste, für einen Anderen Vaduz. Und wenn man es schafft, wie aktuell, gleich vier Spieler in die Challenge League auszuleihen, so ist dies relativ viel und man darf dankbar dafür sein (auch wenn die Challenge League-Klubs aktuell im Unterschied zum Teil zu früheren Jahren sportlich wirklich von den Zürcher Leihspielern klar profitieren).

Auch Challenge League-Klubs wollen grundsätzlich im Idealfall lieber eigene Spieler statt Leihspieler haben. Sind auf der gleichen Position zwei Konkurrenten gleich gut, spielt derjenige, welcher dem Klub gehört. Ein Leihspieler muss sportlich schon deutlich mehr auf den Platz bringen und dies sofort! Vor allem das "sofort" ist für ein Talent, welches auf diesem Niveau vorher noch nie gespielt hat, nicht einfach. Und beim Challenge League-Klub hat man mit so einem Leihspieler deutlich weniger Geduld, als "zu Hause" beim FCZ.

In den letzten Jahren hat der FCZ Talente verliehen, die bei Ankunft häufig nicht die notwendigen 20-30% besser waren, als ihre Konkurrenten im jeweiligen Challenge League-Team. Vor allem Rohner und Krasniqi haben hingegen diese Saison bereits zu Saisonbeginn diese überdurchschnittlichen Qualitäten unter Beweis stellen können. Kamberi hat nicht viel Konkurrenz. Und auch Sadrijaj spielt in Kriens. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Ich würde aber bezweifeln, ob Krasniqi, Kamberi und Rohner vor einem Jahr schon die gleiche Rolle bei Wil gespielt hätten, wie jetzt. Das Promotion League-Jahr hats schon noch gebraucht (bei Rohner, um seine gesundheitlichen Probleme zu lösen und in gewohnten Gefilden wieder mehr Sicherheit zu gewinnen). Vor allem war damals auch noch nicht Sforza Trainer und das macht ebenfalls viel aus. Mirlind hatte bei Biel Probleme mit dem Challenge League-Niveau, aber als im Winter aus finanziellen Gründen Ferati nach Sion und Manière nach Lausanne transferiert werden mussten, blieben nur noch Lucas (heute Luzern) und Mirlind als einzige Innenverteidiger übrig - und so spielte er in der Rückrunde immer, völlig unabhängig davon, wie viele Fehler ihm damals noch unterliefen.

Bei einem Domgjoni oder Elvedi hats mit den zwei Schritten von der U18 über die Promotion League in die Super League gut gestimmt. Andere brauchen noch einen Zwischenschritt in der Challenge League. Bei Rohner aus seiner Krankheitsgeschichte heraus. Bei Krasniqi, um sich physisch noch mehr zu verbessern und zu einem konstanten und spielbestimmenden Profi zu reifen.

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Kiyomasu
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Kiyomasu » 17.09.19 @ 22:34

https://www.fcz.ch/media/files/2019/08/ ... VEjA5Y.pdf

Weiss jemand, warum wir in unserem Ausbildungskreis deren 12 Vereine weniger haben als die Hoppers? Wird da auch die Grösse der Vereine berücksichtigt?
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Shorunmu » 23.09.19 @ 10:12

Die U14 des FCZ verlor am Wochenende gegen GC 1-12. WTF!!!
Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?"): Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.

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Don Ursulo
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Re: FCZ Nachwuchs 2018/2019

Beitragvon Don Ursulo » 25.09.19 @ 7:42

Shorunmu hat geschrieben:Die U14 des FCZ verlor am Wochenende gegen GC 1-12. WTF!!!


Ist das nicht der Jahrgang wo die Flopper-Trainer
von den Spielermamis speziell verwöhnt werden?
Sowas schweisst eben zusammen!
#AufDemCampusGibtsKeiSünd
#PlättlileggerMeetsMamacitas
EDI NAEGELI - G.O.A.T. - #TBE
Don&Don - Thunder Buddies for Life !!!
Wer alles zu tun begehrt, was ihn gelüstet, muß entweder als König
oder als Narr geboren sein.
(Römisches Sprichwort)


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