Alain Rochat

Jedem Spieler ein Thema

Re: Alain Rochat

Beitragvon Glarona am 26.11.10 @ 11:10

"Libanese Blonde"
ja was ez? mix oder live?
wänns en mix misch mussmer ja nöd erwähne dasser live isch. susch hets ja gar niemert gäh wo dä mix naja gmixt hetti......
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Re: Alain Rochat

Beitragvon Demokrit am 26.11.10 @ 14:12

Hitzfeld du A........!
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Noël Coward, britischer Dramatiker (1899 - 1973)
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Re: Alain Rochat

Beitragvon gecko am 04.12.10 @ 11:22

Tagi: Sa. 4.12.10
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Rochats leiser Abgang ins Abenteuer
Vor dem Wechsel nach Vancouver spielt der FCZ-Verteidiger
morgen gegen Thun letztmals im Letzigrund.
Von Peter Bühler

Keiner beim FC Zürich kennt Alain Rochat besser als Fredy Bickel, keinem fällt der Abschied vom zuverlässigen Verteidiger schwerer. In einer Woche in Emmenbrücke gegen Luzern streift sich der bald 28-jährige Waadtländer zum letzten Mal das FCZ-Trikot mit der Nummer 19 über, vom Zürcher Publikum verabschiedet er sich bereits morgen beim letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen Thun. Präsident Ancillo Canepa wird ihm einen Blumenstrauss überreichen, und Sportchef Bickel am Spielfeldrand vielleicht eine Träne verdrücken.

Rochat gehört zu den Lieblingsspielern von Bickel. Nicht vorab wegen dessen Leistungen auf dem Platz, sondern wegen seiner Rolle und Stellung in der Mannschaft. Der Sportchef sagt, Rochat sei ein Fussballer, der jedem Team gut tue; er sei ein positiver Mensch, optimistisch, meistens gut gelaunt, aber nie laut, dafür zuverlässig, bescheiden und vor allem sozialkompetent. Genau diese Eigenschaften aber, so denkt Bickel, hätten eine grössere Karriere verhindert. Rochat sei nicht der Typ Spieler, der Forderungen stelle oder auch nur Rechte einfordere, er sei keiner, der sich im rauen Profisport auf Kosten eines Mitspielers profilieren wolle. «Ihm fehlen die Ellenbogen, er ist vielleicht zu anständig für dieses Business.»

Mit Bickel im Wartsaal
Die grosse Laufbahn blieb Rochat in der Tat verwehrt trotz bester Voraussetzungen. Für einen Verteidiger ist er technisch begabt, er ist zudem schnell im Antritt und stark im Kopfballspiel sowie im Zweikampf. Bereits mit 17 Jahren debütierte er unter Trainer Lucien Favre bei Yverdon in der Nationalliga A. Bald riefen die Young Boys, deren Sportchef damals Fredy Bickel war. Mit Vergnügen erinnert sich der Zürcher an sein erstes Treffen mit Rochat. Es fand im Wartsaal des Bahnhofs Yverdon statt, Rochat hatte ein junges Mädchen an seiner Seite, seine Freundin. Der junge Fussballer, damals noch in der Lehre zum Elektriker, nahm das Angebot des YBSportchefs zur Kenntnis und verabschiedete sich schnell. Er wollte sich alles überlegen und mit den Eltern und der Freundin besprechen. Ein paar Tage später sass Bickel in Rochats Elternhaus am grossen Küchentisch und besiegelte bei einem Glas Weissen und einem Plättli mit Waadtländer Spezialitäten den Dreijahresvertrag mit dem Spieler.

Das Mädchen vom Bahnhof
Bickel lächelt. «So ist Rochat: bodenständig, unkompliziert, treu, einfach wohltuend normal.» Der Spieler bestand darauf, die Lehre als Elektriker in Yverdon abzuschliessen und täglich nach Bern zu pendeln. Das Mädchen vom Bahnhof, Emilie, ist seine Frau geworden, sie haben eine vierjährige Tochter und einen zweijährigen Sohn. Und typisch für Rochat ist, dass er selber mit seiner Karriere zufrieden ist. Er spielte 41-mal für die Schweizer U-21, was einsamer Rekord ist. In der «grossen» Nationalmannschaft kam er unter Köbi Kuhn nur zu einer Partie, 2005 auf den Färöern. Seine Augen leuchten, wenn er auf den FCZ zu sprechen kommt. Die Titel 2007 und 2009, die Teilnahme an der Champions League fasst er mit einem Wort zusammen: «Phänomenal.»

Nun geht nach viereinhalb Jahren seine «schönste Zeit im Fussball» beim FCZ zu Ende. Er hat seinen Abgang selbst gewählt, der Klub hat ihm trotz Vertrag bis Sommer 2011 keine Steine in den Weg gelegt. Trainer Urs Fischer sagt: «Reisende soll man nicht aufhalten.» Der FCZ gibt sich mit einer relativ bescheidenen Ablösesumme von rund 300 000 Franken zufrieden.

Rochats neue Herausforderung sind die Vancouver Whitecaps und die nordamerikanische Meisterschaft Major League Soccer (MLS). Er ist zwar in Montreal geboren und hat einen kanadischen Pass, Vancouver aber kennt er nicht. Von den Spielen der MLS, an der die Whitecaps ab März als Neuling teilnehmen, hat er hin und wieder Ausschnitte am TV gesehen. Er denkt, das Niveau sei mit jenem in der Super League vergleichbar. Aber das ist für ihn gar nicht gross von Bedeutung. Wichtiger sind ihm die neuen Erfahrungen, die er mit seiner Familie im fernen Vancouver machen kann, die Begegnung mit einer anderen Kultur, das Erlernen einer neuen Sprache. Kurz: das Abenteuer.

Eines seiner Prinzipien hat Rochat während der ganzen Karriere hochgehalten, nämlich unabhängig zu bleiben und der inneren Stimme zu vertrauen. Sie verrät ihm, dass die Zeit für einen Wechsel gekommen ist. Zum Abschied sagt einer der Leisen der Branche mit fester Stimme und fast schon philosophisch: «Das Leben ist schön, aber kurz. Und es besteht nicht nur aus Fussball.»

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Major League Soccer

Limitierte Löhne

Die Saison in der nordamerikanischen Liga startet im März mit 16 Teams aus den USA und 2 aus Kanada. Die Kader dürfen nicht mehr als 20 Profis umfassen, ein Gesamtlimit für die Spielergehälter, der Salary Cap, darf nicht überschritten werden. Zurzeit liegt der Cap bei 2,5 Millionen Dollar pro Team im Jahr. Um Stars aus Europa zu einem Wechsel in die MLS zu bewegen, ist den Klubs seit drei Jahren erlaubt, bis zu drei Spieler unter Vertrag zu nehmen, deren Bezüge über der Gehaltsobergrenze liegen. Dadurch wurde der spektakulärste Transfer möglich: David Beckham schloss 2007 einen Fünfjahresvertrag mit Los Angeles Galaxy ab, der ihm pro Saison 6,5 Mio. einbringt. Mit 0,4 Mio. Dollar liegt auch Blaise Nkufo bei den Seattle Sounders über der Gehaltsobergrenze. Mit bescheideneren Salären müssen sich Rochat, sein Teamkollege Davide Chiumiento sowie Carlos Varela bei D.C. United zufrieden geben.
Dieter hat geschrieben:
King hat geschrieben:Weiss jemand von euch wo man gute Krabben essen kann? Ich meine damit Königskrabbe, Shanghaikrabbe etc.
Auf Krabi??
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Re: Alain Rochat

Beitragvon die drei Fragezeichen am 14.12.10 @ 16:50

Alles Gute, Alain! Danke für deinen Einsatz und deine Treue!
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Re: Alain Rochat

Beitragvon fczürifan am 15.12.10 @ 0:33

Hab nur ich das Gefühl, oder wurden seine Leistungen nie richtig gewürdigt? Fand auch, dass er durchaus auch mal ein Nati-aufgebot verdient gehabt hätte, aber Otti..

Naja danke vielmal Alain für alles und viel Glück in Vancouver!
Eine Stadt-Ein Verein-FCZ!
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Re: Alain Rochat

Beitragvon devante am 15.12.10 @ 9:59

fczürifan hat geschrieben:Hab nur ich das Gefühl, oder wurden seine Leistungen nie richtig gewürdigt? Fand auch, dass er durchaus auch mal ein Nati-aufgebot verdient gehabt hätte, aber Otti..

Naja danke vielmal Alain für alles und viel Glück in Vancouver!


Nein, bist nicht der einzige, der Junge war zwar unauffällig, aber ein absoluter Profi und für mich einer der sympathischsten FCZ Spieler der letzten Jahre. Zudem war er wohl einer der konstantesten FCZler seit langem

Uebrigens hat er glaube ich mal in der Nati gespielt (war er aber glaube ich noch im ausland oder bei yb unter vertrag)
Kr0NiK_ZH hat geschrieben:"Und das, isch ä Bandabär. Er frisst Bambusstägge."
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