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Zhyrus
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Re: Medien

Beitragvon Zhyrus » 04.03.16 @ 18:34

HerrCanape hat geschrieben:Ja, jetzt gib dem Team etwas Zeit!
Und wieso soll das wieder Canepas fehler sein?
Scheiss Canepa Bashing!

Du bist ja ein lustiger Provokateur: Nennst dich Canape und verurteilst Canepa Bashing?

A.M.B.I.V.A.L.E.N.T.?


HerrCanape
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Re: Medien

Beitragvon HerrCanape » 04.03.16 @ 18:36

Zhyrus hat geschrieben:
HerrCanape hat geschrieben:Ja, jetzt gib dem Team etwas Zeit!
Und wieso soll das wieder Canepas fehler sein?
Scheiss Canepa Bashing!

Du bist ja ein lustiger Provokateur: Nennst dich Canape und verurteilst Canepa Bashing?

A.M.B.I.V.A.L.E.N.T.?


oh shit... wrong spelling.
come on - ein bisschen humor muss sein!
Würde mir nie erlauben den namen von unserem Präsi zu übernehmen!
Roger Kundert hat geschrieben:Mann oh Mann, du Idiot aus dem Glanerland oder wo das auch immer sein soll. Zuviel Ziegerkäse auf dein Canapé gestrichen?

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cuhulain
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Re: Medien

Beitragvon cuhulain » 04.03.16 @ 19:21

Auch wenn unser Präsident manchmal wie ein lustiger Zaubertroll daherkommt, sollte man Trolle, die Variationen seines Namens tragen, nicht füttern...
“Real stupidity beats artificial intelligence every time.” ― Terry Pratchett, Hogfather

HerrCanape
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Re: Medien

Beitragvon HerrCanape » 04.03.16 @ 19:25

cuhulain hat geschrieben:Auch wenn unser Präsident manchmal wie ein lustiger Zaubertroll daherkommt, sollte man Trolle, die Variationen seines Namens tragen, nicht füttern...


da bin ich gleicher meinung!
Jetzt aber bitte back to topic.
Roger Kundert hat geschrieben:Mann oh Mann, du Idiot aus dem Glanerland oder wo das auch immer sein soll. Zuviel Ziegerkäse auf dein Canapé gestrichen?

schwizermeischterfcz
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Re: Medien

Beitragvon schwizermeischterfcz » 05.03.16 @ 7:48

Interview mit Sami in der NZZ

FCZ-Trainer Sami Hyypiä
«Meine Haut könnte etwas dicker sein»
Nach dem 3:0 Sieg in Sitten steht der FC Zürich am 29. Mai im Cup-Final und trifft dort auf den FC Lugano. Trainer Sami Hyypiä freut sich still über den Erfolg.

Sami Hyypiä, wenn Sie über Fussball sprechen, geht es fast immer um Arbeit. Hat eigentlich auch Freude Platz?

Freude kommt von harter Arbeit. Im Fussball geht es um Ergebnisse. Gute Ergebnisse machen Freude. Sie erreicht man durch Arbeit. Es gibt keine Abkürzung. Wer mit Freunden ein bisschen kicken möchte, kann das am Sonntagnachmittag tun.

Aber ist es nicht auch wichtig, im Training Freude zu haben?

Als ich jung war und hart an meiner Entwicklung gearbeitet habe, waren die Freude und der Spass immer da. Ich liebe Fussball. Aber man muss verstehen, dass man ohne die Arbeit nicht sein Bestes geben kann. Sie beeinträchtigt den Genuss überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wer topfit ist, kann viel besser geniessen. Ich möchte gegen aussen auch nicht zu viel von Spass sprechen. Sonst denken die Spieler, sie müssten nicht hart arbeiten und könnten einfach Spass haben.

Aber dürfen Ihre Spieler auch einmal einfach Spass haben?

Wir haben im Training durchaus Übungen, die Spass machen. Ich möchte, dass die Spieler während einer harten Einheit oder eines Laufs lachen.

Im Ernst?

Wenn man die richtige Einstellung hat, weiss man, dass es dazugehört. Es gibt Sachen im Leben, die man machen muss. Kleider waschen: unangenehm. Aber man muss es machen. Ich konnte als Fussballer machen, was ich liebte, und jemand bezahlte mich dafür. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Ich will, dass meine Spieler verstehen, was für ein Glück sie haben.

Sie selber haben nach dem Sieg im Cup-Halbfinal in Sitten bereits vom nächsten Spiel gesprochen. Können Sie sich nicht einfach einmal freuen?

Ich hoffe, dass ich nach dem Cup-Final am 29. Mai ein paar Wochen geniessen kann. Ich habe es auch meiner Mannschaft gesagt: Im Fussball kommt die neue Aufgabe schnell. Man kann nicht zu lange geniessen.

Aber einen Abend lang?

Natürlich war ich zufrieden. Aber ich bleibe ruhig. Das ist meine Art.

Es gab in der letzten Zeit viel Kritik am FCZ, Sie haben zum Teil empfindlich reagiert. Fühlen Sie sich ungerecht behandelt?

Ich lese nicht alles. Aber der Presseverantwortliche schickt mir manchmal etwas, das ich sehen sollte. Ich fand, es wurde zwischendurch unfair kritisiert. Das ist unangenehm.

Können Sie nachvollziehen, dass gewisse Entscheide irritierten, wie etwa die Geschichte um Davide Chiumiento?

Die Leute haben ein Recht auf ihre Meinung. Wenn man negativ denken möchte, kann man das tun.

Die Kritik hat Sie gestört.

Meine Haut könnte etwas dicker sein.

Sie haben einen Präsidenten, der Ihnen viel Macht gibt. Das bedeutet auch viel Verantwortung. Leiden Sie manchmal darunter?

Leider hat der Tag nur 24 Stunden. Das ist nicht immer genug für die viele Arbeit, die ich habe. Aber ich habe kein Problem mit der Verantwortung. Ich finde es gut, dass es einen Präsidenten gibt, der Vertrauen und Geduld hat. Das ist nicht selbstverständlich im Fussball.

Gab es keine Momente des Zweifels?

Nein. Ich sehe die Fortschritte, die wir gemacht haben. Aber wenn man negativ denken möchte, sieht man sie nicht. Ich bin überzeugt, dass jetzt bessere Zeiten kommen.

Als Sie gekommen sind, haben Sie bemängelt, dass die Spieler nicht fit genug sind . . .

. . . das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, sie könnten fitter sein.

Also bestand ein Mangel.

Wenn man das Schlechte sehen möchte.

Aber es wird härter trainiert als früher. Sind die Spieler anfangs erschrocken?

Erschrocken ist ein zu hartes Wort. Aber für einige war es sicher schwierig.

Haben Sie Widerstand gespürt von den Spielern?

Widerstand wäre in dieser Situation gefährlich.

Für wen?

Für die Spieler.

Sie haben bei Ihrer Vorstellung gesagt, dass Sie früher zu nett waren. Das ist nicht mehr Ihr Problem.

Es schwierig, sich zu ändern. Aber ich entwickle mich. Und ich weiss, dass man in diesem Beruf nicht alle zufriedenstellen kann.

Sie haben auch gesagt, Ihnen sei die Meinung Ihrer Spieler wichtig. Äussern die Spieler sich denn?

Ich weiss es nicht. Sicher nicht alle. Man muss ja auch den richtigen Moment finden. Ich möchte mit meinen Spielern über taktische Dinge reden. Ich weiss nicht alles, vielleicht finden wir zusammen etwas heraus, das dem Team hilft. Wenn mir nie jemand etwas sagt, entwickle ich mich nicht.

Man muss sich als Spieler ja auch trauen, etwas zu sagen.

Es kommt auf den richtigen Moment an. In meinem Büro kann jeder frei seine Meinung sagen. Wenn er es irgendwo anders tut oder zum Beispiel Theater macht bei der Auswechslung, ist das der falsche Ort, um die Meinung zu äussern.

Was mussten Sie in diesem halben Jahr in Zürich lernen?

Ich habe viel über Schweizer gelernt.

Wie sind die Schweizer?

Sehr nett.

Das haben Sie gelernt?

Nein. Was ich in der Arbeit erlebt habe, war nicht immer einfach. Ich musste schwierige Entscheide treffen zum Beispiel mit der Kaderreduktion, als wir vier Spieler ausmusterten. Solche Dinge sind neu für mich.

Es war für Sie emotional schwierig, diese Entscheide zu treffen?

Es betrifft Menschen. Es ist auch nicht einfach, jemanden auf der Bank oder der Tribüne zu lassen.

Fühlt man sich manchmal allein in diesem Job?

Das gibt es. Vor allem, wenn es schlecht läuft.
Köbi für immer

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Vulpekula
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Re: Medien

Beitragvon Vulpekula » 05.03.16 @ 14:09

Interview mit Sami Hyypiä von heute -> NZZ Online
http://www.nzz.ch/sport/fussball/meine- ... 1.18706694

Sami Hyypiä, wenn Sie über Fussball sprechen, geht es fast immer um Arbeit. Hat eigentlich auch Freude Platz?

Freude kommt von harter Arbeit. Im Fussball geht es um Ergebnisse. Gute Ergebnisse machen Freude. Sie erreicht man durch Arbeit. Es gibt keine Abkürzung. Wer mit Freunden ein bisschen kicken möchte, kann das am Sonntagnachmittag tun.

Aber ist es nicht auch wichtig, im Training Freude zu haben?

Als ich jung war und hart an meiner Entwicklung gearbeitet habe, waren die Freude und der Spass immer da. Ich liebe Fussball. Aber man muss verstehen, dass man ohne die Arbeit nicht sein Bestes geben kann. Sie beeinträchtigt den Genuss überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wer topfit ist, kann viel besser geniessen. Ich möchte gegen aussen auch nicht zu viel von Spass sprechen. Sonst denken die Spieler, sie müssten nicht hart arbeiten und könnten einfach Spass haben.

Aber dürfen Ihre Spieler auch einmal einfach Spass haben?

Wir haben im Training durchaus Übungen, die Spass machen. Ich möchte, dass die Spieler während einer harten Einheit oder eines Laufs lachen.

Im Ernst?

Wenn man die richtige Einstellung hat, weiss man, dass es dazugehört. Es gibt Sachen im Leben, die man machen muss. Kleider waschen: unangenehm. Aber man muss es machen. Ich konnte als Fussballer machen, was ich liebte, und jemand bezahlte mich dafür. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Ich will, dass meine Spieler verstehen, was für ein Glück sie haben.

Sie selber haben nach dem Sieg im Cup-Halbfinal in Sitten bereits vom nächsten Spiel gesprochen. Können Sie sich nicht einfach einmal freuen?

Ich hoffe, dass ich nach dem Cup-Final am 29. Mai ein paar Wochen geniessen kann. Ich habe es auch meiner Mannschaft gesagt: Im Fussball kommt die neue Aufgabe schnell. Man kann nicht zu lange geniessen.

Aber einen Abend lang?

Natürlich war ich zufrieden. Aber ich bleibe ruhig. Das ist meine Art.

Es gab in der letzten Zeit viel Kritik am FCZ, Sie haben zum Teil empfindlich reagiert. Fühlen Sie sich ungerecht behandelt?

Ich lese nicht alles. Aber der Presseverantwortliche schickt mir manchmal etwas, das ich sehen sollte. Ich fand, es wurde zwischendurch unfair kritisiert. Das ist unangenehm.

Können Sie nachvollziehen, dass gewisse Entscheide irritierten, wie etwa die Geschichte um Davide Chiumiento?

Die Leute haben ein Recht auf ihre Meinung. Wenn man negativ denken möchte, kann man das tun.

Die Kritik hat Sie gestört.

Meine Haut könnte etwas dicker sein.

Sie haben einen Präsidenten, der Ihnen viel Macht gibt. Das bedeutet auch viel Verantwortung. Leiden Sie manchmal darunter?

Leider hat der Tag nur 24 Stunden. Das ist nicht immer genug für die viele Arbeit, die ich habe. Aber ich habe kein Problem mit der Verantwortung. Ich finde es gut, dass es einen Präsidenten gibt, der Vertrauen und Geduld hat. Das ist nicht selbstverständlich im Fussball.

Gab es keine Momente des Zweifels?

Nein. Ich sehe die Fortschritte, die wir gemacht haben. Aber wenn man negativ denken möchte, sieht man sie nicht. Ich bin überzeugt, dass jetzt bessere Zeiten kommen.

Als Sie gekommen sind, haben Sie bemängelt, dass die Spieler nicht fit genug sind . . .

. . . das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, sie könnten fitter sein.

Also bestand ein Mangel.

Wenn man das Schlechte sehen möchte.

Aber es wird härter trainiert als früher. Sind die Spieler anfangs erschrocken?

Erschrocken ist ein zu hartes Wort. Aber für einige war es sicher schwierig.

Haben Sie Widerstand gespürt von den Spielern?

Widerstand wäre in dieser Situation gefährlich.

Für wen?

Für die Spieler.

Sie haben bei Ihrer Vorstellung gesagt, dass Sie früher zu nett waren. Das ist nicht mehr Ihr Problem.

Es schwierig, sich zu ändern. Aber ich entwickle mich. Und ich weiss, dass man in diesem Beruf nicht alle zufriedenstellen kann.

Sie haben auch gesagt, Ihnen sei die Meinung Ihrer Spieler wichtig. Äussern die Spieler sich denn?

Ich weiss es nicht. Sicher nicht alle. Man muss ja auch den richtigen Moment finden. Ich möchte mit meinen Spielern über taktische Dinge reden. Ich weiss nicht alles, vielleicht finden wir zusammen etwas heraus, das dem Team hilft. Wenn mir nie jemand etwas sagt, entwickle ich mich nicht.

Man muss sich als Spieler ja auch trauen, etwas zu sagen.

Es kommt auf den richtigen Moment an. In meinem Büro kann jeder frei seine Meinung sagen. Wenn er es irgendwo anders tut oder zum Beispiel Theater macht bei der Auswechslung, ist das der falsche Ort, um die Meinung zu äussern.

Was mussten Sie in diesem halben Jahr in Zürich lernen?

Ich habe viel über Schweizer gelernt.

Wie sind die Schweizer?

Sehr nett.

Das haben Sie gelernt?

Nein. Was ich in der Arbeit erlebt habe, war nicht immer einfach. Ich musste schwierige Entscheide treffen zum Beispiel mit der Kaderreduktion, als wir vier Spieler ausmusterten. Solche Dinge sind neu für mich.

Es war für Sie emotional schwierig, diese Entscheide zu treffen?

Es betrifft Menschen. Es ist auch nicht einfach, jemanden auf der Bank oder der Tribüne zu lassen.

Fühlt man sich manchmal allein in diesem Job?

Das gibt es. Vor allem, wenn es schlecht läuft.

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Don Ursulo
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Re: Medien

Beitragvon Don Ursulo » 07.03.16 @ 23:17

Medienkonferenz ohne Fragen? unter 3 Minuten alles fertig! keiner stellt eine Frage ...
Sehe ich dies nun zu eng?, wenn ich sage: peinlich, sowas sollte man nicht online stellen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GCpU99nAQQc&ebc=ANyPxKoR_4ZqMVAiN_OhTF2FbzZ9nDSMjbZFjhj0_vBDFz5-JLqx0_RJv4jVVQs3X0fatcd50HXjQx9WJOnFeK5-guuzQeYH_w[/youtube]
EDI NAEGELI - G.O.A.T. - #TBE
Don&Don - Thunder Buddies for Life !!!
Wer alles zu tun begehrt, was ihn gelüstet, muß entweder als König
oder als Narr geboren sein.
(Römisches Sprichwort)

likavi
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Re: Medien

Beitragvon likavi » 08.03.16 @ 1:19

Don Ursulo hat geschrieben:Medienkonferenz ohne Fragen? unter 3 Minuten alles fertig! keiner stellt eine Frage ...
Sehe ich dies nun zu eng?, wenn ich sage: peinlich, sowas sollte man nicht online stellen.


Peinlich ist es für die Journalisten, die Geld verdienen, ohne dafür zu arbeiten. Aber das kann ja dem FCZ egal sein.


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