Demokrit hat geschrieben:Für mich in der IV gesetzt, weil er auf Aussen nicht so effizient war.
Extrem Kopfballstark.
Sicher auch eine Alternative in der IV-der Nati.
die drei Fragezeichen hat geschrieben:Gem. Printausgabe vom Blick wird Rochat in die MLS wechseln. Rochat will zukünftig für Vancouver spielen und im Winter nach Kanada auswandern (seine Familie ist dort).
Entsprechend verständlich ist, dass Rochat zuletzt nicht mehr zum Einsatz gekommen ist bzw. auf die bleibenden Kräfte gesetzt wird
Demokrit hat geschrieben:Einer der besten Verteidiger der je bei uns gespielt hat.
din Vater hat geschrieben:Tja sehr schade geht Rochat. Kann das aus familientechnischen Gründen nachvollziehen, aber rein sportlich kann ich diesen Wechsel nicht verstehen.
Trotzdem jetzt schon mal vielen Dank für den tollen Einsatz beim FCZ!
Soccerlove hat geschrieben:din Vater hat geschrieben:Tja sehr schade geht Rochat. Kann das aus familientechnischen Gründen nachvollziehen, aber rein sportlich kann ich diesen Wechsel nicht verstehen.
Trotzdem jetzt schon mal vielen Dank für den tollen Einsatz beim FCZ!
Er geht nach Vancouver aber ist ein Quebecois, das ist wie wenn ein Zürcher nach Genf gehen würde (kulturmässig, nicht distanzmässig). Wäre er zu den Montreal Impact gegangen (gleiche Liga wie die Whitecaps) hätte ich es verstanden, aber so kann ich es echt nicht nachvollziehen. Aber er wird bestimmt seine Gründe haben, deshalb have fun at Swanguard Stadium, Alain!
nicht hat geschrieben:Wie schwer ist Rochat verletzt?
züribymike hat geschrieben:sehe das etwas anders als du margi. abgesehen von diesem wirklich blöden fehlpass hat er mit magnin besser harmoniert als zouaghi in den letzten spielen. dass da noch der eine oder andere fehler da ist, ist ja klar, nach langer spielpause. hoffe, Alain kommt wieder zu Einsätzen.
28. Oktober 2010, Neue Zürcher Zeitung
Alain Rochat – der Versöhnte
Am 12. Dezember verabschiedet sich der 27-Jährige vom FC Zürich
Sein Weg schien vorgezeichnet. Alain Rochat durchlief die Nachwuchsteams des SFV und war Captain der U-21-Auswahl. Er spielte als Teenager mit Yverdon in der Super League und im Cup-Final. Er debütierte als 22-Jähriger im Nationalteam (2005) und wechselte kurz darauf von YB ins Ausland.
bsn. Doch in Frankreich bog er in die Sackgasse ein. In Rennes blieb Rochat der Durchbruch verwehrt. Schon nach einem Jahr zog der Verteidiger 2006 in die Schweiz zurück, zum FC Zürich. Mit dem FCZ und den welschen Trainern Lucien Favre und Bernard Challandes feierte der Romand die grössten Erfolge: zwei Meistertitel (2007, 2009), Champions-League-Teilnahme (2009).
Und nun führt der Weg nach Kanada. Kanada? Ja, Kanada. So sieht jemand aus, der übers ganze Gesicht strahlt. «Ich freue mich sehr, sehr fest», sagt Rochat. Der Spitzenkampf gegen Luzern am Mittwoch ist ein Teil von Rochats Goodbye-Tour. Am 12. Dezember verabschiedet sich der 27-Jährige vom FCZ und Ende Januar 2011 aus der Schweiz, um sich den Vancouver Whitecaps anzuschliessen.
Die Weissmützen aus Kanadas Westen spielen ab nächstem März in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS), in der Absicht, in der von US-Teams geprägten Liga Aufsehen zu erregen. Rochat schätzt, die MLS-Equipe aus Vancouver könnte in der Schweiz um die Ränge 5 und 6 spielen. Auch Urs Fischer, der FCZ-Trainer, warnt vor Geringschätzung der MLS und sagt unmissverständlich: «Das wird kein Zuckerschlecken für Rochat.»
Rochat träumt gar nicht vom süssen Leben, er sucht Abwechslung. Inzwischen kenne er in jeder Super-League-Mannschaft «mehrere Spieler, gegen alle treten wir viermal pro Jahr an». In Vancouver wird alles neu sein. Näher bekannt ist ihm erst Davide Chiumiento, der seit September für die Whitecaps spielt. Und ins Schwärmen gerät Rochat ob Martin Nash, dem Captain. Er ist der Bruder des Basketballstars Steve Nash, eines Mitbesitzers der Whitecaps.
Der Schweizer Chiumiento, der Kanadier Nash: Alle sind sie Landsleute von Rochat, der in der Nähe von Montreal zur Welt kam und den kanadischen Pass besitzt. Seine Schweizer Eltern arbeiteten als Farmer, nachdem bereits die Grosseltern väterlicherseits nach Kanada ausgewandert waren. Als Alain zwei Jahre alt war, zog die Familie in die Schweiz, wo er in Grandson, in der Nähe von Yverdon, aufwuchs – und den Weg zu gehen begann, der vorgezeichnet schien.
«Er war mein Spieler, ich wollte ihn einfach», sagt Fredy Bickel. Er entdeckte Rochat vor rund zehn Jahren, als der heutige FCZ-Sportchef bei YB arbeitete. Der Spieler müsse rund 17 Jahre alt gewesen sein, als sie am Bahnhof Yverdon erstmals Verhandlungen geführt hätten, sagt Bickel. Rochat kam in Begleitung einer jüngeren Frau, eines Mädchens fast noch.
«Das sei seine Freundin, sagte mir Rochat, und heute ist sie seine Frau», erzählt Bickel. «Wissen Sie, das ist eben auch Rochat.» Er meint die treue Seele, die nicht zu Eskapaden neigt. Rochat sei «ehrlich, aufrichtig, dem musst du nichts beibringen». Die zweite Begegnung fand in Rochats Elternhaus statt. Man sass am grossen Holztisch, die Rochats servierten Weisswein, Spezialitäten-Plättli. Es tönt, als rede Bickel über einen alten Freund.
Für den FCZ-Sportchef gehört Rochat spielerisch zu den besten Verteidigern der Super League. Dennoch ging er nicht den Weg, der vorgezeichnet schien: mehrere Dutzend Länderspiele, viele Jahre im Ausland. Bickel sagt, vielleicht habe Rochat 2005 die Schweiz zu früh verlassen – und möglicherweise sei er zu leise, zu wenig aggressiv, auf und neben dem Feld. Rochat träumte davon, an der WM 2010 teilzunehmen, doch er machte niemals laut und medial auf sich aufmerksam. Die Anerkennung, mehr als nur das eine Länderspiel 2005 gegen die Färöer absolviert zu haben, hätte Rochat gut getan, sagt Bickel.
Und Rochat? Er verliert kein böses Wort. «Mit einem anderen Charakter hätte ich vielleicht andere Möglichkeiten gehabt», sagt er, «doch ich bin, wie ich bin. Fussball ist hart. Aber ich schwor mir am Anfang der Karriere, dass ich wegen des Fussballs sicher nicht meine Prinzipien verliere.» Und so geht Rochat versöhnt seinen Weg. Vielleicht nicht den Weg, der ihm vorgezeichnet schien. Aber einen Weg, der ihm gefällt.
Q: http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/der_versoehnte_1.8162054.html
Kr0NiK_ZH hat geschrieben:"Und das, isch ä Bandabär. Er frisst Bambusstägge."
Ich werden den Alain vermissen, seit seinem 1. spiel auswärts gegen Sion (welches wir im casa italia schauen "mussten") ist er einer meiner absoluten Lieblingsspieler des FCZ. Seither kein lautes Wort, keine Probleme, Vizecaptain, neben Hannu ein super IV duo gebildet, links aussen ausgeholfen und überzeugt, Meistertitel mitgeprägt....einfach en geile siech. Werde ihn vermissen......solche wie ihn brauchts mehr im Profifussball....ein kluges köpfchen. Hab nie verstanden dass man ihn nie aufgeboten hat für die nati als not am mann war in der vereidigung letztes jahr....war er doch der einer der konstantesten verteidiger der letzten jahre in der ch
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