Fansicht.ch

Diskussionen zum FCZ

Re: Fansicht.ch

Beitragvon TRC am 13.11.09 @ 18:32

offizielle mitteilung der kkjpd:

Erhöhung der Stadionsicherheit

▪ Die Stadionordnung und das Sicherheitskonzept der Vereine sind von den zuständigen Behörden vor Saisonbeginn zu genehmigen. Ohne Genehmigung verweigert der Verband die Lizenz.

▪ Die Behörden bewilligen jedes Spiel einzeln und machen den Stadionbetreibern dabei Auflagen in Bezug auf die Stadionordnung.

- Die Stadien sollen ausschliesslich mit Sitzplätzen ausgerüstet werden.

- Die Behörden bestimmen nach Massgabe des zu erwartenden Sicherheitsrisikos die notwendige Zahl der privaten Ordnungskräfte des Stadionbetreibers, können die Anspielzeiten festlegen, bauliche Massnahmen vorschreiben und Vorschriften zu den Zutrittskontrollen, zum Alkoholverkauf und zur Verwendung von Transparenten, Megaphonen oder Fan-Choreografien erlassen.

▪ Die Behörden können bei Verstössen gegen die Stadionordnung für kommende Spiele verschärfte Auflagen wie die Schliessung einzelner Stadionsektoren, eine Erhöhung des Sicherheitspersonals oder höhere Abgeltungen für den Polizeiaufwand verfügen.

▪ In den Gästesektoren gilt ein generelles Alkoholverbot, in den übrigen Stadionsektoren werden höchstens Leichtbier und Getränke mit maximal 3 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt. Ausnahmen können im Rahmen der Auflagen für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche genehmigt werden.

▪ Stark alkoholisierten Personen wird der Zutritt zum Stadion verweigert.

▪ Da es sich um private Veranstaltungen handelt, bleiben für die Sicherheit in den Stadien in erster Linie die Stadionbetreiber verantwortlich. Die Polizei interveniert aber nicht nur ausserhalb, sondern auch in den Stadien, wenn dies aus Sicherheitsgründen notwendig ist.


Anreise der Gästefans

Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen:

▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung.

▪ Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen.

Es wird darum gehen, die vorgeschlagenen Massnahmen so anzuwenden, dass die Güterabwägung bei allen Beteiligten zugunsten der Sicherheit verschoben wird, ohne dass die Existenz der Vereine bedroht wird. Diese haben es – wie die ausländischen Beispiele zeigen – weitgehend selbst in der Hand, den Sicherheitsaufwand mit einem konsequenten Vorgehen gegen Gewalttäter und einer guten Zusammenarbeit mit den Behörden zu senken.

Der Policy gegen Gewalt im Sport kommt der Charakter einer Empfehlung der KKJPD zu, welche die Verantwortlichen der Behörden aller staatlichen Ebenen und des Sports künftig leiten und in ihrem Einflussbereich zu einem möglichst einheitlichen Umgang mit der Problematik führen soll.

In den nächsten Monaten wird es darum gehen, diese Policy allen Beteiligten bekannt zu machen und im Umfeld jedes Klubs dafür zu sorgen, dass lokale Strukturen etabliert werden, welche die Umsetzung der Massnahmen gewährleisten.

Die KKJPD kann viele der vorgeschlagenen Massnahmen nicht in eigener Kompetenz umsetzen. Sie ist aber überzeugt, dass die Vorschläge aufgrund der breiten Zustimmung in den Hearings aufgenommen und umgesetzt werden. Auch Bundesrat Ueli Maurer äusserte sich im Rahmen der Herbstversammlung positiv zu den Vorschlägen der KKJPD und sieht diese als Ergänzung zu den Massnahmen, die im Rahmen des von ihm geleiteten Runden Tisches gegen Gewalt im Sport realisiert werden.

Die KKJPD wird sich dafür einsetzen, dass die Überwälzung der Polizeikosten auf die Klubs in Zukunft danach bemessen wird, wie die vorliegende Policy der KKJPD gegen Gewalt im Sport umgesetzt wird.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Maloney am 13.11.09 @ 18:38

riot666 hat geschrieben:zu den ideen fällt mir nur etwas ein: schliiift's???

man kann also nicht mehr separat anreisen? vorbei soll es sein, mit gemütlichen sonntagsfährtchen, die nach speis und trank mit dem matchbesuch gekrönt werden?
dazu muss man noch einen pass lösen? ist der dann etwa auch noch biometrisch und kostet obendrein was oder ist das ding sogar mit einer kreditkarte gekoppelt?
und dann immer das beispiel belgien bringen...sorry, aber das ist mehr als am ziel vorbei geschossen.

So weit wirds nie kommen. Wie wollen die jedes Wochenende Cars für Tausende Fans organieren? Die Fancard würde wohl auch von jeder Kurvenorganisation boykottiert werden. Das Einzige was sich durchsetzen wird sind Fanbegleiter, Spotter und Alkoholverbote. Dies gibt es alles aber jetzt schon.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon chnobli am 13.11.09 @ 18:39

Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen.


und die finanzkrise hats nie gegeben?
Libanese Blonde hat geschrieben:eigentlich haste recht, handkehrum..... solange wir mit einem einmannsturm agieren kommts überhaupt nicht darauf an wer zwischen den pfosten steht, da wir ja ohnehin keine tore erzielen.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Maloney am 13.11.09 @ 18:49

chnobli hat geschrieben:
Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen.

und die finanzkrise hats nie gegeben?

Sorry, aber das ist so absurd, dass ich nur darüber lachen kann. Das lässt sich so niemals durchsetzen. Völlig unmöglich.
kkjpd hat geschrieben:offizielle mitteilung der kkjpd▪ In den Gästesektoren gilt ein generelles Alkoholverbot, in den übrigen Stadionsektoren werden höchstens Leichtbier und Getränke mit maximal 3 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt. Ausnahmen können im Rahmen der Auflagen für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche genehmigt werden.

Schön, dass sie für den VIP-Sektor immer ein Hintertürchen offen lassen. Schliesslich will die Karin Keller-Suter nicht auf ihr Cüpli im Stadion verzichten...
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon königsblau am 13.11.09 @ 18:54

die "Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und direktoren" sprach ja immer von ihrer reise durch europas angebliche hippie-grounds.
interessant ist, was den reisenden dort positiv aufgefallen ist. besonders das deutsche freiburg hat es ihnen angetan. explizit wird das beispiel in ihrem bericht auch erwähnt. was genau sie als positiv hervorgetan hatten, findet man auf deren webseite http://www.kkjpd.ch/frameset.asp?sprache=d unter Medienmitteilungen: Holligans und Ultras triffts im Ausland härter

kkjpd.ch hat geschrieben:Das Beispiel Freiburg i.B.
Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die
Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000
Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60
Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine
enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche
Politik
zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt
werden konnte:
  • In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot.
    Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem
    Verhalten
    . Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten,
    um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.
  • Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit
    strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden
    nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.
  • Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro
    und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.
  • Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil
    sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich
    dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk
    abzubrennen.
  • Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen
    Fanshop zu gründen
    , damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren
    können und grösseren Einfluss gewinnen.
  • Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel
    oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.
  • Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche
    mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder
    SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang
    abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten
    und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum
    Stadion.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon chnobli am 13.11.09 @ 19:04

königsblau hat geschrieben:die "Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und direktoren" sprach ja immer von ihrer reise durch europas angebliche hippie-grounds.
interessant ist, was den reisenden dort positiv aufgefallen ist. besonders das deutsche freiburg hat es ihnen angetan. explizit wird das beispiel in ihrem bericht auch erwähnt. was genau sie als positiv hervorgetan hatten, findet man auf deren webseite http://www.kkjpd.ch/frameset.asp?sprache=d unter Medienmitteilungen: Holligans und Ultras triffts im Ausland härter

kkjpd.ch hat geschrieben:Das Beispiel Freiburg i.B.
Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die
Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000
Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60
Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine
enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche
Politik
zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt
werden konnte:
  • In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot.
    Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem
    Verhalten
    . Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten,
    um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.
  • Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit
    strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden
    nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.
  • Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro
    und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.
  • Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil
    sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich
    dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk
    abzubrennen.
  • Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen
    Fanshop zu gründen
    , damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren
    können und grösseren Einfluss gewinnen.
  • Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel
    oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.
  • Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche
    mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder
    SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang
    abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten
    und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum
    Stadion.


Fankultur quo vadis?
Libanese Blonde hat geschrieben:eigentlich haste recht, handkehrum..... solange wir mit einem einmannsturm agieren kommts überhaupt nicht darauf an wer zwischen den pfosten steht, da wir ja ohnehin keine tore erzielen.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Detlef von Doncaster am 13.11.09 @ 19:09

königsblau hat geschrieben:[*]Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche
mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder
SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen.


Tiptop, da scheint man ja im grossen Kanton bewährte Konzepte aus den Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Nur dass es damals statt ein roter Klebpunkt ein gelber Stern auf der Brust war der den braven Bürger die pöhsen Volksschädlinge auf den ersten Blick erkennen liess....
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Heinz_Durrer am 13.11.09 @ 21:05

Sorry für Mundart, aber: "jetzt müends dänn eifach öpe brämse!"

Mir rotiert der Kopf wenn ich da all die genialen Ideen lese. In Freiburg würde man die gekennzeichneten Fans auch gleich gerne noch in
Hooligan-Lager internieren, oder was?

Am schönsten sind auch Punkte wie, separat anreisen und nicht in den Gästesektor dürfen. Ich meine, alle die sich ein normales 2. Klasse
Ticket leisten und vor dem Spiel noch ein wenig "Städtereisli" und Mittagessen (wie Riot666 bereits erwähnt hat) machen, sind genau die
gleichen welche dann auf dem Rückweg alles mögliche kaputt schlagen und Buffet-Wägeli plündern. Ja genau.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon tehmoc am 13.11.09 @ 21:26

Detlef von Doncaster hat geschrieben:
königsblau hat geschrieben:[*]Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche
mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder
SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen.


Tiptop, da scheint man ja im grossen Kanton bewährte Konzepte aus den Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Nur dass es damals statt ein roter Klebpunkt ein gelber Stern auf der Brust war der den braven Bürger die pöhsen Volksschädlinge auf den ersten Blick erkennen liess....


Ach komm lass den kleinen Öschi aus dem Spiel. Aber es ist schon so: In Deutschland ruft man schnell mal nach dem Staat. Wäre hier so nicht möglich, wage ich mal zu behaupten.
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Beitragvon bluediver am 13.11.09 @ 22:32

So langsam aber sicher muss man sich mit dem eigenen Sofa, Teleclub und Denner Lagerbier anfreunden ...
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Maloney am 14.11.09 @ 0:30

bluediver hat geschrieben:So langsam aber sicher muss man sich mit dem eigenen Sofa, Teleclub und Denner Lagerbier anfreunden ...

Ach komm, nicht gleich den Kopf in den Sand stecken! Sollten die Punkte wirklich umgesetzt werden (es sind ja nur Empfehlungen) heisst es kämpfen! Nicht mit Fäusten, aber mit Worten und Aktionen. Es ist ja nicht so, dass wir keine Macht hätten. Wenn alle an einem Strang ziehen können wir auch etwas bewirken.

"An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern." Erich Kästner
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon fat am 14.11.09 @ 14:15

Möchte man das ganze möglichst neutral betrachten, muss man zugeben,, dass die Situation an gewissen Spielen in den Augen der Öffentlichkeit nicht tragbar ist - was hin und wieder abgeht ist tatsächlich zum verzweifeln und verlangt nach Lösungen.

Ebenfalls verzweiflen muss man an der Politik, welche seit dem Meister-Eishockeyspiel Lugano-Zsc (2001 glaubs) als das TV die Ausschreitungen der verzweifelten Luganesis Live in die gute Stuben sendete, sich in Pseudo-Aktivismus üben und zumeist nutzlose, oft aber auch kontrproduktive Regeln erlassen haben.

Liest man obiges sieht man sich diesbezüglich bestätigt, Man muss sich schon fragen, was ausser Profilierung und dem vergeuden von Papier die wahre Intension der zuständigen Politiker und Ihrer Fachgruppen sind - eine erschreckende Unkenntniss der herrschenden Umstände kommt zu Tage,, was sich z.B. darin zeigt, dass nun plötzlich individuell Anreisende zu einem Problem stilisiert weden, Dazu könnte man einiges entgegnen wie z.B. dass es seit die Basler mit Extrazügen in Altstetten ankommen, es weder in den Trams (Ausnahme Herr Gross) noch im HB zu Problemen kommt, obwohl auch dort Basler unterwegs sind. Wie das am Derby gehandhabt werden soll, wie die vielen in Zürich wohnhaften Basler und Berner in den Letzigrund gelangen, ob das rechtlich überhaupt verhält, sind Fragen, die vor allem aufzeigen, dass nichts aber auch gar nichts studiert wurde, bzw. die dass es sich bei den zuständigen "Experten" um Schreibtischtäter schlimmsten Grades handelt.

Das bisherige und mit diesen Massnahmen sich auch in Zukunft andeutende Scheitern der Politik entspringt einem Fehlurteil, welches sich dadurch zeigt, dass die Konzentration der Massnahmen auf die Zustände im Stadion zielt und nicht auf dasjenige auf den Strassen davor, wo die wahren Randale tatsächlich zu einem Ritual geworden sind und die teuren Polizeieinsätze erwachsen, wo aber die Verantwortung allgemeiner und von der Gesellschaft breiter wahrgenommen müsste.
Im aktuellen Massnahmenkatalog nicht aufgeführt aber trotzdem im Zentrum aller Massnahmen steht der Kampf gegen Pyro, welches nicht mal abgefeuert die zuständigen Stellen zum rauchen bringt, stehen sie vor allem für die Unkontrolliert der Masse aber auch das scheitern der ältesten Massnahme, die man in de Hand hat, der Eingangskontrolle. Zwar mag sich Gewalt und Pyro unter dem Begriff Ultra überschneiden - die Intension von Pyro und Gewalt sind in der Realität so weit voneinander entfernt, dass wer beides im gleichen Zuge bekämpfen möchte kein sinnvolles Resultat erreichen wird - mit drakonischen Geldsstrafen wird man evtll. Pyro eindämmen können, das Gewaltpotential wird sich aber noch weiter vom in der Regel faustlosen Ritual auf den Rängen zu einer Fancardlosen Fussballdesinteresierten Masse vor dem Stadion hinbewegen, 1. Mai jedes Wochenende - ähnlich dem entpolitisierten Kaputtmachen anlässlich des Arbeiterfests, werden die Umgebungen von Stadien zu Kampffeldern von jungen Menschen bei denen das Bekenntnis zum Fussballclub nur noch eine Floskel ist, welche das eigenen Handeln zumindest im Ansatz legitimieren soll.

Interessant wird es jetzt sein wie es weitergeht: die Fancard ist ein Witz höchsten Grades, zumal ich als Besitzer einer Sasionkarte eh schon registriert bin - Göttibuben, Freunde aus dem Ausland, sonstige Neugierige werden sich wohl für (zuerst) einmalige Besuche kaum eine solche zutun, was den Klubs die Bildung einer neuen Clientele schwermachen wird - Ohnehin werden die Klubs in der Realität etwas netter zu Ihren Besuchern sein müssen - z.B. wird der Fc Aarau nicht auf die vielen Besucher aus Zürich, Bern und Basel verzichten wollen, wenn diese halt mal so boykottieren wollen - das ist also noch lange nicht gegessen.
Zuletzt geändert von fat am 14.11.09 @ 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Roger Kundert am 14.11.09 @ 14:27

fat hat geschrieben:Möchte man das ganze möglichst neutral betrachten, muss man zugeben,, dass die Situation an gewissen Spielen in den Augen der Öffentlichkeit nicht tragbar ist - was hin und wieder abgeht ist tatsächlich zum verzweifeln und verlangt nach Lösungen.

Ebenfalls verzweiflen muss man an der Politik, welche seit dem Meister-Eishockeyspiel Lugano-Zsc (2001 glaubs) als das TV die Ausschreitungen der verzweifelten Luganesis Live in die gute Stuben sendete, sich in Pseudo-Aktivismus üben und zumeist nutzlose, oft aber auch kontrproduktive Regeln erlassen haben.

Liest man obiges sieht man sich diesbezüglich bestätigt, Man muss sich schon fragen, was ausser Profilierung und dem vergeuden von Papier die wahre Intension der zuständigen Politiker und Ihrer Fachgruppen sind - s, eine erschreckende Unkenntniss der herrschenden Umstände kommt zu Tage,, was sich z.B. darin zeigt, dass nun plötzlich individuell Anreisende zu einem Problem stilisiert weden, Dazu könnte man einiges entgegnen wie z.B. dass es seit die Basler mit Extrazügen in Altstetten ankommen, es weder in den Trams (Ausnahme Herr Gross) noch im HB zu Problemen kommt. Wie das am Derby gehandhabt werden soll, wie die vielen in Zürich wohnhaften Basler und Berner in den Letzigrund gelangen, ob das rechtlich überhaupt verhält, sind Fragen, die vor allem aufzeigen, dass nichts aber auch gar nichts studiert wurde, bzw. die dass es sich bei den zuständigen "Experten" um Schreibtischtäter schlimmsten Grades handelt.

Das bisherige und mit diesen Massnahmen sich auch in Zukunft andeutende Scheitern der Politik entspringt einem Fehlurteil, welches sich dadurch zeigt, dass die Konzentration der Massnahmen auf die Zustände im Stadion zielt und nicht auf dasjenige auf den Strassen davor, wo die wahren Randale tatsächlich zu einem Ritual geworden sind und die teuren Polizeieinsätze erwachsen, wo aber die Verantwortung allgemeiner und von der Gesellschaft breiter wahrgenommen müsste.
Im aktuellen Massnahmenkatalog nicht aufgeführt aber trotzdem im Zentrum aller Massnahmen steht der Kampf gegen Pyro, welches nicht mal abgefeuert die zuständigen Stellen zum rauchen bringt, stehen sie vor allem für die Unkontrolliert der Masse aber auch das scheitern der ältesten Massnahme, die man in de Hand hat, der Eingangskontrolle. Zwar mag sich Gewalt und Pyro unter dem Begriff Ultra überschneiden - die Intension von Pyro und Gewalt sind in der Realität so weit voneinander entfernt, dass wer beides im gleichen Zuge bekämpfen möchte kein sinnvolles Resultat erreichen wird - mit drakonischen strafen wird man evtll. Pyro eindämmen können, das Gewaltpotential wird sich aber noch weiter vom in der Regel faustlosen Ritual auf den Rängen zu einer Fancardlosen Fussballdesinteresierten Masse vor dem Stadion hinbewegen, 1. Mai jedes Wochenende - ähnlich dem entpolitisierten Kaputtmachen anlässlich des Arbeiterfests, werden die Umgebungen von Stadien zu Kampffeldern von jungen Menschen bei denen das Bekenntnis zum Fussballclub nur noch eine Floskel ist, welche das eigenen Handeln zumindest im Ansatz legitimieren soll.

Interessant wird es jetzt sein wie es weitergeht: die Fancard ist ein Witz höchsten Grades, zumal ich als Besitzer eienr Sasionkarte eh schon registriert bin - Göttibuben, Freunde aus dem Ausland, sonstige Neugierige werden sich wohl für (zuerst) einmalige Besuche kaum eine solche zutun, was den Klubs die Bildung einer neuen Clientele schwermachen wird - Ohnehin werden die Klubs in der Realität etwas netter zu Ihren Besuchern sein - z.B. wird der Fc aarau nicht auf die vielen Besucher aus Zürich, Bern und Basel verzichten wollen, wenn diese halt mal so boykottieren wollen - das ist also noch lange nicht gegessen.


interessantes und zum Nachdenken anregendes Post, wie es in Zukunft weitergehen soll. Danke fat. Vor allem, dass wieder Schreibtischtäter involviert sind, lässt sich nicht leugnen und das ist mehr als schade und wird hoffentlich nicht gute Kompromisslösungen verhindern!
Grazie tanto Cillo, per sempre uno di noi! Curva Est, Zurigo
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Spike am 14.11.09 @ 14:57

Die vorgeschlagenen Massnahmen sind in meinen Augen nicht realisierbar. Da hat sich die KKJPD ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Da werden "Maximalforderungen" gestellt und gehofft, dass die breite Öffentlichkeit auf diesen Zug aufspringt. Leider werden Otto Normalbürger und Fritz Pauschalpolitiker wahrscheinlich hell begeistert sein, da ja bei jedem Spiel Kriegszustände herrschen und jedes Wochenende Stadien brennen und Dutzende Todesfälle zu verzeichnen sind (wenn man den Medien glaubt, welche dieses Bild bei jeder Berichterstattung zur Thematik suggerieren...).

Es kommt noch so weit, dass man ein halbes Jahr im Voraus einen schriftlichen Antrag mit Leumund und Daten-Striptease schicken muss, damit man (suchtmittelfrei) ein Auswärtsspiel besuchen darf. Dann sollte man sich noch 2 Stunden vor Abfahrt des Hochsicherheits-Extrazuges einfinden, damit man fein säuberlich gefilzt werden kann. Im Gästesektor kann man dann zuschauen, wie der Capo in Handschellen abgeführt wird, weil er (nota bene ohne Megaphon) vorgesungen hat. Hält man beim Spielereinmarsch den Schal hoch, kriminalisiert man sich, weil man sich offensichtlich hinter diesem versteckt...
Singt man zu laut, oder klatscht man zu oft, huldigt man automatisch den Ultras und muss rechtliche Konsequenzen und sofortige Haft befürchten.

Schöne Welt! Wenn`s soweit kommt, überlege ich mir echt, auf den Besuch von Synchronschwimmen- oder Minigolfmeisterschaften umzusteigen. Diese polizeilichen Gehirn-Flattulenzen beleidigen jeden echten Fussballfan und die blosse Absicht, solche Massnahmen einzuführen erinnern mich ein bisschen an Praktiken, welche vor einigen Jahrzehnten etwas weiter nördlich zu beobachten waren...

Naja, soweit ist es ja gottseidank noch nicht und man kann nur hoffen, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wird.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Napule am 14.11.09 @ 16:36

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Re: Fansicht.ch

Beitragvon 93minute_nume_züri am 16.11.09 @ 14:19

TRC hat geschrieben:Anreise der Gästefans

Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen:

▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung.




Wirklich nur scheiss den die da rauslassen,
nur bereits dieser Punkt gibt Probleme:
1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer?
2. Wie oben schon erwähnt: darf man ab jetzt nur noch in der Stadt leben von der man fan ist oder wie will man sonst ins Stadion kommen? und wie würde man das bei Derbys organiesieren? müssten wir oder allenfals die Hoppers in einen abgetrennten Bus/Tram oder gar einen Extrazug vom HB nach Altstetten?????

Sorry, wenn die Politiker, Bullenvorsteher usw. nichts beseres zu tun haben als sich um Fussball fans zu kümmern, dann sollten sie es immerhin doch noch besser machen können, da sie wohl überhaupt nichts zu tun haben!

Ach ja noch was : SCHEISS FANCARD! wird sich niemals durchsetzen da sie von wohl ziemlich allen Fankurven Boykottiert werden würde! Und weder Der FCZ noch Gc könnten sich das momentan leisten: man rechne Zuschauerzahlen aktuell - 2500.....

bei den Hoppers wäre es sowiso fatal aber auch bei uns würden die 7'000 nur noch selten erreicht werden und ich denke nicht das die Vereine sich mit solchen zuschauerzahlen zufrieden geben !
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon 93minute_nume_züri am 16.11.09 @ 14:19

TRC hat geschrieben:Anreise der Gästefans

Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen:

▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung.




Wirklich nur scheiss den die da rauslassen,
nur bereits dieser Punkt gibt Probleme:
1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer?
2. Wie oben schon erwähnt: darf man ab jetzt nur noch in der Stadt leben von der man fan ist oder wie will man sonst ins Stadion kommen? und wie würde man das bei Derbys organiesieren? müssten wir oder allenfals die Hoppers in einen abgetrennten Bus/Tram oder gar einen Extrazug vom HB nach Altstetten?????

Sorry, wenn die Politiker, Bullenvorsteher usw. nichts beseres zu tun haben als sich um Fussball fans zu kümmern, dann sollten sie es immerhin doch noch besser machen können, da sie wohl überhaupt nichts zu tun haben!

Ach ja noch was : SCHEISS FANCARD! wird sich niemals durchsetzen da sie von wohl ziemlich allen Fankurven Boykottiert werden würde! Und weder Der FCZ noch Gc könnten sich das momentan leisten: man rechne Zuschauerzahlen aktuell - 2500.....

bei den Hoppers wäre es sowiso fatal aber auch bei uns würden die 7'000 nur noch selten erreicht werden und ich denke nicht das die Vereine sich mit solchen zuschauerzahlen zufrieden geben !
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon chnobli am 16.11.09 @ 14:33

93minute_nume_züri hat geschrieben:1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer?



Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden.
Libanese Blonde hat geschrieben:eigentlich haste recht, handkehrum..... solange wir mit einem einmannsturm agieren kommts überhaupt nicht darauf an wer zwischen den pfosten steht, da wir ja ohnehin keine tore erzielen.
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon 93minute_nume_züri am 16.11.09 @ 14:43

chnobli hat geschrieben:
93minute_nume_züri hat geschrieben:1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer?



Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden.



Genau desshalb : Man muss ja dan das Kombiticket vorweisen und somit ist das GA ungenügend
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon din Vater am 16.11.09 @ 14:49

93minute_nume_züri hat geschrieben:
chnobli hat geschrieben:
93minute_nume_züri hat geschrieben:1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer?



Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden.



Genau desshalb : Man muss ja dan das Kombiticket vorweisen und somit ist das GA ungenügend


Also bitte, sooo ein Problem wäre das mit dem GA jetzt auch nicht, wenn man diese hirnverbrannten EMPFEHLUNGEN tatsächlich umsetzen würde.
Meh liefere statt lafere!
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Herr Elsener am 16.11.09 @ 18:02

offenbar ist es mittlerweile eine reine kostenfrage.

man liest, 250'000 kostet das polizeiaufgebot bei zb. Fcz-fcb.
ja, dann soll die polizei doch einfach zuhause bleiben!
klar, die kosten für sachbeschädigung würden etwas ansteigen, aber hey, gleichzeitig spart man
eine 1/4 kiste für den polizeieinsatz!

und mal ehrlich: ohne polizei ist krawall doch nur halb so lustig!
"Players lose you games, not tactics. There's so much crap talked about tactics by people who barely know how to win at dominoes."
Brian Clough
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Re: Fansicht.ch

Beitragvon Jure Jerkovic am 16.11.09 @ 18:14

kkjpd.ch hat geschrieben:Das Beispiel Freiburg i.B.
Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die
Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000
Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60
Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine
enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche
Politik
zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt
werden konnte:
  • In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot.
    Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem
    Verhalten
    . Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten,
    um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.
  • Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit
    strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden
    nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.
  • Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro
    und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.
  • Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil
    sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich
    dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk
    abzubrennen.
  • Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen
    Fanshop zu gründen
    , damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren
    können und grösseren Einfluss gewinnen.
  • Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel
    oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.
  • Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche
    mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder
    SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang
    abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten
    und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum
    Stadion.

ich bin häufig in freiburg an spielen, zuletzt vor wenigen wochen am badener derby gegen hoffenheim. es gibt sehr wohl alkohol im stadion (richtig gutes bier!), ums stadion herum sowieso. beleidigungen gab es bei dem spiel zuhauf, v.a. von seiten der gästefans aus hoffenheim (z.b. "ihr seid so scheisse wie der ksc"). zu den anderen punkten kann ich nicht viel sagen, ausser dass die polizeipräsenz in freiburg tatsächlich bescheiden ist und ich dort noch nie aggressionen erlebt habe.
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