Medienberichte / Kommentare

Hier kommt alles über Fussball rein, das nicht mit dem FCZ zu tun hat.
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tehmoc
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon tehmoc » 19.07.19 @ 13:39

Beckenbauer wird wohl davonkommen in der Affäre um die Vergabe der WM 2006.
Gegen den Hopper Linsi dagegen dürfte Anklage erhoben werden.


https://www.nzz.ch/schweiz/fifa-skandal ... ld.1497004

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Shorunmu
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Shorunmu » 12.08.19 @ 11:07

Aus der NZZ am Sonntag.
Zwei Familien sind eine zu viel – wie der FC Schaffhausen neu erfunden wird
Der FC Schaffhausen gehörte 27 Jahre lang dem Familienclan Fontana. Dann starb dessen Oberhaupt. An seine Stelle tritt ein Clan um Murat Yakin – die Fontanas mussten gehen. Was ist passiert?
Flurin Clalüna und Samuel Tanner 10.08.2019, 17.40 Uhr

Mann mit Aura: Murat Yakin gibt der Stadt Schaffhausen ein Gefühl von Grösse.
Kurt Schorrer / foto-net
Das ist eine Kleinstadt-Geschichte. Im Zentrum steht der Fussballklub, eine Visitenkarte der Stadt. Und die Frage ist: Was zählt mehr, die Vergangenheit oder die Zukunft? Das ist eine Familien-Geschichte. Vielleicht auch ein Drama.
I. Die Fontanas
Am 20. Januar 2019 starb Aniello Luca Giulio Orazio Fontana, so stand es in der Todesanzeige seiner Familie, ein grosser Patriarch von Schaffhausen. Mit neun Jahren war er mit seiner Mutter aus Italien eingewandert, mit einundsiebzig Jahren liess er die kleine Stadt zurück – und auch ein kleines Reich.
Fontana sprach am Ende einen breiten Schaffuser-Dialekt, ihm gehörten unzählige Immobilien und ein Fussballklub. Er hatte im Herblingertal ein Stadion errichtet und eine Ordnung. Nach seinem Tod bleibt das Stadion, die Klublounge heisst immer noch «Orazio», aber die alte Ordnung hat sich in wenigen Monaten aufgelöst.
Schaffhausen ist ein Sonderfall, die einzige Schweizer Stadt, die vollständig hinter dem Rhein liegt, der natürlichen Grenze zu Deutschland. Es ist eine Art Exklave, eine Welt für sich. Und die Geografie prägt einen Ort.
Schaffhausen ist nur durch ein paar Brücken an die Schweiz angeschlossen. Wer mit Bewohnern der Stadt spricht, begegnet bald der Angst, nicht sichtbar zu sein im Rest des Landes. Die Aeronauten, eine Band aus Schaffhausen, sangen den Refrain zu diesem Gefühl: «Schaffhausen ist eine Illusion. Wenn ich mich umdreh’, ist es weg.»
Der Fussballklub ist bis heute eine Chance, wahrgenommen zu werden im Land. In der Zeit, als der Klub in der Super League spielte, war die Stadt stolz, wenn das «Sport aktuell» zwei Minuten berichtete. «Es war jede Woche die offizielle Bestätigung, dass es Schaffhausen doch gibt», sagt der Schriftsteller und Kabarettist Gabriel Vetter, der im Kanton aufgewachsen und ein Fan des Klubs ist.
«Es ist extrem, was Aniello Fontana investierte. Der Klub war eine One-Man-Show.»
Das war die Macht, die in den Händen des Klubbesitzers Aniello Fontana lag, eines Mannes, der selber gar nie Fussball gespielt hatte (er war stattdessen Skip eines Curlingteams gewesen).
Weggefährten erzählen bis heute, Aniello habe sofort gesehen, dass der Klub ihn zu einem beliebten Mann in der Stadt machen konnte. Was er damals nicht ahnen konnte: wie viele Millionen ihn das kosten würde. «Es ist extrem, was er investierte. Der Klub war eine One-Man-Show», sagt etwa Roger Näf, der unter Fontana für den FC Schaffhausen spielte und später im Immobiliengeschäft sein Konkurrent war.
Fontana führte den Klub wie seine Firmen: allein, erfolgreich. In den neunziger Jahren galt der FC Schaffhausen als Cup-Schreck, 1994 verlor er erst im Final gegen GC. In den nuller Jahren spielte er in der Super League. Schaffhausen war keine Illusion.
Als der Klub im Jahr 2007 in die Challenge League abstieg (und später sogar in die dritthöchste Liga), veränderte sich die Stimmung. So erzählen es mehrere Beteiligte: In Schaffhausen, wo jeder jeden kennt und Kritik deshalb am liebsten hinter vorgehaltener Hand geäussert wird, begannen die Leute zu reden.
Sponsoren stiegen aus, «weil am Ende sowieso immer Aniello entschied». Zuschauer kamen nicht mehr, weil die Eintrittspreise zu hoch und die Würste zu wenig warm gewesen seien. Im März 2015 lehnten die Bürger der Stadt Schaffhausen einen Beitrag an das neue Stadion ab.
Aniello Fontana entschied sich, das Stadion privat zu finanzieren. «Er war herzlich als Mensch, knallhart als Geschäftsmann. Und er konnte stur sein», sagt Roger Näf, «er wollte dieses Stadion um jeden Preis.» Und er war stolz, als es im Januar 2017 gegen alle Widerstände eröffnet wurde.
Um ihn herum war die Familie versammelt, die er im Klub installiert hatte. Der Sohn Fabio Fontana sass wie sein Schwiegersohn Marco Truckenbrod Fontana im Verwaltungsrat. Truckenbrod Fontana war zudem Geschäftsführer, bald mit mehr, bald mit weniger Verantwortung. Wenn er vor einer Kamera sprach, vertrat er wie ein Pressesprecher den Willen des Schwiegervaters.
Andrea Fontana, die eine Tochter, führte das Catering. Diana Fontana, die andere Tochter, arbeitete im Marketing. Die Fontanas machten aus dem Klub eine Welt für sich. Das Schaffhauser Modell.
Für die Beerdigung von Aniello Fontana kam Murat Yakin ins Schaffhauser Münster und sagte: «Er war ein Herzensmensch.»
Im Dezember 2016 kam noch einmal Euphorie auf, als Aniello Fontana die Verpflichtung von Murat Yakin als Trainer bekanntgeben konnte, des Meistercoachs aus Basel. Yakin wurde als «ikonisch» bezeichnet und gab der Stadt ein Gefühl von neuer Grösse. Bei seiner Vorstellung sagte er: «Ich bin es gewohnt, die Spiele zu gewinnen.»
Seinen Bruder Hakan ernannte er zu seinem Assistenten. Dann befreite er den Klub vom letzten Tabellenrang. Am Ende seines Engagements standen neunzehn Siege in fünfundzwanzig Spielen. Yakin wurde bald von GC abgeworben, aber es schien, als hätte ihm Schaffhausen etwas bedeutet.
Für die Beerdigung von Aniello Fontana kam Murat Yakin ins Schaffhauser Münster und sagte: «Er war ein Herzensmensch.» Yakin soll Fontana am Sterbebett versprochen haben, dass er dem Klub helfe, falls es ihn einmal brauchen sollte.
II. Die Yakins
Im Juni dieses Jahres wird Murat Yakin, 44-jährig, erneut als Trainer des FC Schaffhausen vorgestellt, «assistiert von Hakan Yakin». Die Brüder sind bis heute ein Stolz der Stadt, ein Stolz der Familie Fontana. Der Klub kündigt die Brüder als Rückkehrer an, die alten Erfolge klingen noch nach – aber der Verein ist inzwischen ein anderer geworden.
Nach dem Tod von Aniello Fontana musste ein neuer Eigentümer gesucht werden. Der Klub war in finanziellen Schwierigkeiten, die Lizenz für die Challenge League in Gefahr.
Was hinter den Kulissen geschah, ist dies: ein Übernahmecoup in Rekordzeit, mit dem Geschäftsmann Roland Klein als neuem Besitzer. Klein ist ein Vertrauter der Familie Yakin. 2009, als der frühere Nationalspieler Hakan Yakin beim katarischen Verein al-Gharafa Sports nicht mehr erwünscht war, half Klein ihm bei der Rückkehr in die Schweiz. Klein lernte dabei auch Murat Yakin kennen.
Die «Schaffhauser Nachrichten» haben kürzlich besorgt gefragt: «Auf Spurensuche: Wer ist Roland Klein?» Klein ist ein 59-jähriger Geschäftsmann, der mit Fernsehrechten handelte, er arbeitete in Thailand, Malaysia, Vietnam und Katar. 2017 war er kurze Zeit Vizepräsident bei den Grasshoppers.
Klein gehört zwar nicht das Stadion, aber ihm gehören 100 Prozent des FC Schaffhausen und knapp 92 Prozent der Betreibergesellschaft der Arena. Die restlichen acht Prozent sind auf Kleinaktionäre verteilt. Einer von ihnen ist Murat Yakin. Er hat die Aktien vor Jahren erworben. Daher wohl auch das Gerücht, Yakin sei finanziell am FC Schaffhausen beteiligt. Aber so sei es nicht, sagt Klein.
Millionen für Schaffhausen
4 Mio. Fr. – So viel beträgt dem Vernehmen nach das Budget des FC Schaffhausen. Es ist etwa gleich hoch wie zuletzt. Offiziell werden keine Zahlen bekanntgegeben.
60 Mio. Fr. – So viel kostete der Stadionbau. Finanziert wurde das Projekt durch zwei Bauherrschaften: das Stadion durch die Fontana Invest, die Mantelflächen durch den Totalunternehmer Methabau.
20 Mio. Fr. – So viel Geld soll der frühere Präsident Aniello Fontana in seiner 27-jährigen Amtszeit insgesamt in den FC Schaffhausen investiert haben.
Im FC Schaffhausen hat mehr als ein Besitzerwechsel stattgefunden, es ist ein Familientausch: Der Fontana-Clan, die alte Besitzerfamilie, ist durch den Yakin-Clan abgelöst worden. Yakins Freunde haben übernommen. Klein ist zwar der Eigentümer. Aber ohne Yakins Beziehungen würde der Klub nicht funktionieren. Klein sagt: «Ich habe mich nie zur Entourage von Yakin gezählt. Diejenigen, die ich im Lauf der Zeit kennengelernt habe, waren anständig, höflich und freundlich.»
Zu besichtigen ist der neue FC Schaffhausen zum Beispiel am Heimspiel gegen den FC Wil, am ersten Samstag im August. Unten auf dem Platz leitet Hakan Yakin das Aufwärmen, oben auf dem Balkon des VIP-Bereichs steht Murat Yakin und unterhält sich bestens.
Neben ihm steht Francesco Ciringione, ein alter Freund und Verleger von Hochglanzmagazinen, der dem Verein im Marketing hilft. Er wurde auch als Investor gehandelt, aber Ciringione schreibt, diese Berichte seien nicht richtig. «Ich spiele in dieser Geschichte eine kleine Rolle.» Er hat dem Klub aber seinen Geschäftsführer Boris Jaeggi temporär ausgeliehen.
Yakins Halbbruder Hasan Irizik, der das Badi-Restaurant in Rheinfelden führt, kümmert sich um das Catering im Lipo-Park. Der Anwalt Tobias Treyer aus Basel hilft dem Klub in rechtlichen Fragen. Auch er ist ein Freund Yakins. Ebenfalls auf dem Balkon zu sehen ist Erich Vogel, ein alter Mentor von Yakin und Klein, der wie meistens nicht offiziell beteiligt, aber doch dabei ist.
Nur der Spieleragent Donato Blasucci, der schon lange ein enger Vertrauter von Yakin ist, spiele keine Rolle. Dessen Sohn Noah habe zwar ein Probetraining absolviert, sei aber an den sportlichen Ansprüchen des Klubs gescheitert. Murat Yakin selber sagt: «Die Bedingungen in Schaffhausen gefallen mir so, wie sie sind.»
Einiges sei im Vergleich mit seinem ersten Engagement in Schaffhausen neu. Er hat jetzt alles Vertrauensleute um sich herum. Yakin sagt: «Das sind Voraussetzungen, die es braucht, um erfolgreich zu sein.» Und erfolgreich ist er bereits wieder. Am Freitag hat Schaffhausen die Grasshoppers geschlagen, dabei hatte Yakin vor ein paar Wochen noch nicht einmal genug Spieler für eine ganze Mannschaft.
«Für den FC Schaffhausen ist es nicht schlecht, ein Familienbetrieb zu sein. Schaffhausen ist selber sehr familiär, die Stadt, die Region. Man kennt einander.»
In Schaffhausen zeigt sich beispielhaft, wie er funktioniert. Yakin hat immer an seine Freunde gedacht. Man erweist sich gegenseitig Gefallen, nimmt und gibt, lässt einander nicht fallen, wenn es einmal schlecht läuft.
Roland Klein sagt: «Für den FC Schaffhausen ist es nicht schlecht, ein Familienbetrieb zu sein. Schaffhausen ist selber sehr familiär, die Stadt, die Region. Man kennt einander.» Nur ist es jetzt eine Familie, die ganz anders auftritt, als man es in Schaffhausen gewohnt war.
Seit Roland Klein und Murat Yakin da sind, besuchen wieder mehr Persönlichkeiten aus der Stadtpolitik und dem lokalen Gewerbe das Stadion, so erzählen es Beteiligte. Neulich erhielten die Legenden des Vereins eine Einladung zu einem Spiel - das sei seit Jahren nicht mehr vorgekommen. Früher seien es vielleicht zwanzig gewesen, nun kämen zweihundert Leute, weil sie spürten, dass gerade etwas Neues geschehe mit ihrem alten Fussballverein.
«Viele haben Feuer gefangen für diesen Klub», sagt auch Roland Klein. Unter den Gästen im VIP-Bereich sind auch neue Gesichter, die man hier noch nie gesehen hat, Leute mit auffälligen Anzügen und grellen T-Shirts aus einer ganz anderen Welt. Einige von ihnen sind Szenefreunde Murat Yakins aus Zürich oder Basel. Noch kennt sie hier niemand. Yakin kommt nie allein, er hat immer Menschen dabei, die er mag und die ihn mögen, Familie, Buddies von früher, Leute, mit denen er Geschäfte macht.
Einer von ihnen, der Hochglanzverleger Francesco Ciringione, ist kürzlich damit aufgefallen, dass er sich fotografieren liess, als er mit den Füssen auf zwei Lamborghinis gleichzeitig stand. Und die Schaffhauser fragen sich: Was sind das eigentlich für Leute, die auf einmal eine Rolle spielen in unserem Klub?
Roland Klein versucht deshalb, Identität zu stiften. Anfang September zieht er privat nach Schaffhausen, er hat die Ticketpreise gesenkt und erzählt gerne, dass sein Grossvater Schaffhauser gewesen sei und er selber früher für den Klub als Libero gespielt habe. Irgendetwas muss man ja tun, um eine Verbundenheit herzustellen, auch wenn da keine grosse ist.
Klein hat im VIP-Bereich in den Klubfarben gelbe und schwarze Sofas aufstellen lassen, der Kantinen-Look von früher hat ihm nicht gefallen. An den Betonwänden hat er etwas Fussballkultur installiert, Bilder von früheren Schaffhauser Spielern, von Roberto Di Matteo oder Joachim Löw.
Im gleichen Raum hängt ein grosses Bild von Aniello Fontana, wie er vor zweieinhalb Jahren im Wintermantel bei der Stadioneröffnung mit der Schere ein Band durchtrennt. Es sind Erinnerungen an den alten FC Schaffhausen.
Denn die neue Familie hat die alte in den vergangenen Wochen verabschiedet. Es muss eine schmerzhafte Trennung gewesen sein. Marco Truckenbrod Fontana, der lange als designierter Nachfolger seines Schwiegervaters galt, will nicht darüber sprechen. Es müssten sich zuerst einige Dinge klären. Irgendwann nimmt er das Telefon nicht mehr ab.
Er musste den Verein verlassen, ebenso seine Frau Andrea, die für das Catering zuständig war. Im Marketing, wo Diana Fontana tätig war, holte Roland Klein mehrere Verstärkungen. Er sagt: «Es ist immer schwierig, wenn man Besitzer war und sich nun unterordnen muss. Vom Menschlichen her tut es mir leid. Für die Fontanas ist es nicht leicht, etwas gehen zu lassen, womit sie sich so lange identifiziert haben. Aber es ist für beide Parteien besser, getrennte Wege zu gehen.»
III. Die Stadt
Es war nicht klar, wie der Entscheid in der Öffentlichkeit ankommen würde. Denn es ist nicht leicht, als Aussenstehender das Vertrauen der Schaffhauser zu gewinnen - das sagen auch Einheimische. Man sei zwar neugierig, aber auch misstrauisch.
Am liebsten wüssten die Schaffhauser ganz genau, woher eigentlich das Geld kommt. Der Übernahmepreis sei «nicht exorbitant» gewesen, sagt Roland Klein. Er habe sich den Kaufpreis leisten können, und er könne es sich auch leisten, gratis für den Klub zu arbeiten, sagt er: «Ich habe immer kommuniziert, dass ich der Käufer bin, und ich habe auch immer gesagt, dass es niemand anderen im Hintergrund gibt. Sollte ein Verlust erwirtschaftet werden, bin ich dafür verantwortlich.»
«Aniello Fontana war ein Alphatier, er hat alles selber regiert und bestimmt. Es gab Leute, die den Klub deswegen nicht mehr unterstützt haben. Jetzt gibt es einen Aufbruch.»
Mario Metzger ist Optiker in der Oberstadt, und er präsidiert den «Club 50», den Gönnerverein des Fussballklubs. Er fragt zuerst: «Weiss der Klub davon, dass Sie einen Bericht machen?» Der Schaffhauser ist korrekt. Dann erzählt Metzger, dass er erfreut sei über «Herrn Klein», den neuen Eigentümer.
«Aniello Fontana war ein Alphatier, er hat alles selber regiert und bestimmt. Es gab Leute, die den Klub deswegen nicht mehr unterstützt haben. Jetzt gibt es einen Aufbruch.» In der VIP-Zone hat Metzger zuletzt mehr Leute gezählt als früher, auch wenn wieder mehr Spielerberater darunter waren und andere Leute, die man in Schaffhausen nicht kennt.
Angetan zeigt sich Mario Metzger «von der Aura des Murat Yakin», wie er sagt. Klar, er installiere in Schaffhausen seinen eigenen Clan, aber solange erfolgreich weitergespielt werde im Lipo-Park, sei das kein Problem. Yakin rede mit jedem, das werde geschätzt.
Für die Kleinstadt hat sich eigentlich nicht viel verändert. Der Fussballklub wird weiterhin von einem Familienclan dominiert. Und er trägt erst noch einen klingenden Namen.
Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?"): Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.

Pyle
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Pyle » 13.08.19 @ 15:47

Irgendwann mal wollten sie uns in den Arsch treten:

https://www.tagesanzeiger.ch/28602012

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon schwizermeischterfcz » 14.08.19 @ 0:38

Aus aktuellem Anlass um die vermutlich demnächst definitive Neymar-Rückkehr ins Camp Nou

Babu65 hat geschrieben:
NZZaS vom 21.7. hat geschrieben:

Eine Mannschaft spielt immer so, wie der Verein organisiert ist. Thun: einfach, bodenständig. So spielen sie.


FCZ: Amateurhaft, Chaotisch. So spielen sie.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Los Tioz » 14.08.19 @ 13:19

schwizermeischterfcz hat geschrieben:Aus aktuellem Anlass um die vermutlich demnächst definitive Neymar-Rückkehr ins Camp Nou


Christian Streich ist sowieso der wohl intelligenteste, korrekteste und vernünftigste Typ im Fussball-Geschäft, der Fussball (und die Welt allgemein) könnte mehr Menschen wie ihn brauchen!

Fussball ist ein Way of Life, etwas, das Aussenseiter nie verstehen werden, etwas, von dem die Medienvertreter gerne fehlerhaft und skandalträchtig aus der Geborgenheit ihrer plüschbesesselten Büros berichten - ohne jegliches Verständnis der Realität.

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Kiyomasu » 20.08.19 @ 9:33



Man kann sich natürlich auch selber lächerlich machen... Ich habe manchmal das Gefühl, dass die keinen Meter denken bevor sie solche aussagen machen.
"Schönheitspreise brauchen wir nicht, die gibts nur bei Germany's next Topmodel" - René van Eck

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SO für ZH
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon SO für ZH » 20.08.19 @ 10:00

Kiyomasu hat geschrieben:https://www.instagram.com/p/B1S3jQDhQ4V/?igshid=vkrofrbj55x9

Man kann sich natürlich auch selber lächerlich machen... Ich habe manchmal das Gefühl, dass die keinen Meter denken bevor sie solche aussagen machen.


? Was ist an ihrer Aussage falsch ?

Pyle
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Pyle » 20.08.19 @ 10:21

Hopper Lichtsteiner zu Augsburg gem. div. Medien.

Mal sehen, ob er es in der Bundesliga packt. Ich habe meine Zweifel. In England war er vom Tempo massiv überfordert.

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Titanium
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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Titanium » 20.08.19 @ 10:33

Dass er als 35-jähriger bei einem Bundesligisten einen Vertrag bekommen hat, wundert mich schon ein wenig. Vielleicht weil er ablösefrei zu haben war. In der PL hat er ja keine Stricke zerreissen können.
Ich bin als FCZ-Fan auf die Welt gekommen und werde diese Erde als FCZ-Fan verlassen. Meine Kinder werden entsprechend erzogen und meine Einstellung von Herzen weiterleben, in Ewigkeit, Amen!

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Re: Medienberichte / Kommentare

Beitragvon Charlie Brown » 20.08.19 @ 11:00

Der ist wohl weniger wegen seiner spielerischen Fähigkeiten gefragt, sondern vielmehr als Typ in der Kabine und im Umgang mit den jungen Spielern. Ich finde das kein schlechter Move von Augsburg.
Sektion: gestrählt & gebügelt
Pro mehr Purzelbäume


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